Hallo Medici,
aus gegebenem Anlass interessiert mich etwas ERNSTHAFT. Ich sage das deutlich, weil ich es an mir beobachte und bei Anderen, z.B. gute Freunde, nicht und ich gerne die Gründe dafür kennen würde.
Es geht um Emotionen und die Intensität dieser Gefühle.
Vorweg möchte ich noch rein sachlich etwas Festhalten: Ich bin ADHSler und Hochbegabt und sage dies deshalb, weil Mediziner herausgefunden haben, dass bei vielen Personen aus den genannten Gruppen eine solche Sensibilität festgestellt worden ist bzw. diese Personen berichten häufig von diesem Phänomen. Im Buch "Jenseits der Norm - Hochbegabt und hoch Sensible" berichtet die Autorin von einer erhöhten "Leitfähigkeit" an der Stelle, wo Kopf und Wirbelsäule "zusammentreffen" (Sie hatte das aus eine Studie von verschiedenen Ärzten die Hochbegabte untersuchten; wenn ich das Buch wieder habe(jmd. ausgeliehen), werde ich noch einmal nachschauen wo Sie dies her hat, weil das auf den ersten Blick "unseriös" erscheint).
Also was möchte ich nun genau wissen? Egal welche Emotionen ich empfinde, sei es Freude, Glück, Liebe, Hass, Trauer, Depressive Vestimmung oder ähnliches, stelle ich fest, dass diese Gefühle bei mir subjektiv stärker sind, als bei z.B. Freunden.
Dingfest mache ich diese Beobachtungen an subjektiven Beschreibungen, wie z.B. "Schmetterlinge im Bauch": Der Bauch brennt, es schmerzt etwas und in meinem Kopf laufen 100 Liebesfilme gleichzeitig ab; denken ist nicht möglich zu diesem Zeitpunkt; Luftholen wird schwerer.
Wie entstehen solche Emotionen? Sind das Hormone, welche ausgeschüttet werden? Werden diese im Kopf produziert? Kann ein ADHS bewirken, dass von diesen Hormonen "ausversehen" mehr produziert wird, als eigentlich gewollt, weil ja der Stoffwechsel bei ADHS im Hirn etwas durcheinander ist? Wie kann es zu solchen starken Emotionen kommen?
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