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Thema: Menopause

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer Avatar von ohusa
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    Heute in unserer Physiologie Seminarklausur gab es eine Frage, die ich leider mit allen meinen Büchern und dem Internet nicht beantworten kann und deshalb frage ich hier mal:

    Welche Aussage zum Klimakterium der Frau stimmt? (oder so ähnlich)

    a) Die Inhibinproduktion steigt (eigentlich ja nicht, wird ja vom Follikel produziert, den es dann ja nicht mehr gibt)
    b) LH sinkt
    c) FSH sinkt (beides nicht, weil GnRH ja nicht mehr durch Östrogen gehemmt wird und deshalb die Gonadotropine aktiviert)
    d) Östrogen steigt (neee)
    e) Das Anti-Müller-Hormon steigt (oder sinkt, auf jeden Fall gibt es das bei der erwachsenen Frau doch gar nicht, das ist doch für die Embryonalentwicklung zuständig)



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  2. #2
    undereducated Avatar von Michael72
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    Zitat Zitat von ohusa Beitrag anzeigen
    e) Das Anti-Müller-Hormon steigt (oder sinkt, auf jeden Fall gibt es das bei der erwachsenen Frau doch gar nicht, das ist doch für die Embryonalentwicklung zuständig)
    Also das AMH steuert die Reifung des Follikels, das haben erwachsene Frauen definitiv. Seit neuestem kann man damit sogar bestimmen, wann bei einer Frau die Menopause eintritt, und das Jahre im voraus!
    - while (!asleep()) sheep++; -



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  3. #3
    Registrierter Benutzer Avatar von ohusa
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    Das hört sich ja schonmal interessant an. Dann wird wohl Antwort e die gesuchte sein, weil alle anderen ja Quatsch sind.
    Ein bisschen speziell finde ich die Frage aber dennoch, denn ich kann in meine Physio-Büchern nur finden, dass Anti-Müller-Hormon und Inhibin die Rückbildung der Müller-Gänge bei der männlichen Geschlechtsdifferenierung steuern.

    Aber ich hätte mich ja natürlich auch im Internet anhand neuerer Forschungsergebnisse auf dei Klausur vorbereiten können...



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  4. #4
    undereducated Avatar von Michael72
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    Naja, Tante Wiki hätte auch gereicht, da steht nämlich:

    Zitat Zitat von Wikipedia
    Das Anti-Müller-Hormon kann zur Fertilitätsdiagnostik verwendet werden. Es korreliert mit der Funktion der Eierstöcke. Es ist der Marker, der am frühesten mit dem Alter korreliert, die kleinste Variabilität innerhalb und zwischen den Zyklen hat und so zu einem beliebigen Zeitpunkt bestimmt werden kann. Mit zunehmendem Alter sinkt der AMH-Spiegel der Frau entsprechend dem Verlust an ovarieller Funktionsreserve ab. Dabei ist ein Abfall des AMH schon vor einem eindeutigen Anstieg des FSH erkennbar.
    - while (!asleep()) sheep++; -



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  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von ohusa
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    Mhh, Wikipedia hatte ich bei der Klausur natürlich auch nicht zur Hand...

    Aber danke, dann mal schauen, ob ich die Frage anfechten kann, falls ich das brauche. Ich sehe nämlich wirklich nicht ein, dass ich etwas wissen soll, was nicht im Physiobuch steht.



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