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1. Editorial |
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Hallo,
in der heutigen Ausgabe bieten wir allen Spanien-Freunden, die mit einem Auslandsaufenthalt um die Ecke liebäugeln, einen Famulaturbericht aus der Unfallchirurgie.
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Nicht jeder hat das Glück, das Physikum bereits hinter sich gelassen zu haben: für alle, denen die mündliche Prüfung noch ins Haus steht, finden sich Hinweise zu Prüfungsprotokollen zur Ärztlichen Vorprüfung. Einige warten sogar noch auf den Studienplatz und das Physikum liegt noch in weiter Ferne: auch für die Wartezeit gibt es im heutigen Newsletter nützliche Infos und einen Blogbeitrag. Ebenfalls in Sachen Studienplatzvergabe wichtig ist der Test für Medizinische Studiengänge, den wir dir heute näher erläutern möchten.
Dies und mehr im heutigen Newsletter für dich.
Viel Spaß beim Lesen wünschen dir
Kristina, Jens und Christian
Redaktion MEDI-LEARN
Der Blick in die Zukunft: In der nächsten Ausgabe der Onlinezeitung liest du am 24.01.2012
o Tablet-PCs für die Uni
o 26 Univertreter diskutierten aktuelle Probleme
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Wöchentlich präsentieren wir dir an dieser Stelle ein Interview oder Erfahrungsbericht aus einem von insgesamt 32 Ländern, zu denen kostenlose Länderinformationshefte bei der Deutschen Ärzteversicherung erhältlich sind. Du kannst dir zu zahlreichen Ländern gratis Länderinformationshefte bestellen, um deinen Auslandsaufenthalt perfekt vorzubereiten. Das heutige Land, das wir dir vorstellen möchten, ist Spanien.
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Da ich seit frühester Jugend gute Beziehungen nach Spanien besitze und schon oft dort meine Ferien verbracht habe, fand ich die Idee reizvoll, das Angenehme mit der Pflicht zu verbinden und einmal durch eine Famulatur Einblick in den Alltag und den Ablauf einer spanischen Klinik zu bekommen. Durch eine Knieverletzung im Sommerurlaub 1995 wurde ich auf eine angesehene Privatklinik im Nordwesten Barcelonas aufmerksam. Anfang der siebziger Jahre gründete ein gewisser Dr. Dexeus (gesprochen: Dechéus) aus dem Zusammenschluss mehrerer Arztpraxen unterschiedlicher Fachrichtungen ein gleichnamiges Institut. Mittlerweile ist das Institut zu einer richtigen Klinik herangewachsen und beherbergt etliche Fakultäten. Spezialgebiete dieser Klinik sind Gynäkologie und Sportmedizin.
Arbeitsbereich
Ich entschied mich für eine Famulatur in der Unfallchirurgie und wollte dort insbesondere etwas über Hand- und Fußchirurgie erfahren. Nach einer schriftlichen Anfrage bezüglich einer Famulatur (das Wort kennt man in Spanien nicht) oder eines 4-wöchigen Praktikums teilte man mir mit, dass sie noch nie einen europäischen Studenten hatten, ich aber gerne kommen könne. Man wies mich gemäß meiner Anfrage dem Leiter für Hand- und Mikrochirurgie Prof. Dr. Mir zu. Der Tutor für die Jungassistenten ist Dr. Jordi Font Segura. Ich fand mich nach meiner Anreise also eines Montags im Gebäude ein und suchte nach meinem Ansprechpartner, dem großen Handchirurgen - aber der hat montags keine Sprechstunde, sondern operiert an einem anderen Krankenhaus. Auch unvorstellbar, aber zwei Jobs in unterschiedlichen Kliniken sind in Spanien keine Seltenheit. Für mich hieß das, morgen wieder kommen.
Der nächste Morgen
Gesagt getan: Am nächsten Morgen um 9:00 Uhr fand ich mich dann pünktlich in seiner Sprechstunde ein. Nach einer freundlichen Begrüßung verwies er mich an seinen jefe de residentes, seinen ältesten und erfahrensten Assistenzarzt, der mir das Gebäude und die wichtigen Stellen, wie OP, OP-Umkleide und Cafeteria zeigte, die sich in einem anderen Gebäude befinden. Zufällig hatte ein weiterer Deutscher just an diesem Tage seinen Einstand als residente (Assistenzarzt) und ich hatte einen Gefährten im Neuland der spanischen Kliniken. Ich war also in der Handchirurgie eingeteilt, mit der Option bei OPs der unteren Extremität dabeizusein. Montags um 8:00 Uhr fangen die OPs an, die je nach Team meist bis 13 oder 14 Uhr dauern; die Teams sind sehr nett und interessiert. Der OP-Trakt beherbergt Teams aus der Traumatologie, der Gynäkologie und der Allgemein- und Kinderchirurgie. Montag meist also OPs nach eigener Wahl.
Ansonsten steht der Nachmittag zur freien Verfügung; man kann in die ausgezeichnete hauseigene Bibliothek gehen und nacharbeiten oder man fährt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt herum und schaut sich dort etwas an. Dienstagvormittag ebenfalls OPs, aber nicht aus der Trauma, d.h. entweder wieder in die Bibliothek (das lohnt sich echt und ist angenehm kühl!) oder ausschlafen. Ab 16:00 Uhr findet die Sprechstunde des Handchirurgen statt, die bis ca. 19:00 oder 20:00 Uhr geht. Hier stellen sich neue Patienten mit ihren speziellen Problemen vor oder Patienten kommen zur Nachsorge bzw. zum Verbandwechsel. Die meisten Patienten sprechen Catalá, aber das ist beim Verbinden und Wundversorgen nicht so wichtig. Der Handchirurg Prof. Dr. Mir-Bullo ist Spezialist in Sachen Lunatummalazie und hat die ruhigste Hand, die ich je gesehen habe.
Interessante Fälle
Die Fälle sind meist sehr interessant, da es sich bei der Dexeus um eine Privatklinik handelt, die sich fast ausschließlich damit beschäftigt, Operationsresultate anderer Kliniken zu revidieren. Daher sieht man hier weniger die Erstversorgung, sondern eher orthopädische, funktionelle und ästhetische Nachbereitung. Mittwoch um 9:00 Uhr ist Chefsprechstunde; der Chef Dr. Vilarrubias ist eine absolute Koryphäe im Lande und spezialisiert auf doppelte Kreuzbandplastiken in einer OP und sämtliche Arten von Umstellungsosteotomien. Ich habe bei einer OP zugeschaut, in der er erst eine doppelte Kreuzbandplastik gemacht hat und dann sowohl den Oberschenkel als auch den Unterschenkel osteotomiert hat. Absolut ergreifend! Er besitzt noch eine eigene Klinik in der Nähe von Gerona, in welcher er ausschließlich Hüft- und Kniegelenksprothesen einsetzt. Fußballer-Spezialist und absoluter Promi!
Um 14:00 Uhr ist Besprechung in der Bibliothek für die gesamte Traumatologie mit Vorstellung aller geplanten OPs für die kommende Woche. Ab 16:00 Uhr laufen wieder OPs; Sendeschluss 23:00 Uhr. Donnerstagvormittag ab 9:00 Uhr ist Sprechstunde des Knie-Teams (meist Indikationen zur endoskopischen Arthroskopie). Ab 16:00 Uhr wieder Handsprechstunde bis 19:00 Uhr, danach frei. Freitagvormittag ist je nach weiterem Terminplan von Prof. Dr. Mir-Bullo entweder Sprechstunde oder Freizeit. Und ab 16:00 Uhr laufen meist noch 1-2 Hand-OPs. Das ist eine normale Woche. Abweichend davon kann man natürlich immer in den OP, sofern Operationen stattfinden. Falls einer sich fragt, wann Visiten der Trauma sind, so ist zu sagen, dass die Patienten in dieser Klinik so kurz wie nur irgend möglich bleiben. Das bedeutet, dass sie meist einen Tag vor OP kommen und am 3. Tag post OP die Klinik wieder verlassen. Um die Patienten auf den Zimmern kümmert sich der Assistenzarzt im Durchschnitt eine Stunde pro Tag für Analgetika- und Antibiotikaanordnungen. Sie werden in Spanien übrigens sehr großzügig verschrieben.
Eine lohnenswerte Famulatur
Oft sieht man die Patienten nur zur Entlassungsbriefübergabe oder eine Woche später zur Wiedervorstellung. Man bedenke dabei, dass ich hauptsächlich in der Handchirurgie gearbeitet habe. Ich habe oft assistieren dürfen, viele verschiedene Leute und Krankheitsbilder gesehen und viel über das Verhalten im OP gelernt. Alles in allem war es eine lohnenswerte Famulatur – insbesondere fachlich als auch sprachlich. Aber auch von den Kontakten. Für die Anerkennung des Zeugnisses habe ich eine Übersetzung gemäß dem Wortlaut des LPA angefertigt und mir beide bestätigen lassen. No Probs!
Anmerkung der Redaktion
Wir haben Frank noch gefragt, wie es mit der Sprache geklappt hat, ob man Spanisch unbedingt sprechen muss oder Englisch auch reicht.
Hier seine Antwort: „Ja, ich spreche Spanisch. Mit Englisch wirst Du nicht zurechtkommen. Alle Spanier über 30 hatten kein Englisch in der Schule und daher hat man nur bei Akademikern Glück mit Englisch. Besser noch als Spanisch wäre Catalá, ein mittelalterlicher Latein-Dialekt, eine eigene Sprache (klingt wie Französisch deutsch ausgesprochen), sie wird an der ganzen Costa Brava und im Langue d‘Oc im Süden Frankreichs gesprochen.
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| Autor(in): Frank S. ([email protected]) |
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Nach vier Semester ist es soweit - das Physikum steht vor der Tür. Der erste und wahrscheinlich schwerste Teil des Medizinstudiums liegt hinter Euch, wenn Ihr das Physikum geschafft hat. Damit in der mündlichen Prüfung nichts schiefgehen kann, bieten wir dir hier einige unserer Prüfungsprotokolle zu folgenden Fächern:
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Endlich Abitur! Endlich liegt die Schulzeit hinter dir und das Studium kann losgehen. Oder auch nicht. Denn wenn du dich nicht gerade eines sehr guten Einser-Abiturs erfreust, ist Warten angesagt. Warten auf den Studienplatz in Medizin. Im Sommer 2010 lag die durchschnittliche Wartezeit bei acht Semestern, Tendenz steigend. Nicht jeder ist sich sicher, dass ihm das Studium das wert ist.
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Wenn du entschlossen bist auf einen Studienplatz zu warten, bietet sich eine Ausbildung im medizinischen Bereich an. Auf diese Weise nutzt du die Wartezeit sinnvoll und lernst Dinge, die für ein Medizinstudium hilfreich sind. Schwierig wird es, wenn die Anzahl der benötigten Wartesemester während deiner Wartezeit steigt. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung kannst du einen Beruf ausüben und Geld verdienen. Es kann aber anstrengend sein weiter zu warten und in einem Beruf zu arbeiten, der nur als Zwischenlösung gedacht war.
Zudem steigt mit zunehmender Wartezeit auch dein Lebensalter. Und wer will schon erst mit 30 oder sogar noch später ins Medizinstudium einsteigen? Dadurch verzögert sich schließlich die gesamte Lebensplanung: Je später der Start ins Studium, desto später der Berufsstart. Dieser wiederum ist interessant für eine eventuelle Familienplanung. So könnte die persönliche Planung auf der Strecke bleiben, wenn Leben auf die Studienplatzwarterei fokussiert ist.
Es ist also keineswegs eine leichte Entscheidung, ob und wie lange du bereit bist zu warten. Wartest du erst gar nicht oder setzt dir einen Zeitpunkt bis zu dem du höchstens warten willst, kann es passieren, dass du diese Entscheidung später bereust. Wartest du bis zur erfolgreichen Studienplatzvergabe, kann es sein, dass sechs oder sogar sieben Jahre vergehen und du bereits Mitte 20 bist, wenn du dein Studium beginnst. Eine Entscheidung, die dir keiner abnehmen kann.
Übrigens: Eine Umfrage im MEDI-LEARN Forum hat ergeben, dass ungefähr 57 Prozent der Teilnehmer warten würden, egal wie viele Semester dabei ins Land gehen. Etwas mehr als ein Viertel wären immerhin bereit zwischen sechs und zehn Semestern zu warten und nur etwa 15 Prozent würden nicht länger als sechs Semester warten. Du wärst also in jedem Fall in guter Gesellschaft.
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| Autor(in): MEDI-LEARN Redaktion ([email protected]) |
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| Autor(in): Redaktion MEDI-LEARN ([email protected]) |
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Der Test für medizinische Studiengänge (TMS) ist ein fachspezifischer Studierfähigkeitstest, der neben der Abiturnote eine hohe Voraussagekraft für den Erfolg in Medizinischen Studiengängen besitzt.
Die medizinischen Fakultäten Bochum, Erlangen-Nürnberg, Freiburg, Heidelberg, Heidelberg/Mannheim, Leipzig, Lübeck, Mainz, Tübingen, Ulm und die zahnmedizinischen Fakultäten der Universitäten Erlangen-Nürnberg, Freiburg, Heidelberg, Mainz, Tübingen und Ulm berücksichtigen das Ergebnis des TMS bei der Bewerbung für medizinische Studiengänge.
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Ab dem Wintersemester 2012/13 werden auch die medizinischen und die zahnmedizinischen Fakultäten Halle (Saale), München und Würzburg das Ergebnis des TMS berücksichtigen.
Der nächste Test für medizinische Studiengänge (TMS) findet am 12. Mai 2012 statt.
Noch nicht am Test teilgenommen?
Bewerber, die noch nicht am Test für medizinische Studiengänge teilgenommen haben und sich zum Wintersemester 2012/13 oder Sommersemester 2013 für Medizin oder Zahnmedizin an einer Hochschule der oben genannten Hochschulen bewerben möchten, können sich vom 1. Dezember 2011 bis 15. Januar 2012 für den Mediziner-Test anmelden.
Unter www.tms-info.org finden Sie ab dem 1. Dezember weitere Informationen zur Bewerbung.
Am Test teilnehmen darf jeder, der bereits im Besitz einer allgemeinen, besonderen oder fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung ist oder diese vor Ablauf der Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2012/13 oder Sommersemester 2013 erwerben wird.
Zweitstudienbewerber haben keinen Vorteil, wenn sie am Test teilnehmen, da sie sich nicht im AdH um einen Studienplatz für Medizin oder Zahnmedizin bewerben können. Der Test ist in allen anderen Quoten nicht relevant.
Das Wichtigste in Kürze
Hier die wichtigsten Fakten:
-Die Anmeldung zum Test beginnt am 1. Dezember 2011; letzter Anmeldetag ist der 15. Januar 2012.
-Die Anmeldung zum Test, Test-Einladung und Bekanntgabe des Test-Ergebnisses erfolgen ausschließlich online.
-Die Teilnahme am Test ist gebührenpflichtig. Die Kosten betragen 50 Euro.
-Der Test findet ganztägig am Samstag, dem 12. Mai 2012, an verschiedenen Testorten in Deutschland statt.
-Am Test kann man nur einmal teilnehmen.
-Entgegen den bisherigen Planungen ist die Teilnahme am Test nicht verbindlich vorgeschrieben.
-Weitere Informationen stehen unter www.tms-info.org zur Verfügung.
-Möglichkeiten zur Vorbereitung auf den TMS finden Sie unter:
http://www.tms-info.org/index.php?ID=vorbereitung
-Im Online-Vorbereitungsportal finden Sie weitere Informationen: www.medizinertest-vorbereitung.de.
Testgebühr
Der Test ist kostenpflichtig. Pro Teilnehmer wird derzeit eine Gebühr von 50 Euro erhoben. Die Gebühr muss fristgerecht (s. www.tms-info.org) auf dem im Anmeldeformular angegebenen Konto eingegangen sein. Erst dann ist die Anmeldung verbindlich.
Testorte
Der Test findet am 12. Mai 2012 an verschiedenen Orten in ganz Deutschland statt.
Alle, die sich bis zum 15. Januar 2012 online angemeldet und fristgerecht die Gebühr zur Teilnahme am TMS überwiesen haben, erhalten über ihren persönlichen Account die Einladung zum Test, in der auch der Testort mitgeteilt wird.
Einmalige Teilnahme
Am Mediziner-Test kann man nur einmal teilnehmen. Das Testergebnis gilt dann für alle auch zukünftig noch folgenden Bewerbungen um einen Studienplatz für Medizin oder Zahnmedizin.
Die Testteilnahme ist freiwillig.
Das Testergebnis steht Ihnen über Ihren persönlichen Account bis spätestens 30. Juni 2012 zum Abrufen und Ausdrucken zur Verfügung. Sie müssen das Testergebnis bis spätestens 31. Juli abgerufen haben, da danach das Testergebnis gelöscht wird.
Im Auswahlverfahren der Hochschulen wird das Testergebnis mit der Abiturdurchschnittsnote und eventuell anderen Kriterien verrechnet und kann die Platzierung in den hochschuleigenen Ranglisten verbessern. Wer auf den Test verzichtet, geht das Risiko ein, von Bewerbern mit schlechterer Note überholt zu werden.
Das Testergebnis wird an den verschiedenen medizinischen und zahnmedizinischen Fakultäten unterschiedlich gewichtet. Weitere individuelle Auswahlkriterien können entsprechend dem Profil der einzelnen Hochschulen zusätzlich hinzu kommen.
Die Hochschulsatzungen finden Sie im Internet-Angebot der jeweiligen Hochschule. Der aktuelle Stand wird auf den Internetseiten der medizinischen Fakultäten veröffentlicht.
Warum Test?
Der Mediziner-Test ist ein spezifischer Studierfähigkeitstest, der neben der Abiturnote die höchste Voraussagekraft für den Erfolg in medizinischen Studiengängen besitzt. Die Fähigkeiten, die der Test misst, sind das Ergebnis langjähriger Lern- und Entwicklungsprozesse, die sich einer kurzfristigen Beeinflussung weitgehend entziehen.
Die Studierendenauswahl über das Testergebnis in Kombination mit der Abiturnote bietet damit die größtmögliche Wahrscheinlichkeit dafür, dass die im Auswahlverfahren der Hochschulen zu vergebenden Studienplätze Bewerbern oder Bewerberinnen zur Verfügung gestellt werden, die aufgrund ihrer individuellen Voraussetzungen den größten Erfolg in medizinischen Studiengängen erwarten lassen.
Welche Hochschulen berücksichtigen das Testergebnis?
Die medizinischen Fakultäten Bochum, Erlangen-Nürnberg, Freiburg, Heidelberg, Heidelberg/Mannheim, Leipzig, Lübeck, Mainz, Tübingen, Ulm und die zahnmedizinischen Fakultäten der Universitäten Erlangen-Nürnberg, Freiburg, Heidelberg, Mainz, Tübingen und Ulm berücksichtigen das Ergebnis des TMS bei der Bewerbung für medizinische Studiengänge.
Ab dem Wintersemester 2012/13 werden auch die medizinischen und die zahnmedizinischen Fakultäten Halle (Saale), München und Würzburg das Ergebnis des TMS berücksichtigen.
Ob zum Wintersemester 2012/13 oder Sommersemester 2013 weitere Hochschulen den Mediziner-Test im Auswahlverfahren der Hochschulen berücksichtigen werden, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend gesagt werden. Deshalb kann es sinnvoll sein, sich zum aktuellen Mediziner-Test anzumelden, um sich diese Option offen zu halten.
Weitere Infos
Federführend für die Organisation des Tests ist die TMS-Koordinationsstelle der Ruprecht-Karl-Universität Heidelberg. Auskünfte über Test-Durchführung und Test-Orte, kann nur die Universität geben.
hochschulstart.de hat keinen Einfluss auf die Durchführung des Tests und ist somit auch nicht der richtige Ansprechpartner. hochschulstart.de wird sich allerdings bemühen, alle zugänglichen Informationen zum Test auf diesen Seiten zu veröffentlichen. |
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| Autor(in): hochschulstart.de ([email protected]) |
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Die Bewerbung zum Sommersemester 2012 ist raus und wohl auch schon bei einer gewissen Institution in Dortmund eingegangen – zumindest die zurückgesendete Postkarte lässt die Hoffnung ein wenig keimen. Für einen medizinischen Blog hatte das Jahr bisher nur wenig zu bieten – neben der Vorbereitung einer E-Learning-Lektion zum Thema Diabetes war bis heute Funkstille.
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Nun kann ich aber auf einen nahezu 50-seitigen Med-Report zu einem Patienten zurückgreifen, den wir Morgen aller Voraussicht nach per Ambulanzjet in sein Heimatland transportieren werden. Durch einen schweren Verkehrsunfall hat der gute Herr ein hochgradiges SHT mit komplexen Frakturen des Gesichtsschädels erlitten und nun einen guten Monat in einem asiatischen Krankenhaus hinter sich. Im Hintergrund arbeitete die Versicherung offensichtlich fieberhaft an der Organisation eines Transports, nun lassen es anscheinend sowohl der Zustand des Patienten als auch die Kapazität des aufnehmenden Krankenhauses zu. Den Unterlagen zu Folge erwartet uns ein hämodynamisch stabiler Patient, der vor einigen Tagen tracheotomiert wurde und gestern anscheinend im Verlauf des Weanings sogar einige Stunden unter CPAP stabil war. In den Berichten finden sich Äußerungen über die Anlage von diversen Venenverweilkanülen, DK, einer Arterie sowie eines zentralvenösen Katheters, sodass von einem ruhigen 24-Stunden-Tag ausgegangen werden kann.
Somit bleibt auf dem letzten Abschnitt des Hinfluges sicher noch die Möglichkeit zu einem kurzen Nickerchen, um dann den deutschen Wetterbedingungen zu trotzen und den Samstag bei 33°C zu einer kleinen Sightseeing-Tour in der asiatischen Metropole zu nutzen. Glücklicherweise sind die Kollegen einige Stunden vor unserem Abflug „notfallmäßig“ mit einer kleinen Maschine in Richtung Afrika gestartet, sodass wir in einen halbwegs komfortablen Flieger die 13 Flugstunden absitzen können. So findet sich immerhin wieder die Möglichkeit zum bloggen, was hoffentlich in diesem Jahr wieder etwas ausführlicher geschehen kann – Viel Spaß dabei!
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| Autor(in): Jochen ([email protected]) |
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| 8. Klinikwahrheit: Barmherzige Brüder Regensburg Regensburg - Thoraxchirurgie
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Ob Famulatur, Krankenpflegepraktikum, PJ-Tertial oder Ausbildung zum Facharzt - immer wieder steht man als junger Mediziner vor der Frage Bin ich dort eigentlich gut aufgehoben? Wer vorab Informationen zur Tätigkeitsstelle herausbekommt, kennt meist jemanden, der dort schon einmal gearbeitet hat. Für alle anderen gibt es ab sofort die Klinikwahrheiten von MEDI-LEARN - eine interaktive Datenbank mit Bewertungen von Kliniken, aus der wir euch an dieser Stelle die Klinikwahrheit der Woche vorstellen wollen:
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| Barmherzige Brüder Regensburg - Regensburg | | Nr. der Bewertung: | 9051-51 (Hits: 508) |
| Autornickname: | emmadoc (Private Nachricht senden) |
| Klinik: | Barmherzige Brüder Regensburg |
| Stadt: | 93049 Regensburg |
| Fachrichtung: | |
| Tätigkeit: | |
| Zeitpunkt: | 2005 |
| Chefarzt: | Prof. Dr. Johannes Dobroschke |
| Bundesland: | Thoraxchirurgie |
| Note Arbeitsklima: | 3 - befriedigend |
| Kommentar Arbeitsklima: | Die jüngeren Schwestern waren, wie so häufig, etwas abgeneigt und genervt gegenüber Medizinstudentn. Der Rest der Truppe war an sich sehr nett. Ärzte waren sehr beschäftigt und erst erklärungsfreudiger nach Outing als künftige Kollegin (mal hoffen..). |
| Note Weiterbildungsangebot: | 2 - gut |
| Kommentar Weiterbildungsangebot: | War ja nur Pflegepraktikum, daher nicht relevant. Auf Nachfrage wurden aber diverse Behandlungsmethoden, Medikation etc. bereitwillig erklärt.
Ansonsten durfte ich nach einigem Hin- und Her bei 2 Operationen zusehen (Magenverkleinerung und Lunge). |
| Note Zeit: | 2 - gut |
| Kommentar Zeit: | Ganz normale Frühschicht, also ca. 6-14 Uhr, Mo.-Fr. (Wochenende frei!) |
| Kommentar Karriere: | Hab mich da nicht erkundigt. |
| Note Ausbildung: | 2 - gut |
| Kommentar Ausbildung: | Wie bereits erwähnt, auf Anfrage wurde einem schon was erklärt. Dies aber fast ausschließlich vom Pflegepersonal, da Ärzteschaft höchst beschäftigt. |
| Note Betreuung: | 2 - gut |
| Kommentar Betreuung: | Pflegepersonalchef Hr. Göttlinger, ansich immer ein offenes Ohr für Fragen etc. |
| Gesamtnote: | 2 - gut |
| Abschließender Kommentar: | Straff organisierte Station mit vielen Betten (als Praktikant bleibt da oft nur der Wäschesäcke-Sortierpart..), Klima unter den Mitarbeitern recht freundlich, Assistenzärzte waren meistens zu kleinen Erklärungen bereit.
Krankenhaus ist an sich auch sehr sympathisch, da in den letzten Jahren viel neu gemacht wurde.
Evtl. bietet es sich an, für ein Praktikum dieser Art eine kleinere Station zu wählen, da man als Vorkliniker bestimmt die Möglichkeit hätte, mehr zu machen bzw. zu lernen.
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Redaktioneller Tipps
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