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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    ehemals RadiloG_E Avatar von Gichin_Funakoshi
    Mitglied seit
    28.09.2004
    Ort
    Szeged
    Semester:
    3
    Beiträge
    1.256
    Hallo,

    also ich bin etwas überfordert, wenn man von Ärzten grundlos angemotzt wird, weil man eben nur der Praktikant ist und schlechte Laune abgelassen werden muss. Bisher habe ich immer brav meine Klappe gehalten und mich entschuldigt, wobei es überhaupt nicht nötig gewesen wäre. Ich könnte jetzt ein paar Beispiele nennen aber ich denke nicht, dass das für die Diskussion nötig ist.
    Nun überlege ich die entsprechende Ärztin dezent auf ihren unhöflichen Ton hinzuweisen. Schließlich will ich in dem Haus keine Karriere machen und bin von niemanden wirklich abhängig. Zudem könnte ich ihr ganz einfach aus dem Weg gehen^^
    Natürlich sollte man nicht zu empfindlich sein und das bin ich auch nich aber ich finde, dass es irgendwann reicht und sie auch mit Schlagfertigkeit aus den Reihen der Praktikanten rechnen muss

    Wie geht ihr denn mit einer solchen Situation um?
    "So wie die blanke Oberfläche eines Sees
    alles wiedergibt, was vor ihm steht,
    und wie ein stilles Tal
    selbst den schwächsten Laut weiterträgt,
    soll der Karateka sein Inneres leermachen
    von Selbstsucht und Boshaftigkeit,
    um in allem, was ihm begegnen könnte,
    angemessen zu handeln.Das ist mit KARA oder "Leer" im Kara-Te gemeint."

    Budoweisheit



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  2. #2
    Physiotherapeut Avatar von Arman
    Mitglied seit
    09.08.2006
    Ort
    HEIDELBERG
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    2.015
    Kann dir etwas dazu sagen:

    Ich hab mich in meinem Praktikum nach 2-3Wochen mit allen Schwestern blendend verstanden. Es entstanden sogar richtige Freundschaften und sogar sowas wie ne Romanze.
    egal, jedenfalls.... wurd ich in der 2.Woche mal von einer Schwetser angemotzt, weil ich ihr NITRO bringen sollte, und damals nicht wusste was Nitro ist. Bin dann ins schwesterzimmer.
    Dachte da könnte ich ne andere schwester fragen was das ist. War aber grad niemand da. Deshalb musste ich zurück und nachfragen.
    Da hat sie mich doch glatt angemotzt, wieso ich ihr nichtmal das Nitro bringen könnte...
    hab vor dem patienten nichts gesagt, aber später hab ich die schwester drauf angesprochenin einem ruhigen freundlichen Ton)
    "Brigitte, ich bin gerademal in meiner zweiten Woche meines Praktikums. Habe bisher noch nie was von diesem Nitro gehört gehabt udn dachte ich krieg das dann von einer anderen Schwester, im Schwesternzimmer. Waren aber leider alle beschäftigt.
    Du hast mich vor dem Patienten ziemlich schlecht dastehen lassen, obwohl ich nichts dafür konnte, dass ich dir das Nitro erst so spät besorgen konnte"

    Sie hat sich bei mir entschuldigt und wurde mit der Zeit eine der besten Kolleginnen, die ich dort hatte.
    Sie nannte mich immer, ihre Peserkatze.


    Es kann dir keiner die garantie geben, dass es gut ablaufen wird, wenn du die Ärztin drauf ansprichst.
    Aber ICH würde mich nicht grundlos anmotzen lassen.
    Auch ein langer Weg braucht einen ersten Schritt !



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  3. #3
    Physiotherapeut Avatar von Arman
    Mitglied seit
    09.08.2006
    Ort
    HEIDELBERG
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    2.015
    da fällt mir ein, ich muss dann ab dem 14.august mal wieder zu meiner alten Station und mich für die geile zeit bedanken. Und Ihnen dann stolz den Zulassungsbescheid zeigen...

    Die Mädels haben mir die Medizin richtig schmackhaft gemacht.... *Träne aus dem Auge wisch*
    Auch ein langer Weg braucht einen ersten Schritt !



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  4. #4
    Großmaul Avatar von Plotin
    Mitglied seit
    23.09.2006
    Ort
    Studium erfolgreich abgeschlossen!
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    486
    Wie man mit unmöglichen Vorgesetzten umgeht, lernt man doch schon als Student im 1. Semester. Was glaubt ihr, wie im Zahnmedizin-Studium das Verhalten der Assistenten gegenüber den Studis ist, wenn diese bei ihnen für ein Test anstehen?

    Habe schon erlebt, dass die Assis den Studi vor versammelter Mannschaft zusammengebrüllt haben. Im Phantom-II-Kurs wurde einem Kommilitonen am letzten Kurstag ein entscheidendes Gipsmodell von einem Assi einfach aus der Hand geschlagen mit den Worten: "So, und weil's so schön war, machen wir das Ganze noch mal von vorn!" Studi durfte den Kurs wiederholen, da nicht rechtzeitig fertig geworden.

    So geht das laufend bis zum Staatsexamen. Dickes Fell zulegen und den Stoischen mimen, eventuell mal Seneca und Marc Aurelius lesen, baut den inneren Frieden wieder auf.

    Den Lauten machen gegen die Assis bringt nicht viel, und um ein klärendes Gespräch zu betteln ist, meiner Erfahrung nach, meistens auch vergebens. Lehrjahre sind eben keine Herrenjahre.



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  5. #5
    ehemals RadiloG_E Avatar von Gichin_Funakoshi
    Mitglied seit
    28.09.2004
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    Szeged
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    1.256
    Arman, das was du beschreibst macht bei Leuten mit denen man zusammenarbeiten muss sicherlich Sinn. Aber nicht mit einer Ärztin, die selten auf Station ist. Ich dachte eher an einen kurzen, sachlichen und analysierenden Satz, der die Dame ein bisschen aus ihrem Umgangskonzept wirft. Sicherlich hab ich letztlich nix davon und noch ist meine persönliche Grenze auch nicht überschritten. Aber bei gleichbleibender Frequenz und leicht steigender Motzamplitude, möcht ich schon mal was sagen. Allein aus dem Grund, weil ich kein Spielball irgendwelcher Launen sein möchte.

    Plotin, mit dem was du sagst hast du recht. Jedoch besteht in der von dir geschilderten Situation ein Abhängigkeitsverhältnis, wo man sich einen Kommentar mehr als einmal überlegen sollte.
    "So wie die blanke Oberfläche eines Sees
    alles wiedergibt, was vor ihm steht,
    und wie ein stilles Tal
    selbst den schwächsten Laut weiterträgt,
    soll der Karateka sein Inneres leermachen
    von Selbstsucht und Boshaftigkeit,
    um in allem, was ihm begegnen könnte,
    angemessen zu handeln.Das ist mit KARA oder "Leer" im Kara-Te gemeint."

    Budoweisheit



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