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  1. #1
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    Hi,

    es ist jetzt schon in einigen Posts angeklungen, dass der Nachteilsausgleich EVENTUELL, UNTER BESTIMMTEN BEDINGUNGEN zu einem Strick werden kann für den Prüfling. Aus den Regeln für die Nachteilsausgleich-Geschichte kann ich mir diese Situation nicht herleiten.

    Wie kann der Nachteilsausgleich zu Problemen führen, d.h. welche Konstellation muss auftreten?



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  2. #2
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    ob der nachteilsausgleich wirklich ein nachteil ist, ist immer ansichtssache.

    ich bin selber ein "opfer" dieses nachteilsausgleichs - und habe keinen nachteil erfahren, ganz im gegenteil.

    fakt ist, es gibt beim nachteilsausgleich wie immer rundungsgrenzen ... die fallen einmal günstiger und mal ungünstiger aus - das ist der einzigste punkt der einem manchmal ungerecht vorkommen kann.

    hier mal mein physikum durchgerechnet:


    F08 - Bestehensgrenze: 181 (von 317 erreichbaren Punkten, 3 Fragen gestrichen.)

    somit benötigt man zum Bestehen - 57,097792% der erreichbaren Punkte.

    - ohne die gestrichenen fragen habe ich 180 punkte erreicht -> DURCHGEFALLEN!

    aber: 2 von den gestrichenen fragen hatte ich richtig.



    somit wird meine bestehensgrenze neu berechnet:

    erreichbare punktzahl: 317+2= 319
    erreichte punktzahl: 180+2= 182
    bestehensgrenze wie oben: 57,097792% von 319= 182,14195584 -> gerundet: 182


    - also doch bestanden!



    jetzt aber die crux des ganzen - und eben der stein des anstosses bei einigen - rechnet man die bestehensgrenzen durch für die gestrichenen fragen:


    1 gestrichene frage richtig:
    erreichbare punktzahl: 317+1= 318
    erreichte punktzahl: 180+1= 181
    bestehensgrenze wie oben: 57,097792% von 319= 181,57097792 -> gerundet: 182
    -> nicht bestanden!

    2 gestrichene frage richtig:
    erreichbare punktzahl: 317+2= 319
    erreichte punktzahl: 180+2= 182
    bestehensgrenze wie oben: 57,097792% von 319= 182,14195584 -> gerundet: 182
    -> bestanden.

    3 gestrichene frage richtig:

    erreichbare punktzahl: 317+3= 320
    erreichte punktzahl: 180+3= 183
    bestehensgrenze wie oben: 57,097792% von 320= 182,71293375 -> gerundet: 183
    -> bestanden.

    hätte ich also nur 1 von den gestrichenen richtig beantwortet dann wäre ich durchgefallen, mit 2 oder 3 hätt/habe ich dann wiederum bestanden. voll an der grenze. knapper wäre nicht mehr gegangen

    die bestehens / notengrenzen werden immer mit der maximal erreichbaren punktezahl berechnet. zu diesen max. erreichbaren punkten zählen die gestrichenen, die man richtig hatte mit dazu.

    warum nicht generell nach unten gerundet wird ist mir nicht ersichtlich - liegt wohl in der natur der berechnungen verborgen.

    lg
    chris



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  3. #3
    Unregistriert
    Guest
    Nach Deinen Berechnungen wäre die Aussage, dass es zu einem Nachteil führen kann also falsch. Richtig ist viel mehr, es KANN zu einem Vorteil führen, aber da müssen eben ganz bestimmte Bedingungen erfüllt sein. ?



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    es ist irgendwie beides - vorteil und nachteil. es kommt immer auf den blickwinkel drauf an.

    die meisten meinen, sie müssten die gestrichenen fragen, die sie richtig beantwortet haben als bonuspunkte erhalten, ohne die mögliche max. erreichbare punktzahl und bestehensgrenze anzupassen.

    das wäre allerdings ein nachteil für die leute, die diese punkte nicht ergattert haben. so bleibt die bestehensgrenze für alle gleich - die einen hatten nur weniger erreichbare punkte als die anderen. aber letztendlich brauchen alle 57,097792% zum bestehen ... die einen halt von 317 und die anderen von 320 punkten ...

    einige fühlen sich aber benachteiligt weil sie zum beispiel mit 1 richtig beantworteten gestrichenen frage nur auf 181 punkte kommen. im ersten moment denkt man mit 181 hat man bestanden ... aber diese punktzahl gilt nur mit max 317 erreichbaren fragen ... aber wenn man eine gestrichene richtig hat, dann konnte man diesen punkt ja auch erreichen [man hat es ja getan] und somit gilt für die berechnung eben meine oben errechnete bestehensgrenze: 182 ... man braucht also 182 ... hat 181 und ist somit durchgefallen !

    ist etwas komplex den gedanklichen transfer zu schaffen - und ganz besonders wenn man wegen einem punkt durchs physikum fällt und irgendwie versucht diesen verflixten einen punkt zu ergattern. das ist echt der absolute horror und ich kann mit jedem mitfühlen.

    auf meiner ergebnismitteilung steht auch so schön: ich hab 180 punkte erreicht ... ich bräuchte zum bestehen 181 ...

    wenn man das so liest denkt man man ist durchgefallen ... und die haben einem 2 punkte geklaut. es steht dann drunter im kleingedruckten: die prüfung wird mit "ausreichend" bewertet.

    lg
    chris
    Geändert von fotzipoepsel (21.08.2008 um 17:38 Uhr)



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  5. #5
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    Ich muss dazu noch mal was fragen:

    Wenn 3 Fragen gestrichen werden udn diese als nicht gestellt gelten, egal ob man jetzt einen Punkt bekommt oder nicht, muss es dann nicht so sein, dass die 60 %-Grenze sinkt???

    Denn 60 % von 320 gestellten Fragen sind 192 Punkte
    60% von 317 sind aber nur 190,2 Punkte.

    Muss das denn nichta uch irgendeine Rolle spielen bei der Berechnung der Bestehensgrenze?

    Und noch was:

    Wieso wird der Nachteilausgleichspunkt mit auf die maximal erreichbare Punktzahl gerechnet? Wenn 3 Fragen gestrichen werden, sinkt die Maximale Punktzahl auf 317 wenn ich alle 3 richtig hatte oder den Punkt nach dem Nachteilsausgleich bekomme, dann habe ich zwar 3 Punkte extra, aber die werden doch nicht auf die 317 maximal erreichbaren wieder addiert

    bei dem obigen Beispiel: ich habe 180 punkte von 320
    3 Fragen werden rausgenommen, bleiben 317 maximal erreichbare
    ich habe die 3 Fragen richtig, bekomme dadurch 3 extra punkte = 180 + 3 = 183
    somit habe ich doch 183 von 317 oder verstehe ich die regelung falsch? Anders macht es doch keinen sinn.



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