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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    27.08.2007
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    o`zapft is
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    oral surgeon
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    212
    es scheint ja etliche zu geben, die 10 (+x) semester auf einen studienplatz warten...
    wie kann man sich so sicher sein, dass man unbedingt arzt werden will (und auf gar keinen fall etwas anderes) und dass man das studium auf jeden fall packt?
    kenne z.b. einige kollegen, die sich nach dem medizinstudium absolut sicher waren, mkg-chirurg (und nichts anderes!) werden zu wollen und deswegen anschließend zusätzlich zahnmedizin studiert haben, um dann festzustellen: ich bleibe zahnarzt
    wie übersteht man die 5 jahre, ohne zu zerbrechen (während andere bereits karriere machen) ?
    was ist, wenn man das studium nicht schafft?
    was ist, wenn einem die spätere tätigkeit als arzt nicht die erhoffte erfüllung (einkommen, prestige...) verschafft?
    ich denke, dass man erst dann wissen kann, worauf man sich einlässt, wenn man den weg bereits gegangen ist, sprich: nach bestandener facharztprüfung.
    in anbetracht der langen ausbildungsdauer und der arbeitsbedingungen scheint enorm viel idealismus (naivität?) vonnöten zu sein...
    die zulassung zum studium ist nicht das ziel, sondern lediglich der startschuss und der marathon erstreckt sich nicht über 42 km, sondern über mindestens ein gutes jahrzehnt (wenn alles glatt läuft) - wobei man bereits vor dem startschuss ein halbes jahrzehnt "hinterherhinkt".
    mein (pesönliches) fazit: hätte ich seinerzeit keine sofortige zulassung, ich hätte was anderes gemacht.



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    162
    genau das geht gerade auch durch meinen kopf.
    aber wenn du dich auf etwas eingeschossen hast, wovon du denkst dass genau das das richtige ist, dann gibts du eben nicht so schnell auf und sagst: dann studier ich halt was anderes.
    wenn man allerdings sieht dass die wartezeit alle 2 semester in denen man dem ziel näher zu kommen schein, wieder um 2 ws aufgestockt wird, kommt es einem so langsam vor wie eine endlose verarsche.

    ich habe mich auch schon über molmed u humanbio informiert und das kling auch spannend, geb ich ja zu.
    Nur,....so schnell aufgeben will ich auch nicht.Ich mache gerade eine Krpfl- ausbildung. Wenn ich nach der ausbildung keinen platz habe (mit 8 WS) studier ich was anderes, (hab ich mir zumindest vorgenommen)
    Und die Alternativen überleg ich mir bis zum Abschluss in 2 Jahren




    PS: KLASSE THEMA
    Geändert von maxmaxmax (09.08.2008 um 10:48 Uhr)



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  3. #3
    Diamanten Mitglied Avatar von Gersig
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    Ich denke, im Vordergrund steht der Wunsch. Wenn man den nicht verfolgt, beißt man sich später in den Hintern. Die Wartezeit kann man sinnvoll überbrücken (Ausbildung ect.), so dass selbst bei nem Studienabbruch in meinen Augen der Weg nicht umsonst war



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  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von art3
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    185
    ich denke auch....

    bin zwar kein super begeisterter freund dieser musikrichtung aber da fällt mir ein zitat ein, was man sich durchaus mal zu herzen nehmen kann bzw. es wenigstens versuchen kann:

    wir können alles schaffen
    können auch wie die tollen
    dressierten affen
    wir müssen nur wollen



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  5. #5
    Kliniknoob Avatar von sebi86
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    Wenn man (bis zu) 5 Jahre Warterei übersteht, ohne dass man seinen Traum aus den Augen verliert, dann ist das doch ein Zeichen dafür, dass man wirklich einen Beruf gefunden hat, den man sein Leben lang machen will.

    Natürlich sollte man sich vorher genau darüber im klaren werden, ob man das Zeug dazu hat, das Studium zu überstehen und ob man ein realistisches Bild von seinem späteren Beruf hat.
    Wer keinen Bock darauf hat, viel zu lernen oder wer meint, als Arzt geht es zu wie bei emergency room, für den kommt höchstwahrscheinlich während dem Studium oder vielleicht sogar erst während der Tätigkeit als Arzt der Punkt, an dem genau die Zweifel über ihn kommen, die du schilderst.

    Und wer Arzt wird, um Prestige und ein hohes Einkommen zu erlangen, der ist in diesem Beruf meiner Meinung nach sowieso von vorne herein falsch...

    Aber es ist doch so, dass die meisten Leute, die auf einen Studienplatz warten müssen, eine Ausbildung machen...meistens im Krankenhaus oder im Rettungsdienst...und somit einen tiefen Einblick in ihren späteren Beruf bekommen. Sie lernen sowohl die schönen, als auch die schlechten Seiten dieses Berufes kennen.
    Wir wissen also relativ gut, auf was wir uns einlassen, das hat nichts mit Naivität zu tun.
    Viel Idealismus muss man natürlich mitbringen, aber ist das nicht auch etwas, was einen zu einem guten Arzt macht ?

    Ob man das Studium packt, ist natürlich eine andere Sachen. Ich denke mal jeder, der sich darauf einlässt, weiss, dass es kein Zuckerschlecken ist...im Gegenteil...und dass man sich oft und lange auf seinen Hintern hocken und lernen muss.
    Ob man dabei auf seine Grenzen stoßen wird, kann man natürlich vorher nicht sagen.
    Wenn man jedoch von vorne herein davon ausgeht, dass man das Studium nicht übersteht, brauch man ja eigentlich garnicht anzufangen...

    und für mich ist ein Zitat immer wieder wegweisend...: "Nichts, das sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoß"...
    "...nichts, das sich zu haben lohnt, fällt einem in den Schoss!" (Dr. Bob Celso)

    "Man investiert 6 Jahre und viele Tausend Euro in das Medizinstudium und das einzige, was man danach vorzuweisen hat, ist ein Diplom an der Wand und eine Zielscheibe auf dem Rücken" (Dr. Perry Cox) ;)



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