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| 2. DEGAM-Nachwuchsakademie: Dritter Jahrgang des Erfolgsmodells ausgeschrieben
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„Allgemeinmedizin begeistert!“ – mit diesem Slogan wirbt die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) für ihr dreijähriges Förderprogramm. Die im September 2011 gegründete Nachwuchsakademie hat zum Ziel, Medizinstudierende frühzeitig an die Allgemeinmedizin heranzuführen und sie auf ihrem Ausbildungsweg konstruktiv zu begleiten. Ab sofort können sich interessierte Studierende vom fünften bis achten Semester für den Jahrgang 2014 bewerben.
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Attraktive Klausurwochenenden, kostenlose Teilnahmen an den DEGAM-Jahreskongressen und an einer Summerschool für Allgemeinmedizin sind die Besonderheiten der Förderung. Auf Wunsch erhalten die Studierenden zudem ein individuelles Mentoring durch erfahrene Allgemeinmediziner sowie Hilfe bei Studium, Promotion und Berufsplanung. Eine kostenlose DEGAM-Mitgliedschaft, die auch allen anderen interessierten Medizinstudierenden frei steht, versteht sich von selbst. So profitieren die Studierenden von der Vernetzung mit der wissenschaftlichen Allgemeinmedizin. Auf der anderen Seite zeigen die Erfahrungen mit den ersten beiden Jahrgängen, dass die Teilnehmer ebenfalls initiativ werden und unter ihren Kommilitonen über die Stärken und Besonderheiten des Faches Allgemeinmedizin informieren. Das ist auch deshalb wichtig, weil es für Themen wie einen PJ-Abschnitt in allgemeinmedizinischen Lehrpraxen und die strukturierte Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin sensibilisiert.
Das Konzept der DEGAM-Nachwuchsakademie (NWA) sieht eine Förderdauer von drei Jahren vor. 12 bis 15 Bewerber werden für den dritten Jahrgang, der die Nachwuchsakademie mit dann drei parallel laufenden Jahrgängen erstmals vervollständigt, ausgewählt. Der offizielle Startschuss fällt im Rahmen eines Klausurwochenendes im Juni 2014. Unterstützt wird die NWA, die von der DEGAM getragen wird, durch den Deutschen Hausärzteverband, die Gesellschaft der Hochschullehrer für Allgemeinmedizin (GHA) sowie die Techniker Krankenkasse.
Weitere Informationen zur Nachwuchsakademie sowie die Bewerbungsunterlagen findest Du unter www.degam.de. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2014.
Noch Fragen? Dann wende Dich an Anke Schmid ([email protected]) von der DEGAM-Bundesgeschäftsstelle.
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Mehr zur DEGAM-Nachwuchsförderung: Die Nachwuchsakademie ist Bestandteil eines mehrstufigen Programms, welches unter anderem eine beitragsfreie DEGAM-Mitgliedschaft für Medizinstudierende sowie die Summerschool Allgemeinmedizin der GHA/DEGAM umfasst. Weiterhin hat die DEGAM eine bundesweite, internetgestützte Famulaturbörse Allgemeinmedizin eingerichtet, die entsprechende Angebote und Nachfragen übersichtlich bündelt. |
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Assistenzarztzeit - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage: Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit vorstellen wollen:
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| 4. Uniklinikum Würzburg: Neue Sensortechnik berichtet direkt aus dem Gehirn
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Ein neuer, mit zusätzlicher Sensortechnik ausgestatteter Hirnschrittmacher ist nicht nur therapeutisch wirksam, sondern gewinnt auch wertvolle Informationen für die neurologische Hirnforschung. Am Uniklinikum Würzburg wurde im November 2013 das System weltweit erstmals einem Patienten mit Essentiellem Tremor erfolgreich implantiert.
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Patienten mit Essentiellem Tremor leiden an einem rhythmischen Zittern, das bei bestimmten Bewegungen auftritt. „Durch das Zittern geht die Kontrolle über den Körper verloren. Schon einfache Tätigkeiten, wie Essen und Trinken, sind eine Herausforderung, manche Betroffenen können nicht mehr Autofahren, andere werden sogar berufsunfähig“, berichtet Prof. Jens Volkmann, Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Würzburg (UKW). Über 1,5 Millionen Menschen in Europa leiden an der derzeit unheilbaren Krankheit, deren genauen Ursachen noch im Dunkeln liegen.
Zittern per Stimulation abstellbar
Die aktuellen Behandlungswege des Essentiellen Tremors zielen auf die Linderung der Symptome, die Minimierung der Behinderungen, die Wiederherstellung von Körperfunktionen und die Verbesserung der Lebensqualität. Neben der Medikamentengabe hat sich die Tiefe Hirnstimulation bewährt. „Hierbei werden in das Gehirn des Patienten dünne Elektroden implantiert, die eine feine Stimulation abgeben. Mit diesem Reiz lässt sich das Zittern gleichsam wie mit einem Schalter abschalten“, beschreibt Prof. Volkmann. Die Energie für die minimalen Stromstöße stammt von einer Schrittmacherbatterie, die unter dem Schlüsselbein eingepflanzt wird und im Körper verlaufend mit den Elektroden verbunden ist.
Jetzt auch Signale empfangen
Bislang konnten die Hirnschrittmacher „nur“ stimulieren. Mit einer Geräteneuentwicklung, dem so genannte Activa PC+S Neurostimulator, ist es jetzt möglich, über die Elektroden auch Signale aus dem Gehirn zu empfangen. „Das neue Implantat ist also nicht nur therapeutisch wirksam, es ‚lauscht‘ gleichsam auf die neuronalen Aktivitäten und sendet diese nach außen, wo wir sie mit einem speziellen Empfänger aufzeichnen können“, schildert Prof. Volkmann. Die hierfür erforderliche, innovative Messtechnologie stammt vom Medizintechnikhersteller Medtronic.
Weltweit erstmals bei Essentiellem Tremor eingesetzt
Im November dieses Jahres hat Prof. Cordula Matthies von der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik den Activa PC+S Neurostimulator bei einem 63-jährigen Patienten mit Essentiellem Tremor erfolgreich implantiert. Während das System bei Parkinson-Kranken schon an anderen Kliniken zum Einsatz kam, ist diese die weltweit erste Anwendung bei Essentiellem Tremor.
Bisher waren Gehirnstrommessungen nur von außen auf der Kopfhaut über einen Elektroencephalographen (EEG) oder während eines chirurgischen Eingriffes möglich. Die neue Technik soll nun mit klaren Signalen „von vor Ort“, aus der Tiefe des Gehirns, die elektrischen Aktivitäten von Milliarden von Neuronen verstehen helfen. Die Arbeit dieser auf Erregungsleitung und Erregungsübertragung spezialisierten Zellen ermöglichen es dem Gehirn unter anderem, Bewegungen zu steuern, Dinge wahrzunehmen und zu reagieren.
Grundlagenwissen für neue Therapien
„Die Erforschung der tiefen elektrischen Gehirnsignale ist die Basis für die Entwicklung neuer Therapien bei neurologischen Störungen“, sagt Prof. Volkmann. Ein Ziel sei, Erkenntnisse zu gewinnen, wie die Arbeitsweise von Hirnschrittmachern noch effizienter gestaltet werden kann, indem sie beispielsweise nur dann aktiv werden, wenn überhaupt Zitterimpulse vom Gehirn ausgesandt werden. „Dies könnte sich dann unter anderem in geringeren Nebenwirkungen und in einer längeren Lebensdauer des implantierten Batteriesystems auszahlen, was wiederum das Intervall der Austauschs-OPs verlängern würde“, beschreibt der Klinikdirektor.
Anfang Dezember dieses Jahres wurde bereits der zweite Activa PC+S Neurostimulator am UKW implantiert – diesmal bei einem Parkinson-Patienten.
Foto: Kurz vor der weltweit ersten Implantation eines Activa PC+S Neurostimulators bei Essentiellem Tremor ...
Bild: Uniklinikum Würzburg
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| Autor(in): Wolfgang Müller M.A. ([email protected]) |
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| 6. Arzt sein: Kleiner Wegweiser durch das Gefühlschaos zu Beginn
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Der endgültige Schritt vom Studenten- ins Berufsleben ist bei Jungmedizinern mit ganz unterschiedlichen Gefühlen verbunden. Einerseits wird er während langer Semester, Famulatur-Tertialen und dem PJ von vielen regelrecht herbeigesehnt. Doch gibt es wie bei den meisten großen Veränderungen im Leben zugleich auch manche Unsicherheit: Wie werde ich zurechtkommen mit meiner neuen Rolle, mit Patienten, Kollegen und Vorgesetzten?
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Famulatur und PJ waren sicherlich kein „Ponyhof“, aber doch ein vergleichsweise behüteter Zustand. Zumindest im Prinzip fanden da alle Aktivitäten unter Aufsicht und quasi mit beschränkter Haftung statt. Für eigenes Tun und Lassen warst du bisher nur in sehr eingeschränkter Weise verantwortlich.
Eben das soll nun plötzlich ganz anders sein. Du bist selbst der „Doktor“ und als solcher ständig mit den Erwartungen deiner Mitmenschen konfrontiert: Schwestern und Pfleger wollen schnelle Entscheidungen, deine Patienten klare Worte über ihren Zustand, sofortige Linderung ihrer Beschwerden und baldige Heilung oder zumindest Entlassung. Ober- und Chefärzte erwarten eine reibungslos funktionierende Station bei minimierten Kosten, die trotzdem gerne noch weiter gesenkt werden dürften. Und nicht zuletzt hoffen deine Kollegen, dass du einen großen Teil der anfallenden Arbeit erledigst, ungeliebte Dienste übernimmst und um Himmels Willen nie auch nur einen Tag Urlaub nimmst.
Da gilt es zunächst einmal schlicht die Nerven zu behalten und deine eigenen physischen und psychischen Grenzen nicht aus dem Blick zu verlieren. Gerade dann, wenn andere mal – möglicherweise unbeabsichtigt – zu viel von dir erwarten, solltest du selbst es nicht noch zusätzlich tun. Vieles im Arztberuf hat mit Erfahrung zu tun, und folglich ist es gut und richtig, dass du nach und nach mit deinen Aufgaben wächst. Lass dich von alledem nicht entmutigen, und sprich gegebenenfalls rechtzeitig mit älteren Assistenzärzten oder einem Oberarzt deines Vertrauens über solche Gefühle.
Unsicherheiten aller Art sind in den ersten Wochen und Monaten nämlich völlig normal – aus den genannten Gründen sind es beim medizinischen Personal leider auch Müdigkeit bis hin zur Erschöpfung und Zweifel an der eigenen Berufswahl. Dasselbe gilt für die wohl typisch deutsche Erscheinung, dass positive Rückmeldungen am Arbeitsplatz nur selten zu hören sind, man mit Kritik bei Pannen oder Beschwerden hingegen nicht spart. Dementsprechend wird Respekt vielerorts den Mitarbeitern nicht per se als Mensch entgegengebracht, sondern muss von ihnen erst „verdient“ werden.
Eine naheliegende Erklärung für diese das Arbeitsklima stark beeinträchtigenden Phänomene ist die nach wie vor äußerst steile Hierarchie in den meisten deutschen Kliniken. Dir sollte immer bewusst sein: Sie haben nichts mit deiner Person oder deinen Leistungen zu tun, und es gibt keinen Grund, dass du dir die mangelnde soziale Kompetenz anderer zu Herzen nehmen solltest. Vielmehr hast du von nun an als Klinikarzt die Chance, wenn nötig auf deiner Station durch eigene Herzlichkeit an einer Verbesserung der Atmosphäre mitzuwirken.
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| Autor(in): MEDI-LEARN Redaktion ([email protected]) |
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Das Wetterkaroussel ist so was von spannend. Man muss dazu verstehen, dass ich raus muss, wenn es in der Nacht schneit. Ja, um 3 Uhr in der früh, damit die Leute nicht hinfallen. Also um die Weihnachtszeit ist das schon ganz schön schwer. Die Verlockung der Weihnachtsmärkte und zum Geburtstag bekommt man auch nur Alkohol geschenkt ab 40. Hatte ich schon erzählt das ich die Termine für die Rechtsmedizin habe?
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Januar ist es soweit, hoffentlich noch beim alten Brazke, Meister des verborgenen Todes. Wo der schon verstopfte Gefäße gefunden hat, der Wahnsinn. Ich spiele mit dem Gedanken mein Studium in Schweden oder im Ausland fortzusetzen, London oder so. Die Vorlesungen für Neuro haben begonnen aber sind so was von schlecht, Frankfurt bringt mich irgendwie nicht weiter. Anatomie kann ich im April dann den Rücken kehren, schade, irgendwie hat mir die Schneiderei gefallen. Dann muss ich aber an lebendigen weitermachen und die muss man ja auch wieder zusammenbauen. Ein aufregendes Feld. Was ist sonst so passiert. Na, klar, vorlaut wie ich eben nun mal bin habe ich mich ja auch als Vertretungslehrer für alle Fächer beworben und bin leider auch noch viel zu wörtlich fast jeden Tag in einer anderen Klasse. Gemeinschaftslehre und Mathe war gestern. Oh shiet. Achte Klasse, Absolutismus und Geometrie. Hätte nicht gedacht dass ich meiner langen schulischen Laufbahn irgendwas hängengeblieben sei, dennoch konnte ich einen runden Ablauf mit rotzfrecher Überlegenheit anbieten. Meine alten Lehrer hätten das sicher gerne gesehen. Entweder war ich gut oder meine Schüler einfach Grottenschlecht. In einem gleichschenkeligen Dreieck gibt es wieviele gleiche Seiten und Winkel. Kein Wunder dass ich lieber saufen gegangen bin.
Heute sage ich äthyltoxischer Insult. Mein Sohn hat mich gerade geskyped, ist das überhaupt schon ein Wort? Onomatopoiesis eben, falls nicht, ach was würde der mich gerne bei sich sehen, aber Schneeräumen, Schule und diese latente Armut hält mich in einem eisernen Gripp. Hab ich Euch genug gelangweilt schmeiße ich den Anatom Bell zum Schluss hinein. Fällt schon einem ein, was der uns beschert hat?
Bell, Charles (1774-1842), Chirurg und Anatom aus England, genauer Edinburgh London. Nach ihm benannt ist der Bell’s nerve oder besser Nervus thoracicus longus.
Der Nervus thoracicus longus ist ein rein motorischer Nerv, der aus der Pars supraclavicularis des Plexus brachialis entspringt.
Er enthält Fasern aus den Rückenmarkssegmenten C5 bis C7 und durchbohrt unterhalb des Nervus dorsalis scapulae den Musculus scalenus medius, zieht über die 1. Rippe und verläuft auf dem Musculus serratus anterior, den er innerviert, nach kaudal.
Der Nervus thoracicus longus versorgt motorisch den Musculus serratus anterior.
Nach längerem Tragen schwerer Lasten (z.B. eines Rucksacks) kann es zu einer Druckschädigung des Nervus thoracicus longus kommen. Der Arm kann dann nicht mehr über die Horizontale gehoben werden, und die Scapula steht nach dorsal ab (Scapula alata).
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| Autor(in): Sascha ([email protected]) |
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Neurophysiologen, Humangenetiker und Neuroinformatiker des Universitätsklinikums Jena sind am Schwerpunktprogramm der DFG zur Untersuchung der Vernetzungsprozesse im Gehirn beteiligt. Sie erforschen, welche Rolle der Neurotransmitter GABA in diesem Reifungsprozess spielt, der in der frühen Hirnentwicklung aktivierend auf Nervenzellen, im erwachsenen Hirn aber hemmend wirkt.
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Welche Rolle spielt die Aktivität des sich entwickelnden Gehirns bei der Vernetzung unreifer Nervenzellen? Das ist die zentrale Frage, die die Jenaer Wissenschaftler beantworten wollen. Sie konzentrieren sich dafür auf den Botenstoff Gamma-Aminobuttersäure, kurz GABA, der im ausgereiften Gehirn eine hemmende Wirkung auf Nervenzellen ausübt. „In einem frühen Stadium der Hirnentwicklung aber wirkt GABA als erregender Botenstoff, indem er die Ausbildung von Aktionspotentialen begünstigt“, so Professor Knut Holthoff, der die Arbeitsgruppe BioImaging an der Klinik für Neurologie leitet.
Zusammen mit seinem Kollegen Dr. Knut Kirmse will er diesen Vernetzungsprozess in der Sehrinde durch das Zwei-Photonen-Mikroskop unmittelbar verfolgen. „Durch genetische Veränderungen können wir die Wirkung des Botenstoffes GABA gezielt beeinflussen und dann die Folgen dieser Manipulation für die Vernetzung studieren“, beschreibt der Genetiker Prof. Dr. Christian Hübner einen zentralen Ansatz des Verbundprojekts. So werden die Wissenschaftler untersuchen, welche Konsequenzen das Ausbleiben der anfänglichen Aktivitätsphase auf die Ausreifung der Sehrinde hat.
Und die Forscher gehen noch einen Schritt weiter: Sie werden den Vernetzungsprozess nicht nur unter verschiedenen Bedingungen beobachten, sondern die gewonnenen Daten zur mathematischen Modellierung von Vernetzungsprozessen nutzen. „Von der Entwicklung und Implementierung neuer Analysetools versprechen wir uns neue Erkenntnisse zu den Prinzipien der räumlichen und zeitlichen Aktivitätsmuster, die wir sehen“, so Stefan Kiebel, Professor für Computational Neuroscience an der Klinik für Neurologie.
Das Projekt der Jenaer Wissenschaftler wird mit 500.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG gefördert. Es ist eines von insgesamt zwölf Teilprojekten in einem neuen Schwerpunktprogramm, das auf die Erforschung der Ursachenbeziehung zwischen der Aktivität einzelner Nervenzellen im Netzwerk und dem Verhalten zielt. Eine wichtige Rolle dabei spielt die Kooperation von Forschungsgruppen, die die neuronale Aktivität in hochempfindlichen Versuchsanordnungen erfassen, diese mit innovativen Methoden manipulieren und neue Algorithmen zur Datenanalyse entwickeln. Die sieben Projektmitarbeiter im Verbund am Jenaer Uniklinikum haben das Ziel, mit ihren Ergebnissen zum besseren Verständnis der frühen Vernetzungsprozesse im Gehirn beizutragen.
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| Autor(in): Alexander Schlaak ([email protected]) |
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