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1. Editorial |
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Hallo,
in der heutigen Ausgabe widmen wir uns mit einem Artikel dem derzeit wichtigsten Thema in der Medizin: Ärztemangel. Von nicht zu besetzenden Stellen bis hin zum Nachwuchsmangel, zeigt der Artikel diverse der zu lösenden Probleme auf. Wie sieht unsere medizinische Zukunft wohl bald aus?
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Zum Thema Anästhesie haben wir heute einen Erfahrungsbericht aus Norwegen für dich. Florian berichtet aus den OP's und von der Intensivstation im höchsten Gebäude der Stadt mit Aussicht auf Hafen, Fjord und Berge.
Weiterhin haben wir die Fortsetzung der "Anfänger in Weiß" in unserem YouTube Special für dich sowie einen Artikel zum Thema Akupunktur, in dem wir dir die "Summer School of Acupuncture" und ihr Konzept vorstellen.
Zudem verraten wir dir, wie es im schulischen Leben des Professor Steinhausen zur Kriegszeit weitergeht und haben zusätzlich ein MMW-Special für dich, welches sich mit dem Thema Dekompensation beschäftigt. Hier geht es um richtiges Verhalten im Fall von Aggressivität des Patienten während der Sitzung.
Wie immer gibt es wieder Neues von unseren Blogschreibern - diesmal Medizinstudium mit Kind - sowie einen Cartoon der Woche und als weiteres Special ein Auszug an Protokollen zu Auswahlgesprächen an Hochschulen.
Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Kristina, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten
Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 04.05.2010:
o Interview Assistenzarzt Anästhesiologie
o Rettungsassitents-Blog
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MEDI-LEARN im Frühjahr 2010
auf Deutschlandtour
Kostenloser
Vortrag MC-Techniken |
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| Ort |
Datum |
Uhrzeit |
| Halle |
05.05.2010 |
18:00:00 |
| Magdeburg |
06.05.2010 |
18:00:00 |
| Giessen |
10.05.2010 |
18:00:00 |
| Berlin |
19.05.2010 |
18:00:00 |
| Dresden |
20.05.2010 |
18:00:00 |
| Marburg |
26.05.2010 |
18:00:00 |
| Frankfurt |
01.06.2010 |
18:30:00 |
| Ulm |
08.06.2010 |
18:00:00 |
| Regensburg |
09.06.2010 |
18:00:00 |
| München |
10.06.2010 |
18:00:00 |
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| 2. Ohne Ärzte geht nichts - Wie können Kliniken dem drohenden Ärztemangel begegnen?
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Ein erschreckendes Resultat ist dem „Krankenhaus-Barometer 2009“ zu entnehmen: Rund 80% der Krankenhäuser „haben demnach Probleme, offene Stellen im Ärztlichen Dienst zu besetzen. Im Vergleich zum Vorjahr ist damit nochmals eine deutliche Zunahme zu verzeichnen.“ Gleichermaßen sind hier neue wie alte Bundesländer betroffen. Die jeweiligen Kliniken konnten im statistischen Mittel fast vier Stellen nicht besetzen.
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Leider wird die Ursachendiskussion allzu häufig erst dann in der Klinikleitung aufgegriffen, wenn erste Krankenstationen nicht mehr vollends betrieben oder ein Teil der Operationssäle stillgelegt werden müssen. Dabei besteht hinreichend Anlass, das Thema der Sicherung einer ausreichenden ärztlichen Besetzung zu einem der Schlüsselaufgaben des Klinikmanagements zu erklären. Warum?
Die demografischen Prognosen zeigen eindrucksvoll, wie durch die Veränderung im Altersaufbau die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen stark steigen (also ein zusätzlicher Bedarf an Ärzten entsteht), aber die Zahl der Erwerbsfähigen deutlich abnehmen wird. In etwa zehn Jahren erwartet uns ein historisch einmaliger Übergang: Die Babyboom-Generation wird beginnen, aus dem Erwerbsleben auszuscheiden. Wenn also bereits heute Engpässe im Arbeitsmarkt der Gesundheitsberufe spürbar sind, so droht in wenigen Jahren ein eskalierender Wettbewerb um die (zu) knappe Ressource „Arzt“.
Ist die Nachfrage nach Arbeitskräften (hier Ärzten) größer als das Angebot, so erfreuen sich die Ärztinnen und Ärzte eines steigenden Marktwertes. Anstellungskonditionen wie Vergütung, soziale Nebenleistungen, Arbeitszeitkonditionen usw. lassen sich in diesem Fall sehr arbeitnehmerfreundlich durchsetzen. Andererseits lassen sich andere Parameter der Arbeitszufriedenheit nur dann befriedigen, wenn ausreichend ärztliche Kollegen/Kolleginnen bereitstehen, um entsprechende Wünsche erfüllen zu helfen.
Bemerkenswert bei der Ursachenforschung ist die Tatsache, dass in Deutschland ein ungebrochener Run auf das Medizinstudium besteht. Die Zahl von mehr als 80.000 immatrikulierten Medizinstudierenden ist recht konstant; das Interesse junger Menschen, sich dem Arztberuf zuzuwenden, scheint also stabil. Auch die Abbrecherquote hat mit fünf Prozent (2006) nicht zugenommen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung gibt die Zahl der in 2008 registrierten Ärzte mit 421.686 an. Unter ihnen sind 319.696 in einem ärztlichen Berufsfeld tätig – mehr als 100.000 ausgebildete Mediziner haben sich also gegen die Ausübung des Arztberufs entschieden und nehmen etwa Aufgaben in der Forschung (Pharma), in großen Unternehmen (Medizintechnik u.a.), Beratungsfirmen oder der IT-Branche wahr. Die hauptsächlich feststellbaren Ursachen dieses sich verschlechternden Verhältnisses liegen in: - attraktiven Tätigkeitsfelder abseits der unmittelbaren Patientenversorgung,
- einer sehr deutlichen Zunahme der Beschäftigung von Ärzten in Teilzeit,
- dem Trend zum früheren Ausstieg aus dem Berufsleben.
Diesen Artikel verwenden wir mit freundlicher Genehmigung des HB-Magazins, der Zeitschrift des Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V. Weitere Informationen unter www.hartmannbund.de
[Zum zweiten Teil des Artikels - klick hier] |
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| Autor(in): Hartmannbund Magazin ([email protected]) |
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Hier bieten wir dir einen Auszug an Protokollen, die Studenten über ihr Auswahlgespräch an den Hochschulen (AdH) im Rahmen der Bewerbung um einen Studienplatz angefertig haben. Sie sollen dir auf dem Weg zum Medizinstudium behilflich sein.
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Auswahlgesprächprotokolle
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Hannover |
Medizinische Hochschule Hannover, WS
2009/10 |
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Dresden |
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus,
WS 2008/09 |
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Berlin |
Charité - Universitätsmedizin,
WS 2008/09 |
[klick hier] |
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Göttingen |
Georg-August Universität, SS 2008 |
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Leipzig |
Universität Leipzig, WS 2007/08 |
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Das NSS ist ein Krankenhaus mit praktisch allen Abteilungen zur zentralen Versorgung des "Fylkes" (vergleichbar mit Bundesland) Nordland. Es ist Lehrkrankenhaus der Universität Tromsø. Die OPs und die Intensivstation befinden sich im 8. Stock eines Hochhauses, des höchsten Gebäudes der Stadt, mit einer phantastischen Aussicht auf Hafen, Fjord und Berge.
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1. Die Klinik Das NSS ist ein Krankenhaus mit praktisch allen Abteilungen zur zentralen Versorgung des "Fylkes" (vergleichbar mit Bundesland) Nordland. Es ist Lehrkrankenhaus der Universität Tromsø. Die OPs und die Intensivstation befinden sich im 8. Stock eines Hochhauses, des höchsten Gebäudes der Stadt, mit einer phantastischen Aussicht auf Hafen, Fjord und Berge. Der OP-Trakt beinhaltet 10 OPs der Abteilungen Chirurgie (Thorax-, plastische, Gefäß-, Visceral-, Allgemeinchirurgie), Urologie, Gynäkologie, Orthopädie, HNO und MKG; die Intensivstation hat sechs eigentliche Intensivbetten und ca. 20 postoperative Überwachungsbetten. Außerdem werden von der Anästhesie eine Tageschirurgie und die zahnärztliche Klinik betreut; bei Bedarf werden z.B. auch Narkosen im MR zur Untersuchung von Kindern durchgeführt. Darüber hinaus übernimmt die Anästhesie den Notarztdienst für die Rettungswägen, für 2 SAR Helikopter vom Typ Sea King und für die Flugambulanz (zum Transfer von Patienten von peripheren Krankenhäusern ins Zentrum). Weitere Infos zum Krankenhaus gibt es unter www.nss.nl.no. In der Anästhesie arbeiten ca. 15 Ärzte, wovon etwa die Hälfte(!) Assistenzärzte sind. Aus deutscher Sicht erstaunlich ist, dass die normalen Intubationsnarkosen (ja sogar nasale Intubationen und Crash-Intubationen) von spezialisierten Anästhesiepflegern durchgeführt werden. Die Ärzte sind hierbei lediglich jederzeit im zentralen Anästhesieraum erreichbar. Die eigentliche Arbeit der Anästhesieärzte besteht daher hauptsächlich aus Beratung der Spezialpfleger bei auftretenden Problemen und aus der Regionalanästhesie.
Der Arbeitstag
Von 07.30 - 8.00 Uhr war Frühbesprechung mit Übergabe der Intensivpatienten und Besprechung der Problempatienten des kommenden Operationstags, sowie Einteilung der Ärzte auf OP, Intensiv, und andere Abteilungen. Ich war meist im OP.
Auffallend war hier als erstes das lockere Verhältnis zwischen Ärzten, Pflegern und Patienten: Jeder wird geduzt und mit dem Vornamen angesprochen. An praktischen Tätigkeiten konnte ich leider nicht so viele selbst durchführen, da erstens "Studenten" der Spezialpfleger da waren, die in erster Linie intubieren und Zugänge legen, sowie die normalen Narkosen durchführen lernen wollten (also genau das, was ich auch machen wollte) und zweitens wegen der Osterfeiertage die Aktivitäten insgesamt ca. zwei Wochen recht reduziert waren. Dafür bestand aber die Möglichkeit, Narkosen in praktisch allen Fachbereichen zu sehen und Einblick in die entsprechenden anästhesiologischen Probleme zu gewinnen. Da ich in meiner Zeiteinteilung völlig frei war, konnte ich jederzeit auf die Intensivstation wechseln, wenn im OP wenig los war. Dort bestand zwar auch nur wenig Möglichkeit, selbst Hand anzulegen, es war aber interessant, sich ausgiebig mit der Epikrise und Therapie der dortigen Patienten zu beschäftigen. Wenn Zeit war (was deutlich öfter als in Deutschland der Fall war!), waren auch alle Ärzte gerne bereit, Fragen auf deutsch oder englisch zu beantworten, da ich, zumindest in den ersten zwei Wochen, noch nicht gut mit dem Norwegischen zurecht kam. Um 15.00 Uhr war dann wieder Dienstübergabe und, bis auf Donnerstag wo noch Fortbildung war, war um 15.30 Uhr pünktlich Dienstschluss. Eine interessante Erfahrung!
Die Sprache
Zur Vorbereitung auf die Sprache habe ich einige Lektionen im "Praktischen Lehrbuch Norwegisch" vom Langenscheidt Verlag gelernt, aber das echte Norwegisch hört sich dann doch recht anders an als die beigelegte CD. Mit Patienten konnte ich folglich nichts bis sehr wenig sprechen, was aber in der Anästhesie schon in Ordnung war. Auch habe ich relativ gute Fortschritte im Norwegischen gemacht, so dass ich gegen Ende der vier Wochen schon kleine Gespräche führen konnte, vorausgesetzt mein Gesprächspartner hat deutlich und auch halbwegs langsam gesprochen. Für andere Fächer braucht man aber deutlich bessere Sprachkenntnisse, als ich sie hatte. 3. Wohnung und Freizeit Ich konnte kostenlos in einem Appartement des Krankenhauses wohnen in ca. zehn Gehminuten Entfernung vom Krankenhaus. Die Schlüsselübergabe klappte problemlos (ich bin am Samstag abend gekommen) und das Appartement war sehr sauber, so dass man sich am ersten Abend schon recht wohl fühlen konnte. Der Nachteil des Appartements war meines Erachtens, dass es im Gegensatz zu einem normalen Wohnheim keine Gemeinschaftsräume gab und man dadurch nur selten Leute getroffen hat. Es war daher schwierig, Leute außerhalb der eigenen Abteilung kennenzulernen.
Freizeit und Co.
Freizeitmäßig hat Bodø hauptsächlich Natur zu bieten, wobei man sich bewußt sein muß, dass man schon nach einer halben Stunde Fußmarsch total in der Wildnis ist, wo vielleicht tagelang kein anderer Mensch vorbeikommt. Ist man wie ich also allein unterwegs, so muß man entsprechende Vorsicht walten lassen.
>
Am Anfang der Famulatur war noch genug Schnee zum Langlaufen, später war mein Lieblingsziel der ca. 350 Meter hohe Keiservarden, der nach 1,5 h Wanderung zu erreichen war. Ausflüge mit dem Bus sind auf Grund der schlechten Verbindung außerhalb der Hauptsaison (im Sommer) nur schwer durchführbar. Allerdings habe ich Dank der Osterfeiertage insgesamt 3,5 Tage auf den Lofoten verbracht und war außerdem noch ein Wochenende entlang der Küste mit der bekannten Linienverbindung "Hurtigruten" unterwegs. 4. Zusammenfassung Alles in Allem war es sehr interessant, ein anderes System kennenzulernen und z.B. zu sehen, dass man als Arzt auch einen normal langen Arbeitstag haben kann. Dies ist meines Erachtens hauptsächlich auf Grund der besseren Delegation nichtärztlicher Tätigkeiten möglich. Rein praktisch wäre es sicher besser gewesen, nicht über Ostern (und übrigens auch nicht von Mitte Juni bis Mitte August) zu kommen und eine Zeit ohne Spezialpflegerstudenten zu erwischen. Dann kann man sicher intubieren ohne Ende, während ich nur fünf mal intubieren konnte. Darüber hinaus war es mir möglich, sehr gute Grundkenntnisse der Anästhesie, der Intensivtherapie und der norwegischen Sprache zu erwerben. Ein tolles Fachgebiet! Florian Schröck, cand. med., TU-München Email:
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Diesen Artikel
präsentieren wir dir in Zusammenarbeit mit dem
Berufsverband Deutscher Anästhesisten im Rahmen der Kampagne
"Anästhesist werden" | |
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| Autor(in): Florian Schroeck ([email protected]) |
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Das folgende Cartoon wurde uns von unserer
Partnerseite
www.rippenspreizer.com zur Verfügung gestellt.
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Auf der Webseite www.rippenspreizer.com
findet Ihr 400 weitere Cartoons inklusive E-Cardfunktion und vielen
anderen Gimmicks.
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Seit geraumer Zeit sind Videos auf der Plattform YouToube in aller Munde, nein: Augen. Das Portal erfreut sich großer Beliebheit und hat sich zu einem regen Treffpunkt für lustige, unterhaltsame aber auch informative Videos entwickelt. Dieser Trend macht auch vor dem Bereich Medizin nicht halt und so finden sich bereits einige Videos zu den Themen Medizinstudium oder Assistenzarzt. Wir möchten euch in unserer neuen Rubrik jeweils ein Video empfehlen.
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Anfänger in Weiß - Die Angst zu versagen Teil 2
Hast du dir schon das eine oder andere Mal Gedanken darüber gemacht, was nach dem Studium kommt? Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, an dem die Theorie in die Praxis umgesetzt werden muss und du plötzlich die Verantwortung trägst? Sicher ein mulmiges Gefühl. Die nachfolgende Dokumentation zeigt, wie frisch gebackene Ärzte auch für sie neue und z.T. schwierige Situationen bewältigen.
Viel Spaß beim Ansehen wünscht die Redaktion MEDI-LEARN.
PS: Falls du ein Video kennst, das sich um die Themen Medizinstudium oder Assistenzarzt dreht und das du weiterempfehlen möchtest, schick uns einfach den Link per E-Mail an
[email protected].
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| Autor(in): Redaktion (MEDI-LEARN) ([email protected]) |
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Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Steinhausen ist pensionierter Professor für Physiologie. Er ist zudem Leiter des Heidelberger Ärzteorchesters und Buchautor. In „Schule im Wandel der Zeiten: die 40er und 50er Jahre“ berichtet er in anschaulichen Episoden aus seiner Kindheit & Jugend.
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Prof. Dr. Dr. Michael Steinhausen: Schule im Wandel der Zeiten: Schüler unter Nazis und Kommunisten: 1936 – 1949
Probleme beim Download? Neueste Version Adobe-Reader gratis installieren Falls beim Aufruf der Links zu den PDF-Dateien Probleme auftreten sollten, ist die kostenlose Installation des Adobe-Readers zu empfehlen, der unter folgendem Link erhältlich ist: http://www.adobe.com/de/products/acrobat/readstep2.html | Folge 3: Prägende Erfahrungen in der schulischen Laufbahn
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d |
Bei mir unvergessen ist wenige Tage vor Kriegsbeginn der Besuch einer etwas exaltierten Kollegenfrau
bei meinen Eltern. Die Dame schwärmte in höchsten Tönen, wie grossartig es sei, dass
sich Hitler und Stalin auf einen Nichtangriffspakt geeinigt hätten und uns nun gewiss der Frieden
erhalten bliebe. Ich sehe noch meinen Vater vor mir, der diese Dame sehr ungläubig abfertigte. Als
dann wenige Tage später der Krieg begann, war ich sehr stolz auf meinen klugen Vater, der mal
wieder recht behalten hatte, wenn ich auch die ganz Tragweite des Kriegsbeginns nicht begreifen
konnte, und ich es nur interessant fand, dass sich so viel zu ändern schien. |
[Komplette Folge 3 - klick hier]  |
| Buchanzeige: Ein kurzes Lehrbuch, dessen wichtigstes Anliegen darin besteht, die Physiologie des Menschen verständlich zu machen. Nur was man verstanden hat, lässt sich auch erfolgreich für die Prüfung speichern. Unwesentliches wurde weggelassen. Trotzdem erfährt der Leser in vielen Fällen, wann, wie und warum man hinter die Geheimnisse der Physiologie gelangt ist, und welche Bedeutung der Physiologie auch für die Klinik zukommt. Seit seiner ersten Auflage 1986 ist der "Steinhausen" von Vielen als "Geheimtip für das Physikum" sehr erfolgreich genutzt worden. Die jetzige 5.Auflage ist im Konzept unverändert, jedoch von zahlreichen Fachkollegen aktualisiert. [Mehr Info zum Buch - klick hier] |  | |
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| 8. Akute psychische Dekompensation - Wenn alle aufgeregt schreien, sollten Sie Ruhe bewahren
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Wir freuen uns, den Besuchern unserer Webseite an dieser Stelle in regelmäßiger Reihenfolge lesenswerte Gastartikel aus der renommierten Zeitschrift MMW Fortschritte der Medizin präsentieren zu können. Am Ende des Artikel findet sich ein Hinweis auf volle 12 Ausgaben eines unverbindlichen und kostenlosen Testabos.
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Heutiger Gastbeitrag: Wenn alle aufgeregt schreien, sollten Sie Ruhe bewahren - Akute psychische Dekompensation Quelle: MMW Fortschritte der Medizin Heft 15, 2010, S. 17
Akute psychische Dekompensation Eine akute psychische Dekompensation ist ein gefährlicher Notfall, der sofortiges Eingreifen erfordert. Denn man weiß nicht, was der Betroffene sich selbst und Mitmenschen in dieser Situation antut. Das wichtigste Arzneimittel ist die Droge Arzt. Ansonsten gibt es nur zwei Medikamente, auf die man eventuell zurückgreifen muss: Haloperidol und Lorazepam.
Eine akute psychische Dekompensation kommt in unterschiedlich „lauten“ Formen vor: Am häufigsten sind Erregungszustände, die Rothenhäus-ler 2009 als „ziellose Steigerung von Antrieb und Psychomotorik mit affektiver Enthemmung und Kontrollverlust, Gereiztheit und eventuell unvermittelter Gewalttätigkeit“ beschrieb. Solche Entgleisungen treten überwiegend in Zusammenhang mit psychotischen, affektiven oder hirnorganischen Erkrankungen auf, aber auch nach Schlafentzug oder Drogenkonsum.
Nach einem Unfall ganz still am Straßenrand sitzt dagegen ein Patient, der eine akute Belastungsreaktion mit Dissoziation erlebt. Er befindet sich in einem stuporartigen Zustand, bei dem seine starken Emotionen sozusagen abgekapselt sind. Menschen mit dieser Form einer akuten psychischen Dekompensation sind akut suizidgefährdet, wie Dr. med. Peter Schröder, Freiburg, betonte.
Zugang zum Patienten durch Zuhören Bei der Untersuchung achtet man auf das äußere Erscheinungsbild, die Sprache, die biografische Situation, Vigilanz, Affektivität, Antrieb, Wahrnehmung der Umgebung und logisches Denken. Große Bedeutung besitzt auch die Fremdanamnese. Dabei muss der kulturelle Hintergrund des Patienten bei einer übersteigert erscheinenden psychischen Reaktion beachtet werden. In manchen Kulturen gilt es z.B. als ganz normales Verhalten, laut herumzuschreien und zu klagen, wenn etwa ein Mensch stirbt.
Wichtig ist, dass sich der Arzt im Klaren darüber ist, dass das Gespräch mit dem Patienten nicht nur ihm selbst zur Befunderhebung dient, sondern dass sich auch der Patient dabei ein Bild von dem Arzt macht. „Verhören sie den Patienten nicht, sondern sprechen Sie ruhig und empathisch mit ihm“, so Schröder. „Nur so können Sie sein Vertrauen gewinnen.“ Sprechende Medizin ist in solchen Fällen eigentlich mehr zuhörende Medizin. Den Patienten zu fragen, was er fühlt, hilft viel Spannung abzubauen. Wie es nicht sein sollte, hört sich aus der Perspektive einer Patientin so an: „Ich schrie, die Nachbarn holten den Notarzt und die Polizei. Keiner sprach mit mir, das war das Schlimmste. Ich hatte stärkste Gefühle, über die ich reden wollte ...“
Für jedes Problem Verständnis zeigen Man sollte versuchen, mit dem Patienten allein zu sprechen. Gefühlte „Feinde“ des Patienten, z. B. die Polizei oder die Eltern eines ausgeflippten Jugendlichen, sollten aus dem Sichtfeld entfernt werden. Manchmal lässt sich die Lage allerdings besser beherrschen, wenn man mit Einverständnis des Patienten Vertrauenspersonen aus dessen sozialem Umfeld, einen Notarzt oder einen Psychiater mit Krisenerfahrung hinzuzieht. Im Gespräch müssen Sie für die Aufregung und jedes Problem des Patienten unbedingt Verständnis zeigen, anstatt ihn zu belehren, dass er sich grundlos aufregt. Auch Wahnvorstellungen müssen Sie als real akzeptieren und nicht versuchen, mit rationalen Argumenten zu kommen.
Manchmal kann man sich auch nur mit nonverbalen Mitteln einen Zugang zum Patienten schaffen. Schröder führte dazu ein Beispiel aus seiner Praxis an: Ein junger Mann rannte höchst erregt ständig im Kreis herum und war überhaupt nicht ansprechbar. Schröder ging eine Weile hinter ihm her und legte ihm irgendwann die Hand auf die Schulter. Da blieb der Patient stehen und sagte: „Das tut gut!“
Im äußersten Fall Zwangseinweisung Haben Sie das Vertrauen des Patienten gewonnen, sollten Sie sich als Helfer anbieten. „Der Patient weiß, dass mit ihm etwas nicht stimmt und wird Ihr Angebot gern annehmen.“ Dennoch sollten Sie zu Ihrem Schutz einen gewissen Sicherheitsabstand einhalten. Wird der Patient plötzlich gewalttätig, ziehen Sie sich zurück und fordern zwei bis vier Polizisten an. „Menschen in psychischen Ausnahmesituationen entwickeln oft enorme körperliche Kräfte.“ Manchmal ist es bei fortbestehender Selbst- oder Fremdgefährdung auch nicht zu umgehen, einen Krankenwagen bestellen und den Patienten gegen seinen Willen einzuweisen.
Nach Drogen und Trauma keine Benzodiazepine! Schon das Gespräch mit dem Arzt kann die akute Krise zum Abklingen bringen. Wenn das nicht reicht, kommt der Arzt im Notfall mit zwei Medikamenten aus. Bei Schizophrenie, Manie, psychotischer Erregung, Alkohol- und Drogenintoxikation hilft Haloperidol (5 mg i.m.) nach etwa 20 Minuten. Benzodiazepine verbieten sich nach Intoxikation wegen des Risikos einer Atemdepression.
Bei reaktiven oder persönlichkeits-bedingten psychischen Erregungszuständen, agitierter Depression oder Angst setzt Schröder Lorazepam (2,5 mg Tavor® expidet) ein. Aber: „Setzen Sie bei posttraumatischer Belastungsstörung keine Benzodiazepine ein! Sie machen zum einen süchtig – und das in einer Situation mit ausgeprägtem Suchtrisiko. Zum anderen verursachen Benzodiazepine Albträume“, warnte Schröder. Will man solchen Patienten eine ruhige Nacht verschaffen, sollte ein kurz wirksames Antipsychotikum (z.B. 15–30 mg Melperin zur Nacht) verabreicht werden.
Hinweis:Dieser Artikel stammt aus (MMW Fortschritte der Medizin, Heft 15, 2010, S. 17). Er wurde mit freundlicher Genehmigung der Redaktion MMW Fortschritte der Medizin hier präsentiert.
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| Autor(in): MMW Fortschritte der Medizin ([email protected]) |
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Ja, so ist meine Kleine. Sie wartet, wie wir es vereinbart hatten (sofern ich heute Nacht nicht noch Wehen bekommen sollte…). Und ab morgen kann sie dann kommen… heute wurde mir wieder einmal bewusst, was sich alles verändern wird, wenn die Kleine endlich da ist ( natürlich hat sich bereits einiges in den letzten Monaten verändert, u.a. ein bisschen dicker geworden…!).
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Ich bin gespannt, auf die neue Situation. Meinen Tag-Nacht-Rhythmus werde ich wohl “anpassen” müssen und dabei wird mir leider kein Kaffee helfen….doch die Energie werde ich haben!Sollte ich also in den nächsten Tagen meine Tochter bekommen, werde ich sicherlich bescheid geben! Mal gucken, was der Körper dann so alles macht. Wie sich die Kontraktionen des Uterus so bemerkbar machen und was den Vorgang der Geburt so ausmacht.
[Zum "Studieren mit Kind"-Blog von
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| Autor(in): Lisa Sophia ([email protected]) |
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Im September letzten Jahres bot die
DÄGfA erstmals in Kochel am See
eine Akupunktur Sommer
Akademie für Studenten
an. Die Veranstaltung war
den Berichten und Erzählungen
der Teilnehmer und
Organisatoren zufolge ein
großer Erfolg.
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Deswegen wird die DÄGfA
auch 2009 die Durchführung
der Summer School of
Acupuncture weiter unterstützen.
Aufgrund der großen
Anzahl an Interessenten
werden die Dozenten dieses
Jahr zwei Summer Schools
vorbereiten: Die erste fand
vom Anfang April 2009 auf
Schloß Tornow in der Nähe
von Berlin statt, eine zweite
wird bei großer Nachfrage
vom 26. bis 30. August 2009
in Kochel am See in Oberbayern
stattfinden.
Warum
Akupunktur?
das am häufigsten alternativ eingesetzte
Therapieverfahren in der westlichen
Medizin. Die aktuellen Forschungsvorhaben
und Studienergebnisse zeigen die
Möglichkeiten aber auch die Grenzen
dieser alten chinesischen Heilkunst.
Chinesische Medizin und insbesondere
Akupunktur sind keine wesentlichen
Bestandteile des deutschen Medizinstudiums. Gerade aber die aktuelle wissenschaftliche
Entwicklung sowie die
Präsenz und breite Akzeptanz bei vielen
Patienten und in der Bevölkerung machen
neugierig auf die Hintergründe!
Was steckt hinter einer teilweise so kontrovers
beurteilten Therapie?
Was ist so interessant
an diesem Programm?
Im Rahmen dieser Summer School of
Acupunture sollen Studenten die Wirkmechanismen
und Therapiemöglichkeiten
der Akupunktur in Theorie, Praxis
und Dialog ergründen.
Die Informationen sind brandaktuell und
kommen aus erster Hand: Die Tutoren
der DÄGfA sind allesamt junge Ärzte,
die in der Lehre und Forschung tätig
sind. Der Unterricht wird von erfahrenen
Dozenten der DÄGfA begleitet. Das traditionelle,
aber auch das aktuelle Wissen
um Akupunktur ist eine Bereicherung für
Medizinstudenten und alle werdenden
Ärzte. Nicht zuletzt
deshalb wird im Rahmen
dieser Veranstaltung
auch intensiv die
Thematik des Arzt-Patienten-
Verhältnisses,
insbesondere der durch
diese Heilmethode bedingte
andere ärztliche
Zugang zu Krankheit
und Patient, beleuchtet.
Ein Rahmenprogramm
mit chinesischen und
europäischen Inhalten
rundet die Kurstage ab.
Was wird vorausgesetzt?
Das Programm richtet
sich an Studenten aller
Semester mit Vorkenntnissen
auf dem
Gebiet der Akupunktur,
z.B. universitäre
Vorlesungen.
Alles Infos unter:
www.daegfa.de
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| Autor(in): Dr. med. Johannes Fleckenstein ([email protected]) |
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Studium
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und Berufspolitikseminare
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