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1. Editorial |
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Hallo,
und herzlich willkommen zur neuesten Ausgabe unsereres Newsletters von Medizinern für Mediziner. MEDI-LEARN startet einen neuen Schreibwettbewerb. Ab sofort kannst du uns deine Artikel zu den Bereichen Krankenpflegepraktikum, Famulatur, PJ-Tertial, Doktorarbeit, Präpkurs, Auslandssemester, u.v.m einreichen und erhältst direkt ein Lehrbuch als Dankeschön. Zusätzlich verlosen wir unter allen Teilnehmern eine Reise nach Amsterdam. Spitz schon mal die Bleistifte - alles weitere gibts im heutigen Artikel.
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Christian teilt uns seine Erfahrungen und vielseitigen Erlebnisse mit, die er während eines 18-monatigen Auslandsaufenthalts im Rahmen seines PJs in Irland erlebte. Wir berichten über die finanzielle Krise, in der sich Deutschlands älteste Privat-Uni befand und die nun zusammen mit dem Land NRW glücklicherweise abgewendet werden konnte.
Auch ein neuer Witz und Cartoon der Woche nebst unserem aktuellen Jobticker finden sich neben anderen interessanten Meldungen und Berichten aus der Welt der Medizin im heutigen Newsletter.
Viel Spaß bei der Lektüre wünschen dir
Thomas, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 03.03.2009:
o Cartoon der Woche: Saufen
o Das etwas andere Praktikum: Die WHO in Genf
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Ein Mediziner wird oft als „Guter“ wahrgenommen, wenn er möglichst vieles gesehen und erfahren hat. Erfahrungen, die durch den Kontakt mit vielen Menschen auch oft sehr unterschiedlich sein können. So famuliert der eine in Indien, der nächste absolviert sein PJ im Lehrkrankenhaus um die Ecke. Wieder ein anderer teilt seine Erfahrungen medizinischer Art zum Auslandssemester mit der nachfolgenden Generationen von Studenten, um zu helfen und zu inspirieren.
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Einige schaffen es sogar, eine medizinische Begebenheit zum Anlass zu nehmen und in Erzählform derart spannend und fesselnd zu schreiben, dass man die Story in einem Zug liest. Eines ist allen gemeinsam: die Lust daran, Gedanken und Erfahrungen zu Papier zu bringen.
Ein Mediziner wird oft als „Guter“ wahrgenommen, wenn er möglichst vieles gesehen und erfahren hat. Erfahrungen, die durch den Kontakt mit vielen Menschen auch oft sehr unterschiedlich sein können. So famuliert der eine in Indien, der nächste absolviert sein PJ im Lehrkrankenhaus um die Ecke. Wieder ein anderer teilt seine Erfahrungen medizinischer Art zum Auslandssemester mit der nachfolgenden Generationen von Studenten, um zu helfen und zu inspirieren. Einige schaffen es sogar, eine medizinische Begebenheit zum Anlass zu nehmen und in Erzählform derart spannend und fesselnd zu schreiben, dass man die Story in einem Zug liest. Eines ist allen gemeinsam: die Lust daran, Gedanken und Erfahrungen zu Papier zu bringen.
Schreiben lohnt sich: Reise in die einzigartige Metropole Amsterdam zu gewinnen!
Artikel schreiben soll sich lohnen und hat sich bei MEDI-LEARN immer gelohnt: jeder Artikelschreiber, der einen Erfahrungsbericht anfertigt, den wir auf den Webseiten oder den Printmedien von MEDI-LEARN veröffentlichen, wird wie bisher mit einem wertvollen medizinischen Lehrbuch als Prämie versehen. Damit sich eure Mühen noch mehr lohnen, werden wir den besten, interessantesten, spannendsten Artikel mit dem Hauptpreis einer drei tägigen Reise nach Amsterdam im Wert von 350 € prämieren.
Themen satt, Nachschlag erwünscht:
Welche Art von Artikel kann ich schreiben?
Auf den Webseiten ist Platz für zahlreiche Arten von Artikeln: neben Erfahrungsberichten zu wichtigen Eckpunkten im Studium (Krankenpflegepraktikum, Famulatur, Auslandssemester, PJ-Tertial, Doktorarbeit) bieten sicherlich auch die Highlights im Ausbildungsgang (Präpkurs oder Untersuchungskurs) Material für einen Artikel. Aber auch auf den ersten Blick vielleicht nicht so spannende Themen (außergewöhnliche Vorlesungen und Kurse, studentische Initiativen, Erlebnisse in Nebenjobs) kann man für den zweiten Blick lesefreundlich aufbereiten und zu Papier bringen. Und die Palette an Themen ist keinesfalls zu Ende: Erfahrungen mit dem Wechsel des Studienortes, der ZVS-Bewerbung, dem Auswahlgespräch an der Uni, der Fachschaftsarbeit oder in der Unipolitik sind ebenso mögliche Ausgangspunkte für Berichte wie auch die Bereiche der Examensvorbereitung (z.B. eine Art Lerntagebuch, dass man anschließend zu einem Artikel zusammenfasst). Natürlich möchten wir auch junge Ärzte einladen, uns an Erfahrungen (z.B. die Bewerbungsphase, der erste Dienst, die Weiterbildung) teilhaben zu lassen.
Schreiben möcht´ ich schon, aber...
Die Angst vor dem weißen Blatt.
Nun mag mancher denken: ist ja eine schöne Themenpalette, ich habe auch so eine ungefähre Ahnung, was ich schreiben könnte, aber sobald ich loslegen möchte, bleibt das Blatt Papier jungfräulich weiß und irgendwie will der Motor der Gedankenkette nicht anspringen. Dieses Problem ist normal. Hier helfen das altbewährte Brainstorming (Gedanken schweifen lassen und alles notieren, was einem zum Thema einfällt, anschließend die Gedanken und Erlebnisse gliedern und in eine logische Reihefolge bringen) oder auch die verwandte
Methode des Clusterns. Hinweise zu dieser speziellen Technik findet ihr hier und Beispieltexte dort.
Uff, geschafft, nur noch ein bisschen polieren
Artikel fertig, der letzte Feinschliff
Der eine hats von Natur aus im Blut, der andere muss etwas nachhelfen: die Rede ist vom Stil des Schreibens, über den man ebensoviel wie über Politik und Religion oder auch Lieblingsfarben streiten kann. Geschmäcker sind verschieden, die Welt ist weder schwarz noch weiß, sondern bunt und das in den verschiedensten Tönen. Doch es gibt ein paar altbewährte Regeln, mit denen man dem ersten Entwurf des Artikels im folgenden Feinwaschgang den ein oder anderen sprichwörtlich störenden Flecken auswäscht. Von der Regel, vieles aktiv und in Handlung auszudrücken, über den Grundsatz, nicht mehr als einen Gedanken pro Satz zu behandeln bis hin zur Anregung, dass ein interessanter Artikel Dinge zum Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen und durch Handlung sichtbare Personen bieten könnte, seien hier nur einige Beispiele genannt. Ganz Wichtig: sich nicht von der Fülle möglicher Stiltipps verwirren lassen oder die Sache zu ernst nehmen: immer zunächst schreiben, wie einem der Schnabel gewachsen ist und dann anschließend mit der ein oder anderen Überarbeitung den Text "polieren". Laut lesen hilft ebenfalls, holprige Textstellen zu erkennen und auszubügeln. Im Folgenden findet ihr ausgewählte Webseiten oder PDF-Dokumente aus dem Internet: eine gebündelte Sammlung an Schreibtipps, die euch bei der Überarbeitung der Texte helfen können. WICHTIG: bitte stöbert diese Listen und Dokumente einfach zwanglos durch und fühlt euch nicht verpflichtet, auf alles und jedes Rücksicht zu nehmen. Irgendetwas bleibt haften...
Lehrbuch sicher, was noch?
Was gibt es zu noch gewinnen?
Lange Rede kurzer Sinn: es gibt eine Reise für zwei Personen im Wert von 350 € mit Rainbow-Tours nach Amsterdam zu gewinnen. Das sollte Ansporn genug sein, den Griffel zu spitzen, zum Blatt zu greifen und sich dem Artikelschreiben widmen - oder? Und für den Fall, dass es nicht der Hauptpreis sein sollte, ist dir ein medizinisches Lehrbuch als Dankeschön natürlich sicher. Gleich ob Reise oder Lehrbuch: zwei triftige Gründe, beim Schreibwettbewerb mitzumachen und es einfach mal zu versuchen.
Und ab dafür...
Wo kann ich meinen Artikel abliefern?
Wir haben eine spezielle Formularseite errichtet, in der du deine Kontaktdaten eingeben kannst. Kurze Zeit später erhältst du von uns weitere Informationen, auf welche Art und Weise du deinen Artikel einreichen kannst.
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Falls du noch Fragen hast, kannst du dich per E-Mail unter artikel@medi-learn.de gerne an unsere Redaktion wenden.
Wir freuen uns auf eure zahlreichen Einsendungen!
Euer MEDI-LEARN Team
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| Autor(in): Jens Plasger (MEDI-LEARN) (redaktion@medi-learn.de) |
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Für alle, die ebenfalls daran denken, einen Teil des PJ in Irland zu absolvieren, schildere ich hier meine Erfahrungen und Eindrücke, die ich bei meinem 18-wöchigen Aufenthalt in Galway gewonnen habe.
Zu Beginn nenne ich einige Dinge, über die man sich bereits im Vorfeld klar sein sollte: Irland ist teuer. Ich habe in dem Zeitraum gut 4.000 Euro ausgegeben.
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Zugegebenermaßen bin ich viel gereist, habe viel auswärts übernachtet, aber selbst wenn man sehr sparsam ist, bleiben Lebensmittel- und andere Lebenshaltungskosten deutlich höher als in Deutschland. Dafür ist das Telefonieren sehr preiswert. Irland ist nass. Es gibt zwei Jahreszeiten: Im Sommer ist es „mild and wet“, im Winter ist es „mild and wet“. Ohne Gore-Tex und Überhosen ist eine Anreise nicht zu empfehlen. Iren reden schnell und undeutlich. Wenn man einigermaßen des Englischen mächtig ist, hat man sich aber nach spätestens zwei Monaten daran gewöhnt! Irland ist theoretisch. Zumindest die Arbeitswelt der Medizinstudenten.
Wer viel praktisch und eigenverantwortlich im PJ arbeiten möchte, der sollte woanders hingehen. Mehr als Zugänge legen, Anamnese und Untersuchungen ist nicht drin, selbst im OP ist Rumstehen angesagt, kein Nähen, noch nicht mal das berühmte deutsche Hakenhalten. Das änderte sich für mich erst in der Notaufnahme. Wer jetzt meint, das lohne sich ja gar nicht, dem sei gesagt: Iren sind freundlich. Die Menschen, vor allem auch die Studenten, sind sehr freundlich und sehr aufgeschlossen. Irland ist schön. Die Landschaft ist grün und sehr eindrucksvoll, wenn auch etwas karg. Irland pulsiert. Die Städte, neben Dublin insbesondere Galway, bieten eine Unmenge an Nachtleben mit Pubs und Clubs, in denen zudem schon Rauchverbot herrscht! Die Möglichkeiten, auch an der Uni soziale Kontakte zu knüpfen, sind gigantisch. Irland ist theoretisch. Das mag im PJ manchmal einschränken, doch was die Theorie anbelangt, kann man sehr viel lernen! Abgesehen von der Hygiene sind die Standards und Techniken genauso hoch wie bei uns. Und vieles wird unbürokratischer geregelt, als es bei uns der Fall ist.
Viel zu früh angereist Und jetzt der eigentliche Erlebnisbericht: Ich flog zwei Wochen vor Beginn des Tertials nach Irland, um eine Unterkunft etc. zu organisieren. Von Dublin fuhr ich mit dem Bus (Citylink) nach Galway. Das war viel zu früh! Eine Woche Vorlauf hätte völlig genügt. Aber egal. Beim Faculty Office teilte man mir mit, wann und wo es losgehen würde und was ich mitzubringen hätte: Kittel, Stethoskop, Hemd, Krawatte. Keine Jeans! Auf der Insel kleidet sich der Mediziner schick. In der Chirurgie des University College Hospital Galway schloss ich mich zunächst der Visite an, danach ging es in den OP. Ich wurde sehr freundlich behandelt, war aber, wie erwähnt, bloß Zuschauer, was sich auch auf wiederholte Anfrage sowohl bei den Ärzten als auch bei der Auslandsbeauftragten nicht ändern ließ. Ansonsten konnte man sich auf den Stationen Patienten ansehen, untersuchen oder auch mal die Kanüle schwingen. Richtig in den Arbeitsablauf eingebunden wurde ich dennoch nicht. Darum hat es auch keinen gestört, wenn man zeitig ging oder gelegentlich auch mal gar nicht erschien. Ähnlich verhielt es sich mit den clinical attachments, das sind sozusagen U-Kurse der irischen Studenten, für die Ende September das Semester beginnt und denen es im Prinzip selbst überlassen bleibt, ob sie kommen oder nicht. Jedenfalls traf ich im Hospital mehrere andere deutsche PJler und auch Studenten aus ganz Europa, mit denen ich viel in meiner Freizeit unternahm. Gemeinsam wunderten wir uns über recht lässige hygienische Verhältnisse und die teils chaotische „Organisation“. Bei den general surgeons blieb ich insgesamt sieben Wochen und wechselte zum Beginn des Semesters zusammen mit den irischen final year students dann jeweils zwei Wochen zu den Gefäß- und den plastischen Chirurgen. Hier musste ich feststellen, dass die dortige Ausbildung noch viel unpraktischer als die deutsche ist – wer hätte es für möglich gehalten – und die Profs genauso „motiviert“ unterrichten!
Endlich Arbeit! Insofern überraschte es mich dann, als ich für die letzten fünf Wochen in die Notaufnahme kam und dort ganz viel machen durfte – vor allem nützliche Dinge! Meistens ging ich mit einem der Aufnahmeärzte mit; wir untersuchten zusammen die Patienten, ich füllte die Anforderungszettel aus und legte anschließend Zugänge. Gelegentlich durfte ich dann auch nähen oder ähnliche Dinge verrichten. Die Notfallversorgung ist in Irland, wie in allen angelsächsischen Ländern, anders organisiert als bei uns: Auf dem Unfallwagen fahren bloß paramedics mit, die ärztliche Versorgung beginnt erst im Krankenhaus. Meist lief es so ab, dass ein Notfall angemeldet wurde, sich einige Ärzte im Schockraum (resuscitation room) versammelten und ich mich auch beim Eintreffen nützlich machen durfte, z. B. mit einer Herzdruckmassage.
Don´t wanna miss it Was die Freizeitgestaltung anging, konnte ich mich überhaupt nicht beklagen. Zum einen waren da zahlreiche societies und Sportclubs an der Uni, zum anderen hat man in vielen Pubs abends nette Unterhaltung in angenehmer Atmosphäre – untermalt von den Klängen irischer Musik. Einziger Wermutstropfen: Alkoholische Getränke sind reichlich teuer. Abgesehen davon: Wer jemals in Irland Urlaub gemacht hat, weiß, was man dort unternehmen kann! Neben Galway habe ich mir noch die nahe gelegenen Aran-Islands, Connemara (rauhes Hügelland), die Dingle-Halbinsel (westlichster Punkt Irlands), Cork, Westport und natürlich Dublin angeschaut. Es lohnt sich! Insgesamt möchte ich den Aufenthalt in Galway doch nicht missen. Zwar habe ich – was die Medizin angeht – eher weniger als in Deutschland gelernt, dafür aber viele wertvolle Erfahrungen gemacht und meine sprachlichen Fähigkeiten verbessert, unheimlich viele Menschen aus der ganzen Welt kennen gelernt und eine Menge Spaß gehabt.
Nützliche Adressen Wohnen: www.galwayadvertiser.ie Uni:
www.nuigalway.ie Galway: www.galway.net
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| Autor(in): Christian Renckhoff (autoren@medi-learn.de) |
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| 4. Privatuniversität Witten/Herdecke der Insolvenz knapp entgangen
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In der Nacht zum 23.01.2009 erarbeiteten die Privatuniversität Witte/Herdecke und das Innovationsministerium Nordrhein-Westfahlen ein verbindliches Konzept zur nachhaltigen Finanzierung der Hochschule. Der ältesten deutschen Privat-Uni hatte das finanzielle Aus gedroht, nachdem das Innovationsministerium ihr im Dezember 2008 kurzfristig die Jahresfördergelder gestrichen hatte.
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Krise abgewendet
Das in der Nacht zum 23.01. in Düsseldorf vereinbarte stabile Finanzierungskonzept ermöglicht, bei Einhaltung seitens der Wittener Uni, eine Fortzahlung der Landesfördergelder durch das Innovationsministerium für die Jahre 2009 und 2010, so die Pressemitteilung. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart stelle der Universität des Weiteren zusätzliche 2,25 Millionen Euro für beide Jahre in Aussicht.
Kernpunkte des Zukunftskonzeptes seien neben Ertragssteigerungen und Einsparungen im Verwaltungssektor vor allem die Beteiligung alter und neuer Gesellschafter mit Kapitaleinlagen von rund 16 Millionen Euro und einer Bürgschaft von 10 Millionen Euro.
Bereits zum Jahreswechsel hatten die UHW, potenzielle Sponsoren und das Innovationsministerium ein vorläufiges Finanzierungspaket sowie eine unabhängige Wirtschaftsprüfung der Hochschule vereinbart. Zuvor war der Universitätspräsident und Geschäftsführer, Prof. Dr. Birger Priddat zurückgetreten. Neue Geschäftsführer sind Michael Anders und Günther Hanke.
Hintergründe
Am 17.12.2008 hatte das Innovationsministerium NRW bekannt gegeben, dass es der UHW für das Jahr 2008 zugesprochene Zuwendung in Höhe von 4,5 Millionen Euro nicht auszahlen könne. Zudem hatte das Ministerium von der Wittener Hochschule eine Rückzahlung von 3 Millionen Euro für das Jahr 2007 verlangt. Damit drohte der Uni der finanzielle Ruin.
Das Innovationsministerium warf der UWH-Geschäftsführung mangelnde Transparenz und das Fehlen eines stabilen Wirtschaftsplans für die kommenden Jahre vor. Des Weiteren beschuldigte es die Uni Einnahmen aus dem Jahr 2007 verheimlicht zu haben.
Quellen: Pressemitteilung Universität Witten/Herdecke vom 23.01.09, 12.01.09, 6.01.09, 23.12.08, 18.12.08, 17.12.08; Pressemitteilung Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen vom 17.12.08.
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| Autor(in): Dominika Sobecki (MEDI-LEARN) (redaktion@medi-learn.de) |
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Emma betritt tränenüberströmt das Büro ihres Chefs. "Herr Müller", schluchzt sie, "Ich komme eben vom Frauenarzt. Ich erwarte ein Baby."
"Na na, meine Kleine", tröstet Herr Müller, "So schlimm ist es nun auch wieder nicht. Wer ist denn der Glückliche?"
Emma wird rot. "Ich weiß es nicht genau. Aber auf keinen Fall Herr Fischer aus der Buchhaltung."
"Wieso denn nicht der?"
"Er war beim Betriebsausflug als einziger nicht dabei."
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN (redaktion@medi-learn.de) |
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| Das folgende Cartoon wurde uns von unserer Partnerseite www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt. | |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN (redaktion@medi-learn.de) |
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Münster (fsm) - 20.000 Flyer wurden verteilt, 2.000 Plakate geklebt und rund 1.000 Cocktails gemixt. Es hat sich gelohnt: Fast 2.000 Musikbegeisterte feierten im Juli 2008 das von den Medizinstudenten der Uni Münster getragene Open-Air-Festival „Sommer-Fieber“. Den Organisatoren aus der Fachschaft Medizin liegt neben einem gelungenen Semester-Abschlussfest vor allem der Benefizcharakter der Veranstaltung am Herzen. Und auch in dieser Hinsicht war das Sommer-Fieber ein Erfolg.
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Über 5.000 Euro kamen nach Abzug der Kosten zusammen und wurden am 5. Februar Dieter Kemmerling, dem Vorsitzenden des Vereins „No Panic for Organic“, in den Räumen der Fachschaft überreicht. Ziel der Münsteraner Initiative ist es, das Thema Organspende mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken sowie bestehende Vorurteile und Ängste abzubauen. Bei der Spendenübergabe richteten die Organisatoren den Blick bereits nach vorn und kündigten eine Neuauflage des Festivals für den Sommer 2009 an. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung, die am 25. Juli stattfinden wird, seien bereits in vollem Gange. Als ersten Top-Act sei es gelungen, die Ulmer Rockband „Die Happy“ für das „Sommer-Fieber“ zu verpflichten. Auch der nächste Benefiz-Partner steht schon fest: Der Erlös des dann dritten Festivals will die Fachschaft Medizin dem Verein „Herzkranke Kinder e.V.“ in Münster spenden. Er betreut sowohl betroffene Kinder, als auch deren Eltern und möchte von dem Geld unter anderem eine Musiktherapeutin finanzieren. Wie schon im letzten Jahr ist MLP Hauptsponsor des „Sommer-Fiebers“. „Unser besonderer Dank geht an die Leitung und die Mitarbeiter des UKM, ohne deren Unterstützung dieses Festival nicht möglich wäre“, betonte Laura Gieldon vom Orga-Team anlässlich der Spendenübergabe.
Kontakt
Brinkrolf & Schmalstieg
Eventorganisation GbR
c/o Fachschaft Medizin
Domagkstr. 9, 48149 Münster
info@sommer-fieber.de
Quelle: Fachschaft Medizin Münster
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| Autor(in): Esther Gehring (fsm) (esthergehring@aol.com) |
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Eigentlich wollte ich meine letzte Krankenhaus-Famulatur in einem deutschen Krankenhaus verbringen. Dann bekam mein Freund einen Praktikumsplatz am Europäischen Parlament in Brüssel und schlug vor, dass wir doch zusammen nach Brüssel gehen könnten. Dennoch war ich recht skeptisch, da meine Französischkenntnisse äußerst gering waren, nach fünf Jahren Schulfranzösisch hatte ich es nie wieder gesprochen. Also beschloss ich, noch zusätzlich einen Französischkurs für Mediziner an der Uni zu belegen. Leider scheiterte dieses Vorhaben, da der Kurs sich mit einer Vorlesung überschnitt. Ungefähr ein halbes Jahr vor Famulaturbeginn suchte ich mir Adressen von Brüsseler Kliniken im Internet heraus und schrieb Bewerbungen.
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Bis auf wenige Ausnahmen erhielt ich nur Zusagen! Der weitere Kontakt erfolgte per E-Mail und war äußerst unproblematisch. Letztlich entschied ich mich für die Klinik, die am nächsten an unserer Bleibe gelegen war – das Hôpital Ixelles.
Tausend Wege führen nach Brüssel Brüssel als Europas „Hauptstadt“ ist natürlich mit allen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Billige Flüge gibt es bei
www.virginexpress.com ab Berlin oder München oder bei www.fly.de. Da ich mit meinem Freund fuhr und wir gemeinsam jede Menge Gepäck hatten, entschieden wir uns, mit dem Auto zu fahren. In der Innenstadt ist es natürlich sehr kompliziert, Stellplätze für den Wagen zu finden. In unserer Wohngegend gab es aber genügend kostenlose Parkplätze. Dennoch hatten wir auch nach einigen Wochen ein paar Kratzer und Beulen mehr an meinem Auto. Ohne Hinweis auf den Verursacher. Wie in guten alten französischen Filmen!
Billiger Wohnraum? Fehlanzeige! Die Unterkunft wurde vom Krankenhaus nicht gestellt. So mussten wir uns selbst eine Bleibe im Internet suchen. Brüssel ist eine „Praktikantenstadt“. Wohnraum ist richtig teuer und abenteuerlich. Wir fanden ein Zimmer in Ixelles, einer der besseren Wohngegenden mit vielen Studenten. Zum Krankenhaus waren es zwei Minuten zu Fuß, für mich also super gelegen. Das Zimmer war äußerst karg eingerichtet und verfügte über ein Doppelbett, einen Schreibtisch und zwei Schränke. Dafür mit Internetzugang. Das Ganze kostete 425 Euro im Monat. Obgleich wir nur sechs Wochen da waren, mussten wir für volle zwei Monate bezahlen. Also nicht ganz billig. In der WG befanden sich noch zwei weitere Zimmer, die von einem Deutschen und einem Spanier bewohnt waren. Insgesamt wirkte die Wohnung schlecht ausgebaut und war nur sehr einfach eingerichtet. Und doch musste ich mir sagen lassen, dass sie für Brüsseler Verhältnisse noch recht annehmlich war!
Französisch dringend empfohlen Brüssel ist offiziell zweisprachig (Flämisch und Französisch). Dennoch wird überwiegend Französisch gesprochen. Im täglichen Leben kommt man natürlich auch gut mit Englisch zurecht. Im Krankenhaus sieht es da schon etwas anders aus: Hier sind gute Französischkenntnisse von großer Bedeutung. Obgleich die Ärzte alle Englisch sprechen, merkt man, dass es einfach nicht gern gehört wird. Auch im Patientenkontakt ist Französisch enorm wichtig. Allerdings konnte ich mich auch mit einigen Patienten auf Deutsch unterhalten, was für mich angenehm war. Ich kann nur jedem empfehlen, der in Brüssel Famulatur oder PJ machen will, ausreichende Französischkenntnisse mitzubringen, denn sonst wird es gerade in der ersten Zeit sehr schwierig.
Das Krankenhaus Ixelles ist ein kleineres Lehrkrankenhaus der Universität Brüssel. Deswegen trifft man dort häufig auf belgische Studenten. Das belgische Medizinstudium unterscheidet sich stark von unserem und dauert sieben Jahre. Die Studenten haben im Semester nur rein theoretischen Unterricht in den einzelnen Fächern. Dafür haben sie dann mehr Praktika (stages), die man in externe (Praktikum halbtags, im ersten Abschnitt der Klinik) und interne (ganztags, fortgeschrittenere Klinik) unterscheidet. Ich wurde somit als Interne eingestuft. Übrigens: Insgesamt hat ein belgischer Student nur zwei Wochen Ferien im Jahr!
Auf der Kardiologie Ich wurde einer inneren Station mit Schwerpunkt Kardiologie zugeteilt. Sie hatte 30 Betten und wurde von einem Oberarzt und zwei Assistenten geführt. Außer mir war noch eine belgische Studentin auf Station, was sich als enorm hilfreich erwies. Da ich zu Beginn der Sprache nicht wirklich mächtig war, habe ich mich einfach an die Studentin „gehängt“ und geschaut, was sie so alles tat. Leider war nach einer gemeinsamen Woche ihre Famulatur bereits beendet und ich musste mich allein durchschlagen. Da auf dieser Station Blutentnahmen, das Legen von Flexülen sowie das Anhängen von Infusionen von den Schwestern erledigt wurde, blieb für uns Studenten nicht viel Praktisches übrig. Unsere Aufgabe war es, neue Patienten zu untersuchen und eine ausführliche Anamnese anzufertigen. Dann wurden die Ergebnisse mit dem Assistenten besprochen, der dann weiter Untersuchung und Therapiemaßnahmen anordnete. Allerdings musste man manchmal ganz schön nachhaken, um zu erfahren, was denn nun weiter geschah. Allerdings durfte man dann die aufgenommenen Patienten über den gesamten Aufenthalt weiter betreuen und Vorschläge zum weiteren Vorgehen machen.
Leider waren die Assistenten und der Oberarzt oft sehr beschäftigt, so dass ich mich manchmal langweilte und auf eine Besprechung mit ihnen wartete. Der Oberarzt hatte jedoch wirklich Freude daran, Studenten etwas zu erklären, deswegen konnte ich mich mit fachlichen Fragen immer an ihn wenden. Die Arbeitszeiten erwiesen sich meist als äußerst angenehm. Dienstbeginn war neun Uhr, Ende meist schon mittags um zwei, manchmal aber auch erst 18 Uhr. Als sehr positiv habe ich die lockere Atmosphäre auf Station empfunden. Ich durfte meinen Oberarzt, die Assistenten sowie alle Pflegekräfte mit Vornamen ansprechen. Immer half mir jemand, wenn ich mal wieder mit den Tücken der französischen Sprache zu kämpfen hatte.
Schoko-Suchtgefahr! Wie schon erwähnt ist Brüssel eine Praktikantenstadt, in der immer etwas los ist. Man braucht nur einfach am Abend auf den Platz vor dem Europäischen Parlament oder den Marktplatz gehen und bleibt nicht allein. Es gibt viele tolle Restaurants und Kneipen in Brüssel, die man unbedingt mal ausprobieren sollte. Auf keinen Fall vergessen, das für Belgien typische Bier zu probieren, wobei es mir besonders das Kirschbier angetan hat! Auch ganz lecker sind die tollen belgischen Schokoladen und Pralinen, die es an jeder Ecke in Brüssel zu kaufen gibt. Der Mediziner warnt: Suchtgefahr! Am Wochenende bieten sich Ausflüge in die Umgebung Brüssels an. Da das Bahnnetz sehr gut ausgebaut ist, ist ein Auto nicht unbedingt nötig. Absolut sehenswert sind die belgischen Städte Brügge, Gent und Antwerpen. Bei schönem Wetter unbedingt an die Nordseeküste fahren! Auch wenn der Lerneffekt durch die anfänglichen sprachlichen Probleme vielleicht etwas geringer als in Deutschland war: Für mich hat sich die Famulatur in Brüssel gelohnt. Die nette Atmosphäre auf Station und die Hilfsbereitschaft des Teams haben mir vieles erleichtert und mein Französisch hat letztlich einen großen Sprung nach vorne gemacht!
Adresse des Krankenhauses Hôpitaux IRIS Sud Site Etterbeek-Ixelles Rue Jean Paquot 63 B-1050 Bruxelles
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| Autor(in): Anne Seyffarth (autoren@medi-learn.de) |
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Unser Leistungsangebot umfasst speziell auf junge und
angehende
Mediziner zugeschnittene Angebote – für nur 1 Euro im Monat! |
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Konkret bietet der Hartmannbund Studenten
und jungen Medizinern:
- eine kostenlose
Berufshaftpflichtversicherung während des Studiums
- kostenlose individuelle Beratung zu
Fragen rund um Studium, Arztberuf sowie bei rechtlichen,
wirtschaftlichen und steuerlichen Problemen
- Tipps für die Bewerbung nach dem
Studium
- kostenlose Merkblätter und
Musterverträge
- kostenlose Rhetorik-, Informations-
und Berufspolitikseminare
- zinsgütige Kredite für das PJ
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Kooperationspartnern
- „Hartmannbund-Magazin“ und „cerebellum“
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Es gibt rund 80.000 ihrer Sorte in Deutschland, Nachfrage steigend - immer mehr wollen es werden und "auch dazugehören". Die Rede ist von der ganz besonderen Spezies des Medizinstudenten. Drei von ihnen stehen bei uns fortan etwas im Rampenlicht:
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Sonja Herbst ist Medizinstudentin aus Hannover, Peter Artz ist Medizinstudent aus Düsseldorf. Beide haben zumindest zwei Dinge gemeinsam: Sie starten augenblicklich in das große Abenteuer ihres Medizinstudiums. Der dritte im Bunde ist Sebastian aus Göttingen, der von seinen Erlebnissen im Praktischen Jahr berichtet. Das Schöne daran: Sie lassen dich in Tagebuchform an ihren Erfahrungen teilhaben. Wöchentlich bieten wir dir abwechselnd einen Blick über Sonjas, Peters und Sebastians Schulter. Diese Woche steht die nächste Folge von Peter an.
Die ESAG – Erstsemestereinführung Teil 3
Freitag, der Tag nach Mooren 18. „Uhhh – ist mir schlecht“, so oder so ähnlich waren meine wirren Gedankengänge. Waren wohl doch ein Paar Biere zu viel. Der Versuch, einen Kaffee zu trinken, nahm mir mein Magen doch recht übel. Also besorgte ich mir erstmal ein anständiges Brötchen. Danach ging es mir dann wenigstens etwas besser. Rehydriert und leicht gesättigt erreichte ich dann die Fachschaft, wo der heutige ESAG-Tag um 10 startete.
Der dritte und letzte Tag der ESAG bestand hauptsächlich aus der Stadtrally und den zugehörigen Spielen sowie dem abendlichen Highlight: ERSTI-Tüten-Verkauf. So durften wir uns beim Bierstaffellauf, Elefantendrehspiel und auch bei der Kleiderkette mit lautstarker Unterstützung unserer Kommilitonen zum Affen machen. Die Stadtrally ist leider etwas auseinandergerissen worden, sodass nicht alle diese beendet haben. Aber spätestens als die Mädels der Fachschaft zur Kleiderkette antraten, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Denn oben ohne wollte sich fast keiner entgehen lassen! Respekt liebe Fachschaft! Das nenne ich vollen Körpereinsatz…
Anschließend wurden dann die Ersti-Tüten verkauft. Sie enthielten alles Wichtige fürs erste Semester: Präpbesteck, Kittel, Millimeterpapier, Uni-T-Shirt, Post-It usw. Abschließend muss ich sagen: FSMED Düsseldorf – ihr seid die Besten!
Abends habe ich dann den Abend – trotz anstehender Party – ruhig ausklingen lassen, da mein Magen noch vom Vortag geschädigt war. Bei Spaghetti habe ich mit einer Kommilitonin die ESAG Revuepassieren lassen und uns auf die kommenden Semesterwochen eingestimmt. Jetzt bin ich erstmal heilfroh, dass ein freies Wochenende ansteht. Im übrigen das letzte Lernfreiewochenende, denn ab Dienstag geht für mich der reguläre Betrieb los – Vorklinik, ich komme!
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