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Thema: Zweitstudium

Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    19.05.2009
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    7. Sem. Pharmazie
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    Hallihallo liebe Foris,

    ich beschäftige mich momentan mit der Option - Medizin als Zweitsudium - prinzipiell war es schon immer mein Vorhaben, wobei ich auch immer Pharmazie studieren wollte.
    Das mache ich im Moment immer noch (7.Sem) - nun habe ich aber einige Fragen dazu:

    1. Ich mache ja 3 Examen, wobei das Dritte nach dem PJ stattfindet und ich gehört habe, dass man sich schon während des PJs bewerben und quasi ein Parallelstudium macht. Vielleicht hat das jemand von euch schon gemacht.

    2. Interessieren mich auch die Scheine die anerkannt werden - das was ich hier gefunden habe scheint ja nun Uni oder Lagesoabhängig zu sein ( ich würde mich natürlich über Fächer wie Biochem, Physik, Chemie und Pharmako freuen) muss ich zu den drei erst genannte auch nochmal eine Examensprüfung durch das IMPP machen oder wird mir das ggf anerkannt?

    3. Würde mich auch der zeitliche Umfang interessieren - insbesondere die SWS - ich weiß das klinkt jetzt voll abgehoben, aber wenn es irgendwie zeitlich geht, würde ich nebenbei vielleicht sogar promovieren ( Sorry, aber man wird ja nicht jünger und muss seine Zeit dann effektiv raffen)

    4. Vielleicht wurde ja schon jemand mit Pharmazie als Erststudium genommen, wie schaut denn die Punktevergabe aus? Wissenschaftliche und ggf. Berufliche Gründe würde sich verhältnismäßig noch gut ( im Vergleich zu den Geisteswissenschaftlern) formulieren lassen.

    5. Zum Ablauf habe ich auch eine Frage - insbesondere wie man an den Umgang mit Toten herangeführt wird, dass ist so ziemlich das einzige was mir Angst macht, wie seid ihr damit zurecht gekommen.

    Ich würde mich über Antworten riesig freuen.

    VG



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von pharmastud Beitrag anzeigen
    ...wie man an den Umgang mit Toten herangeführt wird, dass ist so ziemlich das einzige was mir Angst macht, wie seid ihr damit zurecht gekommen.
    ...der Umgang mit Toten dürfte das geringste Problem sein. Die reden sowieso nicht mehr sehr viel... Den Umgang mit dem Tod an sich lernt man in der Kirche...



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  3. #3
    "Lady of steel" hennessy Avatar von horsedoc
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    2.824
    Also...
    wenn du dich vor Studienabschluss bewirbst ist das kein Zweitstudium sonder die Vergabe erfolgt aufgrund von Abinote, TMS und/oder Wartesemester.
    Scheine werden vom LPA anerkannt: dazu brauchst du neben deinem Schein eine Äquivalenzbescheinigung von dem Prof der Medizin der für das jeweilige Fach zuständig bist. Promovieren neben dem Studium geht gut, bei mir zumindest.

    Das schwierigste wird werden genügend Punkte zu haben um einen Zweitstudienplatz zu bekommen, Punkte bekommst du
    1. für die Note des Erststudiums und
    2. für die Begründung:
    berufliche Gründe: schwierig, du musst der ZVS glaubhaft versichern dass du nicht nur den Beruf wechselst sondern beide Studiengänge sinnvoll zu einem Berufsbild vereinigen kannst-auch bei Pharmazie nicht einfach
    wissenschaftliche Gründe: hierfür musst du wissenschaftlich gearbeitet haben und brauchst ne Art Empfehlungsschreiben von deinem Betreuer/Arbeitsgruppenleiter aus dem hervorgeht dass es für das Fortkommen deiner Forschung zwingend notwendig ist dass du nochmal Medizin studierst.

    Letztendlich wird es zu 95% auf deine Abschlussnote rauslaufen, inzwischen brauchst du ein "sehr gut" (=4 Punkte) + einen "Trostpunkt" für eine Begründung, den bekommst du immer, macht 5 Punkte-wenn du Zivildienst/Wehrdienst/FSJ gemacht hast erhöht das deine Chanchen bei Punktgleichheit gegenüber Mitbewerbern.
    Ist also nicht so einfach, ich wünsch dir viel Glück!

    viele Grüsse
    horsedoc

    PS: Versuch mal die Suchfunktion, Zweitstudium wurde hier im Forum schon öfter angesprochen
    Geheult wird erst wenns stark blutet oder komisch wegsteht!



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  4. #4
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    Ich habe während der Vorklinik nur nebenbei im Labor gewerkelt und mit Bestehen des Physikums dann richtig mit meiner naturwissenschaftlichen Promotion begonnen. Bisher lässt es sich gut vereinen, paar Sachen sind ein wenig nervig. Insgesamt ist eine Promotion ja sehr flexibel, im Prinzip bestimme ich meine Arbeitszeiten selbst. Bei wenigen Gelegenheiten lässt sich das aber nicht machen (Kongress, Besucher aus anderen Forschungseinrichtungen), da arbeite ich aktiv mit meinen Fehlzeiten. Auch liess sich bisher immer mit den Kursanbietern etwas arrangieren, ich fehle ja nicht, weil ich in Skiurlaub fahre. Vorlesungen besuche ich nicht. Habe es mittlerweile auch geschafft, ein Semester zu überspringen, um noch mal sechs Monate für Doktorarbeit/Ausland zu haben. Selbst das ist machbar.

    Urlaub habe ich allerdings keinen mehr - der geht für die Prüfungswochen drauf.

    Ich würde es immer wieder machen - habe den Spaß meines Lebens!



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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    7. Sem. Pharmazie
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    5
    Vielen Dank für die Posts!

    Das mach mir ja nun schon ein bisschen Mut, denn ich suche inzwischen schon nach einer PJ stelle, mit Option zur Promotion. Mein Lieblingsgebiet ist die Pharmakologie, insbesondere die klinische von der bei uns im Studium lediglich als Randinfo gesprochen wird. Ich erhoffe mir darüber auch argumentieren zu können - insbesondere weil mich auch die klinische Phase, bei der AM-Entwicklung reizt.

    Das ein Dienst mal einen Vorteil bringt, finde ich super- manchmal habe ich mich schon gefragt, wofür das FSJ nun gut war

    Mit einem Abschluss "sehr gut" wird es bei uns recht schwierig, es gibt zwar immer Ausnahmen, aber ich arbeite auf ein gut hin.

    Ich habe nun nochmal nachgefragt, aber ich würde mich auch vor dem 3. Stex als Zweitstudent bewerben, weil das Studium, nach dem 2.Stex beendet ist und die eigentlichen Examen ja keine Uniinternen Prüfungen sind. ( ist bei euch doch so ähnlich, oder?)

    Was den Kommentar zu den Toten angeht, nunja ich sehe dass man den Umgang damit sehr schnell zu lernen scheint

    Eine Frage zu den Promovierenden habe ich doch noch, ich kenne es von meinem Institut, dass das Promovieren i.d.R. 4-5 Jahre dauert, dauert das bei euch auch so lang oder sind die bei uns einfach nur langsam?



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