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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    02.10.2006
    Ort
    Hannover
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    11
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    27
    Hi,

    wie geht ihr mit assis etc um, die euch im pj das gefühl geben, vollkommen inkompetent und dumm zu sein, nur weil etwas, was man nun mal routinemäßig noch nicht so daruf hat, nicht hundert prozentig richtig ist???? wer außer mir hat noch so ziemlich viel wissen aus dem studium wieder gut verdrängt, bzw. steht etwas blöd da, wenn er vom assi/oberarzt etwas gefragt wird und die antwort nicht richitg ist??? sowas ist vollkommen demotivierend und man zweifelt noch mehr an sich als ohnehin schon im pj. wollte mal fragen, wie es euch dabei so geht... wie umgehen mit assis, die einen blöde ankacken, weil sie selber voll die überflieger sind und man selber ein kleiner pj-strolch ohne existenzberechtigung????
    freue mich auf interessante erfahrungsberichte!



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  2. #2
    Diamanten Mitglied Avatar von medimädchen
    Mitglied seit
    22.09.2003
    Ort
    einst Leipzig
    Semester:
    4. Jahr als Assi
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    2.081
    Also sagen wir mal so - geht das nicht jedem so? Als ich mit dem PJ angefangen habe hatten wir auch einige OA´s, die bei jedem kleinen Fehler immer nur gemeckert haben, bei Dingen, die wir/ich richtig gemacht haben, wurde dann kein Wort verloren.
    Aber das bessert sich - hab alles Tertiale auch in je anderen Häusern absolviert und hatte jeweils verschiedene Teams, in denen ich gearbeitet habe. Das erste Tertial war das schlechteste davon....außerdem wird vieles zunehmend auch für dich Routine und einfache Sachen wie Zugänge legen etc. klappen dann immer besser.
    Kopf hoch - im zweiten Tertial wurden wir PJ´s richtig als Kollegen und nicht nur unterbelichtete Studies behandelt
    Die Kunst der Medizin besteht darin, den Kranken solange bei Stimmung zu halten, bis die Natur die Krankheit geheilt hat.
    Voltaire (1694 - 1778)



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  3. #3
    unsensibel Avatar von Lava
    Mitglied seit
    20.11.2001
    Ort
    schon wieder woanders
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    FA
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    30.254
    Am Anfang von meinem ersten Tertial hab ich mich auch sehr sehr allein gelassen gefühlt. Ich wurde zwar nichts abgefragt, aber eigentlich hat sowieso kaum jemand mit mir geredet. Bei den Anamnesen hab ich wichtige Sachen vergessen zu fragen oder zu untersuchen, meine Briefe wurden extrem korrigiert und ich war schon etwas demotiviert. Jetzt bin ich einem ganz guten Team. Eine Ärztn kümmert sich echt gut um mich und mit der OÄ komme ich auch sehr gut klar.

    Meine riesigen Wissenlücken bleiben aber... es ist fast so, als hätte ich Pharma nie gehabt! Oder Innere! Oder sonst was... man vergisst leider wirklich viel bzw. es fehlt einfach das Umschalten von Klausurwissen auf praktische Anwendung. Aber wenn man etwas mal gehört oder macht, merkt man es sich fürs nächste mal. Von daher lernt man jeden Tag etwas dazu...
    "tja" - a German reaction to the apocalypse, Dawn of the Gods, nuclear war, an alien attack or no bread in the house Moami



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
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    24.08.2006
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    189
    Hey, also, ich denke auch, dass es jedem am Anfang so geht. Man weiß ja auch nie vorher, in was für eine Abteilung man kommt, wie das Klima untereinander ist und was die Leute, die dort arbeiten, selbst im PJ für Erfahrungen gemacht haben!
    Ich war nur an kleinen Häusern und ich hatte wirklich ein riesiges Glück-die haben überhaupt nichts von mir erwartet.Über die Sachen, die ich schon konnte haben sie sich mächtig gefreut(konnte ihnen ja da auch ein bissele Arbeit abnehmen) und das andere haben sie mir halt gezeigt!
    Und was ich noch gemerkt habe-wenn man sich auch mal für "niedere" Arbeiten wie z.B. Akten aus dem Archiv holen oder irgendwelchen Zettelkrams erledigen nicht zu schade ist, dann wird das echt belohnt.
    Dafür haben sich die Ärzte auch Zeit genommen,mir Dinge zu zeigen und selbst wenn ich zum 5.Mal kam wegen einer doofen Braunüle, die ich nich reingekriegt hab, nicht gemurrt, sondern sind mir brav ins Patientenzimmer hinterher gedackelt...

    Bloss nicht unterkriegen lassen!!!



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  5. #5
    Kramtante
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    11.09.2003
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    Berlin
    Beiträge
    424
    Tut mir ja ein wenig leid, dass so sagen zu muessen, aber: Willkommen in Deutschland, im Land der Meckerer und Klein-Macher.

    Aus irgend einem abartigen Grund meinen viele (auch junge) Aerzte, im PJ und kurz danach muesste ein fertiger FA vor ihnen stehen. Ich finde das ehrlich gesagt krank.

    "Klein-Machen" fuehrt nicht in jedem Fall zu Motivation, sich mit dem was man nicht kann, auseinanderzusetzen. Wenn man es doch tut und dafuer keine Anerkennung bekommt, ist in meinen Augen so etwas wie "Ausbildung" eh nicht mehr gegeben.
    Besonders pervers ist das "Sitzen auf Wissen": Also das Nicht-Weitergeben von eigenem Wissen. Anstattdessen werden Leutte (Studenten) die hoechstwahrscheinlich Wissensluecken aufweisen, platt gemacht um damit das eigenen Ego wieder aufzupolieren. Anstatt dem Nachwuchs zu helfen und sie zu motiveren kommen dann noch so geile Sprueche wie "Das gehoert dazu!" odder "Ich musste das auch wissen!"
    Da kann ich momentan echt drauf verzichten und bin froh, diesem ganzen Affenzirkus vorerst entkommen zu sein.

    Mein Rat: Wehrt Euch und fordert freundlich aber bestimmt Ausbildung und keine Beschulmeisterung ein! Wenn man als PJ etwas besser machen soll, dann sollte es einem auch jemand beibringen.
    "If you're gonna be dumb, you'd better be tough."-Johnny Knoxville



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