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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo!

    Ich zergrübele mir seit einiger Zeit den Kopf, ob ich meine Pflege-Ausbildung als duales Studium absolvieren soll. Wenn ich das täte, hätte ich die Chance auf einen Medizin-Studienplatz so gut wie verspielt. Ich muss also abwägen, was mir wichtiger ist. Beides geht leiderleider nicht.

    Und an diesem Punkt hakt es.

    Vielleicht könnt ihr mir einen Ratschlag geben.

    Für die Pflegewissenschaft spricht, dass die Leute dort dringend gebraucht werden und man bomben Berufsaussichten hat, gut bezahlt wird und es im Aufwand-Nutzen-Vergleich eine recht gute Partie ist. Meine Bedenken sind aber, dass man nur noch "Schreibtischpfleger" ist, sich mit viel Bürokratie herumschlagen muss und letztendlich nicht mehr viel Patientenkontakt hat. Man immer weisungshörig ist; auch als gutausgebildete Pflegekraft. Es sei denn, man geht in die freie WIrtschaft und das will ich eigentlich nicht. Mir ist ehrlichgesagt auch noch nicht ganz klar, als was man nach der Ausbildung arbeitet. PDL, Forschungseinrichtungen?? Das hat doch dann nichts mehr mit Pflege zu tun?! Ich kann mir leider noch nichts Konkretes darunter vorstellen...

    Ich möchte gern eigenständig arbeiten können, selbst Entscheidungen treffen dürfen und einfach mehr Verantwortung haben. Glaubt ihr das kann man auch als Pflegewissenschaftler? Ich denke immer mehr, dass man das nur als Arzt kann. Es gibt ja bereits Projekte, in denen die Stationsorganisation in der Hand der Pflege liegt. Das ist doch mal ein Ansatz! Allerdings werde ich wahrscheinlich nicht mehr erleben, dass Medizin und Pflege wirklich gleichberechtigt und miteinander agieren. Für was nun entscheiden??

    Ich wäre über neue Ansichten und eure Meinungen sehr dankbar!



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  2. #2
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    Ärzte und Pflege werden nie "gleichberechtigt" sein, weil es de facto zwei unterschiedliche Tätigkeitsbereiche sind.

    Ebenso hat Pflegewissenschaften bis auf ein paar (oberflächliche) Vorlesungen über Anatomie und Physiologie ansonsten rein gar nichts mit dem Medizinstudium gemeinsam.

    Wie du es sagst: die Pflege kümmert sich um die Stationsorganisation. Die pflegerische.
    Eine PDL befasst sich jedenfalls nicht mit der Stationsorganisation des ärztlichen Dienstes.



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  3. #3
    Diamanten Mitglied
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    Wenn dir etwas in Richtung Nurse Practitioner vorschwebt dann ist Pflegewissenschaft IMHO der falsche Weg. Außerdem halte ich es für unwahrscheinlich dass eine vergleichbare Position bei uns je kommen wird. (Dasselbe mit Physician Assistant. In den USA sind diese Jobs einzig und allein deshalb so verbreitet weil Ärzte viel mehr kosten als bei uns.)

    Andere müssen dir bessere Erklärungen bzgl. Pflegewissenschaft und Berufstätigkeit geben.

    Aber falls du es unbedingt machen willst könntest du es z.B. in Österreich machen da so nicht wartezeitschädlich.



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  4. #4
    Registrierter Benutzer Avatar von -wilhelmina-
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    Hallo!

    Ich kann Dich verstehen!
    Bei mir liegt die Wahl zwischen Gesundheitswissenschaften und Medizin.
    Es schwankt mächtig hin und her.

    Problem bei den GW ist die Zeitschiene, damit meine ich die Bestätigung des Studienplatzes, Kündigungsfrist bei meinem aktuellen AG, Vorpraktikum, Umzug und Studienbeginn. Alles andere düfte machbar sein, da ich im kaufmännischen Bereich viele Erfahrungen aufweisen kann.

    Problem bei Medizin: Die Schulzeit ist schon lange und Chemie + Bio konnte ich nach der 10. nicht weitermachen, so daß mir sicherlich viele Grundlagen fehlen. Außerdem habe ich großen Respekt vorm Pflegeprakikum (meine Fragen hinerzu stelle ich im Nachbarthread). Auch das Auswendiglernen vieler Dinge stelle ich mir schwer vor. Ebenso habe ich Bammel, daß ich an irgendwelchen Tieren etwas präparieren muß - DAS geht für mich gar nicht. (Menschen wäre für mich einfacher - meine ich aus der Entfernung ...)

    Also wenn jemand einen guten Tip für humpeldump oder/und mich hat, immer her damit.

    Gruß!



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    07.08.2011
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    Zitat Zitat von -wilhelmina- Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Ich kann Dich verstehen!
    Bei mir liegt die Wahl zwischen Gesundheitswissenschaften und Medizin.
    Es schwankt mächtig hin und her.

    Problem bei den GW ist die Zeitschiene, damit meine ich die Bestätigung des Studienplatzes, Kündigungsfrist bei meinem aktuellen AG, Vorpraktikum, Umzug und Studienbeginn. Alles andere düfte machbar sein, da ich im kaufmännischen Bereich viele Erfahrungen aufweisen kann.

    Problem bei Medizin: Die Schulzeit ist schon lange und Chemie + Bio konnte ich nach der 10. nicht weitermachen, so daß mir sicherlich viele Grundlagen fehlen. Außerdem habe ich großen Respekt vorm Pflegeprakikum (meine Fragen hinerzu stelle ich im Nachbarthread). Auch das Auswendiglernen vieler Dinge stelle ich mir schwer vor. Ebenso habe ich Bammel, daß ich an irgendwelchen Tieren etwas präparieren muß - DAS geht für mich gar nicht. (Menschen wäre für mich einfacher - meine ich aus der Entfernung ...)

    Also wenn jemand einen guten Tip für humpeldump oder/und mich hat, immer her damit.

    Gruß!


    Wer möchte denn bitte an Tieren präparieren wenn er für ein Human-Medizin Studium auch an menschlichen Leichen arbeiten darf und muss?
    Kleine Mäuse wirst du vll in deiner Promotionsarbeit töten müssen. Aber diese kannst du für ja gezielt aussuchen. Selbst für unser Physiologie Praktikum zum Thema Nerv und Muskel haben wir keinen Frosch getötet sondern einen Simulator am PC verwendet.

    Zu deinen anderen sorgen. Es ist vollkommen egal ob du Chemie oä vor 10 Jahren das letzte mal hattest oder noch nie in deinem Leben! Es ist alles so machbar!
    Du musst wirklich viel auswendig lernen, aber meiner Meinung nach aus genau so viel verstehen. Ganz so dumpf wie beschrieben ist es oft eben nicht.



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