16.06.2015

Ausgabe 727

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591681Das Berufsleben wartet!
Wir haben einige Tipps, woran du denken musst und was zu erledigen ist bevor du aktiv als Arzt durchstarten kannst
...

In Kooperation mit: Georg Thieme Verlag  *  Deutsche Ärzte Finanz

 
 Inhalt (jetzt auch anklickbar)
1.Editorial
2.Formalitäten zum Berufsstart
3. MediJobs - Stellenanzeigen für Famulatur
4. MEDI-LEARN Klinikwahrheiten: Pflegepraktikum
5. Cartoon der Woche: Krake
6. Das Geheimnis starker Zähne: Nanostrukturen unter Spannung
7. In den Foren gelauscht
8.MEDI-LEARN Protokolle: Physikumsprotokolle
9. Impressum

    

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 1. Editorial
  

Hallo,
im heutigen Newsletter möchten wir dir ein paar Tipps für den Start ins Berufsleben mit auf den Weg geben. Denn es gibt vieles zu beachten bevor du dann einfach nur Arzt sein kannst. Vom Anmelden der Approbation über Übernahme von Bewerbungskosten bis hin zur Krankenversicherung.

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Einem interdisziplinären Team um Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, die Biostruktur der Zahnsubstanz Dentin und deren innere Mechanismen zu entschlüsseln. Anders als Knochen kann Dentin Risse oder Brüche weder reparieren noch heilen. Innere Spannungen sorgen dafür, dass Schäden nicht entstehen oder begrenzt bleiben.

Auch haben wir wieder einen Cartoon der Woche, Prüfungsrotokolle sowie interessante Forenbeiträge zu Themen wie der ersten Famulatur, dem Lieblingsfach der Vorklinik sowie der Fachkunde im Strahlenschutz für dich.

Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Kristina, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN

Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 23.06.2015.
o Interessantes aus der Medizin
o In den Foren gelauscht

  

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 2. Formalitäten zum Berufsstart

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Wenn du die letzte Prüfung des Medizinstudiums bestanden hast, hast Du die fachliche Qualifikation des Arztes erlangt, musst also im Notfall ärztliche Hilfe leisten und kannst dich nicht auf die fehlende Approbation berufen. Letztere muss nach dem Studium bei der zuständigen Behörde beantragt werden.

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Dabei prüft sie, ob du die Anforderungen des § 3 der Bundesärzteordnung erfüllst. Für den Fall erteilt sie die Approbation und ab da darf man die Berufsbezeichnung „Arzt“ führen. Formalitäten, die vor dem Berufsstart zu erledigen sind, und was du alles tun musst bis du die Approbationsurkunde aus dem Briefkasten fischen kannst möchten wir dir hier sagen:

Die Approbation muss beantragt werden
Die Approbation wird grundsätzlich von der zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt. Welche das ist, kannst du in der Regel beim Studiendekanat erfahren. Oft ist es dieselbe Abteilung des Landesverwaltungsamtes, die auch als Landesprüfungsamt (LPA) fungiert. Du musst den Antrag auf Approbation an die Behörde stellen, in deren Bundesland du deinen 2. Abschnitt der Ärztlichen Prüfung (Hammerexamen oder HEX) machst. Das ist meist schon einige Wochen vor der letzten Prüfung möglich. Wenn du Glück hast, bekommst du den Antrag schon mit der Zulassung zum HEX per Post geschickt. Unter anderem musst du Folgendes dem Antrag beilegen: einen Staatsangehörigennachweis (z.B. Kopie des Personalausweises) und je nach Bundesland einen tabellarischen Lebenslauf und eine unterschiedlich hohe Bearbeitungsgebühr bzw. den Überweisungsnachweis. Meist sind es 80 bis 200 Euro. Zusätzlich musst du dich um ein amtliches Führungszeugnis der Belegart 0 kümmern. Dieses beantragst du – natürlich gegen Gebühr - bei der Stadt (Einwohnermeldeamt). Diese verschickt dann das fertige Zeugnis direkt an das LPA – Du bekommst es also nicht zu Gesicht. Weiterhin musst du deine gesundheitliche Eignung nachweisen. Das geschieht mittels eines ärztlichen Attests, das dir jeder approbierte Arzt ausstellen kann. Soweit vorhanden, kommen Promotions-, Namensänderungs- und Heiratsurkunde mit in den Antrag, zum Teil wird eine eidesstattliche Erklärung über deine Straffreiheit von der Behörde verlangt. Wenn die Unterlagen vollständig bei der Behörde angekommen sind, wird sie dir deine Approbationsurkunde nach dem Bestehen der letzten Prüfung ausstellen und kurze Zeit später zuschicken.

Bei der Ärztekammer melden
Doch mit der Erteilung der Approbation ist der „Papierkrieg“ noch nicht beendet: Als Arzt bist du verpflichtet, Mitglied in der Ärztekammer zu sein. Zuständig ist die Ärztekammer des Bundeslandes, in dem du deinen Erstwohnsitz hast. Die Meldepflicht bei der Ärztekammer ist da Landesrecht abhängig von der jeweiligen Kammer. Generell ist man meldepflichtig, wenn man den ärztlichen Beruf ausübt. Ist man arbeitslos bzw. frisch examiniert, tut man dies nicht. Hier besteht die Möglichkeit (NICHT die Pflicht), sich freiwillig in der Kammer zu melden. Vorteil: Es gibt auf Antrag einen Arztausweis, Nachteil: Es kostet Geld. Generell sollte man die individuellen Gegebenheiten im Einzelfall prüfen. Nach einem kurzen Anruf erhältst du die Meldeunterlagen, die du ausfüllen und zurückschicken musst. Die Frist dafür endet meist etwa einen Monat nach Arbeitsbeginn.

Rententräger ist das Ärztliche Versorgungswerk
Auch wenn es wahrscheinlich und hoffentlich noch eine Weile dauert, bis du in Rente kommst, musst du dich spätestens zum Berufseinstieg mit dem Thema beschäftigen. Für Ärzte gilt dabei eine Besonderheit: Ihr Rententräger ist nicht die Deutsche Rentenversicherung, sondern das Ärztliche Versorgungswerk. Sobald du dich bei der Landesärztekammer gemeldet hast, werden dir automatisch die Anmeldeunterlagen zugeschickt. Die Mitgliedschaft im Ärztlichen Versorgungswerk ist Pflicht. Jeden Monat wird je nach Verdienst ein bestimmter Betrag dem Versorgungswerk zugeführt. Das Geld wird dann angelegt, und hier offenbaren sich die Vorteile dieses Systems:

Wenn du in den Ruhestand gehst, bekommst du dein Geld samt Zinsen zurück - Monat für Monat. So hat man als Arzt eine relativ hohe und sichere Rente. Von der Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung bist du übrigens nicht automatisch freigestellt. Falls man vor oder während des Studiums bereits rentenversicherungspflichtig beschäftigt war, sollte man im Einzelfall prüfen, ob es nicht sinnvoll ist, weiterhin freiwillig Mitglied in der DRV zu bleiben (je länger man bereits eingezahlt hat, umso eher lohnt sich eine freiwillige Weiterversicherung). Eine Befreiung ist dann sinnvoll, wenn man entweder nicht oder nur wenig Beiträge eingezahlt hat. Im letzten Fall besteht die Möglichkeit, den ArbeitNEHMERanteil nach einer Sperrfrist (aktuell 2 Jahre) sich auszahlen zu lassen, ansonsten ist er - sofern man die Mindestversicherungszeiten nicht erfüllt hat - weg bzw. es gibt ne Rente von wenigen Euro. Einen Befreiungsantrag kann man beim zuständigen Versorgungswerk (dem deines Erstwohnsitzes) stellen.

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 3. MediJobs - Stellenanzeigen für Assistenzärzte

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Falls du auf der Suche nach einer Stelle als AssistenzärztIn bist, präsentieren wir dir anbei eine Auswahl interessanter Stellenanzeigen. Auf der Webseite von www.medi-jobs.de findest du eine große Auswahl weiterer Anzeigen.

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Aktuelle Stellenangebote


Titel Einsatzort Info
Assistenzarzt/-ärztin in fortgeschrittener Weiterbildung, FA für Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychosomatik Calw Details
Assistenzarzt für Innere Medizin/Basisweiterbildung Berlin Details
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 4. MEDI-LEARN Klinikwahrheiten: Pflegepraktikum

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Klinikwahrheiten sind von Studenten geschriebene Einblicke in die Kliniken deutschlandweit. Ob PJ, Praktikum oder Assistenzarztstelle. Sie können dich bei der Entscheidung ein wenig unterstützen. Gerne kannst du uns auch deine Klinikwahrheiten mitteilen.

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Rostock, Südstadtklinikum, Gynäkologie
Es herrschte ein durchweg freundliches Arbeitsklima, nicht nur zwischen den Pflegern untereinander, sondern auch mit den ärztlichen Kollegen. Alles in allem habe ich mich absolut wohl gefühlt. Ich habe fünf Tage die Woche für jeweils 8,5 Stunden gearbeitet, inklusive einer Mittagspause. Überstunden musste ich nie machen, die Schwestern waren eher bedacht,dass ich auch noch mit Umziehen pünktlich Schluss machen konnte. Wenn nichts los war und alle Arbeit getan war (z.B. am Sonntag Abend) durfte ich auch früher gehen. Nie hätte ich geglaubt, dass man mir dort innerhalb von 30 Tagen soviel beibringen und mir soviel Verantwortung übertragen würde, wie es der Fall war - einfach toll! Ich kam direkt von der Schulbank ohne den leisesten Schimmer, wie es im Krankenhaus abläuft und wurde behutsam von den Schwestern in die tägliche Arbeit eingeführt.

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 5. Cartoon der Woche: Krake

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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.medi-learn.de/cartoons zur Verfügung gestellt.

Auf der Webseite www.medi-learn.de/cartoons findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen anderen Gimmicks.


   
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 6. Das Geheimnis starker Zähne: Nanostrukturen unter Spannung

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Einem interdisziplinären Team um Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, die Biostruktur der Zahnsubstanz Dentin und deren innere Mechanismen zu entschlüsseln. Anders als Knochen kann Dentin Risse oder Brüche weder reparieren noch heilen. Es gilt allerdings als eines der beständigsten organischen Materialien. Wie die Wissenschaftler nun erstmals zeigen: Innere Spannungen sorgen dafür, dass Schäden nicht entstehen oder begrenzt bleiben. Was zur Widerstandskraft gesunder Zähne führt, ist in der Fachzeitschrift Nano Letters* veröffentlicht.

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Einem interdisziplinären Team um Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, die Biostruktur der Zahnsubstanz Dentin und deren innere Mechanismen zu entschlüsseln. Anders als Knochen kann Dentin Risse oder Brüche weder reparieren noch heilen. Es gilt allerdings als eines der beständigsten organischen Materialien. Wie die Wissenschaftler nun erstmals zeigen: Innere Spannungen sorgen dafür, dass Schäden nicht entstehen oder begrenzt bleiben. Was zur Widerstandskraft gesunder Zähne führt, ist in der Fachzeitschrift Nano Letters* veröffentlicht.

Zähne halten im Idealfall ein Leben lang, auch wenn sie täglich enormen Kräften ausgesetzt sind. Bislang war unklar, warum das Dentin, eine knochenähnliche Substanz, die den eigentlichen Zahn bildet, so belastbar ist. Das Team um Dr. Paul Zaslansky am Julius Wolff Institut (JWI) der Charité hat nun die Nanostrukturen von Dentin analysiert. Mineralische Nanopartikel sind demnach in ein dichtes Netz aus Kollagenfasern eingebettet. Ziehen sich diese Strukturen zusammen, werden die Mineralteilchen komprimiert. Die dabei entstehenden inneren Spannungen erhöhen die Belastbarkeit der Biostruktur.

Einblick in die winzigen Strukturen haben die Forscher durch die Arbeit an wissenschaftlichen Großgeräten erhalten, die hochbrillante Strahlung von Tetrahertz- bis in den Röntgenbereich erzeugen: Die Synchrotronquelle BESSY II des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie und die ESRF – European Synchrotron Radiation Facility in Grenoble. Das Wissen um innere Vorspannungen wird in den Ingenieurwissenschaften bewusst eingesetzt, um Materialien für technische Anwendungen gezielt zu verstärken. Die Biologie kennt diesen Trick offenbar schon viel länger und wendet ihn in unseren Zähnen an.

Um das Prinzip nachzuweisen, haben die Forscher die Feuchtigkeit in Dentinproben verändert. Die Messungen zeigen, wie die Spannung der Mineralpartikel zunimmt, wenn die Strukturfasern schrumpfen. „Dieser Mechanismus trägt dazu bei, das Entstehen von Rissen zu verhindern. Die Art und Weise der Kompression sorgt zudem dafür, dass die innersten Bereiche des Zahns und damit die empfindliche Pulpa weitgehend vor Schäden geschützt bleiben“, erklärt Dr. Paul Zaslansky vom Julius Wolff Institut der Charité.

Die Wissenschaftler stellten in weiteren Experimenten fest, dass die Verbindung zwischen Mineralpartikeln und Kollagenfasern durch Erhitzen geschwächt wird, wobei die Belastbarkeit von Dentin abnimmt. “Wir glauben, dass die inneren Spannungen zwischen Mineralpartikeln und Kollagenfasern im Gleichgewicht sein müssen. Das ist entscheidend für eine dauerhafte Belastbarkeit von Zähnen“, sagt Jean-Baptiste Forien, Erstautor der Studie. Die Erkenntnisse erklären, warum künstlicher Zahnersatz weniger belastbar ist als gesunde Zahnsubstanz: Die keramischen Materialien sind einfach zu „passiv“ gegenüber Belastung, da ihnen die inneren Mechanismen fehlen, die der natürlichen Zahnsubstanz zu Stabilität verhelfen. „Vielleicht liefern die Ergebnisse der Arbeit Anregungen für die Entwicklung belastbarer keramischer Materialien zur Zahnbehandlung oder als Zahnersatz”, hofft Dr. Zaslansky.

An der DFG-geförderten Untersuchung zur Nanostruktur des Dentins waren neben den Charité-Wissenschaftlern Teams der Technischen Universität Berlin, des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam und des Technion – Israel Institute of Technology, Haifa beteiligt.

   
Autor(in): Dr. Julia Biederlack ([email protected])
  
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 7. In den Foren gelauscht

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Mit mehr als 1000 Beiträgen in der Woche findest du in den Diskussionsforen von MEDI-LEARN zu fast allen Themen den richtigen Gesprächspartner. In unserer Rubrik "Gelauscht" wollen wir Dich in der Onlinezeitung über einige der Diskussionsthemen auf dem Laufenden halten. Vielleicht findest Du das ein oder andere Thema, das Dich auch interessiert - ein Klick und Du bist mit dabei:

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Humanmedizin

Aktuell im Forum vor dem Studium:

Aktuell im Forum Vorklinik: Aktuell im Forum Klinik: Aktuell im Forum Assistenzarzt:


   
Autor(in): MEDI-LEARN Redaktion ([email protected])
  
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 8. MEDI-LEARN Protokolle: Physikumsprotokolle

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MEDI-LEARN bietet dir eine von Studenten erstellte Datenbank an Protokollen zum mündlichen Physikum an den verschiedenen deutschen Unis. Hier findest du eine große Auswahl an verschiedenen Protokollen. Du kannst von den Erfahrungen anderer profitieren, aber auch gerne deine Erfahrungen in Form eines Protokolls anderen Anwärtern zur Verfügung stellen. Hier ein Auszug:

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München (LMU), Biochemie, Lammich
Unsere Prüfung fand in dem berühmten Raum ohne Fenster mit wunderschönen Alpenlandschaft an der Wand in Großhadern statt. Dr.Lammich kam wie schon befürchtet kurz vor knapp, sodass wir ziemlich pünktlich mit der Prüfung begannen. Da unser 4.Prüfling eine Stunde vorher absagte, waren wir nur zu dritt worüber aber alle froh waren. Die Stimmung in der Prüfung war sehr seltsam. Dr.Lammich hat bei jedem Prüfling über 20 Minuten geprüft bis Frau Dr.Deindl schon ganz unwirsch ihn zurechtwies und auch Prof.Frank ihn mit einem schiefen Blick anschaute. Außerdem schien den beiden die Prüfweise von Dr.Lammich nicht zu passen, sodass ein oftmaliges Augenverdrehen,Schiefangucken oder Kopfschütteln zu registrieren war.

Prüfling Nr. 1 (ich): Glucose/ Insulin/ GLUTs Was passiert mit der Glucose im Körper? Vielen Dank an die Protokolle: Glucose wird oxidiert...noch im Satz hat er mich unterbrochen und meinte "Aufschreiben": C6H12O6 + 6O2 -> 6 H2O + 6 CO2 Wie sieht Glucose aus? Zeichen (Fischer- offenkettig) Lieg sie im Körper so vor? Nein eigentlich als Halbacetal, Ringschluss über C1-C5, Harworth gezeichnet Warum passiert dieser Ringschluss genau an diesen beiden Atomen? baaam nun hatte er mich.Chemie LK war lange her.Hab mir ein abgestottert und rumüberlegt und hab dann einfach mal gedacht Elektronegativität wird schon irgendwie passen. Hat es dann auch ;)

Aldehydgruppe wollte er wissen. Was passiert nun wenn Glucose im Körper ist? Wollte nun anfangen mit SGLT1 etc und Glykolyse aber Dr. Lammich wollte wohl was ganz anderes hören und meinte nur "nein nein nein". Wie wird der Glucosespiegel reguliert? Insulin senkt,Glucagon erhöht. (wollte da schon weiter ins Detail aber er (noch) nicht) Wie hoch ist der Glucosespiegel im Blut? 3,5-5 MM (hatte 150 mg/dl gesagt und er begann rumzurechnen und meinte das kann niemals sein, nun gut habs nun nachgelesen und es stimmt eigentlich doch zumindest nach einer Mahlzeit) GLUTs: Vorkommen,Michaelis Menten Gleichung aller GLUTs zeichnen (hier hat er sich bisschen meiner angenommen) Insulinsekretion? Lest es am besten im MediLearn (glaube PhysioHeft) durch.Da ist ein super Bildchen ;)

Was machen Sulfonylharnstoffe? Ok ich dachte mir einfach nur „er dreht nun völlig ab.“ Ich meine nur etwas irritiert „Wie heißt das nochmal?“ Er meinte dann das ist ein gängiges Medikament für Diabetes, das muss man kennen. (Ich dachte nur: Klar wir sind ja schon in der Klinik und deshalb sitze ich hier.) Nun gut nach ein paar Minuten Arroganz und Schweigen seinerseits, meinte er total herablassend und genervt: Das blockiert den K+-Kanal. Ich habs dann aufgegriffen und meinte: ahhh dann führt es zu einer Dauerdepolarisation und somit zu vermehrter bzw ständiger Insulinsekretion. War dann ok so. Insulin wird wie hergestellt? Translation am rER (Präproinsulin), SRP, SRP-Rezeptor,Translokon,Signalpeptidase (Prosinsulin) Modifikation im ER dann Golgi: Verpackung in Vesikel (C-Kette UND Insulin in einem Vesikel)

[Zum ganzen Protokoll - klick hier]

   
Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected])
  
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 9. Impressum / Abofunktionen / Mitarbeit

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Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion: Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Nina Dalitz (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Dr. Marlies Weier (Ärztin und Redakteurin), Kare Ahlschwede (Redaktion), Peter Sporns (Redaktion), Kim Garnier (Redaktion), Ines Behlert (Redaktion), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur) und Stan, Reporter für Extremeinsätze,

  
Anzahl der Abonnenten: 35.000
  
 

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