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1. Editorial |
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Hallo,
herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Newsletters für Medizinstudenten und junge Ärzte. Auch heute erwartet dich wieder viel Wissenswertes, Nachrichten und Meldungen aus der Welt der Medizin. Zunächst möchten wir allen Examenskandidaten die Liste der bisher in den vergangenen Hammerexamina geprüften Fälle als Hilfe weiter reichen.
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Weiter gehts mit einem umfassenden Artikel über unseren Examensservice - alle Leistungen und Dienste, die dir MEDI-LEARN in der kommenden Woche zum Hammerexamen bietet, werden dir hier einmal in ausführlicher Form beschrieben. Es folgt ein spannender Ausflug in die Welt der Notfallmedizin, den eine Studentin bei ihrer Teilnahme am zweitägigen deutschen AKUT-Forum in Bremen erlebte. Die DMW berichtet diese Woche über Alternativen zur Hochdosistherapie bei Patienten mit multiplem Myelom. Für die Unterhaltung stehen eine neue Folge Dr. House im TV und ein frischer RS-Cartoon auf dem Progamm.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 13.10.2008:
o Erhalt der Ärztlichen Approbation in Heidelberg
o Cartoon der Woche: Narkotiseur
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Schon seit fünfeinhalb Wochen lernt Bastian M. für das Physikum. Gerade waren die letzten Klausuren überstanden, schon stürzte er sich Hals über Kopf in den Lernstreß. Um sich am Anfang einen Überblick zu verschaffen, hat Bastian einen Lernplan auf den Seiten von MEDI-LEARN erstellt [Lernplaner aufrufen]. Dieser vermittelte ihm eine grobe Einteilung für die Wochen bis zum Examen. Nun ist es fast soweit – in der nächsten Woche wird es ernst. Bastian hat sich einigermaßen an den Lernplan halten können – beim Kreuzen erreicht er meist zwischen 65 und 70 Prozent.
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Wie Bastian geht es zur Zeit vielen Studenten in Deutschland – nicht nur für Physikumskandidaten wird es bald ernst. Auch Kandidaten des zweiten Staatsexamens stehen kurz vor der schriftlichen Examensprüfung. Um die Teilnehmer am Examenstag nicht alleine zu lassen, bietet MEDI-LEARN wie jedes Semester den so genannten Examensservice an. Dabei lösen die Dozenten der MEDI-LEARN Repetitorien die schriftlichen Examensfragen und stellen die Ergebnisse (kostenlos) ins Internet [Examensservice aufrufen]. Kurz nach Prüfungsende geht es zunächst für die meisten unbemerkt los. Einige Mitarbeiter von MEDI-LEARN warten auf die Prüfungsteilnehmer in Marburg und bitten um ein Examensheft der Gruppe A und eines der Gruppe B. Sobald sich ein Student oder eine Studentin bereit erklärt hat, ihr Heft abzugeben, werden diese auf dem schnellsten Weg in das MEDI-LEARN Büro in Marburg gebracht. Innerhalb von wenigen Minuten werden die Prüfungsfragen digitalisiert und vervielfältigt, so dass die Dozenten mit der Auswertung beginnen können. Szenenwechsel nach Kiel: Parallel beginnt hier die Arbeit für das Onlineteam von MEDI-LEARN. In den Büros werden die verschiedenen Server auf den Ansturm vorbereitet und die Webseite und das Forum mit eindeutigen Links zu den späteren Ergebnissen versehen. „In der Regel kommen die ersten Besucherströme rund 30 Minuten nach Prüfungsende“, so Christian Weier, Teamleiter der Onlineredaktion. Der erste Anlaufpunkt der Prüfungsteilnehmer ist die statistische Auswertung der Examensergebnisse. Bei diesem Service können die Studenten ihre eigenen Ergebnisse in eine Maske eintragen. Direkt nach der Eingabe werden diese mit allen anderen bis dahin gesammelten Lösungen aller Teilnehmer verglichen [zum Statistikservice]. „Die statistische Auswertung ist nicht nur ein guter erster Anhaltspunkt für die Studenten, wir nutzen sie auch, um unsere Literaturauswertung auf Plausibilität zu checken“, erklärt Jens Plasger und fügt an: „Je höher die Anzahl der Teilnehmer an der statistischen Auswertung ist, desto sicherer werden die Lösungen und desto schneller stehen die Ergebnisse der Literaturauswertung zur Verfügung. Daher ist jeder Student, der sich an der statistischen Auswertung beteiligt, auch eine große Hilfe für das Auswerter-Team von MEDI-LEARN.“
Die statistische Auswertung bietet jedoch auch nach dem Eingeben interessante Feature: So kann man sich jederzeit wieder einloggen und schauen, wie sich die eigenen Ergebnisse im Vergleich zu den anderen Teilnehmern entwickeln. Darüber hinaus werden die Lösungen auch automatisch mit der Literaturauswertung der MEDI-LEARN Dozenten verglichen, so dass das lästige Auszählen entfällt. Im Marburger Büro werden zugleich bereits die ersten gelösten Aufgaben in das eigens für die Examensauswertung erstellte Onlinetool eingepflegt. Dr. Bringfried Müller koordiniert die Prüfungsauswertung und überprüft die Ergebnisse vor der Veröffentlichung mehrfach auf Plausibilität. Zirka zwei Stunden nach Prüfungsende ist es dann soweit: Der erste „Stand der Dinge“ der Literaturauswertung wird auf die Seiten von MEDI-LEARN gestellt. Direkt nach der Veröffentlichung beginnen die Teilnehmer eventuell strittige Fragen im MEDI-LEARN Forum zu diskutieren [zum Forum]. „Bei der Diskussion der Fragen ist es sehr wichtig, dass eindeutig die Fragennummer und die Gruppe angegeben werden, da die Zuordnung dann einfacher ist“, sagt Peter Wollny, der in der Examensauswertung unter anderem für die Ordnung im Forum zuständig ist, und fügt hinzu: „Besonders hilfreich sind Literaturhinweise oder Zitate aus Standardlehrbüchern, die den eigenen Lösungsvorschlag untermauern. Mit diesen Hinweisen können die Auswerter direkt und effektiv weiterarbeiten.“ Abhängig von der Anzahl der Fragen wird die Lösungstabelle im „Stand der Dinge“ nach und nach vervollständigt. Sobald die Tabelle vollständig vorliegt, wird sie über den Emailverteiler „Examensergebnisse per Email“ an einige tausend Studenten verschickt [[zum Emailverteiler].
„Man sollte sich frühzeitig – am besten einige Tage vor dem Examen – in den
Verteiler eintragen, so dass einem am Prüfungstag die Email sicher erreicht“,
gibt Tobias Happ als Tipp. „Dafür ist nur die Eingabe der Emailadresse notwendig. Nach dem Eintrag bekommt man eine kurze Nachricht, in der man die kostenlose Bestellung bestätigen muss. Erst danach ist man sicher im Verteiler.“
Nachdem der vollständige Stand der Dinge veröffentlicht und per Email verschickt
ist, erreicht die Besucherzahl ihr Maximum. „Zu dieser Zeit greifen zwischen 600
und 1.000 Leute gleichzeitig auf die Server zu“, ergänzt Thorben Kühl aus der Onlineredaktion. „Sollte es in dieser Zeit zu einem Absturz kommen, steht ein Reserve-Server zur Verfügung, auf dem zumindest die Examensergebnisse einsehbar sein werden.“
Sofern es tatsächlich zu einem Absturz des Servers kommt, der in der Redaktion den Spitznamen „Phoenix“ trägt, laufen sofort alle Telefonleitungen heiß. „Gerade in dem Moment eines Absturzes ist es immer schwer, sowohl das Problem mit dem „Phoenix“ zu beheben, als auch die Fragen zahlreicher Studenten zu beantworten, die Angst haben, ihre Ergebnisse nicht zu bekommen“, betont Christian Weier. „Wir empfehlen allen Examenskandidaten, den Ersatzserver vor Examensbeginn einmal kurz aufzurufen und die Seite als Favorit (Bookmark) im Internet-Browser hinzuzufügen. So hat man auch bei einem Absturz des Hauptservers Zugriff auf die Ergebnisse.“ [Ersatzserver aufrufen]. Aber auch nach der Examensauswertung lässt MEDI-LEARN die Prüfungskandidaten nicht allein. Im Forum wird auch in den Tagen nach der Prüfung eifrig über die Lösungen diskutiert oder andere Probleme der Studenten werden aufgegriffen. Darüber hinaus steht die umfangreiche Prüfungsprotokoll-Datenbank für die Vorbereitung auf das mündliche Examen zur Verfügung [Protokolle aufrufen]. Abschließend ein Tipp für alle Studenten, die vor der mündlichen Prüfung stehen: Der letzte Artikel der Artikelserie „Lernen, wie die Profis“ gibt wertvolle Hinweise, wie man eine mündliche Prüfung besser bestehen kann. Darüber hinaus findet Ihr dort die „goldenen Regeln“ für die mündliche Prüfung [Artikel aufrufen].
Wir wünschen allen Studenten viel Erfolg im Examen und drücken ganz fest die Daumen.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Studententag zum Thema
Naturheilverfahren
auf der 42. Medizinischen Woche Baden-Baden |
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3. Memoiren Prof. Dr. Dr. Steinhausen - Medizinstudium 1952-58: Folge 13: Große Internisten als Vorbilder
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Wie gestaltete sich das Medizinstudium eigentlich vor einigen Jahrzehnten? Mit welchen Problemen kämpfte ein Student während der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts? An dieser Stelle stellen wir euch in den kommenden Wochen die lesenswerten Memoiren des pensionierten Physiologie-Professors Dr. med. Dr. h.c. Steinhausen vor. Er ist Lehrbuchautor, Dozent und Leiter des Heidelberger Ärzte-Orchesters. Prof. Steinhausen berichtet in den einzelnen Abschnitten seiner Memoiren über seine ereignisreiche Zeit während des Medizinstudiums während der 50er-Jahre in Berlin.
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Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen:
Studium und Lehre im Wandel der Zeiten
Die fünfziger Jahre: Medizinstudent 1952-1958
Folge 13:
Große Internisten als Vorbilder
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Zu dieser Zeit war mein
Berufsziel Internist. Als beste Internisten wurden mir damals Grosse-
Brockhoff und Oberdisse in Düsseldorf und Hans Erhard Bock in Marburg
genannt. Im Sommer 1959 reiste ich mit meiner Frau nach Düsseldorf,
wurde bereits vom Oberarzt von Grosse-Brockhoff abgewimmelt und auch bei
Oberdisse hatte ich keinen Erfolg. Meine Doktorarbeit, auf die ich doch
so stolz war, sowie mein sehr gutes Examen interessierten keinen. In
Marburg ging es mir beim Oberarzt von dem großen Bock besser: Ich durfte
ab September 1959 als Medizinalassistent in Marburg arbeiten, wobei ich
den Assistenten Georg-Wilhelm Löhr und Wolfgang Gerok zugeteilt wurde.
Für 4 Monate lebte ich wieder als möblierter Herr in Marburg, meine Frau
kam nur einmal zu Besuch. |
Soweit der Beginn dieser
Folge. Lust auf mehr? Kein Problem: Du kannst die komplette dreizehnte Folge wie auch alle anderen
bisher erschienenen Folgen als PDF-Dokument
kostenlos herunterladen und so die spannenden Memoiren von Prof. Dr. Dr.
Steinhausen verfolgen, in denen er seinen ereignisreichen Weg durch das
Medizinstudium der 50er-Jahre nachzeichnet:
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Physiologie des Menschen verständlich zu machen. Nur was man verstanden
hat, lässt sich auch erfolgreich für die Prüfung speichern.
Unwesentliches wurde weggelassen. Trotzdem erfährt der Leser in vielen
Fällen, wann, wie und warum man hinter die Geheimnisse der Physiologie
gelangt ist, und welche Bedeutung der Physiologie auch für die Klinik
zukommt. Seit seiner ersten Auflage 1986 ist der "Steinhausen" von
Vielen als "Geheimtip für das Physikum" sehr erfolgreich genutzt worden.
Die jetzige 5.Auflage ist im Konzept unverändert, jedoch von zahlreichen
Fachkollegen aktualisiert.
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| Autor(in): Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen ([email protected]) |
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und Ratschläge:
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Pro und Contra
Medizinstudium
-
Studienplatzvergabe und ZVS
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Studienfinanzierung
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Praktika und Famulaturen
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Lernen und
Prüfungsvorbereitung
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Jobs und Versicherungen
-
Umfangreiche
Infos zu allen Unis
-
Wohnungssuche
und Umzugstipps
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Mit der mehrteiligen Artikelserie "MEDI-LEARN
Analyse zum Hammerexamen" liefern die Examensexperten von MEDI-LEARN
aktuelle Informationen mit ausführlichen Interpretationen und Tipps für das Hammerexamen. Heute stellen wir die bisher geprüften Fälle als eine wertvolle Hilfe für die Examenskandidaten vor.
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Im Hammerexamen werden Fallfragen und Einzelfragen unterschieden. Der folgende Teil der Artikelserie mit Analysen zum Hammerexamen von MEDI-LEARN widmet sich diesen beiden grundsätzlichen Formen.
Neu sind die Fallfragen im neuen 2. Staatsexamen. Hier wurden in den ersten
Examina an jedem Tag 3 bis 4 Fälle geschildert, auf die sich dann jeweils 12 bis 15
Fragen bezogen haben.
Im Folgenden findet sich eine Darstellung der bisher geprüften Fälle.
Herbst 2006
CLL
M. Hirschsprung
M. Perthes
HWK-4-Fraktur
Chlamydien-Pneumonie
Diabetische Retinopathie
Lungenembolie
Psoriasis
Herzrhythmusstörungen
Normaldruckhydrocephalus
Poststreptokokkenglomerulonephrititis
Wegener-Granulomatose
Frühjahr 2007
HIV
Mukoviszidose
Myokardinfarkt
Uterusmyom
Borreliose
Femurfraktur
Ischämischer Insult
Sarkoidose
Refluxösophagitis
Schilddrüsenkarzinom
Spondylodiszitis
Typhus
Herbst 2007
Colitis ulcerosa
Pleuropneumonie
M. Hodgkin
Choledocholithiasis
thorakoabdomiale Messerstichverletzung
Urosepsis
Parkinson-Syndrom
Leberzirrhose bei chronischem Alkoholabusus
Gonarthrose
Zöliakie
Lupus erythematodes
Frühjahr 2008
Bandscheibenvorfall
Schenkelhalsfraktur
Prostatakarzinom
Schizophrenie
Verbrennung
Asthma bronchiale
Down-Syndrom
Hirnmetastase
Subarachnoidalblutung
Sklerodermie
Salpingitis
Metabolisches Syndrom
Die Einzelfragen
Die gestellten Einzelfragen beziehen sich fast alle auf klinische
Krankheitsbilder. Zu Beginn der Frage wird fast immer ein "x-jähriger" Patient
beschrieben, auf den sich dann die folgende Frage bezieht.
Zum Teil sind diese Altersangaben recht hilfreich, da ein für die geprüfte
Erkrankung sehr typisches Alter gewählt wurde. Es lohnt sich daher, in der
Vorbereitung diesem epidemiologischen Aspekt Beachtung zu schenken.
Auch der hohe Anteil an Einzelfragen, die sich unmittelbar auf ein
Krankheitsbild beziehen, lässt erkennen, dass sich die Inhalte der Fragen im
Wesentlichen auf die Fächer des alten 2. Staatsexamens beziehen.
Zur Vorbereitung kann man daher nach wie vor empfehlen, die Altfragen des alten
2. Staatsexamens zu kreuzen. Auf die Fragen des alten 1. Staatsexamens kann
selbst für eine gute Note verzichtet werden.
Auch die Fallfragen lassen sich bei genauer Analyse der hier geprüften Inhalte
sehr gut durch Kenntnis der Fragen des Alten 2. Staatsexamens beantworten.
So musste man im jüngsten 2. Staatsexamen beispielsweise wissen, dass mit Hilfe
von c-ANCA der diagnostische Nachweis einer Wegener-Granulomatose gelingt.
Dieser Sachverhalt wurde bereits in den letzten Jahren in fast jedem 2.
Staatsexamen nach Alter AO geprüft.
Der Umstand, dass diesem Randgebiet der Medizin in den Examina so viel Gewicht
eingeräumt wird, lässt erkennen, dass die Fragen nach wie vor von denselben
Fachleuten gestellt werden, die wie in der Vergangenheit ihre fachlichen
Vorlieben in die Fragen einfließen lassen.
Fazit:
Kreuzen bis der Arzt kommt, vorwiegend Fragen des alten 2. Staatsexamens, in
jedem Fall die letzten 10 Examina.
Buchempfehlungen aus dem
MEDI-LEARN Verlag
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Kommt ein Mann in die Apotheke und fragt: "Haben Sie vielleicht etwas Zucker?" Der Apotheker geht nach hinten und kommt mit einem Beutel Zucker zurück. "Haben Sie vielleicht auch noch einen Löffel?", fragt der Mann. Der Apotheker greift unter die Theke und holt einen Löffel hervor. Der Mann nimmt einen Löffel voll Zucker aus dem Beutel, zieht ein kleines Fläschchen aus seiner Tasche und träufelt vorsichtig fünfundzwanzig Tropfen auf den Zucker. "Probieren Sie doch mal", sagt er zum Apotheker. Der probiert den beträufelten Zucker und fragt: "Und was hat es nun damit auf sich?" "Ach, nichts weiter, mein Arzt hat nur zu mir gesagt: Gehen Sie in die Apotheke und lassen Sie Ihren Urin auf Zucker testen..."
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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widmet sich die Berufspolitische Seminarreihe dieser Thematik und bietet
jungen Medizinern eine Einführung in das deutsche Gesundheitssystem
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Schon bei meiner ersten Fahrt als Praktikantin auf dem RTW der Malteser-Wache Königslutter hatte mich das „Rettungsfieber“ gnadenlos gepackt und so war es fast eine Selbstverständlichkeit, dass ich beim ersten deutschen AKUT-Forum für Notfallmedizin und Rettung in Bremen im August unbedingt dabei sein musste. Die zweitägige Großveranstaltung fand auf dem Messegelände in Bahnhofsnähe statt und umfasste sowohl einen Fachkongress mit Workshops und Vorträgen, als auch eine vielseitige Ausstellung mit zahlreichen Vorführungen allermodernster Rettungsmittel.
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Im Spurt zur ersten Veranstaltung
Mit dem Semesterticket ist die Anfahrt nach Bremen via Regionalexpress aus Hannover natürlich gar kein Problem und auch der Eintrittspreis war mit einer Pauschale von 15€ für Kongress und Ausstellungsbesuch selbst bei meinem sonst gähnend leeren Portemonnaie gut erschwinglich. Um die Vorträge im Kongress-Centrum besuchen zu können, erhielt jeder einen Ausweis und nach einem orientierenden Blick hinüber zu den riesigen Rettungswagen und Hubschraubern auf der Outdoor-Aktionsfläche, spurtete ich auch schon zur ersten Veranstaltung. Die erste Vortragsreihe drehte sich um das Thema Vergiftungen und so lernte ich in knapp zwei Stunden so einiges über präklinisch häufig vorkommende Intoxikationsnotfälle und die entsprechenden Akuttherapien. Ein Anästhesist stellte zum Beispiel die so genannte „Bremer-Liste“ vor, in der alle wichtigen Antidote aufgeführt sind, die der Notarzt von heute immer parat haben sollte. Im Anschluss zeigte ein Pathologe unter dem pikanten Titel „Fallstrick Leichenschau – Die unentdeckte Intoxikation“ viele Bilder von authentischen Fällen und obgleich ich diesen Part als besonders spannend und eindrucksvoll erlebte, ist mir dann doch pünktlich zur Mittagszeit ganz schnell der Appetit vergangen.
Reichlich Kulis und Stoffbeutel
Nach dieser ersten Vortragsrunde wollte ich mir mal wieder die Beine vertreten und so führte mein Weg auch gleich in Richtung Ausstellungsfläche. Da ich mir von den Ständen eher inhaltliche Neuigkeiten über aktuelle Entwicklungen in der Rettungsmedizin erhofft hatte, wurde ich leider bitter enttäuscht: Neben den klassischen Werbeständen von Pharmafirmen, die unter anderem ihre neuen Lyse-Medis bewarben und mit reichlich kostenlosen Kulis und Stoffbeuteln lockten, wurden in Flughafenatmosphäre verbilligte Sicherheitsschuhe, reduzierte Fachbücher und überteuerte komplizierte Beatmungsgeräte präsentiert. Naja, immerhin konnte ich dann doch noch ein kostenloses Probe-Abo ergattern. Und natürlich auch eine reiche bunte Sammlung von Kugelschreibern.
Auf in die nächste Vortragsrunde
Die nächste Vorlesungsrunde, die ich nach Interesse aus mehreren Parallelveranstaltungen ausgewählt hatte, widmete sich der Pharmakotherapie des Akuten Koronarsyndroms. Der vortragende Kardiologe schien sehr von den neuesten Medis begeistert zu sein und referierte fast eine ganze Stunde lang über die einzelnen Daten verschiedener Multicenterstudien. Da ich aber nicht unbedingt eine Spezialistin für diesen Themenbereich bin, kämpfte ich zeitweise schon mal mit der Müdigkeit ;-) Glücklicherweise wurde er dann aber von einem erfahrenen Notarzt in leitender Position abgelöst, der viele interessante Dinge über die Organisation des Kölner Rettungsdienstes referierte und nach einer abschließenden Diskussion blieb sogar noch eine gute Stunde, um sich auf der Outdoor-Fläche zwischen den eindrucksvollen Hebekränen des THW und supermodernen Rettungshubschraubern umzusehen. An jedem Stand traf man dabei auf Ehrenamtliche bekannter Hilfs- und Rettungsorganisation, die den neugierigen Besuchern die Technik der Rettungsmittel geduldig erklärten und von eigenen Einsätzen berichteten.
Ein facettenreicher Besuch, der sich lohnte
Im Rückblick kann ich sagen, dass sich mein kleiner Ausflug in die facettenreiche Welt der Rettungsmedizin wirklich gelohnt hat und dass man durch die Kombination aus Ausstellung, Fahrzeugvorführungen und natürlich auch durch die Vorträge zu fast jedem Aspekt der Notfallmedizin einen sehr breiten Eindruck gewinnen konnte. Die Atmosphäre war zudem während der Vorträge locker und kollegial und in den Pausen konnte man in Ruhe über die Ausstellungsfläche spazieren. Ich kann den Besuch des AKUT-Forums in Bremen also jedem „Retter“ und Interessenten nur wärmstens ans Herz legen und bin selbst schon gespannt auf die nächste Runde in etwa zwei Jahren.
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| Autor(in): Annika Simon ([email protected]) |
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| Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected]) |
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8. DMW - Aktuelles kurz berichtet: Multiples Myelom: Alternative zur Hochdosistherapie
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Mit unserem neuen Angebot möchten wir dir unterhaltsame Fortbildung, Neuigkeiten und interessante Zusatzinformationen in DMW Qualität bieten – wann und wo du möchtest! Für heute haben wir die Rubrik "Aktuelles kurz berichtet" ausgewählt mit folgendem Artikel:
Multiples Myelom: Alternative zur Hochdosistherapie
Viele Patienten mit multiplem Myelom sind älter als 65 Jahre, multimorbide und für die Therapie der ersten Wahl – Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation – nicht geeignet. Bei diesen Patienten erzielte die Kombination Bortezomib/Melphalan/Prednison in Phase-I- bzw. -II-Studien vielversprechende Ergebnisse. Nun untersuchten J. F. San Miguel et al. sie in Phase III...
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Jeden Dienstag neue Folgen von Dr. House auf RTL.
Die heutige Folge:
Während Dr. House eigentlich einem entstellten Teenager helfen soll, plagt er sich weiter mit seinem Team herum. Vor allem die schnuckelige Ärztin Dr. Terzi macht ihm zu schaffen...
Name der Sendung: Dr. House
Titel der Folge: Hässlich
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Der 16-jährige Kenny lebt seit seiner Geburt mit einem verunstalteten Kopf. In der Klinik soll er nun von diesem Übel befreit werden. Als man die Operation beginnen will, treten massive Komplikationen auf, die zunächst keinen Sinn ergeben. Nun soll das Bewerberteam herausfinden, was Kenny hat. Jeder Kandidat hat eine eigene Meinung. House hört sich alle an. Dr. Taub sieht einen erhöhten intrakraniellen Druck als Ursache an, aber House ist anderer Meinung. Es kommt zu einer ernsten Auseinandersetzung zwischen beiden...
07.10.2008 - 21:15 Uhr bis 22:15 Uhr auf RTL |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion:
Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf
Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter),
Dr. Marlies
Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki
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