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Umfrageergebnis anzeigen: Wa hat euch das Blockpraktikum in der Allgemeinmedizin gebracht?

Teilnehmer
109. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ich habe sehr viel gelernt, wurde gut betreut und fand es spannend einen Einblick zu bekommen.

    23 21,10%
  • Leider habe ich nicht sehr viel dabei gelernt, für mich war es keine so gute Zeit.

    37 33,94%
  • Das Praktikum hat mich umgestimmt, ich möchte nun gerne Allgemeinmedizin machen.

    4 3,67%
  • Ich wollte immer gerne Allgemeinmedizinmachen, aber nachdem ich einen Einblick bekommen habe, habe ichmich dagegen entschieden

    3 2,75%
  • Ich habe mich nie besonders für Allgemeinmedizin interessiert und daran hat auch das Blockpraktikum nichts geändert.

    39 35,78%
  • Ich wollte schon vor dem Praktikum in die Allgemeinmedizin gehen, und fühle mich darin bestätigt.

    3 2,75%
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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #16
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    Bei mir war es umgekehrt. Das Blockpraktikum war zwar langweilig, aber menschlich zumindest in Ordnung. Ich durfte auch nur Zuschauen, aber dafür wurde erklärt, was immer ich wissen wollte.

    Die Famulatur war allerdings absolut übel. In der Unfallchirurgie wurde ich 4 Wochen nonstop angebrüllt, aber lieber nochmal das als nur noch ein Tag Allgemeinmedizin. In dieser Famulatur durfte ich lediglich in der Ecke sitzen und nichts anfassen (meine Freunde nennen das bis heute liebevoll die "Topfpflanzen-Famulatur").
    Nachdem ich auf Nachfrage geäußert habe, welches Fach mich denn mehr interessiert als die Allgemeinmedizin, wurde ich vor den Patienten regelmäßig vorgeführt ("Auch die schlechten Studenten müssen ja irgendwas werden"). Das Gegenteil beweisen durfte ich nie. In der letzten Woche durfte ich einmal ein Stethoskop und einmal eine Blutdruckmanschette anfassen. Und einmal einen Zugang legen, den der Herr Doktor nicht geschafft hatte (zu meiner großen Genugtuung habe ich ihn auf den ersten Versuch gehabt ;) ).
    Dafür habe ich durch Beobachten das konsequente Verschreiben von Antibiotika bei viralen Infekten gelernt, sowie wochenlange Krankschreibungen offensichtlich gesunder Patienten mit leichtem Kratzen im Hals.
    Ich bin jeden Tag mit Herzrasen und nur mangels Alternativen hingefahren. Absolut übel und zum Abgewöhnen. Mit Allgemeinmedizin braucht mir seit dieser Famulatur niemand mehr zu kommen, wobei das arme Fach wahrscheinlich gar nichts dazu kann...
    Ohne diese Pflichtfamulatur hätte ich es mir vielleicht eines Tages überlegt.



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  2. #17
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    Im Behandlungszimmer angekommen wurde ich damals angewiesen, neben dem Schreibtisch der Frau Doktor in der Ecke Platz nehmen und „zuzugucken“.
    Da saß ich dann und wurde den eintretenden Patienten in der Folge immer mit „Das ist der Herr Koteletten-Joe, der Student, ich hoffe sie haben nichts dagegen!“ vorgestellt und ich habe auch brav jede Hand geschüttelt, die mir da entgegengestreckt wurde, aber das war auch der einzige Kontakt, den ich zu den Patienten hatte. Selbstständiges Arbeiten Fehlanzeige.
    Dabei war ich doch so schön als Nachwuchsarzt verkleidet! Stethoskop und Reflexhammer inklusive. Hätte ich mein Namensschildchen nicht irgendwo auf dem Campus verloren, ich hätte es mir auch noch gut sichtbar ans Revers geheftet. Einfach damit jeder Besucher auch gut erkennen kann, wer der Typ ist, der gähnend auf dem Holzschemel in der Ecke hockt, Frau Doktor bei der Arbeit zusieht und ihr gelegentlich lüstern auf den Hintern glotzt.
    Am zweiten Tag ist meine Lehrmeisterin dann plötzlich auf die Idee gekommen, dass ich auch mal was machen könne, was über Sauerstoffverbrauch hinausging.
    „Blutdruck messen? Können sie das?“
    Da hab ich aber auch gedacht, hier fahren gleich die Affen Panzer.

    Summa summarum: Totaler Müll, nach drei Tagen habe ich mir die Unterschrift geholt und habe den Rest der zwei Wochen frei gemacht.



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  3. #18
    OP-Sperrer Avatar von Echinococcus
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    Ich bin dann mal die Chirurgen ärgern...
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    Zitat Zitat von Koteletten-Joe Beitrag anzeigen
    Einfach damit jeder Besucher auch gut erkennen kann, wer der Typ ist, der gähnend auf dem Holzschemel in der Ecke hockt, Frau Doktor bei der Arbeit zusieht und ihr gelegentlich lüstern auf den Hintern glotzt.
    Also wenigstens war die Frau Doktor anscheinend heiss, dann hätte ich doch wenigstens die erste Woche zuende gemacht ;)
    Monkey see and monkey do...evolution was never true. All the lies they feed to you, monkey me and monkey YOU!



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  4. #19
    Registrierter Benutzer Avatar von Philip_MHH
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    Niedersächsische Provinz
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    kann ich jetzt auch nicht nachvollziehen, dass man dann schon nach zwei Tagen aufhört :P

    Spaß beiseite, ernst aus der ecke (damit ich hier nicht als Plagiarius diffamiert werde: gestohlen bei Schüssel Schorse): viel gebracht hat es mir nicht, vor allem, weil ich im Vorhinein schon in der allgemeinmedizin famuliert habe...aber insofern interessant verschiedene Kollegen und deren stile zu sehen, war nämlich eine Praxis mit 4 Kollegen.



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  5. #20
    Diamanten Mitglied Avatar von fallenangel30487
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    Bei mir war das genauso unnötig. Die Ärztin war zwar super nett, aber machen durfte ich außer Blut abnehmen und mal ein bisschen Quaddeln auch nix. Bei mir lief es genauso ab wie bei Koteletten-Joe. "Hallo Frau Müller-Meyer-Schulze, wie sie sehen habe ich heute eine angehende Kollegin dabei, ich hoffe das macht ihnen nichts aus. Sie wird die nächsten Tage hier ein bisschen zuschauen"
    Leider konnte ich mich nicht vor den 2 Wochen drücken, weil meine Ärztin auch den Kurs mit an der Uni organisiert und daher was das anging sehr korrekt war.
    Nachdem ich im 5. Semester bei der Hausarzt Famulatur schon wesentlich mehr machen durfte, war das BP jetzt ziemlich langweilig. Fazit: 3 Tage hätten es auch getan!!!
    Die höchste Form des Glücks ist ein Leben
    mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.
    Erasmus von Rotterdam


    Alles was ich getan habe, war für das zu kämpfen, an das ich geglaubt habe.
    Muhammad Ali



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