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1. Editorial |
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Hallo,
herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe unserer Onlinezeitung. Was haben wir heute alles an lesenswerten Artikeln für dich dabei?
Zunächst bieten wir dir einen interessanten Einblick in die japanische Kultur und Lebensweise und in die Arbeitswelt an einem japanischen Krankenhaus mit unserem studentischen Bericht über eine Famulatur in der Nara Medical School. Eine neue spannende Folge Ersti-Blog von Sonja erzählt von ihren Gedanken und Motiven zum Thema "Warum studiere ich eigentlich Medizin?" und ein informativer Artikel über die Verwendung von Gold, Weihrauch und Myrrhe als Arzneimittel stehen ebenso auf dem heutigen Programm, wie neue Ausgaben unserer allseits beliebten Witz- und Cartoon der Woche Kolumne.
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Wir wünschen allen unseren Lesern viel Spaß bei der Lektüre und ein frohes und besinnliches Weihnachten 2008,
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 30.12.2008:
o Ersti-Tagebuch Folge 9: Das Umzugsspecial
o Cartoon der Woche: X-mas Allergie
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2. Kurzfristig nach Japan Famulatur an der Medical School Kashihara
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Im März 2007 leistete ich zwei Famulaturen am Universitätskrankenhaus der Nara Medical School in Japan ab: zwei Wochen im Department für Gynäkologie und Geburtshilfe und zwei Wochen im Department für gastrointestinale Chirurgie. Mein Interesse für Japan entwickelte ich, nachdem ich einmal im Urlaub Bekanntschaft mit einer japanischen Familie gemacht hatte. Ihre Berichte über die japanische Kultur interessierten mich sehr.
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Vor knapp vier Jahren hatte ich einen Japanisch-Intensivkurs belegt, der mich schließlich dazu motivierte, irgendwann einmal nach Japan zu reisen. Diese Reise habe ich also nun angetreten, verknüpft mit einer Famulatur.
Kurzfristige Zusage Meine Zusage für die Famulatur vom Krankenhaus erhielt ich erst sechs Wochen vor Famulaturbeginn. Das war zwar recht kurzfristig, aber ich hatte bereits in anderen Erfahrungsberichten gelesen, dass die Zusage manchmal recht spät kommt, daher war ich vorbereitet. Bei British Airways habe ich auch noch einen relativ günstigen Flug bekommen. Als Visum habe ich ein Touristenvisum beantragt, was völlig problemlos war. Es empfiehlt sich aber sicherlich, die aktuellen Bestimmungen zu prüfen. An Impfungen habe ich keine speziellen Vorbereitungen getroffen. Das Auswärtige Amt hat zurzeit keine speziellen Empfehlungen ausgegeben. Gegen Hepatitis A und B sollte sowieso jeder Medizinstudent geimpft sein. Alle japanischen Ärzte waren stets sehr freundlich zu mir und haben sich immer bemüht, mir Dinge zu erklären, auch wenn es ihnen auf Englisch nicht immer ganz leicht gefallen ist. Man hat als ausländischer Student eine Art Sonderstatus im positiven Sinne, zumal ich hier in Kashihara die erste ausländische Studentin in diesen Abteilungen überhaupt war. So waren die meisten sehr interessiert zu erfahren, woher ich komme und warum ich Japan gewählt habe. Beide Professoren, die für mich zuständig waren, hatten jeweils zwei Jahre in Deutschland gelebt und freuten sich, von ihren Erfahrungen berichten zu können und ein paar Worte in Deutsch zu sprechen. Im gynäkologischen Department gab es sogar eine Welcome- und eine Farewell-Party mit den Stationsärzten und den japanischen Studenten, die zu dieser Zeit ein Praktikum im Krankenhaus absolvierten. Wie schon in vielen Berichten erwähnt, darf man als Student in Japan kaum praktische Aufgaben übernehmen. Aber wenn man sich darauf einstellt, ist das völlig okay. Entgegen meinen Erwartungen habe ich noch recht viel theoretisches Wissen hinzugewonnen – und das kann schließlich auch nicht schaden.
Neugierige Blicke Nach einer Nacht im Apartment konnte ich zu einer
Gastfamilie umziehen, die sich kurzfristig noch gefunden hatte. Diese wohnte zwar eine gute Stunde vom Krankenhaus entfernt, aber die vielen tollen Erfahrungen, die ich dort machen konnte, waren es wert, morgens etwas früher aufzustehen. Ich würde jedem empfehlen, in einer Gastfamilie zu wohnen, wenn es sich organisieren lässt. Auf diese Weise kann man die japanische Kultur und die gute japanische Küche am besten kennen lernen. Kashihara ist ein relativ kleiner Ort (ca. 125.000 Einwohner). Westliche Ausländer habe ich hier überhaupt nicht getroffen, abgesehen von einem Englischlehrer. Dementsprechend fiel ich überall auf, aber nach ein paar Tagen gewöhnt man sich an die neugierigen Blicke. Bei einer Abschlussfeier von Medizinstudenten wollten sogar einige extra ein Foto mit mir machen! Die Stadt liegt zentral in Japan und bietet viele Möglichkeiten, das Land zu erforschen. Osaka, Kobe, Nara und Kyoto sind mit dem Zug gut zu erreichen und bieten jede Menge Sehenswertes! Meine japanischen Kommilitonen von IFSMA haben jedes Wochenende ein Sightseeing-Programm für mich auf die Beine gestellt, was wirklich toll war. Es war eine tolle Erfahrung, die ich jederzeit wiederholen würde!
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| Autor(in): Verena Engelstädter ([email protected]) |
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Es gibt rund 80.000 ihrer Sorte in Deutschland, Nachfrage steigend - immer mehr wollen es werden und "auch dazugehören". Die Rede ist von der ganz besonderen Spezies des Medizinstudenten. Zwei von ihnen stehen bei uns fortan etwas im Rampenlicht: Sonja Herbst ist Medizinstudentin aus Hannover, Peter Artz ist Medizinstudent aus Düsseldorf. Beide haben zumindest zwei Dinge gemeinsam:
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Sie starten augenblicklich in das große Abenteuer ihres Medizinstudiums. Das
Schöne daran: Sie lassen dich in Tagebuchform an ihren Erfahrungen teilhaben.
Wöchentlich bieten wir dir abwechselnd einen Blick über Sonjas und Peters
Schulter. Nun steht die nächste Folge von Sonja an:
Blick in die Zukunft
Gestern lief ich noch im T-Shirt durch die sommerlichen Gassen und wartete ungeduldig auf die Zulassung zum Auswahlverfahren für meinen so heiß ersehnten Studienplatz, und schon heute steht der Semesterbeginn unmittelbar vor der Tür. Und das ganz plötzlich: ich gerate langsam in Torschlusspanik! Wie die Zeit vergeht… Diesmal viel zu schnell für meinen Geschmack! Mir bleiben nun also nur wenige Tage und Stunden, um noch den letzten Krimskram ins Wohnheim zu schaffen und mich langsam aber sicher daran zu gewöhnen, dass sich mein Alltag plötzlich schlagartig ändern wird. Na hoffentlich wird das auch alles so, wie ich es mir vorgestellt habe! Ich sehe mich vor meinem geistigen Auge schon in blendend weißem Kittel mit elegantem Hüftschwung über die Klinikflure schreiten. Wie ein weißer Engel schwebe ich in die Patientenzimmer, lege meine heilenden Hände auf und zaubere den zuvor tief verbitterten Patienten ein Lächeln ins Gesicht. Und nach Dienstschluss forsche ich dann an einem neuen Wundermittel gegen Krebs und halte noch einen gut besuchten Vortrag vor hochrangigen Fachkollegen. Das wäre doch was – eine echt rosige Zukunft!
Aufwachen!!! Wo lebst du eigentlich?? Hmm, ich gebe ja zu: das war wohl doch ein wenig realitätsfern. Ich denke also wieder an die vielen multimorbiden schmerzgeplagten Patienten, den neuen Gesundheitsfonds sowie die Unterfinanzierung der Krankenhäuser und begebe mich damit zurück auf den Boden der Tatsachen. Das ist schon ein harter Job heutzutage, das konnte ich auch während meiner Praktika in der Psychiatrie und Neurologie feststellen. Man arbeitet von früh bis spät, sitzt anschließend noch stundenlang an einer Publikation und wird am nächsten Morgen gleich einmal von einem riesigen Aktenstapel begrüßt. Und trotzdem will ich Ärztin werden!! Warum?? Ja, wieder eine gute Frage Neben meiner Neugier sowie der Liebe zum Neuron gibt es noch einen anderen entscheidenden Grund, der für mich und viele andere „Anfänger in Weiß“ diesen Beruf so erstrebenswert macht: die Arbeit mit den Menschen!
Okay, klar, man bzw. frau kann nicht jeden heilen, das weis ich ja auch. Aber wenn man einmal selbst miterlebt hat, wie eine psychisch total zermürbte Frau nach nur 6 Wochen mit einem Lächeln in deutlich gebessertem Zustand die Klinik verlässt, will man dieses Glücksgefühl einfach nie mehr missen. Ist zumindest meine Ansicht! Also dafür lohnt es sich wirklich. Und mit diesem Gefühl schlief ich dann ein. Immerhin geht es bald endlich los und auch die vielen Hürden werden mich nicht aufhalten können. Denn in einem bin ich mir absolut sicher: mein Medizinstudium wird ein echtes Abenteuer!
[Zum Ersti-Blog von Sonja - klick hier]
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Die vom TV bisher noch nicht gesendete Episode aus einer bekannten Krankenhaus-Serie: Seit einer halben Stunde liegt der Patient auf dem Operationstisch. Alles ist fertig, die Assistenzärzte und Schwestern sind bereit für die bevorstehende OP. Nur einer fehlt noch - Prof. Dr. Brinkmann telefoniert gerade im Geschäftszimmer. Nach kurzer Zeit taucht er schließlich auch im OP auf und verkündet gutgelaunt: "Auf geht's, wir können anfangen. Der Scheck des Patienten ist gedeckt!"
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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| Autor(in): Daniel Lüdeling ([email protected]) |
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Das 3B
Scientific-Anatomiespecial
Gemeinsam mit 3B Scientific, dem
renommierten Hersteller anatomischer Modelle, steht uns ein kompetenter
Partner zur Verfügung, der das Spezial freundlicherweise unterstützt.
Auf den Seiten findet ihr in den kommenden Monaten Beiträge rund um das
Thema Anatomie.
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Da muss ich erst einmal eine Nacht drüber schlafen! Was manchen wie ein unnötiges Aufschieben von Entscheidungen oder Taten dünkt, ist in Wahrheit ein sinnvoller Mechanismus. Denn der Körper nutzt den Nachtschlaf nicht nur, um sich zu regenerieren, sondern auch um Erlebtes und Erlerntes dauerhaft zu speichern. Und mehr noch: Beim Aufbau des Langzeitgedächtnisses wird im Kopf aufgeräumt, nicht selten mit dem Ergebnis einer zündenden Idee am nächsten Morgen. Diese Zusammenhänge konnte der Neurobiologie Professor Dr. Jan Born vom Institut für Neuroendokrinologie der Universität Lübeck jüngst in Versuchen im Schlaflabor nachweisen. Gemeinsam mit Forschern an der Pariser Universität klärte das Team in den vergangenen drei Jahren die zentralen Mechanismen der nächtlichen Datenarchivierung auf. Die Volkswagen Stiftung unterstützte das Vorhaben mit insgesamt 454.000 Euro.
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Tagsüber fungiert das Gehirn als Sammelstelle von Daten; nachts, wenn der beständige Input an Eindrücken und Informationen versickert, kann es sich auf das Sortieren und dauerhaftes Archivieren umstellen. Wie unser Hochleistungsrechner im Kopf diesen Datentransfer bewältigt, fand Born heraus, indem er bei freiwilligen Versuchsteilnehmern neurophysiologische und kognitive Untersuchungen zur Gedächtnisbildung durchführte. So konnte er unter anderem beweisen, dass an der Gedächtnisbildung sogenannte Deltawellen beteiligt sind: Langsam oszillierende elektrische Signale, die das Gehirn im Tiefschlaf aussendet. Wurden diese bei den Probanden über Elektroden verstärkt, schnitten die Testpersonen am nächsten Tag deutlich besser im Gedächtnistest ab, als die unbeeinflussten Schläfer. Ein spektakuläres Ergebnis, das Jan Born und sein Team im November vergangenen Jahres in Nature veröffentlichten. Weitere Einblicke in die Hirnaktivität im Schlaf lieferte das Partnerteam um Professorin Dr. Susan Sara, die an der Universität Paris Versuche an Ratten durchführt. Diese Experimente machten sichtbar, dass frisch erworbene Lerninhalte zunächst im Hippokampus abgelegt und zwischengespeichert werden. Am Ende eines langen Tages dann wird dieser nicht etwa ausgeschaltet, sondern nach dem Eintauchen in den Tiefschlaf werden die Erlebnisse noch einmal aufgerufen und zur Hirnrinde gesendet. Dort können sie in das Netzwerk bestehender Langzeitgedächtnisinhalte fest integriert werden. Dabei ist es die Hirnrinde, die über die genannten Deltawellen signalisiert, wann der Erinnerungsspeicher zur Aufnahme bereit ist.
Dieses Signal geben die elektrischen Wellen über biochemische Botenstoffe an den Hippocampus weiter. Während die Konzentration der Neurotransmitter Acetylcholin und das Stresshormon Cortisol im Tiefschlaf auf ein Minimum absinken, bleibt die Ausschüttung von Noradrenalin erhalten, wird aber – durch den synchronisierenden Einfluss der langsamen Deltawellen – genau auf die Momente abgestimmt, zu denen der Hippocampus seine Informationen an die Hirnrinde überspielt. Die Experimente an Ratten zeigten deutlich, dass die zellulären Prozesse der Gedächtnisbildung verzögert ablaufen, wenn die Wirkung von Noradrenalin im Schlaf durch ein Medikament verzögert wird. Die Lübecker Neurowissenschaftler prüften das Konzept der Gedächtnisbildung in einer Studie mit 66 freiwilligen Versuchsteilnehmern, die aus einer vorgegebenen Zahlenreihe eine neue Ziffernfolge ableiten sollten. Bei dieser Aufgabe waren mehrere Lösungen möglich, von denen ausgerechnet die einfachste auf den ersten Blick nicht zu erkennen war. Erst nach acht Stunden Schlaf fanden die Prüflinge des Pudels Kern. Nachtschwärmer hingegen blieben erfolglos: Ihnen fehlte ganz offensichtlich der segensreiche Tiefschlaf, der über Gedächtnisbildung zu neuen Einsichten führen kann.
„Da muss ich erst einmal eine Nacht drüber schlafen!“ Es kann sich also wirklich lohnen, den Dingen einen nächtlichen Aufschub zu gönnen. Wer bei der Vorbereitung für eine Prüfung auch an seinen Schlaf denkt, hat gute Chancen, den gelernten Stoff auch im entscheidenden Moment zu erinnern. Auf das dicke Buch unter dem Kissen kann man dabei getrost verzichten. Und auch der Umkehrschluss des Konzepts ist alltagstauglich: Wer Erlebtes möglichst schnell vergessen möchte, sollte sich die Nacht um die Ohren schlagen.
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| Autor(in): Dr. Christian Jung (idw) ([email protected]) |
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7. DMW - Neues aus der Medizin Gold, Weihrauch und Myrrhe als Arzneimittel wiederentdeckt
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Seit über 130 Jahren steht die Deutsche Medizinische Wochenschrift (DMW) für profunde Informationen. Als medizinische Fachzeitschrift ist sie auch für Jungmediziner (Studenten, Assistenzärzte) empfehlenswert. Wir stellen dir im DMW-Special regelmäßig Auszüge in Form von Artikeln, Podcasts u.v.a.m. vor.
Mit unserem neuen Angebot möchten wir dir unterhaltsame Fortbildung, Neuigkeiten und interessante Zusatzinformationen in DMW Qualität bieten – wann und wo du möchtest! Für heute haben wir die Rubrik "Neues aus der Medizin" mit dem folgenden Artikel ausgewählt:
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Gold, Weihrauch und Myrrhe als Arzneimittel wiederentdeckt
fzm - In der Weihnachtsgeschichte symbolisieren Gold, Weihrauch und Myrrhe den materiellen Reichtum der Weisen aus drei Kontinenten. Später wurden sie auch als kostbare Heilmittel angesehen. Nicht völlig zu unrecht, meint ein Medizinhistoriker in der Weihnachtsausgabe der Fachzeitschrift "DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift".
"Circa instans", ein maßgebliches Arzneibuch im 12. Jahrhundert, widmete dem Gold als Heilmittel ein großes Kapitel, schreibt Dr. phil. Johannes Mayer, ein Spezialist für mittelalterliche Medizin an der Universität Würzburg. Eine ausgleichende, reinigende und den Körper stärkende Wirkung wurde dem Edelmetall über viele Jahrhunderte zugesprochen. Vor vielfältigen Erkrankungen, von Lepra bis zu Ohnmachtsanfällen, sollte die Einnahme des wertvollen Edelmetalls schützen. Dr. Mayer: Später, im Zeitalter der Alchemie war Gold das gesundheitsstärkende Mittel schlechthin und damit ein wahrhaft königliches Heilmittel.
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| Autor(in): MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf
Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter),
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