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1. Editorial |
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Hallo,
in der heutigen Ausgabe der Onlinezeitung erwarten dich wieder viele Neuigkeiten, Berichte und Kolumnen von Medizinern für Mediziner. Wieder mit im Lektüre-Gepäck haben wir Fragen von Studienbewerbern, zu denen die ZVS hilfreiche Antworten formuliert hat und die wir als Kolumne in dieser Ausgabe bieten. In den Memoiren von Prof. Steinhausen geht es diesmal um sein Karankenpflegepraktikum und auch ein weiteres Gespräch mit einem Autoren der Skriptenreihe steht an - diesmal kommt Sebastian Huss zu Wort, der für die beiden Biologie Bände verantwortlich zeichnet.
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Was haben wir noch für dich dabei? Einen Bericht über den im Oktober stattfindenden nächsten Studententag des Schmerzkongresses, eine Kurzrezension und Ankündigung der Hörbuchfassung eines spannenden Buches eines Notarztes im Rettungshubschrauber. Eine Meldung des Hartmannbunds, in der es um die Ergreifung der Chancen "einer zunehmenden Verweiblichung des Arztberufes" geht. Und schließlich beginnen wir heute mit einer neuen Artikelreihe, in der wir dir Interviews mit Studenten anbieten, die wir über ihre Erfahrungen mit dem Präp-Kurs befragt haben.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Jens, Thomas und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 15.07.2008:
o MEDI-LEARN Skriptenreihe: Interview mit Maximilian Drewes, Autor der Histologie Band 2
o Neue Folge der Klinikwahrheiten: Kliniken der Universität zu Köln
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2. Einblick in die Schmerztherapie Studententag des Deutschen Schmerzkongresses
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Schmerzen sind ein häufiger Anlass für einen Arztbesuch, unbehandelt werden sie oft chronisch, doch viele Arten von Schmerz sind heilbar oder lassen sich zumindest lindern. Beim Studententag des Deutschen Schmerzkongresses 2008 am 11. Oktober in Berlin gewinnst du einen Einblick in das Thema „Schmerztherapie“.
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Das Programm
Die zentralen Fragestellungen der Veranstaltung lauten: Wie lassen sich Schmerzen erfassen? Welche Faktoren führen zur Chronifizierung? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Im Verlauf des Tages finden zahlreiche Vorträge aus spezifischen Themengebieten wie posttraumatische Schmerzen, Tumorschmerzen, Rückenschmerzen oder Kopf- und Gesichtsschmerzen aber auch zur allgemeinen Praxis der Schmerzbehandlung und zur Schwerpunktsetzung im Studium statt.
Es steht dir auch frei an allen übrigen Symposien des Schmerzkongresses (8. bis 11. Oktober) teilzunehmen.
Weitere Einzelheiten
Veranstalter des Schmerzkongresses sind die Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. und der Deutschen Migräne und Kopfschmerzgesellschaft e.V.
Der Studententag findet im Rahmen des Kongresses von 10.30 Uhr bist 15.30 Uhr im Hotel „Maritim Berlin“, Stauffenbergstraße 26 statt. Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat. Die Anmeldung ist bis zum 1. September kostenlos, danach musst du eine Bearbeitungsgebühr von 20 € zahlen. Anmeldung und weitere Infos unter: www.schmerzkongress.de.
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| Autor(in): Dominika Sobecki (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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MEDI-LEARN
Repetitorien
Wegen der großen Nachfrage
Zusätzlicher Kompaktkurs zum Hammerexamen 2008
vom 24.08. – 20.09.2008 |
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die „Punktebringer" Innere Medizin, Chirurgie/Orthopädie,
Neurologie sowie Radiologie.
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Die Zusammenfassung der
wichtigsten Zusammenhänge aus Innerer Medizin und Chirurgie ermöglicht
ein klinisches Grundverständnis, das eine solide Grundlage sowohl für
das Absolvieren des mündlichen als auch des schriftlichen Prüfungteils
darstellt.
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Die zeitliche Platzierung des Kurses erlaubt es, die
nicht erteilten Unterrichtsfächer im Rahmen eines individuell erstellten
Lernplans bis zum Prüfungstermin aufzuarbeiten. Damit dies
zeitökonomisch erfolgen kann, erhalten unsere Teilnehmer hierzu für
jedes Fach ein kursinternes Skript.
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Prüfungen
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3. Memoiren Prof. Dr. Dr. Steinhausen - Medizinstudium 1952-58: 4. Buchgeschenk und Krankenpflegepraktikum
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Wie gestaltete sich das Medizinstudium eigentlich vor einigen Jahrzehnten? Mit welchen Problemen kämpfte ein Student während der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts? An dieser Stelle stellen wir euch in den kommenden 15 Wochen die lesenswerten Memoiren des pensionierten Physiologie-Professors Dr. med. Dr. h.c. Steinhausen vor. Er ist Lehrbuchautor, Dozent und Leiter des Heidelberger Ärzte-Orchesters. Prof. Steinhausen berichtet in den einzelnen Abschnitten seinen Memoiren über seine ereignisreiche Zeit während des Medizinstudiums während der 50er-Jahre in Berlin.
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Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen:
Studium und Lehre im Wandel der Zeiten
Die fünfziger Jahre: Medizinstudent 1952-1958
Folge 4: Buchgeschenk und Krankenpflegepraktikum
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Prof. Schwarz wirkte auf
mich nachdenklicher, wissenschaftlicher und menschlicher. Schwarz las
auch eine Embryologie-Vorlesung, die er mit sehr anschaulichen
Tafelmalereien ausfüllte. Im Anschluss an eine solche Vorlesung ging ich
zu ihm, um ihn zu fragen, ob er nicht etwas bei seiner Malerei
verwechselt hätte. Es ging wohl um die Lage irgendwelcher Vaguskerne.
Die Antwort war nicht sehr erhellend. Bei der nächsten Vorlesung begann
Schwarz den Unterricht mit der Frage, wo denn der Kommilitone wäre, der
ihn nach der letzten Stunde angesprochen hätte. Er möchte mal nach vorne
kommen. Ich machte mich ganz klein, denn ich fürchtete nun meine
öffentliche Blamage. Vielleicht sollte ich irgendetwas an die Tafel
malen. Da würde ich kläglich versagen. Da einige Kommilitonen meine
Diskussion im Anschluss an die letzte Stunde miterlebt hatten, zeigten
diese auf mich, und es blieb mir nichts anderes übrig als aufzustehen... |
Soweit der Beginn dieser
Folge. Lust auf mehr? Kein Problem: Du kannst die komplette vierte Folge wie auch alle anderen Folgen als PDF-Dokument
kostenlos herunterladen und so die spannenden Memoiren von Prof. Dr. Dr.
Steinhausen verfolgen, in denen er seinen ereignisreichen Weg durch das
Medizinstudium der 50er-Jahre nachzeichnet:
[Gratis-Download Folge 4]
[Memoiren Prof. Steinhausen - klick
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Buchanzeige:
Ein kurzes Lehrbuch, dessen wichtigstes Anliegen darin besteht, die
Physiologie des Menschen verständlich zu machen. Nur was man verstanden
hat, lässt sich auch erfolgreich für die Prüfung speichern.
Unwesentliches wurde weggelassen. Trotzdem erfährt der Leser in vielen
Fällen, wann, wie und warum man hinter die Geheimnisse der Physiologie
gelangt ist, und welche Bedeutung der Physiologie auch für die Klinik
zukommt. Seit seiner ersten Auflage 1986 ist der "Steinhausen" von
Vielen als "Geheimtip für das Physikum" sehr erfolgreich genutzt worden.
Die jetzige 5.Auflage ist im Konzept unverändert, jedoch von zahlreichen
Fachkollegen aktualisiert.
[Mehr Info zum Buch - klick hier] |
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| Autor(in): Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen ([email protected]) |
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4. Am Leben - Notarzt im Rettungshubschrauber Hörbuchneuerscheinung auf vier CDs
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Dr. Tino Lorenz ist seit 12 Jahren als Notarzt im Rettungshubschrauber immer mit dabei, wenn es ernst wird und auf "Leben und Tod" geht. In seinem Buch "Am Leben - Notarzt im Rettungshubschrauber", das im HELLER VERLAG erschienen ist, schildert erstmals ein fliegender Notarzt seine dramatischen Erlebnisse in der Luft. Nun liegt das Werk auch als Hörbuch für unterwegs vor: Auf vier Audio-CDs erzählt Sprecher Henk Flemming einfühlsam und mitreißend von menschlichen Dramen, die sich in der Luft auf dem Weg zum Krankenhaus abgespielt haben.
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Der Lärm ist gewaltig, alles wackelt, es ist eng und fast immer kommt es auf Minuten an: Der Einsatz als Notarzt im Rettungshubschrauber ist stets eine Herausforderung am äußersten Limit. Niemand weiß das besser als Dr. Tino Lorenz, der seit einem Dutzend Jahren in der Luft immer mit dabei ist, wenn es gilt, auf engstem Raum und mit begrenzten Möglichkeiten Maßnahmen zu ergreifen, die über Leben und Tod eines Patienten entscheiden.
Sein aufregendes Tatsachenbuch "Am Leben - Notarzt im Rettungshubschrauber" ist im vergangenen Jahr im HELLER VERLAG erschienen und hat seitdem sehr viel Aufmerksamkeit in Presse und Fernsehen auf sich gezogen. Das liegt an der präzisen und sehr sachlichen und zugleich offenen und mitfühlenden Art, in der Dr. Tino Lorenz über seine Erlebnisse schreibt. Für Piloten, Ärzte und das gesamte medizinische Personal gilt das Buch längst als Pflichtlektüre.
Hier kommt sich der Leser auch nicht als störender Schaulustiger vor, sondern vielmehr als unsichtbarer Beobachter, der das Gefühl hat selbst im Rettungshubschrauber mitzufliegen, um an allen Emotionen teilzuhaben, die der Notarzt empfindet: Stress, Entsetzen, Kampf, Freude und viel Leid. Ganz egal, ob es um einen plötzlichen Herzinfarkt, um ins Eis eingebrochene Kinder oder um die lebensbedrohlichen Folgen eines schlimmen Unfalls geht: Immer ist es der Notarzt an Bord des Rettungshubschraubers, der die medizinische Erstversorgung zu verantworten und dafür zu sorgen hat, dass der Patient lebend im Krankenhaus eintrifft.
Am Leben - Notarzt im Rettungshubschrauber: Hörbuch auf vier Audio-CDs Im Juli erscheint nun das Hörbuch zum Buch. Die ausdrucksvolle Stimme von Henk Flemming lässt die dramatischen Erlebnisse des fliegenden Mediziners Dr. Tino Lorenz im eigenen Kopf zu Bildern werden. 291 Minuten dauert die Hörbuch-Fassung auf vier Audio-CDs im DigiPack - erhältlich für 24,80 Euro im Buchhandel und im Internet unter www.amleben.de.
Verleger Klaus Heller: "Was Dr. Tino Lorenz in seinen zwölf Jahren an Bord des Rettungshubschraubers erlebt hat, hält keine menschliche Seele auf Dauer aus. Zu belastend sind die Schicksale, die ständigen Einsätze, das lange Warten, die sozialen Risse im Privatleben. Da es jedem von uns passieren kann, dass er sich eines Tages als Patient an Bord eines Rettungshubschraubers wiederfindet, hat das Hörbuch für jeden eine starke Relevanz. Für mich ist es das aufregendste Hörbuch des Jahres."
Dr. Tino Lorenz: "Es gibt viele Fernsehsendungen, die versuchen, uns einen Eindruck von den Einsätzen im Rettungshubschrauber zu vermitteln. Die Wirklichkeit ist noch viel dramatischer, aufregender und unglaublicher, als es sich die Drehbuchautoren ausdenken können. Ich freue mich sehr, dass es meinen Tatsachenbericht nun auch als Hörbuch gibt." (2770 Zeichen, zum kostenlosen Abdruck freigegeben)
Informationen zum Autor: Autor Dr. Tino Lorenz, geboren 1962 in Dresden, lebt heute in Liegau-Augustusbad. Medizinstudium 1984-1990 an der Charité Berlin und der Medizinischen Akademie Dresden. Seit 1990 als Notarzt tätig, seit 1995 Notarzt in der Luftrettung. 1997 Facharzt für Chirurgie, 2005 Facharzt für Allgemeinmedizin, Teamarzt bei der SG Dynamo Dresden, seit 2006 mit eigener Praxis in Dresden.
Informationen zum Sprecher: Henk Flemming, lebt seit 1952, singt Songs seit 1966, schreibt Texte und Lieder seit 1972, spricht für Radio und TV seit 1988, spielt seit 1999 live eigene Lieder und Chansons, steht auf der Bühne mit Klassik und Jazz für Kinder seit 2003, wohnt in München.
Daten zum Hörbuch: "Am Leben - Notarzt im Rettungshubschrauber", ISBN 978-3-929403-30-5, Autor: Dr. Tino Lorenz, HELLER VERLAG, 4 CDs, 291 Minuten Spielzeit, Verkaufspreis: 24,80 EUR für D und A, 39,80 CHF für die Schweiz
Daten zum Buch: "Am Leben - Notarzt im Rettungshubschrauber", ISBN 978-3-929403-24-4, Autor: Dr. Tino Lorenz, HELLER VERLAG, Paperback: 280 Seiten, Gebundener Verkaufspreis: 12,80 EUR für D und A, 19,90 CHF für die Schweiz
Quelle: Pressebüro Typemania
[Am Leben - Notarzt im
Rettungshubschrauber - klick hier]
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| Autor(in): Pressebüro Typemania ([email protected]) |
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Der Arzt wundert sich: "Haben Sie denn nicht bemerkt, dass Ihr Mann einen Herzinfarkt hatte?"
"Nein", versichert die Ehefrau. "Etwas merkwürdig ist es mir allerdings schon vorgekommen, als er nach dreißig Ehejahren plötzlich Oh, Susanne, mein Schatz! flüsterte."
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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6. Autoren der MEDI-LEARN Skriptenreihe im Gespräch Interview mit Sebastian Huss, Autor der Biologie Bände 1 und 2
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In 30 Tagen zum Physikum - nach diesem Prinzip ist die Skriptenreihe von MEDI-LEARN aufgebaut, in denen die examensrelevanten "facts and figures" in Form eines Repetitoriums präsentiert werden. Doch wie entstanden die Skripten eigentlich und wie haben die Autoren gearbeitet? Heute präsentieren wir dir den dritten Teil unserer neuen Artikelserie "Autoren der MEDI-LEARN Skriptenreihe im Gespräch". Es folgt das Interview mit Sebastian Huss, Verfasser der Biologie Bände 1 und 2.
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1. Wo und von wann bis wann hast du Medizin studiert? Was waren während des Studiums die besonderen Höhepunkte wie auch Tiefpunkte, an die du dich noch heute erinnerst?
Ich studiere seit Ende 2001 in Marburg. Die PJ-Zeit war sehr schön, denn ich war mit meinen besten Freunden im Ausland und wir haben dort ziemlich viel erlebt. An einen richtigen Tiefpunkt kann ich mich nicht erinnern.
2. Warum hast du damals den Entschluss gefasst, Medizin zu studieren?
Ich hab mich schon immer sehr für die Naturwissenschaften interessiert und hätte mich fast für das Studienfach Chemie entschieden. Aber wegen der größeren Vielseitigkeit und dem stärkeren Praxisbezug wurde es dann doch Medizin.
3. Welche hilfreichen Tipps möchtest du an junge Studenten weitergeben, die das Physikum noch vor sich haben?
Zunächst mag das Physikum wie ein großer Berg vor einem erscheinen, um so wichtiger ist es, den Weg zum Gipfel gut zu planen. Dazu sollte ein Lernplan gehören, der neben ausreichenden Pausen auch Tages- und Wochenziele vorsieht. Eine zusätzliche Empfehlung ist das Lernen in der Gruppe: Hier kann man nicht nur seine Ausdrucksfähigkeiten für die mündliche Prüfung schulen, sondern auch schwierige Zusammenhänge, getreu dem Motto „Was der Eine nicht weiß, weiß der Andere“ besser verstehen. Außerdem kann man sich gegenseitig mental unterstützen und Panik vorbeugen.
4. Kanntest du als Student Prüfungsangst und wie bist du damit umgegangen?
Natürlich. Ich habe konsequent die Methode der Verdrängung benutzt. Im Klartext: Sich während der Prüfungsvorbereitung immer wieder sagen: „Panik bringt heute gar nix, die kann ich auch noch kurz vor der Prüfung genießen“. Etwas Adrenalin in der Prüfungssituation soll ja auch zu Höchstleistungen anregen.
5. Wo bist du heute tätig und warum hast du dich für diesen Bereich entschieden?
Momentan lerne ich fürs zweite Staatsexamen.
6. Welche Person aus dem medizinischen Kreis (Arzt, Forscher) hat dich ganz tief und besonders beeindruckt?
Ich finde es schwierig hier eine einzelne Person zu nennen. Mir sind immer wieder sehr gute Ärzte begegnet.
7. Du hast im Rahmen der MEDI-LEARN Skriptenreihe zum Physikum die Biologiefachbände geschrieben. Was fasziniert dich an deinem Fachgebiet?
Ich finde die Zellbiologie besonders interessant. Es fasziniert mich, was Zellen alles können und wie sie miteinander in Verbindung stehen und kommunizieren. Aber auch Genetik und Ökologie sind hochspannende Teilgebiete.
8. Wie darf man sich den Alltag als Buchautor vorstellen, wie du ihn seinerzeit bei Erstellung des Manuskriptes "erlebt hast"? Wann hast du geschrieben?
Jeden Morgen hab ich meinen gestreiften Wollpulli angezogen und mir dann einige Seiten schneeweißes Papier in meine alte gebrauchte Schreibmaschine gelegt. Dann habe ich mir einen duftenden Kaffee eingeschenkt und angefangen zu tippen. Nein, so war es natürlich nicht. Im Prinzip ist das Schreiben am PC relativ unspektakulär. Geschrieben hab ich immer dann, wenn ich Zeit hatte.
9. Was hat dir als Autor beim Schreiben des Buches besonderen Spaß bereitet? Warum?
Die Biologie ist im Physikum relativ dankbar, weil es vom Umfang her eben ein „kleines Fach“ ist. Somit hat es mir großen Spaß gemacht alles Wissenswerte dieses Gebiets zusammenzutragen und dafür verantwortlich zu sein, dass hier nichts Relevantes vergessen wird. Auch fand ich das Gefühl schön, am Ende ein Buch in den Händen zu halten, dessen Inhalt und Wissen man selbst konzentriert und strukturiert hat, um es anderen weiterzugeben. Zusätzlich habe ich den Kontakt mit meiner Lektorin, den Graphikern und den Mediengestaltern immer als sehr rege und konstruktiv empfunden.
10. Und gleich die Gegenfrage: Was hat dir beim Schreiben des Buches persönlich eher Schwierigkeiten oder auch Unmut bereitet? Warum?
Der Zeitraum von der ersten Zeile bis zur Veröffentlichung war länger als ich zunächst dachte.
11. Welche Vorzüge weisen die Bände der MEDI-LEARN Skriptenreihe zum Physikum deiner Ansicht nach auf, die sie von anderen Werken im Buchregal unterscheidet?
Mich überzeugt das Grundkonzept der Skriptenreihe. Ohne viel schmückendes Beiwerk und irrelevanten Ballast haben wir uns auf das Wesentliche der jeweiligen Fachgebiete konzentriert. Weiterhin ist das didaktische Konzept gut durchdacht, es gibt viele Lernhilfen in Form von Tabellen und Skizzen. Somit wird das Lernen viel leichter als beim frustrierenden Lesen einer Bleiwüste.
12. Welche Tipps möchtest du jungen, angehenden Ärzten mit auf den Weg geben?
„Alles sollte so einfach wie möglich gemacht werden, aber nicht einfacher“. (A.E.)
Sebastian, vielen Dank für das Interview und deine Mitarbeit an der Skriptenreihe!
[Alle Infos zur Skriptenreihe & Probekapitel - klick hier]
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| Autor(in): Sebastian Huss ([email protected]) |
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Demnächst neu aufgelegt werden die Bände Biochemie, Physiologie,
Psychologie und Histologie. |
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Angesichts des immer stärker spürbaren Ärztemangels an deutschen Kliniken hat der Hartmannbund an die Krankenhausträger appelliert, sich auch durch besonders familienfreundliche Initiativen im Wettbewerb um qualifiziertes Personal zu positionieren. „Die Chancen einer zunehmenden Verweiblichung des Arztberufes müssen nicht nur erkannt, sondern auch ergriffen werden“, sagte der Hartmannbund-Vorsitzende, Dr. Kuno Winn.
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Konkret schlug Winn den Klinikbetreibern vor, zu prüfen, inwieweit werdende Mütter und junge Eltern von ihrer Verpflichtung zur Teilnahme am Bereitschaftsdienst befreit werden könnten. Vorbild für eine solche Praxis kann nach Winns Überzeugung eine Regelung in Bayern sein. Dort hätten sich Kassenärztliche Vereinigung und Ärztekammer auf die Möglichkeit verständigt, junge Mütter, aber auch junge Väter auf Antrag von der Notfallbereitschaft zu entbinden.
Winn: „Ich bin davon überzeugt, dass es sich für die Arbeitgeber im stationären Bereich lohnt, konkret zu eruieren, wie eine solche Maßnahme an ihren Häusern umzusetzen ist. Am Ende werden diejenigen die Gewinner sein, die sich als erste auf neue Wege einlassen“. Erst in einem zweiten Schritt sei es nach Überzeugung des Hartmannbund-Vorsitzenden sinnvoll, auch zu überlegen, ob entsprechende Vereinbarungen tarifvertraglich festzuschreiben seien.
Quelle: Hartmannbund.de
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| Autor(in): Hartmannbund ([email protected]) |
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| Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected]) |
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Dose auf, Mikrowelle auf und 3 Minuten später ist das "leckere" (?) Essen fertig. Die gute, aber auch günstige Studentenküche kann auch anders aussehen. An dieser Stelle veröffentlichen wir eure besten Rezepte.
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Österreichischer Erdäpfelkäse
ca. 500g Kartoffeln, 1/8 Liter Sauerrahm, (saure Sahne) 1 kleine feingehackte Zwiebel, 2 feingehackte Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer, ein halbes Kilo Brot
Kartoffeln kochen, schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Zwiebeln und Knoblauch ganz fein hacken. Wenn die Kartoffeln ausgekühlt sind, Rahm, Zwiebeln und Knoblauch untermischen bis eine cremige Masse entsteht. Mit Salz und Pfeffer würzen und Brotscheiben damit bestreichen. Man bekommt einen leckern Partysnack oder kaltes Abendbrot
Viel Spaß beim Zubereiten und guten Appetit! |
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Die ZVS hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, auf interessante, ausgewählte Fragen junger Studienbewerber im Rahmen einer Kolumne unserer wöchentlich erscheinenden Onlinezeitung im sprichwörtlichen Sinne „Rede und Antwort“ zu stehen. Du hast also die Möglichkeit, Fragen an die Redaktion zu schicken, die dann in dieser Kolumne der Onlinezeitung von der ZVS zukünftig beantwortet werden.
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Eine Leserin hat folgende Frage:
Ich habe dieses Jahr mein Abitur mit 1,8 gemacht. Nächstes Jahr mache ich aber sicher erstmal ein FSJ auf einer Intensivstation in einem Kinderkrankenhaus. Falls ich nun wider Erwarten einen Studienplatz bekommen würde, hätte ich den nach meinem FSJ sicher?
Dazu die ZVS:
Ja, Sie haben Ihren Platz sicher, wenn Sie diesen innerhalb eines Jahres nach Ende des "Dienstes" im gleichen Studiengang und an der selben Uni beantragen.
Hast auch du Fragen an die ZVS?
Du beschäftigst dich gerade mit deiner Bewerbung für das Medizinstudium und hast eine spezielle Frage zur Studienplatzvergabe, auf die du bislang keine Antwort findest?
Kein Problem: Reiche uns die Frage (samt weiterer wichtiger Kriterien) per E-Mail an [email protected] oder per Formular (www.medi-learn.de/zvs ) ein. Gib zusätzlich deinen Namen und ggf. weitere im Rahmen der Beantwortung deiner Fragen wichtigen Kriterien und Faktoren (wie Abinote etc.) mit an. Wir sichten die Fragen und geben jeweils eine ausgewählte Frage zur Beantwortung an die ZVS weiter und veröffentlichen die Antworten (ggf. auf Wunsch anonymisiert) dann in einer der kommenden Ausgaben der Onlinezeitung.
[Klick hier, um der ZVS direkt deine Frage zu stellen]
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MEDI-LEARN in
Kooperation mit der ZVS
SMS-Service Numerus Clausus (NC) |
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Die ZVS veröffentlicht
die so genannten NCs der jeweiligen Bundesländer für Medizin auf ihrer
Webseite sobald das Verfahren abgeschlossen ist. MEDI-LEARN steht direkt
mit der ZVS in Kontakt und beobachtet genau die Webseiten der ZVS:
Sobald die NC-Werte auf der Webseite von der
ZVS veröffentlicht werden, schicken wir dir gratis eine SMS als Info zu.
Der SMS Service ist für dich komplett kostenlos - einfach Handynummer
eintragen und los geht's.
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Der Präpkurs ist sicherlich DAS Highlight der vorklinischen Ausbildung: denn hier lernt der angehende Mediziner den Aufbau des menschlichen Körpers bis in das letzte Detail kennen. Wir waren neugierig, wie Studenten hierzulande den Präpkurs erlebt haben. Lies unsere Interviews, die dir einen Einblick in die Erfahrungswelt junger Mediziner liefern.
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1. Kannst du dich noch an den Augenblick und die Szene erinnern, als du den Präp-Saal zum ersten Mal betreten hast? Wie sah das aus und was ging dabei in dir vor?
Wir sind alle mit unseren Kitteln in den Saal getreten und haben uns nach der schon vorher aushängenden Liste im Saal verteilt. Dann folgte eine kurze Ansprache über Respekt den Toten gegenüber, das da echte Menschen vor uns liegen und über Ethik.
2. Hast du auch im Vorfeld vor dem ersten Termin des Präp-Kurses schon vermehrt an das „Erste Mal Präppen“ gedacht? Habt ihr in der Vorlesung dieses Thema ausführlicher behandelt?
Da der Prärkurs im 2. Semester ist und ich im 1. schon ein Wahlfach belegt hatte, indem ich schon im Anatomischen Institut unterwegs war und schon an einer Hand präpariert habe, war das nichts Neues für mich. Aber in der Vorlesung haben wir es nicht expliziet behandelt, wir hatten ja auch schon im 1. Semester den Demonstrationskurs, in dem wurden und ja schon Präparate vorgelegt.
3. Mit welchen Erwartungen bist du in den Präpkurs gegangen? Wurden Sie erfüllt oder eher enttäuscht?
Ich glaube ich hatte keine Erwartungen, aber man kann sich die Lage und Verhältnisse viel besser begreiflich machen als nur aus einem Atlas zu lernen.
4. Was war in deinen Augen das absolute Highlight des Präp-Kurses, an das du dich noch heute erinnerst?
Als Highlight habe ich eigentlich nicht wirklich irgend etwas spezielles empfunden, sehr beeindruckend fand ich das Öffnen der Schädel und das Teilen des männlichen Genitals.
5. Welches Themengebiet fandest du am schwierigsten zu lernen?
Als der Mensch gegen Ende immer mehr in seine Einzelteile zerlegt und das Becken vom Rumpf abgesetzt wurde, hatte ich schon so meine Probleme was wir da eigentlich mit dem Menschen so anstellten. Schwiederig zu lernen war nichts spezielles, es ist nur wahnsinnig viel drin in so einem Mensch, eine Menge Anatomie.
6. Was hat dir beim Präppen am meisten Spaß gemacht?
Ich hatte das rechte Bein zum präparieren und da das schön groß und übersichtlich war, hat mir das sehr viel Freude bereitet, ich hätte nur sehr ungern mit einem Zahnmediziner an unserem Tisch tauschen wollen, das war mir alles zu klein, und zu empfindlich.
7. Und im Gegenzug: was fandest du beim Präp-Kurs am unangenehmsten?
Da kann man nichts Fachlich nennen, es ist eben immer nur der Geruch, an den kann man sich nicht gewöhnen. Ich wollte mir vorm Physikum die Anatomie noch mal im Präpkurs anschauen zu den freien Zeiten, ich bin auf halber Höhe der Treppe wieder umgekehrt und habe mich gefragt, wie ich das nur ausgehalten habe??? Allerdings hatte ich auch im Winter Kurs und wollte mir im Sommer (wo auch öfter die Klimaanlage nicht funktionierte) die Präparate noch mal anschauen.
8. Wie häufig und wie lang fand der Präpkurs statt?
Zwei mal die Woche jeweils 14 bis 18 Uhr
9. Konnten am Präp-Nachmittag alle gleichzeitig und im Team präparieren oder ging das abwechselnd?
Wir waren 8 Leute an einem Tisch und konnten so ziemlich immer alle am Präparat arbeiten, später als nur noch Situs und Retrositus da waren mußte man aus platzgründen natürlich abwechselnd ran, hatte aber trotzdem sein eigenes Präpgebiet.
10. In welcher Form und Häufigkeit mussten Testate und Prüfungen absolviert werden?
Es gab aller 2 - 3 Wochen eine mündliche Prüfung am Präparat zu dem jeweiligen Fachgebiet. 1. Extremitäten und Rumpf 2. Situs 3. Retrositus 4. Kopf
11. Der Umgang mit Leichen ist sicher für einen Anfänger nicht leicht. Hattest du hier auch im weiteren Verlauf noch Probleme oder hast du dich einfach dran gewöhnt?
Ich hatte von Anfang an keine Probleme, kann aber auch daran liegen, dass ich schon aus dem medizinischen Sektor komme.
12. Wurde über die Herkunft der Personen und den nötigen Ablauf, sich der Lehre und Wissenschaft z.B. für den Anatomie-Kurs zur Verfügung zu stellen, gesprochen?
Ganz am Ende des Kurses in der letzten Stunde gab es eine Liste zu der jeweiligen Leiche mit ihren Erkrankungen, das war echt interessant, da man ja viele Anomalien, Brüche, Prothesen (Knie, Hüft), Schlaganfälle, Mamma-Ca etc schon beim Präparieren gefunden hatte und das die eigenen Diagnosen bestättigte.
13. Gab es nach dem Ende des Präp-Kurses eine Art Trauerfeier, an der auch die Präp-Kurs-Studenten teilnehmen konnten? Falls ja: was ging dabei in dir vor, woran hast du gedacht und welche Bilder stiegen in deinem Innern auf?
Ja es gab eine Abschlußbeerdignung aller beteiligten auf dem Friedhof, da waren glaube ich auch die Angehörigen der Verstorbenen. Die Studenten hatten sich auch eine Rede einfallen lassen und alle eine Blume dabei, die den Angehörigen übergeben wurden. Der Professor der Anatomie hat auch eine Rede gehalten. Die ganze Feier war sehr bewegend. Wenn man bedenkt, das erst jemand steben muß damit wir was lernen können.
14. Würdest du gerne den Präp-Kurs noch einmal absolvieren (weil es so großen Spaß machte und interessant war) oder bist du der Ansicht "Einmal genügt".
Ich fand den Kurs sehr interessant, aber rein vom Geruch und dem Aspeckt her, dass die Körperspenden abnehmen, da die Verstorbenen das auch noch alles selber finanzieren müssen im Vorraus, sollten wohl soviele neue Studenten noch davon profitieren solange es noch möglich ist.
15. Welche Tipps würdest du Studenten geben, die den Präp-Kurs noch vor sich haben?
Ich glaube man sollte vorher definitiv Mittag essen, denn das lange Stehen und der Geruch sind nur schwer zu ertragen, vor allem im Sommer. Und keine Angst so schlimm ist der Kurs nicht.
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| Autor(in): Stefanie Weiske ([email protected]) |
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