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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo,

    ich arbeite momentan auf einer ITS in der Pflege und habe heute eine (in meinen Augen und wahrscheinlich auch der Augen der RDler) etwas desaströse Verlegung gehabt.

    Der Patient war oral intubiert, wach, soweit beurteilbar ortientiert und compliant und befand sich bei uns im Weaning (BIPAP, CPAP) und sollte eben in sein Heimatkrankenhaus zurück. CPAP war bisher nur mit einem ASB ab 10 möglich (sonst absolut keine spontanen Atemzüge des Patienten), unter BIPAP hat er spontan mit ATC mitgeatmet, unter CPAP war nur mit ATC nix zu machen.

    Der RD kam mit einem Oxylog 200 Plus und sagte nun "BIPAP haben wir nicht - entweder CPAP oder IPPV."

    Was würdet ihr da einstellen oder raten? Welche Beatmungsform und welche Einstellungen nimmt man da am besten?



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  2. #2
    Administrator Avatar von Brutus
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    Das kommt ein bißchen auf den Patienten und den bisherigen Verlauf an. Wenn der Patient schon eine Langzeitbeatmung hinter sich hat, und endlich im Weaning auf einen grünen Zweig kommt, dann würde ich den Transport u.U. unter den Bedingungen ablehnen. Es gibt auch gute Transportbeatmungsgeräte wie den Medumat Transport oder den Oyxlog 3000. Wenn der Rettungsdienst diese nicht vorhält oder beschaffen kann, dann muss man eben jemanden Fragen, der es kann. Also einen ITW bestellen. Wenn es den Patienten nicht deutlich zurückwirft, und er "unbedingt" transportiert werden muss / möchte, würde ich auf Nummer sicher gehen: Patient adäquat sedieren und dann IPPV beatmet in die Zielklinik fahren.
    Man muss aber auch beachten, dass ein oral intubierter Patient während der Fahrt über Schlaglöcher und Stock und Stein schon ordentlich Streß bekommen wird, wenn er so wach transportiert wird. Also eine gewisse Abschirmung sollte auf jeden Fall stattfinden...
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  3. #3
    Kognitive Sollbruchstelle Avatar von Sebastian1
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  4. #4
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    Könnte man das Ganze mit dem Oxylog 2000 plus nicht auch mit CPAP und "Pressure Support" versuchen oder habe ich da einen Denkfehler drin?



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  5. #5
    Administrator Avatar von Brutus
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    Zitat Zitat von torrannagga Beitrag anzeigen
    Könnte man das Ganze mit dem Oxylog 2000 plus nicht auch mit CPAP und "Pressure Support" versuchen oder habe ich da einen Denkfehler drin?
    Nein kannste nicht. Der Oxylog 2000 Plus kann nur sontan CPAP. Der hat leider keine ASB-Unterstützung.Die bietet m.E. erst der 3000er. Und der Patient brauchte ja einen ASB von mindestens 10mbar. Und wie schon oben gesagt, so ganz wach wie im KH kannste den Patienten nicht lassen, da er bei jedem Stoß während der Fahrt einen Hustenreiz haben würde. Und da bin ich eher geneigt den Patienten etwas tiefer schlafen zu lassen und klare Verhältnisse zu schaffen. Und daher wird ein spontanCPAP noch weniger möglich sein, als der Patient in wachem Zustand in der Lage sein würde...
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