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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Hallo Leute,
    Ich bin ehrlich gesagt total am verzweifeln und ein laufendes mentales Wrack.
    Ich habe am 26. 27.11 meine M3 Prüfung. Und das Gefühl, was ich gerade erlebe, ist die reine Hölle.
    Ich kann kaum schlafen und der Stoff geht mir mittlerweile bis zum Hals raus.
    Die Themen gehen einfach unter wie durch ein Sieb. Die Altprotokolle schaue ich mir an und dann überkommt mich die Panik, weil ich einfach nicht mehr weiß, was ich dazu erzählen könnte in der Situation.
    Das blockiert mich völlig…

    Am liebsten würde ich das ganze aufschieben, was aber auch keine Lösung ist.
    Ist das bestehen wirklich so easy ? Wie gehe ich damit um ? Ich wünschte mir würde es einfach gut gehen und ich würde entspannt in die Prüfung reingehen. Habe aber enorme Angst bis dahin die Nerven zu verlieren..
    Mein Lerntag beginnt meist um 10 und endet um Ca 16/17 Uhr. Was davon aktiv Lernen ist, sein dahin gestellt

    Hattet ihr auch solche Erfahrungen?



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  2. #2
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    Das Gefühl nichts im Kopf zu behalten? Ja, bei jeder Prüfung.
    In Panik verfallen, weil ich mich unfähig fühle? Nö.

    Du hast es bis zum M3 geschafft. Diese Prüfung hat so gut wie keine Durchfallquote. Allein deshalb wirst du es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bestehen.
    Erzähl mir nicht, wie meine Chancen stehen. (Han Solo)



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  3. #3
    Registrierter Benutzer
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    Ich denke die Sorgen sind normal, weil man selber natürlich nicht zu 100% sagen kann was einen erwartet. Die Protokolle geben einem meistens eine gute Richtung an, aber im Endeffekt hat man keine Kontrolle über das was wirklich gefragt wird.
    Ich glaube die Durchfallquoten sind unter Anderem so gering, weil man auch einfach viel so erzählen kann, wenn man strukturiert vorgeht. Beispielsweise in Chirurgie, wenn ein Fall konstruiert wird kann man ja einfach strukturiert vorgehen und sagen was man machen würde. Also sowas wie Schmerzanamnese (z.B. nach OPQRST). Wenn man das ausführt geht schon Zeit drauf. Dann einfach alles an Diagnostik erwähnen von KU bis zur apparativen und auch das etwas ausführen. Egal ob man dann Ahnung von dem geprüften Thema hat oder nicht, im Normalfall hat man schon viel Zeit geschindet und gleichzeitig auch richtige Sachen genannt.

    Zu den Protokollen allgemein: Man liest die immer und denkt oh Gott wie konnten die das alles so flüssig beantworten? Viele Freunde haben mir aber erzählt, dass die Protokolle zwar so schön aussehen und sich gut lesen lassen, aber häufig die Antworten in der Prüfung selbst mit viel Hilfe und/oder Gestotter abgegeben wurden. Also scheint keiner wirklich alles gut beantworten zu können und das wird wohl auch niemals erwartet.

    Ich versuche selber einfach auch eine gewisse Struktur reinzunehmen und wirklich alles so ausführlich wie möglich zu beschreiben um damit Zeit zu schinden
    Geändert von ExamenM2_2023 (13.11.2024 um 09:33 Uhr)



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  4. #4
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    Ich bin heute wirklich mental dekompensiert. gleichzeitig macht es mir Angst, dass ich heute nichts machen kann. Ich bin durch und heftige Prüfungsängste tauchen bei mir wieder auf.
    Mentale Stabilität ist was anderes



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  5. #5
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    Ist als Leidensgenosse durchaus nachvollziehbar mit Bedenken an die Prüfung ranzugehen, aber es bringt auch nichts sich in Selbstmitleid zu stürzen. Wenn es mental heute nicht geht, dann einfach mal 1-2 Tage nichts machen. Wahrscheinlich würdest du die Prüfung bestehen, selbst wenn sie plötzlich morgen wäre.

    Im Endeffekt ist es wie mit jeder anderen Prüfung, am Ende haben wir es soweit geschafft - da ist wahrscheinich das M3 die einfachere Prüfung noch.
    Bin ehrlich kann auch nicht annähernd alles und werde ich auch nicht. Aber versuche mit Selbstbewusstsein mich so gut wie möglich zu verkaufen und zu zeigen, dass ich im Notfall wenigstens Grundlegende Dinge anwenden kann und nicht ahnungslos da stehen würde (also Anamnese, Diagnostik etc - wie bereits oben erwähnt).
    Hab auch öfter gehört das Prüfer auch teilweise absichtlich Dinge fragen, die man nicht wissen kann um zu schauen wie man in der Realsituation reagieren würde. Wenn ich keine Ahnung hätte würde ich halt lebensbedrohliche Dinge ausschließen.

    Mach dich nicht kleiner als du bist, wird schon werden. Wenn es aus unerklärlichen Dingen doch unerwartet schlecht wird, hast du wenigstens die Erfahrung der Prüfung mitgenommen und das kann auch viel Wert sein. Hab aber so oft schon gehört, dass die Prüfer keine Lust haben zu begründen wieso man durchgefallen sein soll und möglicherweise auch Teile des Pj wiederholen soll. Hab sogar mal von einem Prüfer direkt sagen hören: " Würde niemals jemanden durchfallen lassen, das wäre mir viel zu viel Arbeit" (Der hatte schon in zig Prüfungen Vorsitz, aber leider nicht bei mir).



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