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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo liebes Forum,

    ich habe mich schon mit einigen Fragestellungen an euch gewandt und immer tolle Antworten erhalten und ich bräuchte bitte wieder eure Hilfe: Mich würden als spätere ärztliche Tätigkeit ausschließlich die psychischen Fächer der Medizin interessieren, d.h. die Fächer Psychiatrie und Psychiatrie bzw. psychotherapeutische Medizin. Würdet ihr mir trotzdem das Medizinstudium raten oder wäre ich in der Psychologie mit anschließender Psychotherapieausbildung und einer Zusatzausbildung zum Heilpraktiker besser aufgehoben? Beide Wege sind ungefähr gleich lang und ich bin am überlegen, welche Richtung ich im Herbst einschlagen sollte. Ich hoffe, dass ich mit einer DN von 1,5 eine Chance habe einen Studienplatz zu bekommen. Ich wäre auch mit einem Platz an einer abgelegenen Uni sehr zufrieden (z.B. Homburg). Ich interessiere mich schon sehr für medizinische Sachverhalte und möchte auch eine medizinische Ausbildung dabei haben (Medizin oder eben den Heilpraktiker). Ich bin ehrlich gesagt weniger der "mechanische" Arzt sondern eher an der Arbeit mit der menschlichen Seele interessiert. Ist es legitim, schon vor dem Studium seinen Schwerpunkt auf zwei Fächer zu legen? Ich würde für eine spätere Tätigkeit weniger mechanische Kenntnisse benötigen und nur die medizinischen Grundfertigkeiten brauchen (Blut abnehmen, Leitungen legen, klassische Abhör- und Untersuchungsmethoden (d.h. Abtasten und Abhören mit dem Stethoskop), Blutdruck messen und Blasenkatheter legen). Wird man im PJ in den Pflichtfächern Innere Medizin und Chirurgie mit Tätigkeiten konfrontiert (Punktionen, Nahttechniken, diverse Sonden und Katheter legen, Intubationen etc..), die man später mit großer Wahrscheinlichkeit vielleicht nie mehr brauchen wird oder kann man Stationen auswählen, wo man die „wichtigeren“ Grundfertigkeiten üben und vertiefen kann?
    Ein weiteres Problem ist, dass mein Abitur schon einige Jahre her ist und ich nie ein Star in den Naturwissenschaften war, d.h. dass ich bei einem Medizinstudium in den Fächern Chemie, Physik und Biologie praktisch bei Null anfangen müsste Ist dies auch ein Problem oder Hindernis?
    Welche Ausbildung (Medizin oder Psychologie mit anschließender Psychotherapieausbildung und HP) würdet ihr mir aus ganzem Herzen raten und empfehlen, bzw. kennt ihr jemanden, der ähnlich gedacht hat wie ich und welche Entscheidung er oder sie getroffen hat?

    Ich hoffe auf eure Hilfe und würde mich wieder über zahlreiche, informative Antworten freuen.


    Liebe Grüße und danke im Voraus
    Phil



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  2. #2
    terminal Avatar von dr chen
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    Also erstmal zu deinem Naturwissenschaftsproblem. Ich denke dass du mit dem Physik- und Chemiestoff schon klarkommen wirst, bei allen anderen Fächern die noch kommen fängt man doch auch bei null an..

    Bei uns waren auch frische Abiturienten dabei die nicht wussten, was der Unterschied zwischen nem Atom und nem Molekül ist.

    Und Im Psychologiestudium musst du extrem viel Mathe machen, vergiss das nicht. Da ist das bisschen Physik und Chemie im Medizinstudium echt nicht so wild. Außerdem finde ich, so ne gute Chemie--> Biochemie-Grundlage hilft einem bei z.B. Pharma echt weiter. Und wenn du später Medikamente verschreiben willst, kannst du Pharma gebrauchen.

    Außerdem lässt dir der medizinische Weg doch noch paar Möglichkeiten offen, meinst du nicht?

    Zb in der Palliativmedizin hast du viel mit Onkologie und Schmerztherapie zu tun, aber soweit ich weiß auch viel Langzeit-Patientenkontakt. Und Shcmerztherapie schlägt ja auch die Brücke zwischen Medikament und Psyche.



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  3. #3
    Franzi
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    Hallo Phil!

    Versteh nicht so ganz auf was genau das ganze später hinauslaufen soll? Was macht man denn als Psychologe mit zusätzlicher Heilpraktikerausbildung?

    Wenn Du im Krankenhaus auf Station arbeiten möchtest, mit Blutabnehmen, Abhören, Katheter legen..., mußt Du schon Medizin studieren (da reicht ein Heilpraktiker nicht aus).
    Wenn Du eine eigene Praxis aufmachen möchtest, sind beide Wege möglich.
    Wenn Dich v.a. die Gesprächstherapie interessiert und das Verhalten... würde ich wahrscheinlich zu Psychologie tendieren.
    Mmmh, hilft Dir jetzt wahrscheinlich auch nicht weiter, ne?
    Jedenfalls ist Psychologie ein geisteswissenschaftliches, mathematisches Fach.
    Medizin ein Naturwissenschaftliches.

    Ich persönlich würde Medizin studieren und dann den Facharzt machen. Mich interessieren aber auch eher die Diagnosestellungen und Untersuchungsmethoden als die anschließenden therapeutischen Gespräche.



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  4. #4
    So glücklich!
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    Hi!

    Das ist wirklich eine Entscheidung, die du dir gut überlegen solltest. Ich weiß speziell von Düsseldorf, das das Psychologiestudium sehr naturwissenschaftlich ist. Nicht nur sehr viel Mathe, sondern auch Physik und Chemie und da musst du auch Physio und Anatomie schreiben..

    Da müsstest du dich gut informieren, an welcher Uni das Psychologiestudium sehr naturwissenschaftlich ist..

    Ich persönlich kann deine Überlegung gut verstehen. Werde vielleicht im SOmmer Psychologie in Holland anfangen, weil es mit Medizin (oder auch Psychologie) mit meinen 2,0 erstmal nicht losgehen wird...

    Leider kann ich dir nicht sagen, welche Richtung für dich die Beste ist. Auf jeden Fall musst du dich sehr sehr gut über beide Wege informieren und sehen, was für dich das Richtige ist. Klar ist: Medizin ist nicht gleich Psychotherapie, Psychatrie etc. Du wirst dich mit sehr viel anderen Sachen beschäftigen müssen..

    Hoffe, das war jetzt nicht allzu wirr und irgendwie hilfreich
    Das Leben ist das, was passiert, während du etwas anderes planst..



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    23.02.2006
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    Hallo!

    Okay, danke einmal für eure Antworten. Entschuldigt bitte, ich habe das ganze ein wenig konfus geschrieben und versuche das ganze geordneter darzustellen. Für mich gibt es grundsätzlich zwei Wege und ich weiß 100%ig, dass ich mit der Psyche des Menschen arbeiten will:

    Weg 1: Med.-Studium und Fa.-Ausbildung Psychiatrie oder Psychotherapeutische Medizin, wobei ich eher den psychotherapeutischen Aspekt in den Vordergrund stellen will und nur unterstützend die Pharmakotherapie. Ich bin also eher oder ausschließlich der Seelenarzt und weniger der handwerkliche Arzt. Ich bräuchte für meine Arbeit nur die manuellen Grundkenntnisse (Blut abnehmen, Leitung legen, die wesentlichsten Untersuchungstechniken und nicht die zusätzlichen handwerklichen Behandlungsmethoden und Untersuchungen (Nahttechniken, Punktionen, Sonden legen, Katheter legen etc…). Wird man im PJ mit all diesen Techniken konfrontiert, mit denen ich später nie etwas mehr zu tun haben werden, oder kann man die Grundkenntnisse, die man immer wieder benötigt, vertiefen?

    2.) Psychologie und anschließende Psychotherapieausbildung und zusätzlich den Heilpraktiker zu machen, damit man ein medizinisches Grundwissen hat. Bei Weg 2 würde bzw. muss ich mich privat niederlassen.

    Würdet ihr mir trotzdem zum Medizinstudium raten, obgleich ich schon weiß, dass ich später den seelische Bereich anstreben möchte und ich schon länger, d.h. einige Jahre weg bin von Gymnasium?

    Ich hoffe, dass ich euch nicht noch mehr verwirrt habe. Danke für eure Antworten und liebe Grüße
    Phil



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