|
Anzeige: Das 3B Scientific - Anatomiespecial bei MEDI-LEARN [Erfahrungsberichte, Interviews und Artikel rund um die Anatomie]
[mehr Info - klick hier]
|
|
|
|
|
|
In Kooperation mit:
Georg Thieme Verlag *
Deutsche Ärzte Finanz
* deutsche apotheker- und ärztebank |
| |
|
Inhalt (jetzt auch
anklickbar) |
|
|
|
|
| |
433_05_002_5250_99X |
|
1. Editorial |
|
|
|
Hallo,
herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe unseres Newsletters für Mediziner von Medizinern. Zunächst möchten wir dich aus aktuellem Anlass auf unsere neue Weblog-Aktion hinweisen. Wir suchen dich als neuen Internet-Autoren für Themen wie das Praktische Jahr, die Assistenzarzt-Zeit, die Doktorarbeit oder auch als Studienbewerber. Alle näheren Details erfährst du im heutigen Artikel.
|
|
 |
|
Der Rest des Newsletter steht heute ganz im Zeichen der MLZ. Wir geben dir jeweils in kurz angerissener Form einen Überblick über alle Artikel, Berichte und Meldungen aus der aktuell erschienenen MEDI-LEARN Zeitung 01/2009. So liest du u.a. etwas über eine Famulatur in Tansania oder über die ersten Eindrücke einer Studentin während des Präpkurses. Wir gewähren dir einen ausführlichen Einblick über den Start in den Medizinerberuf und befragten Studierende zu ihren Erfahrungen mit der ersten großen Hürde des Medizinstudiums - dem Physikum.
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 03.02.2009:
o Das Ersti-Tagebuch: Der Countdown läuft
o Cartoon der Woche: Schlafen die kinder schon?
|
|
| |
433_05_003_4832_99X |
|
- Werbung - |
|
|
Lust an der Schreibe? Werde
Internet-Autor! |
 |
-
Studienanwärter/Wartezeit/Bewerber
-
Klinische Semester (5.
bis 10.)
-
Praktisches Jahr
-
Examensvorbereitung
Physikum
-
Examensvorbereitung
Hammerexamen
-
Assistenzarzt-Zeit
-
Doktorarbeit
-
Famulatur
-
Krankenpflegepraktikum
|
|
Du hast Lust, Zeit und
Interesse, zu einem der obigen Themenfelder bei uns in Form von 2 bis 3
Einträgen pro Woche aktiv zu werden und dich mit Fachbüchern und
Fachzeitschriften reichlich entlohnen zu lassen?
Dann bist du der ideale Kandidat für uns. |
|
[Jetzt
alle Informationen einholen - klick hier] |
|
| |
433_05_01x_5536_99X |
|
|
| |
|
Teile deine Erlebnisse als (angehender) Mediziner mit einem breiten Publikum und veröffentliche eigene Texte und Bilder! Für unsere neue Blogger-Gemeinschaft suchen wir Studienbewerber und Wartezeitler, Medizinstudenten aller Semester, Famulanten und PJler, Doktoranden, Examensanwärter und Assistenzärzte, die Spaß am Schreiben haben und Andere in Form von regelmäßigen Beiträgen an ihren Erfahrungen teilhaben lassen möchten.
|
|
|
|
|
Teil dich mit, werde Blogger bei MEDI-LEARN
Ein „Blog“ oder „Weblog“ ist ein digitales Tagebuch im Internet - die Chance deine Geschichten aus dem Hörsaal, der Klinik oder von der letzten Studi-Party mit vielen anderen zu teilen! Indem du deine aktuellen Erlebnisse in Form kurzweiliger Beiträge protokollierst, hilfst du Studis jüngerer Semester und Studieninteressenten sowie ärztlichen Kollegen mit wertvollen Informationen!
Mach dir ein Bild, schau vorbei bei den bereits bestehenden MEDI-LEARN-Blogs:
Ersti-Blog von Sonja Herbst
Ersti-Blog von Peter Artz
Sebastjan’s PJ-Blog
Erfolgreich bloggen mit MEDI-LEARN
Was du bei uns schreibst, stößt auf ein Publikum. Über die Seite von MEDI-LEARN werden tausende von Leser auf deinen Blog aufmerksam – Die Weblogs von Sonja, Peter und Sebastian verzeichnen täglich mehrere hundert Klicks!
Dein Einsatz wird belohnt
Für deinen Schreibeinsatz erhältst du von uns eine regelmäßige Vergütung in Form von wertvollen medizinischen Lehrbüchern und kompletten Jahresabos medizinischer Fachzeitschriften – mitmachen und am Ball bleiben lohnt sich also auf jeden Fall! In Zeiten von Studiengebühren und den vielerorts hohen Semestergebühren sowie karger Gehaltszettel ist dies ein Weg, den eigenen Geldbeutel zu entlasten.
So bist du dabei
Deine Erlebnisse als Mediziner oder Studienanwärter bzw. junger Assistenzarzt protokollierst du als MEDI-LEARN Blogger über einen längeren Zeitraum im Internet. Wir suchen Blogs und Nachwuchsautoren aus folgenden Bereichen:
- Studienanwärter/Wartezeit/Bewerber
- Klinische Semester (5. bis 10.)
- Praktisches Jahr
- Examensvorbereitung Physikum
- Examensvorbereitung Hammerexamen
- Assistenzarzt-Zeit
- Doktorarbeit
- Famulatur
- Krankenpflegepraktikum
Du hast Lust, Zeit und Interesse, zu einem der obigen Themenfelder bei uns in Form von 2 bis 3 Einträgen pro Woche (jeweils rund 2.000 Zeichen, also 1/2 bis 2/3 Seite in MS Word – ein auf jeden Fall schaffbares Pensum) aktiv zu werden und dich mit Fachbüchern und Fachzeitschriften reichlich entlohnen zu lassen? Dann bist du der ideale Kandidat für uns. Schreib uns einfach eine Mail mit dem Betreff „Blog“ mit deinem Namen, Studienabschnitt, Studien- bzw. Wohnort und deiner Telefonnummer an:
und ein Mitglied aus unserer Redaktion setzt sich schon kurze Zeit später mit dir in Verbindung. Auch für den Fall, dass du noch Fragen zum Thema hast, kannst du dich gerne über obige Mailadresse an unsere Redaktion wenden.
Wir freuen uns darauf, dich schon bald in der Gemeinschaft der MEDI-LEARN Blogger und Nachwuchsautoren begrüßen zu dürfen – mach mit!
An die Tasten, fertig – los!
Wir freuen uns auf dich als neuen Blogger!
Deine Redaktion MEDI-LEARN
|
|
|
| Autor(in): Dominika Sobecki (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_02_5535_99X |
|
- Werbung - |
|
|
Neu und
druckfrisch erschienen:
Kostenlose Länderinformationen der
Deutschen Ärzteversicherung |
 |
- Perfekte
Vorbereitung für das Ausland
- Für Famulatur, PJ und Praktikum
- Infos über
Land & Leute, Klima
- Sicherheitshinweise,
Erfahrungsberichte
-
Einreisebestimmungen, Impfungen
- Kostenlos für
25 Länder erhältlich
- Brandaktuell,
weil täglich aktualisiert
-
Jetzt für 5 Länder gratis bestellen
- Bequem nach Hause liefern
lassen
Einen erfolgreichen
Auslandsaufenthalt
wünscht Ihnen
Ihre Deutsche Ärzteversicherung! |
|
[Jetzt
gratis Länderinfos bestellen - klick hier] |
|
| |
433_05_02x_5343_99X |
|
|
| |
|
Assistenzarzt sein: Nachdem wir in
der letzten MEDI-LEARN Zeitung
junge Ärzte zu den Vor- und Nachteilen
des Berufs, zum Betriebsklima
und zum
Arzt-Patient-Verhältnis
befragt haben, berichten
sie diesmal von Nachtdiensten,
Stressabbau
und ihrer Vergütung.
|
|
|
|
|
Hilfe,
Nachtdienst!
Wie haben sich die befragten
Jungärzte vor
ihrem ersten Bereitschaftsdienst
gefühlt?
Wie ist es gelaufen?
Stellt sich Routine ein?
Fast alle schoben vor ihrem
ersten Nachtdienst
Panik – viele konnten
nur schlecht schlafen
und wenig essen.
„Oh Gott!“, erinnert
sich Maike aus München,
„Ich war total
fertig und habe mir
alle möglichen schrecklichen Dinge
ausgemalt – wie Patienten mit einem
Messer im Rücken in die Notaufnahme
wanken, oder wie ich einen Herzinfarkt
übersehe… furchtbar!“ Die Realität
sieht Gott sei Dank anders aus:
„Die Dienste in der Notaufnahme sind
bei weitem nicht so schlimm, wie ich
dachte“, erklärt die Jungärztin.
Nur wenige haben wirklich Dramatisches
zu berichten. Emilia aus Nürnberg
zum Beispiel: „Mein unangenehmstes
Ereignis war die erfolglose
Reanimation eines jungen Patienten.
Und das im allerersten Nachtdienst,
sechs Monate nach Antritt der Stelle!“
Nach einiger Zeit stellt sich in Sachen
Bereitschaft eine gewisse Routine ein,
berichten die Jungärzte, wobei sehr viele
angeben, das „mulmige Gefühl“ bei Antritt
des Dienstes nie ganz losgeworden zu
sein. Andere gehen die Sache vollkommen
entspannt an.
|
|
|
| Autor(in): Dominika Sobecki ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_03_5573_99X |
|
- Werbung - |
|
|
 |
|
Unser Leistungsangebot umfasst speziell auf junge und
angehende
Mediziner zugeschnittene Angebote – für nur 1 Euro im Monat! |
|
Konkret bietet der Hartmannbund Studenten
und jungen Medizinern:
- eine kostenlose
Berufshaftpflichtversicherung während des Studiums
- kostenlose individuelle Beratung zu
Fragen rund um Studium, Arztberuf sowie bei rechtlichen,
wirtschaftlichen und steuerlichen Problemen
- Tipps für die Bewerbung nach dem
Studium
- kostenlose Merkblätter und
Musterverträge
- kostenlose Rhetorik-, Informations-
und Berufspolitikseminare
- zinsgütige Kredite für das PJ
- Sonderkonditionen bei unseren
Kooperationspartnern
- „Hartmannbund-Magazin“ und „cerebellum“
frei Haus per Post
Nutzen Sie unsere Unterstützung,
nutzen Sie Ihre Vorteile.
Sie werden sie brauchen. |
|
[Wir sind für Sie da - nur 1 € im Monat: klick hier] |
|
| |
433_05_03x_5352_99X |
|
|
| |
|
In Stress-Situationen reagieren Menschen
oft völlig unterschiedlich. Manche
geraten in Panik, andere werden ganz
ruhig. Wissenschaftler der Charité-Universitätsmedizin
Berlin haben jetzt herausgefunden,
weshalb das so ist.
|
|
|
|
|
In der Zeitschrift Nature Neuroscience*
erklärt das Team um Prof. Dr. Andreas
Heinz und Dr. Thorsten Kienast, Leiter
der Arbeitsgruppe biologische Suchtforschung
an der Klinik für Psychiatrie und
Psychotherapie am Campus Charité Mitte,
dass die Fähigkeit, den Botenstoff Dopamin
im Gehirn zu speichern, nicht bei
allen Menschen gleich ausgeprägt ist.
Schauplatz Amygdala
Dopamin ist ein so genannter Neurotransmitter,
der unter anderem zur Motivation
beiträgt. Die Wissenschaftler fanden
heraus, dass er auch bei negativen
Emotionen wie Angst eine große Rolle
spielt. Dieser Prozess spielt sich in zwei
wichtigen Abschnitten des Gehirns ab.
Ein Schauplatz ist hier die Amygdala,
der so genannte Mandelkern, der unterhalb
der Hirnrinde verankert ist. Hier
wird das Dopamin auch gespeichert.
Ebenfalls aktiv ist ein Teil der Hirnrinde,
der hintere Teil des so genannten anterioren
Cingulums. Hier sind die Funktionen
für das Empfinden von Schmerz
sowie ein Teil des autobiografischen
Gedächtnisses angesiedelt.
Sichtbarmachen
des Dopaminvorrats
Die Forscher verabreichten gesunden
Probanden einen Vorläufer des Dopamins.
Auf diese Weise kann man den
Dopaminvorrat im Mandelkern mit
Hilfe des Positronen-Emissions-Tomographen
sichtbar machen. In der darauf
folgenden kernspintomographischen
Untersuchung wurde zusätzlich die
Aktivität in bestimmten Hirnregionen
gemessen, die an der Bildung von Emotionen
beteiligt sind. Die Wissenschaftstressigen
Job aus? Freunde treffen und
Sport sind die beliebtesten Freizeitaktivitäten
der befragten Jungmediziner.
Ansonsten schieben die Befragten außerhalb
des Krankenhauses eher eine „ruhige
Kugel“. Zu den Lieblings-Beschäftigungen
gehören Spazierengehen,
Lesen und Schlafen. Nur wenige
geben an, regelmäßig auszugehen.
„In meiner Freizeit mache ich ein
bisschen Sport, schaue manchmal
richtig blöde Fernsehsendungen und
mache was mit Freunden“, erzählt
Angelique aus Straubing. „Ansonsten
gehe ich gern shoppen.“
Zeit und Geld
Die Bereitschaftsdienste mitgerechnet,
verbringen die befragten
Assistenzärzte durchschnittlich 230
Stunden pro Monat in der Klinik.
Das sind 57,5 Wochenstunden! Keiner
der Befragten gab an, weniger
als 200 Stunden in der Woche zu arbeiten,
einige kommen sogar auf eine
monatliche Stundenzahl von 280!
Der durchschnittliche Netto-Lohn
der Befragten, einschließlich Dienstzuschläge,
liegt bei 2.200 Euro.
Zum Vergleich: Lisa, die nach Großbritannien
ausgewandert ist, arbeitet
durchschnittlich 200 Stunden im Monat
und verdient dafür etwa 6.000 Euro (brutto).
Zusätzlich werden ihr 1.500 Euro im
Jahr für Fortbildungen erstattet – auch
das ist hierzulande selten anzutreffen.
Kein Wunder also: Viele der Befragten
sind frustriert. „Die Arbeitszeit macht
bei weitem nicht so schlimm, wie ich
dachte“, erklärt die Jungärztin.
Nur wenige haben wirklich Dramatisches
zu berichten. Emilia aus Nürnberg
zum Beispiel: „Mein unangenehmstes
Ereignis war die erfolglose
Reanimation eines jungen Patienten.
Und das im allerersten Nachtdienst,
sechs Monate nach Antritt der Stelle!“
Nach einiger Zeit stellt sich in Sachen
Bereitschaft eine gewisse Routine ein,
berichten die Jungärzte, wobei sehr viele
angeben, das „mulmige Gefühl“ bei Antritt
des Dienstes nie ganz losgeworden zu
sein. Andere gehen die Sache vollkommen
entspannt an. Wie Sabine, Assistentin aus
München: „Nachtdienst mach ich mittlerweile
ganz gerne. Ich kann dann tagsüber
so vieles erledigen. Außerdem liebe ich es,
nachts über die stille Station zu gehen.“
Zur Entspannung
Was machen junge Ärzte in ihrer wenigen
Freizeit? Wie gleichen sie ihren
ler zeigten den Teilnehmern der Studie
während des Aufenthalts im Kernspin-
Tomographen eine Reihe von Bildern,
die negative Gefühle wie Angst, aber
auch positive oder neutrale Emotionen
auslösten.
|
|
|
| Autor(in): Kerstin Endele ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_04_5574_99X |
|
- Werbung - |
|
|
DocD'or:
Reise nach Venedig zu
gewinnen |
Ob
Rialto-Brücke oder romantische Gondelfahrt - Venedig ist immer eine
Reise wert. In unserem Special Vorsorge und Sicherheit kannst du eine
Traumreise für zwei Personen nach Venedig gewinnen.
Lass dir diese Chance nicht entgehen und schau dir das DocD´or-Angebot näher an!
Gleich teilnehmen & Gewinnchance wahren! |

 |
|
[Jetzt mitmachen - klick hier] |
|
| |
433_05_04x_5394_99X |
|
|
| |
|
Mein Ziel: Oulu, Finnland. Viele
Wege führen in das skandinavische
Land. Die meisten Studenten aus
Deutschland nutzen den Luftweg; Flüge
nach Helsinki sind preiswert, wenn man
rechtzeitig bucht (ab ca. 29 Euro).
Direktflüge nach Oulu gibt es leider
nicht, je nach Fluggesellschaft muss man
in Riga oder Helsinki umsteigen. Das ist
entsprechend teurer (ab ca. 250 Euro).
Eine weitere Möglichkeit, nach Oulu
zu gelangen, ist nach Helsinki zu fliegen,
um danach mit dem Zug nach Oulu
weiterzureisen. Gemeinsam mit einer
Kommilitonin nutzte ich einen dritten
Weg und reiste mit Auto und Fähre (Rostock-
Trelleborg, dann mit dem Auto
nach Stockholm und von dort mit dem
Schiff nach Turku) nach Oulu, um vor
Ort möglichst flexibel zu sein.
|
|
|
|
|
Family Apartment
Das Universitätsklinikum (Oulun yliopistollinen
sairaala, kurz: OYS) befindet
sich im Stadtteil Oulunsuu, das ist
relativ nahe am
Zentrum.
Die Universität (Linnanmaa) liegt
etwas außerhalb, rund sieben Kilometer
vom Klinikum entfernt. Da auch das
„international housing“ universitätsnah
und damit klinikfern ist, mieteten wir
ein „family appartment“ im Stadtteil
Hyöthyä.
Dort hatten wir eine Zwei-Zimmerwohnung
mit Einbauküche, Bad, Balkon und
Internet für 426 Euro. Der Wohnungskomplex
ist sehr schön gelegen, hier
wohnten allerdings nur finnische und
keine ausländischen Studenten. Wer daran
interessiert ist, Kontakte zu knüpfen
und Studentenpartys zu besuchen, sollte
sich lieber beim „international housing“
einquartieren und den weiteren Weg in
Anspruch nehmen.
Visite mit Laptop
Viele der PJ-typischen Arbeiten aus
Deutschland entfielen in Finnland:
Blutabnahmen und das Legen der Zugänge
ist Schwesterntätigkeit. Das
Schreiben von Epikrisen und Arztbriefen
wurde aufgrund unserer nicht ausreichenden
Sprachkenntnisse weg von
finnischen Studenten übernommen, die
dafür gut bezahlt werden. Blieben die
Teilnahme an der Visite und die Assistenz
im OP übrig.
Die Visite findet zum größten Teil auf
Finnisch statt. Beim ersten Mal wurde
uns noch von einem der Ärzte oder
einem finnischen Studenten auf Englisch
zugeflüstert, was der Patient hat,
am nächsten Tag war das allerdings
schon nicht mehr der Fall.
Dann muss man sich so positionieren,
dass man einen Blick auf
den Bildschirm hat (in Finnland
wird Visite mit Laptop
gemacht), um Diagnosen,
Labor und Röntgenbilder
mit ansehen
zu können.
Eigeninitiative gefragt
Insgesamt ist
viel Eigeninitiative
gefragt. Das
wurde uns gleich
am ersten Tag klar: Da
hatten wir einen Termin bei
einem der Professoren. Er
zeigte uns kurz das Klinikum
und die OP-Säle, führte uns auf
eine Station für gastroenterologische
Chirurgie, bat uns monatlich zu
rotieren – und verschwand für fünf Wochen
in den Urlaub. Die Rotationen organisierten
wir dementsprechend selbst:
zuerst gastroenterologische Chirurgie,
dann Traumatologie/Orthopädie und
schließlich Herz-Thorax-Chirurgie.
Stichwort Urlaub: Gerade im Sommer
bietet sich die Möglichkeit, viel im OP
mitzuarbeiten. Dann sind viele Ärzte verreist,
Stationen werden zusammengelegt
und Leute zum Assistieren werden gesucht.
Gegen Ende des Sommers kehren
alle aus dem Urlaub zurück und die Möglichkeit
zu assistieren schwindet.
|
|
|
| Autor(in): Anja Selig ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_05_5558_99X |
|
- Werbung - |
|
|
|
 |
|
 |
Schädel zu Studentenpreisen
Die 3-teilige Standardversion ist erste Wahl für das anatomische
Grundstudium und auch als medizinisches Geschenk besonders attraktiv. Und
mit einem Preis von unter 50 Euro ist dieses Modell für jeden Studenten
erschwinglich. Ideal zum Lernen, aber auch als Deko geeignet.
[mehr Info - klick hier]
|
|
 |
|
3B Scientific®
ist der weltweit größte und erfahrenste
Hersteller anatomischer Lehrmittel.
Best Quality - Best Value - Best Service:
www.3bscientific.de
Tipp: Besuchen Sie auf unseren Webseiten den 3D Show Room mit interaktiven
Filmen!
|
|
| |
433_05_05x_5517_99x |
|
|
| |
|
Welche technologischen Errungenschaften
begleiten den Mediziner
zukünftig im Krankenhausalltag? Dieser
Frage ging MEDI-LEARN auf der Fachmesse
Medica in Düsseldorf nach. Wir
stellen die spannendsten Neuentwicklungen
vor. Wer sich frisch von der Uni ins medizinische
Arbeitsleben stürzt, muss sich
eine Menge Material zulegen. Unter
anderem ein Diktiergerät für die Arztbriefe
und Gutachten.
|
|
|
|
|
Nicht selten muss
dafür im Antiquitätenbereich einschlägiger
Auktionsportale gestöbert werden,
weil das Krankenhaus immer noch
mit analogen Geräten arbeitet, die ein
Tonband benötigen.
Spracherkennung? Mobiler Zugriff auf
Daten? Fehlanzeige. Verglichen mit den
stationären High-Tech-Untersuchungsgeräten,
die der moderne Mediziner bedienen
muss, hat die medizinische EDV oft
noch nicht mal den Buchstaben „E“ verdient.
Neue Tools und Technologien sollen
den medizinischen Arbeitsalltag nun
umkrempeln – verbunden mit vielen Vorteilen,
aber auch Nachteilen und Risiken.
Kleine Chips
für große Veränderungen
Das Zauberwort der Zukunft heißt
RFID (Radio Frequency Identification).
Die kleinen RFID-Funkchips
sind im Grunde Barcodes, die auf sich
selbst aufmerksam machen. Ist ein Lesegerät
in der Nähe, werden sie von
diesem mit Energie versorgt und funken
ihre Daten. Auf Patientenakten
angebracht, kann via Lesegerät blitzschnell
der entsprechende Datensatz
auf einen Bildschirm gebracht werden.
Damit fällt dann das lästige Eingeben
von Aktenzeichen weg – gerade während
einer Untersuchung, wenn der
Arzt Handschuhe trägt und mit allerlei
Geräten herum hantieren muss, ist das
eine enorme Erleichterung.
Außerdem lässt sich mit dem „Internet der
Dinge“, wie die Anbindung von Gegenständen
an das Web heißt, schnell lokalisieren,
wo sich die Akte eigentlich gerade
befindet. Das könnte zum Beispiel an sehr
großen Häusern, Polikliniken oder immer
dann vorteilhaft sein. Der Oberarzt mag
die Unterlagen angefordert haben,
aber sie liegt beim Assistenten
zur Bearbeitung oder wurde mit
nach Hause genommen übers
Wochenende? Die funkende
Akte sagt, wo sie ist.
Auch bei Medikamenten soll
RFID zum Einsatz kommen.
Herstellerseitig angebracht, könnte
noch besser gesichert werden, dass es
sich um Originale und keine gefälschten
Medikamente handelt. Am Uniklinikum
Saarbrücken etwa werden bereits alle
Blutbeutel einer Lieferung mit einem
RFID-Chip versehen. Vor Verabreichung
wird per PDA sowohl der Chip am Blutbeutel
als auch der dem Patienten zugeordnete
RFID-Chip ausgelesen, um die
Übereinstimmung von Blutgruppe und
Rhesusfaktor sowie die zu verabreichende
Menge zu checken.
Viele Fragen offen
Ob allerdings, wie sich so mancher
Chip-Anbieter auf der Medica das vorstellt,
Patienten tatsächlich dazu bewegt
werden können, RFID-Armbänder zu
tragen (in einigen amerikanischen Gefängnissen
bereits Usus), ist fraglich.
Denn die daraus resultierende genaue
Lokalisation der Patienten schränkt
möglicherweise Persönlichkeitsrechte
ein. Praktisch wird jede Bewegung damit
registrierbar, etwa wenn ein Patient
durch eine Tür mit angeschlossenem
Lesegerät geht. Theoretisch lässt sich
eine ganze Datenkette aufbauen, die
sehr genaue Rückschlüsse auf jede Person
zulässt. Was kauft sie ein? Welche
Medikamente nimmt sie? Hat sie diese
oder jene Krankheit der Versicherung
gemeldet? Weiß der Arbeitgeber etwas
davon? RFID wird schon bald eine
große Diskussion lostreten. Bis die
Technologie landläufig Einzug in Krankenhäuser
und andere Einrichtungen
hält, sind noch viele datenschutzrechtliche
Fragen zu klären.
|
|
|
| Autor(in): Jan-Peter Wulf ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_06_5563_99X |
|
|
| |
|
Offizielle Einweihung durch die
Bundesgesundheitsministerin Ulla
Schmidt - Fraunhofer-Institut FIRST aus
Berlin entwickelte weltweit erstes „SimuScape“.
|
|
|
|
|
„Der nächste, bitte“. Das Wartezimmer
ist voll, die Zeit knapp. Denn natürlich
wollen alle Patienten möglichst schnell
an die Reihe kommen. Dass sie alle die
gleichen Beschwerden haben, nämlich
Rückenschmerzen, irritiert den jungen
Mann im weißen Kittel, der die Krankenins
Untersuchungszimmer bittet. Aber
Rückenschmerzen sind nicht gleich Rückenschmerzen:
Einer der der Patienten
hat sich nur verhoben, bei einem ist auf
einen Prostatatumor zu schließen.
Die Ursachen richtig zu erkennen, auch
in der Hektik des ärztlichen Alltags, gehört
zu den Ausbildungszielen der neuen
„Studienpraxis Münster“. Durch den
Ausbau wachsen nicht nur die fachlichen
und didaktischen Möglichkeiten der
Ausbildungseinrichtung, sondern auch
die technischen – bis hin zum ersten „SimuScape“,
einem Umgebungssimulator,
an dem die Drehbuchautoren von Raumschiff
Enterprise ihre Freude hätten.
In dem erst seit einem Jahr bestehenden
„Studienhospital Münster“ absolvieren
die dortigen Medizinstudenten wesentliche
Teile ihrer praktischen Ausbildung.
Das umgebaute Schwesternwohnheim
machte nach seiner Inbetriebnahme rasch
Schlagzeilen als „Krankenhaus der Simulanten“.
Innovativ an dem Konzept
ist allerdings nicht der damit gemeinte
Einsatz von Schauspielern, die als Patienten
agieren – die wurden in Münster und andernorts schon vorher eingesetzt.
Neu war vor allem das ungewöhnliche
Umfeld der Studierenden: Statt in Hörsälen oder Traininglabors, den Skills Labs,
lernen die nun in einem realitätsnah nachgebauten
Krankenhaustrakt, dessen Detailgenauigkeit
bis zum Prothesenglas am
Krankenbett reicht.
|
|
|
| Autor(in): Westfälische Wilhelms-Universität Münster ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_07_5575_99X |
|
- Werbung - |
|
|

[Alle Infos - klick hier] | d |
Jetzt mit den
Original-Hammerexamens-
Fragen!
- 12 Bände
- Die optimale Prüfungsvorbereitung
für die 2. ÄP
- Systematisches Lernen von Themen und
Arbeiten mit Fallbeispielen
- Kreuzen von MC-Fragen
- Lerntexte zur Vertiefung der
Prüfungsschwerpunkte
- Tipps für die richtige
Prüfungsvorbereitung
[Weitere Neuerscheinungen von Thieme] |
|
| |
433_05_07x_5505_99X |
|
|
| |
|
Jetzt wissen Forscher, warum Patienten
mit einer bestimmten Form des
seltenen Erbleidens Bartter-Syndrom
auch taub sind. Dr. Gesa Rickheit und
Prof. Thomas Jentsch vom Max-Delbrück-
Centrum für Molekulare Medizin
(MDC) Berlin-Buch und vom Leibniz-
Institut für Molekulare Pharmakologie
(FMP) konnten in Mäusen zeigen, wie
ein defekter Bestandteil eines Ionenkanals,
Barttin genannt, den Hörverlust
verursacht. (The EMBO Journal, Vol. 27,
Nr. 21, 2907-2917)
|
|
|
|
|
Bevor der Mensch ein Geräusch wahrnimmt,
muss der Schall in Nervenimpulse
umgewandelt werden. Diese Aufgabe
übernehmen Sensoren, sogenannte
Haarzellen, die in der Schnecke (Cochlea)
des Innenohrs sitzen.
Durch ankommende Schallwellen öffnen
sich Ionenkanäle, die in der Zellhülle der
Haarzellen sitzen. Positiv geladene Ionen
(Kalium) strömen in die Zelle und verändern
ihre elektrische Spannung. An die
Haarzellen angeschlossene Nervenzellen
bemerken die Spannungsveränderung
und geben sie als Nervenimpulse an das
Gehirn weiter.
Damit die positiv geladenen Kaliumionen
in die sensorischen Haarzellen einströmen
und somit den Schall in elektrische
Signale umsetzen, muss der Flüssigkeitsraum
der Schnecke, der mit den Haarzellen
in direktem Kontakt steht, die "Scala
media", elektrisch positiv geladen sein.
Diese positive Spannung erzeugt eine
Zellschicht (die "Stria vascularis") am
Rande der Schnecke, die sozusagen die
'Batterie' für den Hörprozess ist.
Aus früheren Arbeiten, an denen die Autoren
der jetzigen Arbeit beteiligt waren,
war bekannt, dass ein Defekt in Barttin,
einem Bestandteil eines Ionenkanals in
der Niere, zu den für die Krankheit typischen
Nierenproblemen und zugleich
zu Taubheit führt. Der genaue Mechanismus,
der die angeborene Taubheit auslöst,
war bisher unbekannt.
Jetzt konnten die Wissenschaftler von
MDC und FMP zeigen, wie Barttin den
Gehörverlust auslöst. Um den Mechanismus
genauer zu untersuchen, schalteten
die Forscher das Gen für Barttin
gezielt im Innenohr von Mäusen aus. Sie
beobachteten, dass ohne Barttin, das in
der als 'Batterie' dienenden Zellschicht
vorhanden ist, keine ausreichende elektrische
Spannung für den Einstrom von
Ionen in die Haarzellen aufgebaut wird.
|
|
|
| Autor(in): Barbara Bachtler ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_08_5571_99X |
|
- Werbung - |
|
 |
Das 3B
Scientific-Anatomiespecial
Gemeinsam mit 3B Scientific, dem
renommierten Hersteller anatomischer Modelle, steht uns ein kompetenter
Partner zur Verfügung, der das Spezial freundlicherweise unterstützt.
Auf den Seiten findet ihr in den kommenden Monaten Beiträge rund um das
Thema Anatomie.
 |
| |
|
|
[zum Anatomiespecial - klick hier] |
|
| |
433_05_08x_5526_99X |
|
|
| |
|
Akupunktur, die traditionelle chinesische
Behandlungsmethode, wird
hierzulande immer beliebter. In der letzten
Ausgabe der MEDI-LEARN Zeitung
haben wir Ärzte befragt, die sich mit
Akupunktur-Verfahren auseinandersetzen.
Dieses Mal stellen wir euch die Aussagen
von Akupunktur-Patienten* vor.
Warum Akupunktur?
Die meisten der Befragten ließen sich
wegen chronischer Beschwerden „nadeln“,
vor allem Rückenschmerzen
verschiedener Ausprägung, aber auch
Migräne, chronischen Entzündungen im
HNO-Bereich oder Allergien. Für diese
Patienten war die fernöstliche Therapie
zumeist die „letzte Hoffnung“, da keine
klassische Methode angeschlagen hatte.
|
|
|
|
|
Manche suchten auch einfach eine schonende
Alternative zur bisherigen medikamentösen
Behandlung. Viele der befragten
Patientinnen ließen sich gegen
gynäkologische Beschwerden akupunktieren.
„Wegen vorzeitiger Wehen und
Frühgeburtsgefahr nahm ich die Akupunkturbehandlung
auf“, erzählt Anette
aus der Nähe von Freising, „Die konventionelle
Therapie besteht im Ausruhen
und Beine hochlegen. Das mache ich
zwar immer noch, ist ja klar, aber trotzdem
geht es mir durch die Akupunktur
viel besser, ich fühle mich vitaler und bin
so gut auf die Geburt vorbereitet.“
Patienten mit akuten Beschwerden, wie
z.B. Zerrungen, entschieden sich meist
aus Neugier für die kleinen Nadeln. Oft
zusätzlich zur herkömmlichen Behandlung.
„Nach einem Trauma hatte ich eine
Epicondylitis entwickelt, auch bekannt
als ‚Golfarm’“, schildert die Wiesbadener
Akupunktur-Patientin Nadine, „Über
Akupunktur hatte ich schon viel gelesen.
Ich entschied mich also zusätzlich für
diese schonende Methode.“ Sie wurde,
wie fast alle Befragten, von ihrem Arzt
auf die Behandlungsmöglichkeit durch
Akupunktur aufmerksam gemacht.
|
|
|
| Autor(in): Dominika Sobecki ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_09_5576_99X |
|
- Werbung - |
|
|
|
 |
|
 |
Stan ist der Beste
Das Modell Stan ist seit über 50 Jahren der Inbegriff von bester Qualität.
Gib Dich nicht mit Imitationen zufrieden, die Kompromisse bei Herstellung
und Qualität eingehen und wähle die Qualität eines 3B Scientific® Skeletts,
das es bei DocCheck zu Studentenpreisen gibt.
[mehr Info - klick hier ]
|
|
3B Scientific®
ist der weltweit größte und erfahrenste
Hersteller anatomischer Lehrmittel.
Best Quality - Best Value - Best Service:
www.3bscientific.de
Tipp: Besuchen Sie auf unseren Webseiten den 3D Show Room mit interaktiven
Filmen!
|
|
| |
433_05_09x_5513_99X |
|
|
| |
|
Der Erste Abschnitt der Ärztlichen
Prüfung: das Physikum. Die erste
große Hürde des Medizinstudiums. Wie
(üb)erleben Studierende diese Phase?
MEDI-LEARN hat sich schlau gemacht.
Christin aus Dresden schildert, wie sie
sich während des wochenlangen Kreuzens
und Bücher Wälzens gefühlt hat:
„Ich habe mich in der Lernphase oft gefragt,
warum ich mir das eigentlich antue.
Dann habe ich mir immer wieder gesagt:
Wenn du das überstanden hast, kommen
die schönen Zeiten im Studium.“
Wie lange dauert diese Lernphase? Einige
der Befragten haben bereits im Laufe
des vierten Semesters begonnen, in den
Lehrbüchern zu blättern. Mit der intensiven
Vorbereitung fingen sie jedoch in
der Regel erst nach den letzten Klausuren
an, rund fünf bis sechs Wochen vor dem
Physikum.
|
|
|
|
|
In dieser Zeit lernten sie im
Durchschnitt etwa acht Stunden täglich.
Die meisten stellten einen Lernplan auf,
um ihre Zeit optimal zu nutzen und sich
gezielt Wissen anzueignen. „Ich habe
mir einfach einen Kalender geschnappt,
die verbliebenen Tage gezählt und mir
überlegt, wie lange ich für die einzelnen
Fächer brauchen werde“, erklärt die
Münchener Studentin Romy. „Für die
Anatomie habe ich beispielsweise vier
Tage mehr eingeplant als für Biochemie
und Physio. Dann habe ich mich Kapitel
für Kapitel durch den Stoff gearbeitet
und ihn je nach Vorwissen vertieft oder
nur überflogen.“
Wer in der Vorbereitungszeit eher planlos
war, lief Gefahr, sich zu verzetteln. Weiß
Ilona aus Rostock: „Ich bin die Themen
oftmals recht ziellos angegangen. Hinterher
musste ich feststellen, dass das
von mir Gelernte kaum abgefragt wurde.
Ein besser strukturierter Lernplan hätte
mir wahrscheinlich geholfen.“ Bei der
optimalen Einteilung ihrer Lernzeit half
vielen Befragten unser kostenloser Lernplaner
(Infos am Ende).
Ein Tag im Leben
eines paukenden Studenten
Wie sah ein typischer Tag während der
Physikum-Vorbereitung aus? Nike aus
Hannover berichtet: „Ich bin um
viertel vor acht Uhr aufgestanden,
habe in Ruhe gefrühstückt
und Zeitung gelesen.
Gegen viertel nach
acht fing ich an. Mittags
habe ich mich eine Stunde
lang mit etwas anderem
beschäftigt. Dann
habe ich bis etwa 18
Uhr weitergelernt
und anschließend
etwas mit Freunden unternommen
oder ferngesehen.“
|
|
|
| Autor(in): Dominika Sobecki ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_10_5577_99X |
|
|
| |
|
Nachdem ich bereits ein Krankenpflegepraktikum
in England und
eine Famulatur in Australien gemacht
hatte, wollte ich gerne ein Entwicklungsland
kennen lernen. Daher beschloss ich,
mit einer Kommilitonin eine Famulatur
in einem afrikanischen Krankenhaus
zu absolvieren. Die Entscheidung fiel
schließlich auf Tansania.
|
|
|
|
|
Im Internet fanden wir eine Menge
Krankenhäuser in Tansania, bei denen
wir uns etwa ein Jahr im Voraus per EMail
bewarben. Schließlich kamen zwei
Zusagen: von einem kleinen Buschkrankenhaus
und vom KCMC (Kilimanjaro
Christian Medical Centre). Wir entschieden
uns für das KCMC. Zum einen
wegen seiner perfekten Lage direkt am
Fuße des Kilimanjaro (mit 5995 m der
höchste Berg Afrikas), zum anderen ist
es eines der größten Krankenhäuser der
Region. Unsere E-Mails wurden innerhalb
von zwei Tagen beantwortet. Im
Gegensatz dazu hatte sich das kleine
Buschkrankenhaus erst nach einem halben
Jahr wieder gemeldet!
Nach der Zusage des Krankenhauses
buchten wir einen Direktflug von Frankfurt
zum Kilimanjaro International Airport
gebucht. Je zeitiger man sich um
den Flug kümmert, desto preiswerter ist
er meist. Alternativ könnte man nach
Nairobi oder Dar Es Salaam fliegen, was
allerdings wesentlich weiter entfernt ist.
Gut geimpft
Wir ließen uns im Tropeninstitut beraten
sowie gegen Gelbfieber, Typhus und Meningokokken
impfen. Tollwut ist nicht
notwendig, sofern man den Kontakt mit
freilaufenden Tieren meidet.
Als Malariaprophylaxe kann ich Doxycyclin
empfehlen: Am Tag der Einreise
mit der Einnahme beginnen und erst
vier Wochen nach Rückkehr absetzen.
In das Krankenhaus nahmen wir ausreichend
Handschuhe, OP-Kleidung,
Mundschutz sowie einige Flexülen und
Ringer-Infusionslösung mit.
Gegen die Mückenstiche kann man sich
gut mit Moskitospray speziell für die
Tropen und einem imprägnierten Moskitonetz
schützen. Kurz vor unserer Reise
haben wir noch etwas Geld in US-Dollar
getauscht. Die Währung tansanische
Schillinge (TSH) bekommt man erst vor
Ort. Ein- und Ausfuhr sind verboten. Mit
USD kann man touristische Aktivitäten
zahlen, für Lebensmittel vor Ort werden
meist nur TSH akzeptiert.
|
|
|
| Autor(in): Anja Edelmann ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_11_5578_99X |
|
- Werbung - |
|
|
| |
433_05_11x_5503_99X |
|
|
| |
|
Am Abend vor meinem allerersten
Präpkurs-Termin an einem unscheinbaren
Donnerstag im verregneten
November konnte ich kaum ein Auge zudrücken
und spielte sogar hin und wieder
mit dem Gedanken, mich irgendwie vor
der ersten Begegnung mit einer Leiche
zu drücken.
Denn so richtig vorstellen konnte ich es
mir nicht, morgen einem konservierten
Menschen einfach, einem Handwerker
gleich, mit technischem Geschick und
silbernem Instrumentarium die Haut
vom Leibe abzupräparieren. Okay, unser
netter Prof hatte uns natürlich in einer
Vorlesung schon etwas vorbereitet. Er
hatte einen Leichnam in den Saal schieben
lassen und uns wichtige Fakten über
die Veränderungen des Körpers nach
dem Tode erklärt. Aber trotz dieser Maßnahmen
blieb in meinen Knochen ein
mulmiges Gefühl zurück und ich konnte
einfach nicht einschlafen.
|
|
|
|
|
Wie man sich schon fast denken kann,
schmeckte auch der morgendliche Kaffee
nicht mehr so erfrischend wie sonst und
nach meiner unruhigen und zergrübelten
Nacht schlief in der Zellbio-Vorlesung
und im Genetik-Seminar vor Müdigkeit
und Unbehagen doch tatsächlich beinahe
ein. Und das Schlimmste: Im Rückblick
hätte ich mir diese Panik mache eigentlich
auch gut sparen können, denn es war mal
wieder ganz anders als erwartet und hat
schließlich sogar richtig Spaß gemacht!
Auf zum Tatort
Nachdem wir unsere Spinde im
großen Umkleidesaal bezogen
und uns alle in weiße Schale
geworfen hatten, wurden
die schweren
Türen Richtung
Präpsaal 2 geöffnet
und mit
zittrigen Knien
folgte ich
den Massen
zum Tatort.
Dort wurden
wir von ebenfalls
professionell
medizinisch eingehüllten
Tutoren und
Assistenten begrüßt
und stellten uns hinter die
noch in Leintuch und Folie
unkenntlich eingehüllten leblosen
Körper, die alle mit uns bereits
zugeteilten Nummern versehen
worden waren. Meine Fünfergruppe
hatte die Nummer 1807 und unsere beiden
Tutoren wirkten gleich auf den ersten
Blick recht umgänglich und sympathisch.
So schlimm kann es ja wohl
nicht werden!
|
|
|
| Autor(in): Sonja Herbst ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_12_5579_99X |
|
- Werbung - |
|
|
| |
433_05_12x_5504_99X |
|
|
| |
|
Ein anderes Land und sein Gesundheitssystem
kennen lernen? Ja. Das
im Laufe der letzten Jahre verkümmerte
Englisch wieder auf Vordermann bringen?
Ja. Wohin aber gehen? England? Die Lehre
dort soll eher stiefmütterlich behandelt
werden, vom Essen ganz zu schweigen.
USA? Ziemlich kompliziertes Bewerbungsverfahren
und oft hohe Gebühren.
Australien? Auch hohe Gebühren. Kanada?
Einfache Bewerbung, niedrige Studiengebühren
und die Lehre gilt als gut.
Also Kanada.
|
|
|
|
|
Ich bewarb ich mich 12 Monate vor
meinem Wunschtermin für zwei Monate
Chirurgie in Toronto. Das ging in der
Tat relativ einfach vonstatten. Formulare
ausfüllen und eine Bewerbungsgebühr in
Höhe von 100 kanadischen Dollar (rund
64 Euro) zahlen. Mittlerweile bleibt
einem sogar der Postweg erspart, alles
geschieht online. Insgesamt sind für acht
Wochen 440 CAD Studiengebühren zu
zahlen. Nach wenigen Wochen bekam
ich einen Brief mit der Zusage für die orthopädische
Chirurgie im Holland Hospital
in Toronto.
Vollwertig
Zuerst musste ich zum Sekretariat für
Ausländische Studenten in die Medical
School. Dort meldet man sich an, bezahlt
eine Gebühr (etwa 70 CAD) für
die dortige Krankenversicherung und
bekommt gezeigt, wo man sich im Krankenhaus
melden soll. Dort angekommen,
begrüßte mich eine überaus freundliche
Klinikmitarbeiterin und stellte mich
meinem Supervisor (einem betreuenden
Oberarzt) vor. Überhaupt: Alle Angestellten
waren freundlich zu mir und
auch untereinander. Aus Deutschland
ist man oft anderes gewohnt. Ich wurde
sofort als vollwertiges Mitglied aufgenommen
und war oft erste Assistenz,
sei es eine Hand-OP oder eine Hüft-
TEP. Zum Lagern und Abräumen wurde
ich eigentlich nicht abgeordnet und
der Oberarzt war immer darauf bedacht,
dass man nicht irgendwo eine Extremität
zu halten hat. Ich hielt also Haken,
koagulierte, hämmerte manches Mal
und nähte immer mit zu. Und das bei
gutem Klima im OP.
|
|
|
| Autor(in): Alexander Schmitt ([email protected]) |
| |
 |
Tausche
Fachbuch gegen deinen Artikel - Lehrbuchprämie für dich!
MEDI-LEARN sucht studentische und ärztliche Artikelschreiber zur
Mitarbeit in unserem Team
-
Mehr Info
- klick hier -
|
 |
|
|
| |
433_05_13_5580_99X |
|
- Werbung - |
|
|
| |
433_05_13x_5485_99x |
|
|
| |
|
Folgende Personen arbeiten regelmäßig oder zeitweise an der
Onlinezeitung:
Redaktionsleitung: Jens Plasger & Christian Weier, Redaktion:
Thomas Trippenfeld (Redakteur), Daniel Luedeling (Arzt und Cartoonist), Rolf
Bößmann (Redaktion), Stefan Ritt (Programmierung), Simone Arnold (Redakteurin), Kjell Wierig (Mediengestalter),
Dr. Marlies
Weier (Ärztin und Redakteurin), Jan-Peter Wulf (Redakteur), Dominika Sobecki
(Redakteurin), Kristina Junghans (Mediengestaltung), Trojan Urban (Arzt und Redakteur), Anne Reuter (Redaktion), Stan, Reporter für Extremeinsätze,
|
| |
| Anzahl der Abonnenten: 32595 |
| |
|
Mitarbeit:
Wenn du Interesse an der Mitarbeit im Medi-Learn.net Team
hast, schreib einfach eine Email an Jens - von ihm
erfährst du alles weitere: [email protected] |
| |
|
Abofunktion: Wenn ihr euch
abmelden wollt, sucht bitte die folgende Webseite auf: http://www.medi-learn.de/tec/newsletter Bei Problemen stehen wir euch gerne auch unter
[email protected] zur Verfügung!
|
433_05_14_4831_99X |
|
|
|
© by 2000-2008 MEDI-LEARN, alle Rechte vorbehalten MEDI-LEARN.de Redaktion, Elisabethstr. 9, 35037 Marburg, [email protected], http://www.medi-learn.de · Kurshotline: 06421-620150 Tel: 0700-00 633 4946 · Fax: 06421-6201527
|
| | | | | | | | | | | |