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tarumo
30.12.2019, 12:52
Schon wieder so viel Meinung und Spekulation bei so wenig Ahnung.
Ein Dach über dem Kopf wird man sich auch in 30 Jahren noch als Mieter beschaffen können.


Bei weiter zunehmender Bevölkerung gerade in den Ballungsgebieten wird man das ganze auch als Mieter teuer bezahlen müssen, da braucht man nichts analysieren. Und die Mietsteigerungen sind nicht auf irgendwelche "Blasen" zurückzuführen, sondern auf massiv gestiegene Nachfrage bei gleichzeitig zurückbleibendem Wohnungsbau. Ein Blick nach Berlin hilft...oder München. Links spare ich mir

Und die paar Wohnungen, die noch gebaut werden, dürften sich mit der C02 Abgabe schlagartig verteuern, zumal die Zementherstellung besonders energieintensiv ist.

GelbeKlamotten
30.12.2019, 13:15
Bei weiter zunehmender Bevölkerung gerade in den Ballungsgebieten wird man das ganze auch als Mieter teuer bezahlen müssen, da braucht man nichts analysieren. Und die Mietsteigerungen sind nicht auf irgendwelche "Blasen" zurückzuführen, sondern auf massiv gestiegene Nachfrage bei gleichzeitig zurückbleibendem Wohnungsbau. Ein Blick nach Berlin hilft...oder München. Links spare ich mir

Und die paar Wohnungen, die noch gebaut werden, dürften sich mit der C02 Abgabe schlagartig verteuern, zumal die Zementherstellung besonders energieintensiv ist.

Schon wieder Spekulation über Spekulation.
Das Bevölkerungswachstum bildet derzeit historisch betrachtet keine Ausnahme nach oben hin und ist nicht annähernd erklärend für die Preisentwicklung der letzten Jahre. Auch ob langfristig die Entwicklung weiter in Richtung Zuzug in die Großstädte gehen wird ist hinsichtlich des demographischen und infrastrukturellen Wandels nicht absehbar. Den enormen Einfluss der Zinspolitik auf Immobilienpreise und Aktienmärkte zu leugnen zeugt von enormer Ignoranz und volkswirtschaftlichem unverständnis. Und auf politische Entscheidungen hinsichtlich CO2 und ähnlichem zu spekulieren ist genauso unsinnig. Das Klimawandel-Pferd wird nicht langfristig in dem aktuellen Ausmaß durch die Medien und die Politik getrieben werden wie derzeit.

Basierend auf solchen vagen, teils offensichtlich falschen Annahmen ein mittleres bis hohes sechsstelliges Investment zu tätigen ist meiner Meinung nach schon reichlich naiv. Aber wie gesagt, es ist immer noch besser als gar nichts zu tun, von daher kannst du das schon machen (bzw. hast du ja vielleicht eh schon, und versuchst es dir deswegen jetzt schönzureden). Wenn es rein um Rendite geht ist es halt mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die beste Entscheidung.

Und wie ebenfalls bereits gesagt: Es ist durchaus in Ordnung, so eine voraussichtliche Underperformance auch bewusst hinzunehmen, wenn man im Wohneigentum einen zusätzlichen ideellen Wert sieht. Oder wenn man den mit einem hohen Kredit verbundenen Sparzwang braucht, um sich in seinem Konsum zu mäßigen.

davo
30.12.2019, 13:27
Wenn ich jetzt gleich polemisch sein darf:

Das redest du dir halt ein, weil du dich für die andere Option entschieden hast :-p

GelbeKlamotten
30.12.2019, 13:37
Wenn ich jetzt gleich polemisch sein darf:

Das redest du dir halt ein, weil du dich für die andere Option entschieden hast :-p

Ich schreibe das so, weil ich mir nach ausführlichen und weiter anhaltenden Recherchen diese Meinung gebildet habe. Im Gegensatz zum anderen Weg bin ich ja keineswegs an irgendwas gebunden, sondern könnte mich jederzeit umentscheiden. Es wäre überhaupt kein Problem, meine Börseninvestitionen mit ein paar Mausklicks mit gutem Gewinn zu veräußern und als Eigenkapitalanteil für eine Immobilie zu verwenden. Vielleicht mache ich das irgendwann, ich verfolge laufend die Märkte. Ausschließen möchte ich das nicht. Nur momentan sehe keinen Grund, warum sich die Immobilienmärkte zukünftig langfristig besser entwickeln sollten als längerfristig historisch. Daher wähle ich die Anlageklasse mit dem besseren Erwartungswert und der größeren Risikostreuung.

h3nni
30.12.2019, 13:41
Aber ist es nicht irgendwie komisch, sich nur auf den Kommer zu verlassen? Und fast nur MSCI-Indizes zu kaufen? Irgendwie macht das ja jeder in der Szene. Und propagiert das, weil ich ja schon 1000 Anteile habe und deswegen dein Kauf meine Anteile im Wert steigen lässt.
Und wieso schreibt der Kommer lauter Bücher, wenn die Anlagen so gut performen, dass es ihm eigentlich reichen sollte?

tarumo
30.12.2019, 13:47
Das Bevölkerungswachstum bildet derzeit historisch betrachtet keine Ausnahme nach oben hin und ist nicht annähernd erklärend für die Preisentwicklung der letzten Jahre.
Und auf politische Entscheidungen hinsichtlich CO2 und ähnlichem zu spekulieren ist genauso unsinnig. .

Wir haben aktuell eine weitgehend ungesteuerte Zuwanderung in Größenordnung einer mittleren Großstadt/Jahr, die überwiegend in den Ballungsräumen ankommt. Das war vor ein paar Jahren nicht absehbar. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.
Und über CO2 "spekuliere" ich nicht, sondern es ist der feste Wille der aktuellen und wohl auch der zukünftigen Regierung, CO2 zu "bepreisen". Teils sind die Gesetze ja schon fix. Informierst Du Dich nicht über das Tagesgeschehen?
Es wird also neben dem Beton auch der Baustrom und der Laster zur Baustelle deutlich teurer. Nachdem die GKV es auch innerhalb weniger Monate geschafft hat, Milliardenüberschuss in Milliardendefizite zu verwandeln, kündigen sich hier durch die Hintertür auch weitere Steigerungen der Lohn(neben)kosten an. Der Fachkräftemangel tut ein übriges....
Wie man hieraus zukünftig sinkende Immobilienpreise ableiten kann, erschließt sich mir nicht.
Die diskutierte Nullzinsproblematik ist verschärft die Sache halt noch.

Selbst wenn wir in ein paar Jahren eine völlig andersgeartete Regierung hätten...einmal erlassene Steuern werden in den seltensten Fällen zurückgenommen, Stichwort Kaiserliche Schaumweinsteuer. Und so wird auch die Merkelsche C02 "Greta" Steuer noch in 30 Jahren Wohungsbau gegenüber den Nachbarländern erheblich verteuern.

OhDaeSu
30.12.2019, 13:50
Wer erfolgreich ist, schreibt keine Bücher. Wer Bücher schreibt, kann daher nicht erfolgreich sein.

Logisch korrekt geschlossen. Prämisse leider falsch.

Ich jedenfalls finde es befriedigend zu sehen, dass sich derartige Diskussionen hier im Forum seit Jahren im Kreise drehen. Habe nicht weniger erwartet :)

GelbeKlamotten
30.12.2019, 13:58
Aber ist es nicht irgendwie komisch, sich nur auf den Kommer zu verlassen? Und fast nur MSCI-Indizes zu kaufen? Irgendwie macht das ja jeder in der Szene. Und propagiert das, weil ich ja schon 1000 Anteile habe und deswegen dein Kauf meine Anteile im Wert steigen lässt.
Und wieso schreibt der Kommer lauter Bücher, wenn die Anlagen so gut performen, dass es ihm eigentlich reichen sollte?

Wie viele andere auch finde ich Kommers Argumentation eben sehr schlüssig. Kaum ein anderer betrachtet so nüchtern die reinen Zahlen wie er. Und die sprechen eben eine relativ eindeutige Sprache.
Und ein Indexfonds steigt ja nicht nur dann, wenn jemand den gleichen Fonds kauft. Er würde genauso steigen, wenn sehr viele Leute stattdessen 100% Google oder Facebook Aktien kaufen würden. Kein Welt-ETF-Anteilseigner profitiert stark überproportional von der Empfehlung genau dieses ETFs.

Gegenfrage: Wieso arbeitet irgendein Vorstandsmitglied eines großen börsennotierten Unternehmens noch, wenn er doch eigentlich genug Geld hat, um bis ans Lebensende ein Leben in Luxus zu leben?

Ich verlasse mich btw nicht rein auf Kommer. Ich habe z.B. einen deutlichen höheren Goldanteil im Portfolio als Kommer empfehlen würde. Einfach aus Bauchgefühl. Entgegen meinem Wissen, dass ich statistisch gesehen damit meine Renditeerwartung schmälere.

FirebirdUSA
30.12.2019, 14:12
Danke für deine Antwort. Allerdings habe ich nirgendwo gesagt, dass ich nicht bereit wäre ein Honorar zu zahlen. Ich habe lediglich geschrieben, dass ich nicht einfach ein Produkt verkauft bekommen möchte, welches mein persönliches (hohes) Risiko nicht abdeckt. Dass man im Studium (oder davor) wahrscheinlich keine konkrete ärztliche Tätigkeit versichern kann, ist mir auch klar.
Ich hab nur gefragt ob jemand konkret mit der Vorabanfrage Erfahrungen gemacht hat. Wenn du auf die Frage nicht antworten kannst, besteht auch die Möglichkeit, einfach gar nicht zu schreiben.

Ja hab ich, über Vermittler der ca 10 Gesellschaften angefragt hat. Hat gut funktioniert.

GelbeKlamotten
30.12.2019, 14:13
Wir haben aktuell eine weitgehend ungesteuerte Zuwanderung in Größenordnung einer mittleren Großstadt/Jahr, die überwiegend in den Ballungsräumen ankommt. Das war vor ein paar Jahren nicht absehbar. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.
Und über CO2 "spekuliere" ich nicht, sondern es ist der feste Wille der aktuellen und wohl auch der zukünftigen Regierung, CO2 zu "bepreisen". Teils sind die Gesetze ja schon fix. Informierst Du Dich nicht über das Tagesgeschehen?
Es wird also neben dem Beton auch der Baustrom und der Laster zur Baustelle deutlich teurer. Nachdem die GKV es auch innerhalb weniger Monate geschafft hat, Milliardenüberschuss in Milliardendefizite zu verwandeln, kündigen sich hier durch die Hintertür auch weitere Steigerungen der Lohn(neben)kosten an. Der Fachkräftemangel tut ein übriges....
Wie man hieraus zukünftig sinkende Immobilienpreise ableiten kann, erschließt sich mir nicht.
Die diskutierte Nullzinsproblematik ist verschärft die Sache halt noch.

Selbst wenn wir in ein paar Jahren eine völlig andersgeartete Regierung hätten...einmal erlassene Steuern werden in den seltensten Fällen zurückgenommen, Stichwort Kaiserliche Schaumweinsteuer. Und so wird auch die Merkelsche C02 "Greta" Steuer noch in 30 Jahren Wohungsbau gegenüber den Nachbarländern erheblich verteuern.

Da sind wir mal wieder beim 'recency bias'. Selbst wenn irgendeine CO2 Steuer den Immobilienpreis mittelfristig noch mal um 5% anheben würde (was ich für unwahrscheinlich halte), hätte das keine entscheidende Relevanz für ein Investmeht über mehrere Jahrzehnte. Eine solche Entscheidung solltest du etwas fundamentaler angehen und nicht vorwiegend mit dem aktuellen Tagesgeschehen begründen.

h3nni
30.12.2019, 14:30
Argumentationen, die schlüssig sind, können aber auch im Falschen schlüssig scheinen. Wie zB flatearth oder so. Allgemein finde ich es spannend, aus bisherigen Verläufen Vorhersagen für die Zukunft machen zu wollen. Man weiß ja nie, was in der Zukunft passiert.
Klar steigen Aktienfonds auch bei Einzelanlagen. Aber wer zockt denn dauerhaft mit so viel? Ein ETF ist ja gefühlt bombensicher und bitte 20% deines Nettos anlegen. Dann steigt der Kurs doch eigentlich garantiert?

Es gibt aber wenige Dax-Manager, die Bücher schreiben "wie werde ich Dax-Manager", "die große Reichwerden-Bibel" usw. Ich finde diese Schlagzeilen wie "Banken zocken dich ab" irgendwie katastrophistisch. So wie die ganzen Weltuntergang-Bücher.

davo
30.12.2019, 15:28
U.a. hat man dann halt keine Absicherung gegen den durchaus immer wieder passierenden Krisenfall. Wer dann zum falschen Zeitpunkt in Rente geht, gehen will oder gehen muss, hat ein großes finanzielles Problem. Da bringen einem die im Langzeitdurchschnitt kompetitiven Renditen dann herzlich wenig ;-) Immobilien sichern einen viel besser gegen wirtschaftliche Krisensituationen ab.

Aber am Ende muss natürlich, logisch, jeder selbst wissen, was er tut. Manche verzocken sich halt. Ich persönlich halte es für verantwortungslos, primär oder gar ausschließlich auf Wertpapiere zu setzen, ganz egal wie gut die Renditen im Langzeitdurchschnitt sind. (Mal ganz davon abgesehen, dass im Vergleich zu Immobilien immer öfter sogar der mittelfristige Durchschnitt abstinkt.)

GelbeKlamotten
30.12.2019, 15:37
U.a. hat man dann halt keine Absicherung gegen den durchaus immer wieder passierenden Krisenfall. Wer dann zum falschen Zeitpunkt in Rente geht, gehen will oder gehen muss, hat ein großes finanzielles Problem. Da bringen einem die im Langzeitdurchschnitt kompetitiven Renditen dann herzlich wenig ;-) Immobilien sichern einen viel besser gegen wirtschaftliche Krisensituationen ab.

Aber am Ende muss natürlich, logisch, jeder selbst wissen, was er tut. Manche verzocken sich halt. Ich persönlich halte es für verantwortungslos, primär oder gar ausschließlich auf Wertpapiere zu setzen, ganz egal wie gut die Renditen im Langzeitdurchschnitt sind. (Mal ganz davon abgesehen, dass im Vergleich zu Immobilien immer öfter sogar der mittelfristige Durchschnitt abstinkt.)

Wieso sollte eine Immobilie da besser sein? Auch eine Immobilie, besonders in der aktuellen Marktsituation, kann problemlos 50% im Wert einbrechen. Wenn du sie dann auch noch schnell verkaufen musst, gehst du unter umständen nicht nur mit hohem verlust, sondern auch noch hoch verschuldet aus der sache raus.

Eine 100% aktienquote bis in den ruhestand zu halten ist nicht sinnvoll, da gebe ich dir recht. Je nach gesamtsituation, eigener lebenserwartung und familiärer situation sollte man einen teil schon vorher umschichten.

Für eine halbwegs gesunde 30 jährige halte ich eine 100% aktienquote für in ordnung. Wenn man in dem alter dauerhaft arbeitsunfähig wird, dann reichen die wenigen ersparnisse so oder so nicht weit. Ansonsten hat in dem alter ohnehin nicht das aktien- oder immobilieninvestment, sondern das humankapital, sprich die eigene arbeitskraft, den größten anteil an der altersvorsorge.

BXL
30.12.2019, 18:22
Ich bin die letzten Seiten jetzt nur überflogen, allerdings habe ich bis jetzt noch nicht gesehen, dass die Möglichkeit des Immobilienkaufs mit anschließender Vermietung diskutiert wurde (als weitere Anlageklasse neben Aktien). Wenn man hier Immobilien mit guten Mietrenditen (>5%) in gut vermietbaren Lagen findet, entsteht nochmal ein ganz anderer Hebel. Im Gegensatz zu Aktien, gibt einem hierfür die Bank nämlich Geld.

davo
30.12.2019, 18:30
Das habe ich als selbstverständlich vorausgesetzt. Habe ja auch explizit "Immobilien" geschrieben, mich also nicht nur auf eine einzige, selbst bewohnte bezogen. Wäre ja ziemlich doof, wenn man nur von der Wertsteigerung profitieren will und die Immobilie stehenlässt, auf das laufende Einkommen verzichtet. Geht natürlich bei der ersten (selbst bewohnten) nicht, aber bei allen weiteren schon :-))

freak1
30.12.2019, 18:57
Dafür musst du dich halt mit Mietern rumschlagen. Einmal Mietnomade drinnen, darfst direkt 10k+ reinbuttern um zu renovieren.

tarumo
31.12.2019, 13:59
Ich jedenfalls finde es befriedigend zu sehen, dass sich derartige Diskussionen hier im Forum seit Jahren im Kreise drehen. Habe nicht weniger erwartet :)

Nicht nur im Kreise drehen, sondern vorher noch falsch abgebogen. Es ging nicht um eine Altersvorsorge zusätzlich zur ÄV, sondern um die monatlichen Zahlungen, die eine BUV leisten würde (also sagen wir mal Minimum 3000 EUR, als OA/CA natürlich mehr).

Wenn irgendeiner der Schreiber hier jeden Monat > 3000 EUR an Mieteinnahmen oder aus ETFs erlöst- herzlichen Glückwunsch. Dann kann man in der Tat über die Notwendigkeit einer BUV diskutieren (wenngleich das Geld trotzdem fehlen würde im Falle einer BU). Meine ETFs schaffen das noch nicht mal übers halbe Jahr.

Und monatliche Mieteinnahmen in dieser Höhe schaffen wir ebenso nicht, erst recht nicht, wenn man die Unkosten in Abzug bringt (ja, den Notar zahlte ich aus den Mieteinnahmen, auch wenn hier vehement was anderes behauptet wird. Ich habe das Geld lediglich vorgestreckt).

Von daher...Thema verfehlt.

Edit: für eine Altersvorsorge wären die Tipps in der Tat wertvoll...aber halt im falschen Thread

GelbeKlamotten
31.12.2019, 14:24
Und monatliche Mieteinnahmen in dieser Höhe schaffen wir ebenso nicht, erst recht nicht, wenn man die Unkosten in Abzug bringt (ja, den Notar zahlte ich aus den Mieteinnahmen, auch wenn hier vehement was anderes behauptet wird. Ich habe das Geld lediglich vorgestreckt

für deine eigene persönliche bilanz kannst du das rechnen wie du willst. Für den vergleich kaufen vs. mieten ist immer noch einfach der vergleich der cashflows relevant, vollkommen egal was du für dich selbst womit gegenrechnest.

tarumo
31.12.2019, 15:08
Dann müßte es ja Unmengen an Firmen geben, die z.B. abgelegene Gartengrundstücke o.ä. (ohne Baurecht) aufkaufen, dann einen fünfstelligen Betrag für den Notar und einen nochmal fünstelligen Betrag Grunderwerbssteuer hinlegen, um das ganze für 50-100 EUR/Monat an Leute zu vermieten, die dort Bogenschießen oder Bienenkästen aufstellen wollen?
Ich befürchte aber, die rechnen so wie ich und deswegen gibt es dieses Geschäftsmodell auch nicht.
Jetzt sind wir aber endgültig OT

freak1
31.12.2019, 16:35
@tarumo
Tatsächlich gab es vor kurzem einen guten Artikel der beleuchtet hat, warum u.a. die Preise für Gewerbeimmobilien in DE so explodieren. Versicherungen/Banken/Fonds kaufen einfach alles an Immobilien auf weil dass immer noch günstiger ist als Negativzinsen zu zahlen bzw. das Geld irgendwo hin muss.