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Inhalt (jetzt auch
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1. Editorial |
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Hallo,
die Examina stehen vor der Tür und mit ihnen der MEDI-LEARN Examensservice, den wir euch in dieser Ausgabe genauer vorstellen möchten. Hier könnt ihr unter anderem am Prüfungstag eure Ergebnisse mit denen der Kommilitonen vergleichen - mehr dazu im heutigen Newsletter.
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Das Ärzteblatt veröffentlicht die Studienerfolge in einem Ausbildungsranking unter den 36 Medizinischen Fakultäten der BRD.
In einer Portfolio-Analyse gehört die Tübinger Fakultät zu dem Prototyp, an dem effektiv und
bezogen auf einen Abschluss in der Mindeststudienzeit zugleich effizient studiert wird.
Daniel Behme befasst sich mit der Rolle der Studenten beim Ärztestreik,
der Hartmannbund bietet seinen Mitgliedern neben einer kostenlosen betriebswirtschaftlichen Telefon-Hotline
einen betriebswirtschaftlichen Beratungsservice.
Weiter berichten wir über das international ausgerichtete Studium zum „Master of Science (MSc) in Pharmaceutical Medicine“
der Universität Duisburg-Essen, das in dieser Form der erste staatlich anerkannte Abschluss in Pharmazeutischer Medizin ist.
Der wissenschaftliche Artikel informiert über eine Studie des Herz- und Diabeteszentrums,
wonach Herzmuskelschwäche und Vitamin-D-Mangel zusammen hängen, Bonner Wissenschaftler gehen Phänomenen auf den Grund.
Dazu wie immer die Rubriken Klinikwahrheiten, Weiterbildungsplaner, Jobboerse und der Cartoon der Woche.
Unseren Examenskandidaten wünschen wir viel Glück für die bevorstehenden Prüfungen,
Jens, Angelika und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
P.S: Gerade neu erschienen:
Hammerfragen: Original IMPP-Fälle mit Kommentaren von MEDI-LEARN
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Auch in diesem Jahr findet wieder der MEDI-LEARN Examensservice statt - welche Serviceleistungen am Prüfungstag auf den Seiten von MEDI-LEARN geboten werden, verrät der folgende Artikel.
Schon seit fünfeinhalb Wochen lernt Bastian M. für das Physikum. Gerade waren die letzten Klausuren überstanden, schon stürzte er sich Hals über Kopf in den Lernstreß. Um sich am Anfang einen Überblick zu verschaffen, hat Bastian einen Lernplan auf den Seiten von MEDI-LEARN erstellt [Lernplaner aufrufen]. Dieser vermittelte ihm eine grobe Einteilung für die Wochen bis zum Examen. Nun ist es fast soweit – in der nächsten Woche wird es ernst. Bastian hat sich einigermaßen an den Lernplan halten können – beim Kreuzen erreicht er meist zwischen 65 und 70 Prozent.
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Wie Bastian geht es zur Zeit vielen Studenten in Deutschland – nicht nur für Physikumskandidaten wird es bald ernst. Auch Kandidaten des zweiten Staatsexamens stehen kurz vor der schriftlichen Examensprüfung. Um die Teilnehmer am Examenstag nicht alleine zu lassen, bietet MEDI-LEARN wie jedes Semester den so genannten Examensservice an. Dabei lösen die Dozenten der MEDI-LEARN Repetitorien die schriftlichen Examensfragen und stellen die Ergebnisse (kostenlos) ins Internet [Examensservice aufrufen]. Kurz nach Prüfungsende geht es zunächst für die meisten unbemerkt los. Einige Mitarbeiter von MEDI-LEARN warten auf die Prüfungsteilnehmer in Marburg und bitten um ein Examensheft der Gruppe A und eines der Gruppe B. Sobald sich ein Student oder eine Studentin bereit erklärt hat, ihr Heft abzugeben, werden diese auf dem schnellsten Weg in das MEDI-LEARN Büro in Marburg gebracht. Innerhalb von wenigen Minuten werden die Prüfungsfragen digitalisiert und vervielfältigt, so dass die Dozenten mit der Auswertung beginnen können. Szenenwechsel nach Kiel: Parallel beginnt hier die Arbeit für das Onlineteam von MEDI-LEARN. In den Büros werden die verschiedenen Server auf den Ansturm vorbereitet und die Webseite und das Forum mit eindeutigen Links zu den späteren Ergebnissen versehen. „In der Regel kommen die ersten Besucherströme rund 30 Minuten nach Prüfungsende“, so Christian Weier, Teamleiter der Onlineredaktion. Der erste Anlaufpunkt der Prüfungsteilnehmer ist die statistische Auswertung der Examensergebnisse. Bei diesem Service können die Studenten ihre eigenen Ergebnisse in eine Maske eintragen. Direkt nach der Eingabe werden diese mit allen anderen bis dahin gesammelten Lösungen aller Teilnehmer verglichen [zum Statistikservice]. „Die statistische Auswertung ist nicht nur ein guter erster Anhaltspunkt für die Studenten, wir nutzen sie auch, um unsere Literaturauswertung auf Plausibilität zu checken“, erklärt Jens Plasger und fügt an: „Je höher die Anzahl der Teilnehmer an der statistischen Auswertung ist, desto sicherer werden die Lösungen und desto schneller stehen die Ergebnisse der Literaturauswertung zur Verfügung. Daher ist jeder Student, der sich an der statistischen Auswertung beteiligt, auch eine große Hilfe für das Auswerter-Team von MEDI-LEARN.“
Die statistische Auswertung bietet jedoch auch nach dem Eingeben interessante Feature: So kann man sich jederzeit wieder einloggen und schauen, wie sich die eigenen Ergebnisse im Vergleich zu den anderen Teilnehmern entwickeln. Darüber hinaus werden die Lösungen auch automatisch mit der Literaturauswertung der MEDI-LEARN Dozenten verglichen, so dass das lästige Auszählen entfällt. Im Marburger Büro werden zugleich bereits die ersten gelösten Aufgaben in das eigens für die Examensauswertung erstellte Onlinetool eingepflegt. Dr. Bringfried Müller koordiniert die Prüfungsauswertung und überprüft die Ergebnisse vor der Veröffentlichung mehrfach auf Plausibilität. Zirka zwei Stunden nach Prüfungsende ist es dann soweit: Der erste „Stand der Dinge“ der Literaturauswertung wird auf die Seiten von MEDI-LEARN gestellt. Direkt nach der Veröffentlichung beginnen die Teilnehmer eventuell strittige Fragen im MEDI-LEARN Forum zu diskutieren [zum Forum]. „Bei der Diskussion der Fragen ist es sehr wichtig, dass eindeutig die Fragennummer und die Gruppe angegeben werden, da die Zuordnung dann einfacher ist“, sagt Peter Wollny, der in der Examensauswertung unter anderem für die Ordnung im Forum zuständig ist, und fügt hinzu: „Besonders hilfreich sind Literaturhinweise oder Zitate aus Standardlehrbüchern, die den eigenen Lösungsvorschlag untermauern. Mit diesen Hinweisen können die Auswerter direkt und effektiv weiterarbeiten.“ Abhängig von der Anzahl der Fragen wird die Lösungstabelle im „Stand der Dinge“ nach und nach vervollständigt. Sobald die Tabelle vollständig vorliegt, wird sie über den Emailverteiler „Examensergebnisse per Email“ an einige tausend Studenten verschickt [[zum Emailverteiler]. „Man sollte sich frühzeitig – am besten einige Tage vor dem Examen – in den Verteiler eintragen, so dass einem am Prüfungstag die Email sicher erreicht“, gibt Peter
Wollny, Redakteur bei MEDI-LEARN, als Tipp. „Dafür ist nur die Eingabe der Emailadresse notwendig. Nach dem Eintrag bekommt man eine kurze Nachricht, in der man die kostenlose Bestellung bestätigen muss. Erst danach ist man sicher im Verteiler.“ Nachdem der vollständige Stand der Dinge veröffentlicht und per Email verschickt ist, erreicht die Besucherzahl ihr Maximum. „Zu dieser Zeit greifen zwischen 600 und 1.000 Leute gleichzeitig auf die Server zu“, ergänzt Stephanie Landskron aus der Onlineredaktion. „Sollte es in dieser Zeit zu einem Absturz kommen, steht ein Reserve-Server zur Verfügung, auf dem zumindest die Examensergebnisse einsehbar sein werden.“
Sofern es tatsächlich zu einem Absturz des Servers kommt, der in der Redaktion den Spitznamen „Phoenix“ trägt, laufen sofort alle Telefonleitungen heiß. „Gerade in dem Moment eines Absturzes ist es immer schwer, sowohl das Problem mit dem „Phoenix“ zu beheben, als auch die Fragen zahlreicher Studenten zu beantworten, die Angst haben, ihre Ergebnisse nicht zu bekommen“, betont Christian Weier. „Wir empfehlen allen Examenskandidaten, den Ersatzserver vor Examensbeginn einmal kurz aufzurufen und die Seite als Favorit (Bookmark) im Internet-Browser hinzuzufügen. So hat man auch bei einem Absturz des Hauptservers Zugriff auf die Ergebnisse.“ [Ersatzserver aufrufen].
Das diesjährige Maximum wird für den zweiten Tag der Physikumsauswertung
erwartet. Das liegt z.B. daran, dass viele zukünftige Mediziner jetzt die Chance nutzen und das Physikum nach alter AO ablegen wollen (siehe auch Artikel „Chancen, wie noch nie!“). „In diesem Jahr werden wir darüber hinaus nicht nur zwei, sondern insgesamt vier Auswertungsgruppen anbieten: Die Auswertung erfolgt nach Physikum Gruppe A alte Approbationsordnung (AO), Physikum Gruppe B alte AO, Physikum Gruppe A neue AO und Physikum Gruppe B neue AO“, ergänzt Jens Plasger. „Wir möchten alle Studenten darauf hinweisen, genau zu schauen, ob sie in der richtigen Ergebnistabelle sind, um unnötige Schrecksituationen zu verhindern.“ Zusätzlich wird MEDI-LEARN die Ergebnisse mit einem roten bzw. blauen Siegel versehen, das noch einmal genau auf die Zugehörigkeit hinweist [Siegelbeispiele ansehen]. Nachdem die beiden Tage des Physikums am Donnerstag und Freitag geschafft sind, folgen vier Tage der Examensauswertung 2. Staatsexamen. Das MEDI-LEARN Team ist an Examenstagen in der Regel von morgens 9.00 Uhr im Einsatz – vor 22.00 Uhr ist selten Feierabend. „Danach brauchen wir, genauso wie die Studenten, erst einmal Urlaub“, so Dr. Bringfried Müller.
Aber auch nach der Examensauswertung lässt MEDI-LEARN die Prüfungskandidaten nicht allein. Im Forum wird auch in den Tagen nach der Prüfung eifrig über die Lösungen diskutiert oder andere Probleme der Studenten werden aufgegriffen. Darüber hinaus steht die umfangreiche Prüfungsprotokoll-Datenbank für die Vorbereitung auf das mündliche Examen zur Verfügung [Protokolle aufrufen]. Abschließend ein Tipp für alle Studenten, die vor der mündlichen Prüfung stehen: Der letzte Artikel der Artikelserie „Lernen, wie die Profis“ gibt wertvolle Hinweise, wie man eine mündliche Prüfung besser bestehen kann. Darüber hinaus findet Ihr dort die „goldenen Regeln“ für die mündliche Prüfung [Artikel aufrufen].
Wir wünschen allen Studenten viel Erfolg im Examen und drücken ganz fest die Daumen.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Die Wogen des Streiks sind geglättet, die Ärzte sind mehr oder weniger zufrieden mit dem Ergebnis und die alles läuft wieder rund an den deutschen Unikliniken. Alles? Fast alles zumindest. Die Studierenden müssen ausbaden, was viele Fakultäten versäumt haben.
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Lehre fiel aus, weil die Studierenden die Ärzte unterstützen und nicht einfach zusehen wollten, wie ihre eigene Zukunft zu Grabe getragen wird. Jetzt aber muss nachgeholt werden, was versäumt wurde. Vielerorts müssen die Studenten und Lehrenden unter sich ausmachen was wann nachgearbeitet wird. Wie man bei einem solchen System vermuten kann, nicht alles läuft wie es sollte. Da werden Kurse einfach eine viertel Stunde länger und gelten als zwei Termine, da wird man schon mal gefragt, ob man denn wirklich bleiben wolle, oder die Unterschrift nicht doch ausreiche? Im Grunde genommen kein Problem, denn wer will schon freiwillig länger in der Uni bleiben. Andererseits haben die Studenten auch nie gefragt, ob der Streik denn sein müsse, ob man vielleicht nicht doch unterrichten könne. Wir standen hinter den Ärzten, haben den Streik unterstützt, haben eigene Aktionen durchgeführt, ja sogar die Streikparty haben die Studierenden in Göttingen organisiert.
Oft haben wir uns gefragt, was wir machen sollen und können und nicht selten fragten wir uns, warum sollen wir den Streik unterstützen. Wir haben uns mit den Ärzten solidarisiert und die Streiktage haben allen gut getan, denn man kam ins Gespräch. Viele Studenten nutzen die Gelegenheit, um mit den Ärzten über die Pros und Cons der Arbeit an einer Uniklinik zu diskutieren, um herauszufinden, welche Alternativen es gibt, wo es besser und wo schlechter ist. Nicht jeder scheint etwas dabei gelernt zu haben. Der Streik ist vorbei, die Studierenden haben mit und für die Ärzte gekämpft, jetzt wäre es an der Zeit etwas zurückzubekommen.
Es wäre schön, wenn das Gefühl der Streiktage anhält, wenn jeder Arzt die Studierenden als Kollegen ansehen könnte und wir damit auch bessere Bedingungen in unserem Studium erhalten.
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| Autor(in): Daniel Behme (E-Mail ist der Redaktion bekannt ([email protected])) |
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| 4. Bonner Wissenschaftler wollen Staus, Tornados, Erdbeben und epileptische Anfälle vorhersagen
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Staus, Tornados, Erdbeben und epileptische Anfälle - Forscher der Universität Bonn vermuten, dass sich derartige Extremereignisse auf ähnliche Weise ankündigen. Darum haben sie ein Zentrum gegründet, das kaum vorhersagbaren Phänomenen auf den Grund gehen will.
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Wenn der Radreifen eines ICE bricht, hat das auf dem ersten Blick wenig mit einem epileptischen Anfall gemeinsam. Dennoch vermuten Forscher der Universität Bonn, dass sich derartige Extremereignisse auf ähnliche Weise ankündigen. Mathematiker, Physiker, Meteorologen, Biologen und Mediziner der Bonner Alma Mater haben sich nun zu einem Zentrum zusammengeschlossen, das kaum vorhersagbaren Phänomenen wie Staus, Monsterwellen oder Erdbeben auf den Grund gehen will. Ihr Credo: Die Disziplinen können nicht nur viel voneinander lernen, sondern gemeinsam auch die mathematischen Werkzeuge weiter entwickeln, mit denen sich Extremereignisse untersuchen lassen.
Dass in seinem Gehirn bald ein elektrischer Sturm losbricht, bekommt Hans S. im Vorfeld gar nicht mit: Seit zwanzig Jahren erleidet er alle paar Monate in unregelmäßigen Abständen einen epileptischen Anfall. Stets trifft es ihn wie aus heiterem Himmel. Schon eine Warnung kurz vor einem Anfall würde Hans S. helfen - dann könnte er beispielsweise wieder ohne Angst Auto fahren. "Wir suchen im Verlauf der Hirnströme von Epileptikern nach Mustern, die auf einen nahenden Anfall hindeuten", sagt Dr. Klaus Lehnertz. Der Physiker, der in der Bonner Klinik für Epileptologie arbeitet, kann sich schon über erste Erfolge freuen: "Wir haben mit großer Wahrscheinlichkeit einen Voranfallszustand im EEG-Muster identifiziert, eine Art Fingerabdruck", sagt er. Das Problem: Der eigentliche epileptische Anfall kann Minuten später folgen, aber auch Stunden - wann genau, kann Lehnertz (noch) nicht vorhersagen. "Wir haben die mathematischen Methoden bis an ihre Grenze ausgereizt", betont er. "Jetzt müssen neue Werkzeuge her - das Gehirn ist einfach zu komplex."
Abhilfe erhofft er sich vom Blick über den Tellerrand. "Vielleicht können wir für unser Problem von Meteorologen genauso viel lernen wie von Mathematikern." Diesen Wunsch teilt er mit Professor Dr. Karl Maier: "Wenn Sie ein Stück Blech biegen, kann es dabei brechen oder nachher wieder in die Ausgangslage zurückschnellen", erklärt der Bonner Materialforscher. "Für das, was passieren wird, gibt es Anzeichen auf molekularer Ebene - ganz ähnlich, wie sich ein Sturm oder eben auch ein epileptischer Anfall in bestimmten Vorläuferereignissen ankündigt." In allen drei Beispielen gehe es darum, in einer riesigen Datenmenge bestimmte charakteristische Muster zu finden. Um zu prognostizieren, was passieren wird, nutzen Materialforscher daher auch zum Teil ein ganz ähnliches Methodenarsenal wie Meteorologen.
Die Wissenschaftler, die sich unter dem virtuellen Dach des neu gegründeten "Interdisziplinären Zentrums für komplexe Systeme" zusammengefunden haben, wollen aber nicht nur voneinander lernen. "Wir hoffen auch, gemeinsam die statistischen Methoden weiterzuentwickeln, die man zur Prognose von Extremereignissen benötigt", erklärt der Physiker Dr. Volker Jentsch. Er ist davon überzeugt, dass der interdisziplinäre Ansatz Erfolg versprechender ist, als wenn jedes Fachgebiet im eigenen Saft schmort. "Wir können zwar heute noch nicht sagen, ob sich Methoden aus der Finanzmathematik beispielsweise auch auf Krankheiten wie die Epilepsie anwenden lassen. Ohne Zweifel ist jedoch ein methodischer Austausch für die Erforschung von Extremereignissen von höchster Bedeutung", meint er. Und ergänzt: "In zehn Jahren werden Forschungsverbünde wie dieser alltäglich sein."
Kontakt: Dr. habil. Volker Jentsch Interdisziplinäres Zentrum für komplexe Systeme, Universität Bonn WWW: http://www.izks.uni-bonn.de
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Dr. Andreas Archut ([email protected]) |
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5. Gastartikel Hartmannbund: Betriebswirtschaftliche Praxisberatung
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Der Hartmannbund bietet seinen Mitgliedern neben einer kostenlosen betriebswirtschaftlichen Telefon-Hotline einen betriebswirtschaftlichen Beratungsservice durch unabhängige Sachverständige in angemessenem Kosten-Nutzen-Verhältnis an, da betriebswirtschaftliche Beratungsleistungen aufgrund weiterer zu erwartender wirtschaftlicher Restriktionen bei niedergelassenen Ärzten und Krankenhausärzten für einen Verband wie den Hartmannbund, der satzungsgemäß auch die wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder zu wahren hat, unerlässlich sind.
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Der Beratungsservice beinhaltet die betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Aspekte der Praxisbewertung bei Praxisabgabe und Praxisübernahme, Umwandlung von Einzelpraxen in Gemeinschaften, Auflösung von Praxen und Ausscheiden eines Partners aus einer Gemeinschaft. Der Beratungsumfang erstreckt sich weiterhin auf Praxisanalysen, Analysen zu Liquidität, Finanzierung und Investition, Wirtschaftlichkeits- und Kostenstrukturuntersuchungen sowie auf Beratungen über Formen ärztlicher Zusammenarbeit. Wenn Mitglieder des Hartmannbundes z. B. Fragen haben zu • den Anhaltszahlen für die Steuerung ihres Praxisbetriebes, • den Faktoren, die den materiellen und ideellen Wert ihrer Praxis bestimmen, • zu externen Praxisvergleichsdaten • Umsatz, Ertrag und Liquidität ihrer Praxis können sie unter der Telefonnummer 030 / 206 208 46 dazu kostenlose Informationen erhalten. Danach können Rückschlüsse auf die eigene Praxissituation gezogen werden, um zu prüfen, ob eine ausführliche betriebswirtschaftliche Praxisberatung notwendig ist. Der Hartmannbund ist dabei im Rahmen der kostenlosen Erstberatung für Mitglieder behilflich. Bei Bedarf vermittelt der Hartmannbund geeignete Sachverständige. Zu diesem Zweck ar-beitet er mit ausgewählten freien und unabhängigen Gutachtern und Sachverständigen zusammen. Die Gutachter und Sachverständigen haben dem Hartmannbund gegenüber versichert, dass sie bei ihrer Tätigkeit anerkannte betriebswirtschaftliche Grundsätze anwenden und die betriebswirtschaftlichen Begutachtungen für den Auftraggeber transparent und nachvollziehbar sein werden. Sie liquidieren ihre Leistungen bei Hartmannbund-Mitgliedern in angemessenem Kosten-Nutzen-Verhältnis. Alle Sachverständigen haben sich zur Wahrung der Unabhängigkeit ihrer Tätigkeit verpflichtet. Sie werden deshalb keine vermittelnde Tätigkeit für Banken, Versicherung und sonstige gewerbliche Dienstleistungserbringer ausüben.
Damit ist sichergestellt, dass über Beratungsleistungen keine neuen Vertriebswege für den Verkauf anderer Produkte geschaffen werden. Mit diesem Service hat der Hartmannbund seine umfangreichen Serviceleistungen ergänzt. Nicht nur die Berufspolitik für alle Ärzte, sondern auch die Hilfe für seine Mitglieder bei ihrer täglichen Arbeit liegt dem Hartmannbund am Herzen. Das Rat suchende Mitglied hat die Gewissheit, einen erfahrenen Fachmann, der sich mit den speziellen Problemen angestellter oder niedergelassener Ärzte auskennt, gefunden zu haben.
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| Autor(in): Hans-Werner Volkmann ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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| 8. Herzchirurgische Intensivstation am Augustinum - Anästhesiologie - München
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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Klinikwahrheit: Herzchirurgische Intensivstation am Augustinum - Anästhesiologie - München
| Nr. der Bewertung: | 9051-167 |
| Autornickname: | lelf (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | Herzchirurgische Intensivstation am Augustinum |
| Stadt: | 81375München |
| Fachrichtung: | Anästhesiologie |
| Tätigkeit: | Famulatur |
| Zeitpunkt: | 2006 |
| Chefarzt: | Prof. Klaus Peter |
| Bundesland: | D-Bayern |
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| Note Arbeitsklima: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Arbeitsklima: | Arbeitsklima durchweg sehr gut.
Sehr kollegiales Verhältnis auch zu den Oberärzten. Top kompetente Schwesern und Pfleger. Zusammenfassend funktioniert auf dieser Station das Personal als Team ! So wie es sein soll. Absolut Top ! |
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| Note Weiterbildungsangebot: | 2 - gut |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | Angebote seitens der Uni vorhanden. Wöchentliche Fortbildungen können besucht werdn sofern Interesse besteht.
keine Pflichtveranstaltungen |
| Kommentar Forschung: | k.A. |
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| Note Zeit: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Zeit: | Je nach Belegung mit Famulanten oder PJ\\\'lern - Absprache möglich ( Frühdienst / Spätdienst)
In der Summe nicht mehr als 35h / Woche - Wochenenddienste möglich, dafür unter der Woche frei. |
| Kommentar Bezahlung: | Frühstück bzw. Brunch jeden Tag incl. |
| Kommentar Karriere: | k.A. |
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| Note Ausbildung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Ausbildung: | Stationsärzte und Oberärzte waren sehr bemüht die Maßnahmen und Therapien zu erklären bzw. haben sich immer auch währen den Visisten ausreichend Zeit genommen. |
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| Note Betreuung: | 1 - sehr gut |
| Kommentar Betreuung: | Oberarzt / Stationsarzt
Fragen konnten an jeden gerichtet werden. Die Betreuung war erstklassig. |
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| Gesamtnote: | 1 - sehr gut |
| Abschließender Kommentar: | Alles in Allem super Location für Pj oder Famulatur. Vor allem das Team überzeugt. Da es sich um eine Herz´chir. Intensiv handelt ist das Spektrum etwas begrenzt. Wer Untersuchen und Intensivtherapie lernen will -> Top.
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Redaktioneller Tipp Wie werde ich eigentlich Facharzt für Anästhesiologie?
Auf dem Weg zum Facharzt für Anästhesiologie stellen sich viele Fragen im Hinblick auf die Anforderungen, die sich aus der Weiterbildungsordnung ergeben. Welche Pflichtfächer muss ich belegen? Wie lange dauert die Weiterbildung?
Im Interaktiven Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung finden sich die Anforderungen auf dem Weg zum Facharzt für Anästhesiologie in übersichtlicher Form dargestellt, so dass ihr den Weiterbildungsweg gut durchdacht und mit hinreichender Übersicht bis hin zum großen Ziel der Facharztprüfung durchlaufen könnt.
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| Autor(in): Redaktion Medi-Learn.net ([email protected]) |
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9. Master of Science in Pharmaceutical Medicine Weiterbildung mit Ziel für Mediziner und Naturwissenschaftler
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Das international ausgerichtete Studium zum „Master of Science (MSc) in Pharmaceutical Medicine“ der Universität Duisburg-Essen ist in dieser Form der erste staatlich anerkannte Abschluss in Pharmazeutischer Medizin. Die englischsprachige Ausbildung ist bewusst so konzipiert, dass man diese innerhalb von zwei Jahren berufsbegleitend absolvieren kann. Dies eröffnet besonders Mitarbeitern aus der pharmazeutischen Industrie und Institutionen des Gesundheitswesens neue berufliche Perspektiven
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Die Lehrinhalte des Studiums decken das breite Spektrum der bei der Arzneimittelentwicklung anfallenden Aktivitäten ab. Der Studiengang gliedert sich in insgesamt 18 Study Units (Lehreinheiten). Experten aus der Praxis, die als Dozenten die Lehre durchführen sowie ein innovatives didaktisches Konzept sorgen für die hervorragende Qualität bei der Themen¬vermittlung. Das Studium setzt eine hohe Lernfähigkeit und Eigeninitiative voraus, denn bestimmte Themen und Aufgabenstellungen werden von den Studierenden im Selbststudium anhand eines Readers unter Betreuung der Dozenten erarbeitet. Einmal im Monat findet die Präsenzphase in Form eines Blockseminars von Donnerstag Mittag bis Samstag Nachmittag statt. Hier werden dann die Ergebnisse von den Studierenden präsentiert und auf dem Niveau „Junior Experten (Studierende) treffen „Senior Experten (Dozenten)“ findet die Vermittlung von Faktenwissen statt. Zum Studium zugelassen werden Mediziner und Naturwissenschaftler.
Um einem breiteren Interessentenkreis einen Zugang zu den Lehrinhalten des Studiengangs zu ermöglichen, wurde ein innovatives Konzept entwickelt. Wer innerhalb kürzester Zeit sein Fachwissen aktualisieren und erweitern möchte, kann Lehrinhalte des Curriculums einzeln als Seminar buchen. Die Seminare haben das hohe Niveau und die ausgewiesene Qualität der Lehreinheiten des Studiengangs. Sie werden von den Dozenten des Studiengangs durchgeführt. Die Seminare sind mit Fortbildungspunkten („Credit Points“), mit denen man sich zur Prüfung zum Master of Science (MSc) in Pharmaceutical Medicine an der Universität Duisburg-Essen qualifizieren kann, zertifiziert. Engagierte Fach- und Führungskräfte, die ihre Fachkompetenz stärken und zusätzliche Schlüsselqualifikationen erwerben möchten, haben so die Möglichkeit sich den Master-Titel in einem individuellen Zeitplan zu erarbeiten. Gerade angesichts der fortschreitenden Globalisierung und des stärker werdenden Wettbewerbs sind international anerkannte Qualifikationen und ein persönliches, nachhaltiges Fortbildungskonzept, das über das reine Sammeln von Seminarbescheinigungen hinausgeht, von entscheidender Bedeutung für das berufliche Weiterkommen.
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Die aktuellen Termine im
Überblick:
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„Verantwortlichkeiten
des Sponsors bei der
Durchführung klinischer Prüfungen“,
7. September 2006 in Frankfurt
·
„Project
Management in Clinical Drug Development“, 22. September
2006 in
Düsseldorf
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„Erfolgreich
im Pharma-Marketing“, 3. November 2006
in Berlin
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“Regulatory
Affairs“, 6. November 2006 in Frankfurt
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„Value-driven
Project and Portfolio Management“, 9. und 10. November 2006
in München
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Der
nächste Studiengang startet im April 2007, die
Bewerbungsfrist endet am 31. Dezember 2006
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| Autor(in): Health Sciences Foundation ([email protected]) |
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| 10. Interaktiver Weiterbildungsplaner Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
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Mit der heutigen Folge der Artikelserie zum Interaktiven Weiterbildungsplaner widmen wir uns der interessanten Fachrichtung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. In einer Artikelserie stellen wir euch die wesentlichen Inhalte für die verschiedenen Richtungen auf dem Weg zum Facharzt vor. Die Wahl der Weiterbildungsrichtung ist eine Entscheidung, die man wohlüberlegt treffen sollte. Schliesslich hängen der Berufsweg und die Karriere davon ab.
Für alle 32 Fächer der Musterweiterbildungsordnung haben bietet der Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung die nötigen Informationen.
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Der
Weiterbildungsplaner Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Ein Service der Deutschen Ärzte-Versicherung
Sie
möchten Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde werden
und sich einen Überblick über den Aufbau der
Weiterbildung verschaffen? Wir bieten Ihnen einen kompakten und
konkreten Weiterbildungsplan und zeigen Ihnen, wie Sie Ihre
Pflichtfächer durch Anrechnungsfächer ersetzen
können und wie viel Zeit Sie für diese
Fächer aufbringen müssen.
Weiterbildungszeit:
60 Monate
(davon maximal bei niedergelassenen Ärzten: 24 Monate)
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| Pflichtfächer |
Mindest-Pflichtzeit
in Monaten |
| - |
- |
| Mögliche
Anrechnungsfächer |
Anrechnungszeit
in Monaten |
| Anästhesiologie |
6 |
| Chirurgie |
6 |
| Kinder - und Jugendmedizin |
6 |
| Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie |
6 |
| Neurochirurgie |
6 |
| Pathologie |
6 |
| Sprach-, Stimm- und kindliche
Hörstörungen |
6 |
| Bitte
beachten Sie, dass Sie unbedingt noch die Weiterbildungsordnung Ihrer
Ärztekammer zu Ihrer Planung hinzuziehen müssen! |
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Ausführliche
weitere Informationen für die weiteren über
30 Fachrichtungen finden sich im Interaktiven
Weiterbildungsplaner der Deutschen Ärzte-Versicherung.
[zum Weiterbildungsplaner für alle
32 Fächer - klick hier]
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| Autor(in): Peter Dahlhausen (Deutsche Ärzte-Versicherung) (Peter.Dahlhausen @aerzteversicherung.de) |
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Weltweit erstmalig fanden Wissenschaftler des Herz- und Diabeteszentrums NRW, Klinikum der Ruhr-Universität, in einer Studie heraus, dass Vitamin D zu einem Anstieg entzündungshemmender Substanzen im Blut und zur Unterdrückung entzündungsfördernder Substanzen führt: Eine positive Nachricht für die rund 22 Millionen Menschen, die an Herzmuskelschwäche erkrankt sind. Die Herzmuskelschwäche ist aufgrund der Altersverschiebung der Gesellschaft eine Erkrankung mit stetig steigender Bedeutung und weist trotz Verbesserungen in der medikamentösen Therapie immer noch eine hohe Sterblichkeit auf - jeder zweite Patient überlebt die ersten fünf Jahre nach der Diagnose nicht. In Deutschland sterben jährlich 33.000 Frauen und 15.000 Männer an Herzschwäche.
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Herzmuskelschwäche und Vitamin-D-Mangel hängen zusammen Bereits Anfang 2003 fanden Wissenschaftler des Herz- und Diabeteszentrums NRW in Bad Oeynhausen erstmals deutliche Hinweise, dass eine Unterversorgung mit Vitamin D an der Entstehung der Herzmuskelschwäche beteiligt ist. PD Dr. Oec.troph. Armin Zittermann, Leiter der Studienzentrale, und Dipl. Oec.troph. Stefanie Schulze Schleithoff, Studienmanagerin, stellten fest, dass ein Zusammenhang zwischen einem Vitamin D-Mangel und dem Schweregrad der Herzmuskelschwäche besteht.
Vitamin D fördert entzündungshemmende Stoffe Jetzt konnte Stefanie Schulze Schleithoff im Rahmen ihrer Doktorarbeit weitere wichtige Zusammenhänge aufdecken. In der Folgestudie, an der 93 Patienten teilnahmen, wurde den schwer herzkranken Menschen entweder Vitamin D oder ein Scheinpräparat (Placebo) verabreicht. Die Wissenschaftlerin fand heraus, dass die Vitamin D-Gabe zu einem Anstieg entzündungshemmender Substanzen im Blut und zur Unterdrückung entzündungsfördernder Substanzen führt. Diese Zytokine zählen zu den Gewebshormonen, die u.a. die Abwehr von Bakterien steuern und koordinieren. Im Verlauf der Herzmuskelschwäche kommt es jedoch krankheitsbedingt fast immer zu einer überschießenden Ausschüttung entzündungsfördernder Substanzen. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf den weiteren Krankheitsverlauf aus, sondern kann bei den Betroffenen zu einem wahren Teufelskreis führen, da durch die auftretende Herzschwäche die Ausschüttung dieser Gewebshormone weiter ansteigt. Es konnte nachgewiesen werden, dass Vitamin D das Entzündungsprofil bei Patienten mit Herzmuskelschwäche verbessern kann.
Schwer zu durchbrechender Teufelskreis "Zukünftig könnte Vitamin D als entzündungshemmende Substanz bei der Behandlung der Herzinsuffizienz von Bedeutung sein. Eine Therapieempfehlung können wir zurzeit aber noch nicht geben. Um unser Ergebnis zu untermauern, sind weitere längerfristige Studien notwendig", erläutert Stefanie Schulze Schleithoff. Auch die Sterblichkeit ließ sich bisher durch die Vitamin D-Gabe nicht reduzieren, da der Teufelskreis, in dem sich die schwer herzkranken Patienten befinden, nur sehr schwierig zu durchbrechen sei. Von größerer Bedeutung ist daher die vorbeugende Wirkung einer ausreichenden Vitamin D-Versorgung in jüngeren Jahren.
Hintergrundinfo Vitamin D Vitamin D wird vom menschlichen Körper selbst über die Haut gebildet. 75 bis 90 Prozent des Bedarfs entstehen durch die UVB-Strahlung im Sonnenlicht. Allerdings reicht zwischen Oktober und April die UVB-Strahlung nicht aus, um genügend Vitamin D zu bilden. Doch normalerweise kann der Körper in den Wintermonaten von dem "Vitamin D-Speicher", der während der Sommermonate gebildet wird, zehren. Wer aber seinen Beruf im Büro ausübt und seine Freizeit hauptsächlich vor dem Fernseher oder dem Computer verbringt, bildet zu wenig Vitamin D. Vor intensivem Sonnenbaden raten die Wissenschaftler jedoch ab, da die UV-Strahlung einfach zu gefährlich ist. Der regelmäßige Konsum Vitamin D-reicher Kost ist zu empfehlen. In nennenswerten Mengen ist Vitamin D allerdings nur in fettreichem Fisch, wie Hering, Aal, Makrele und Lachs enthalten. Ratsam sind zwei bis drei Fischmahlzeiten pro Woche.
Titelaufnahme Die Originalarbeit ist im "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlicht (Vol.83, Nr.4, 2006, S.754-759).
Weitere Informationen
Herz- und Diabeteszentrum NRW, Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Anna Reiß, Georgstr. 11, 32545 Bad Oeynhausen, E-Mail: [email protected],
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Dr. Josef König ([email protected]) |
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Die Medizinische Fakultät Tübingen liegt bei einer Untersuchung der Erfolgsraten im schriftlichen Teil der Ärztlichen Vorprüfung (Physikum) unter den 36 Medizinischen Fakultäten der Bundesrepublik knapp hinter Freiburg: Die Tübinger ereichten bei der 4-Semester-Erfolgsrate den zweiten Platz.
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Prof. Claus Claussen, Dekan der Fakultät: "Schon der Wissenschaftsrat hat Tü-bingen 2003 eine vorbildliche Studentenausbildung bestätigt, diese Spitzenposition wird durch diese Studie weiter bestätigt. Wir sehen uns durch das Ergebnis auf einem guten Weg, nicht zuletzt wegen unserer überdurchschnittlich guten Betreuung der Studierenden durch Mentoren- und Tutorenprogramme." Möglich wird diese Erfolgsgeschichte auch durch die noch immer überdurchschnittlich hohen personellen und materiellen Ressourcen, die die Fakultät für die Medizinerausbildung zur Verfügung stellt. Dazu gehören insbesondere die intramuralen Fördermittel für innovative Lehre. Dies spiegelt sich auch im hohen Engagement der Dozenten wieder. Hilfreich ist darüber hinaus auch, dass Tübingen über sehr viele engagierte und hochmotivierte Medizinstudenten verfügt, die bei den Prüfungen immer sehr gut abschneiden
Die ausführliche Untersuchung ist im Deutschen Ärzteblatt vom 23.6. (www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=51865) publiziert.
Untersucht wurde ein zehnjähriger Zeitraum von 1994 bis 2004, der schriftliche Teil des Physikums bestand in den Jahren von 1970 bis 2004 aus einem Multiple-Choice-Test, der 320 Fragen aus vier Stoffgebieten (Chemie und Biochemie, Bio-logie und Anatomie, Physik und Physiologie, medizinische Psychologie und me-dizinische Soziologie) enthält. Ein Teilnehmer, der mindestens 60 Prozent der Fragen richtig beantwortet, hat die Prüfung bestanden. Für diese Untersuchung wurden für jede Fakultät die Zahlen über Prüflinge und Prüfungserfolge aus den jährlichen Berichten des Institutes für medizinische und pharmazeutische Prü-fungsfragen (IMPP) über den gesamten Untersuchungszeitraum addiert.
Die sog. 4-Semester-Erfolgsrate sagt aus, wie viele Studierende einer Kohorte schnell und erfolgreich studieren, und ist somit ein Indikator für den Ausbildungs-erfolg einer Fakultät in der Mindeststudienzeit.
In der Gegenüberstellung der 4-Semester-Erfolgsrate (Gradmesser für schnelles und erfolgreiches Studieren) und der Gesamterfolgsrate (Gradmesser für Studien-erfolg der Gesamtgruppe unabhängig von der Studiendauer und der Anzahl der Prüfungswiederholungen) in einer Portfolio-Analyse gehört die Tübinger Fakultät zum dem Prototyp, an dem effektiv und bezogen auf einen Abschluss in der Mindeststudienzeit zugleich effizient studiert wird.
Ansprechpartner für nähere Informationen
Eberhard Karls Universität Tübingen Medizinische Fakultät Dekanat Medizin
Prof. Claus Claussen, Dekan
Publikation: Zimmermann, Thomas; Wegscheider, Karl; Bussche, Hendrik van den Medizinische Fakultäten: Der Ausbildungserfolg im Vergleich (I) Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 25 vom 23.06.2006, Seite A-1732 / B-1480 / C-1432;
Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft
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| Autor(in): Dr. Ellen Katz ([email protected]) |
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Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der
Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Daniel Luedeling, Cartoonist und Redakteur, Angelika Lehle, Redakteurin und Grafikerin, Simone Arnold, Redakteurin, Thorben Kühl, Redakteur und Grafiker, Martina Fröhlich, Programmierung, Kjell Wierig, Grafiker, Peter Wollny, Redakteur, Ilka Markmann, Redakteurin, Marlies Lehmkuhl, Redakteurin, Franziska Böhm, Redakteurin, Susanne Kirscht, Redakteurin, Andreas Bussmeyer, Redakteur, Jascha Hellberg, Redakteur, Stan, Reporter für Extremeinsätze, Arne Beckendorf, Buchrezensionen und Lokal Hannover, Andrea Clemens, Lokalbereich Uni Köln, Astrid Stumpf, Lokalbereich Uni Münster, Benedikt Bader, Lokalbereich Uni München, Bettina Kiep, Lokalbereich Uni Mainz, Cordula Sachse, Lokalbereich Uni Greifswald, Daniela Prause, Lokalbereich Uni Göttingen, Eike Beyer, Lokalbereich Uni Essen, Eva Skalsky ,Lokalbereich Uni Zürich, Franziska Thieme, Lokalbereich Uni Innsbruck, Katharina Ruether, Lokalbereich Uni Regensburg, Kristina Krüger, Lokalbereich Uni Hannover, Pia Paul, Lokalbereich Uni Witten, Stefanie Schmölke, Lokalbereich Uni Frankfurt, Tobias Schmeinck, Lokalbereich Uni Münster |
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