Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welcher Facharzt? Operativ, aber nicht zu "stressig"
Spricht eigentlich irgendwas besonders für ein operatives Fach oder ist das einfach Geschmackssache?
Spricht eigentlich irgendwas besonders für ein operatives Fach oder ist das einfach Geschmackssache?
Nö, man kann interessante OPs machen, ist handwerklich tätig.
PJler123
19.01.2020, 18:19
Vielen, vielen Dank für die ganzen hilfreichen Beiträge. Ich lese hier aktiv mit und würde gerne auf einige der Beiträge antworten. Dementsprechend ist mein Beitrag ziemlich lang.
Operativ und nicht stressig = eher selten. Optionen sind dann Derma/Uro/Auge/HNO.
Finde OPs auch sehr interessant, fand es schon toll im PJ mal einen Kirschner Draht zu entfernen oder zuzunähen.
Nach dem PJ wollte ich auch Ortho (später dann Spezialisierung Hand/Schulter machen) , dann nochmal gut drüber nachgedacht und eingesehen, dass das doch nix für mich ist.
Bei meiner letzten Arbeit, habe ich eine Assistentin in der Neurochirurgie (nach 3 Jahren Zeit dort) kennengelernt, die auch darüber klagte, dass sie fast nur noch im KH sei, es seien ihre besten Jahre (das stimmt aus biologischer Sicht) und sie strebe nun Allgemeinmedizin an. Die Kollegin ist in der NC angetreten wegen der Interesse an einem spannenden operativen Fach und hat wieviele erst später erkannt, wieviel Entbehrung dies bedeuten kann. Manche müssen auch irgendwo anfangen und dann ihren Weg finden durch eigene Erfahrungen.
Würde dir Allgemeinmedizin empfehlen, man kann vllt kleinere Sachen chirurgisch versorgen/hat ein breites Spektrum/muss die ernsthaften Erkrankungen erkennen als eine Art Lotse. Im Rahmen der Weiterbildung Allgemeinmedizin könntest du dann in der Chirurgie arbeiten.
Ich habe auch mal überlegt, Allgemeinmediziner zu werden. Jedoch hat die Famulatur mich vom Gegenteil überzeugt. Die Arbeit erschien mir relativ eintönig, da viele Patienten nur wegen „gelben Scheinen“ und Überweisungen den/ie Allgemeinmediziner/in aufsuchen. Abgesehen davon gab es gelegentlich mal einen spannenden Fall. Auf Dauer wäre es nichts für mich.
Als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie kann man sich doch gut niederlassen und auch rein konservativ arbeiten. Von den 72 Monaten Weiterbildungszeit kannst du außerdem 12 Monate schon im ambulanten Bereich ableisten. Um etwas Notfälle und Stress kommt man in der restlichen Weiterbildungszeit wohl nicht rum (dann vielleicht eher nicht für einen Maximalversorger arbeiten), aber das wird dir auch in jedem anderen Fach in der Weiterbildungszeit nicht anders gehen.
Und was die Strahlenbelastung angeht. Ja, wir röntgen intraoperativ tatsächlich mehr als andere Fächer, aber das trifft ja nicht auf alle OPs zu, außerdem ist man als Assistent nicht so viel im OP wie als PJler und man ist (zumindest für sehr lange Zeit) auch nicht derjenige, der bei der Kontrolle der Osteosynthese bei Radiusfraktur seine Hand in den Bildwandler hält ;) Für den Rest hat die Schutzkleidung ggf inkl. Brille ihre Funktion.
Laut meinen Erfahrungen kamen die Assistenten gelegentlich (1-3x/Woche) in den OP. Zudem war die Strahlenbelastung auch vom Operateur abhängig. Der eine durchleuchtet für Sekundenbruchteile und der andere macht aus dem Röntgenbildern direkt Videomaterial.
ich finde das ganze ne gute idee, muss ja, als angehender plastiker.
aber die alternative nach der ausbildung muss nicht 'titten und ärsche' sein.
die plastische chirurgie ist auch klinisch ein großes wachstumsgebiet und nach und nach werden wir in immer mehr kliniken auftauchen um mit wundproblemen und co zu helfen.
dadurch kommt man als facharzt auch klinisch in vielen häusern gut unter, ohne dass man dafür ein rein ästhetisches spektrum operieren muss. und da man häufig als spezialist in einer anderen abteilung angestellt wird (z.B. in einer unfallchirurgischen abteilung), braucht man sich um dienste und wochenenden dann häufig auch keine sorgen machen.
das ist halt EINE der möglichkeiten. gibt logischerweise auch rein plastische abteilungen, in denen man ne ruhige kugel schieben kann, falls die niederlassung keine option ist.
dass die arbeitsbelastung in der ausbildung hoch ist, kann ich allerdings definitiv bestätigen. war in meinen letzten diensten fast durchgehend in den nächten drin und hab mir die finger wundoperiert. kaputte hände, schwere weichteilinfektionen, schwere verbrennungen...in großen plastischen zentren ist nachts immer was los. wir sind in unserem großen städtischen maximalversorger die abteilung, die nachts am meisten operiert. gut für die ausbildung, schlecht für den nachtschlaf.
Bei der Arbeitsbelastung bzw. bei dem Stress ging es mir eher um den Dauerzustand. Einige Fachbereiche, bspw. AVC, finden wenig Nachwuchs und die Oberärzte sind auch relativ stark gestresst. Das die Assistenzarztzeit nicht frei vom Stress ist, ist mir bewusst und ich nehme es auch in Kauf 5-6 Jahre in den sauren Apfel beißen zu müssen.
Ortho, Plastische, HNO. Aber es scheint so, als würdest du alles aus Prinzip ausschließen :-)) Man kann sich mit Uro z.B. gut niederlassen. Dafür kann man IMHO schon fünf Jahre für die Assi-Zeit opfern. Aber wenn du überall einen Haken findest, wird es eben nicht leicht... dann bleibt wirklich nur noch Zahnmedizin :-))
Uro in einer mittelgroßen bis großen Klinik ist, glaube ich, auch kein Zuckerschlecken. Wenn man nur an die ganzen Uro-Notfälle denkt…
Süß. Schonmal was von Gefäßchirurgie gehört? Hast du ungefähr eine Ahnung was eine fEVAR ist und was eine reine Durchleuchtungszeit von mehr als zwei Stunden bedeutet?
Aber dafür haben wir zusätzliche Bleiwände und die Hand in den Strahlengang zu halten ist mir innerhalb des letzten Jahres nur ein einziges Mal passiert als ich zu faul war den Katheter umständlich richtig zu platzieren und stattdessen den einen Gefäßabfluss zugedrückt hab.
Gefäßchirurgie war bisher noch nicht ausgeschlossen.
Spannend ist es allemal.
Arbeitsbelastung ist in der Weiterbildung schon gegeben. Aus zwei Gründen: die Patienten sind schwer krank brauchen also auch auf Station eine gewisse Aufmerksamkeit, die kannst du nicht so einfach rumliegen lassen wie das unsere Unfallchirurgen machen, und die OPs dauern so lange bis die Abschlussangio gut ist. Und der Zeitraum Schnitt bis Abschlussangio (nicht zu verwechseln mit Kontrollangio zwischendrin) ist manchmal bissl variabel. Oder wie es der Unfallchirurgische Kollege heute ausgedrückt hat nachdem ich in ihm einer mehrsekündigen aber klaren Mitteilung zu verstehen gegeben hab dass er sich seine komische Osteosynthese erstmal aufschieben kann weil wir Gefäßchirurgen jetzt erstmal in den OP gehen "ok, also braucht ihr jetzt erstmal zwei bis fünf Stunden".
Operativ? Unbedingt! Wir machen so viele OPs das glaubst du kaum. Und wenns sein muss am gleichen Patienten ;-)
Möglichkeit zur Niederlassung: einigermaßen. es gibt tatsächlich niedergelassene Gefäßchirurgen. Dabei muss man unterscheiden zwischen Vollblut-Gefäßchirurgen die auch als Belegärzte noch offene Aorten operieren (das gibt es tatsächlich!) und den Gefäßchirurgen die dann ihr Spektrum reduziert haben. Das komplette Spektrum der Diagnostik ist weiterhin möglich, bei geeigneten Strukturen kann man interventionell tätig sein oder man reduziert sich auf den lukrativen Bereich der Varizenchirurgie. Alles möglich.
Ich war für einige Wochen in der Gefäßchirurgie und es war - von der Arbeitsbelastung her - die reinste Katastrophe. Dort gehörte es zum guten Ton jeden Tag Überstunden zu schieben und teilweise waren die Fachärzte davon nicht verschont. Die OPs an sich waren jedoch super interessant von periph. Bypassen bis hin zu Karotisstenosen war alles dabei.
Vermutlich ist die Strahlenbelastung (aufgrund der vielen Angios) in diesem Fachbereich auch relativ hoch, oder?
Wie wäre es mit Neurochirurgie?
Filigranes präzises Arbeiten (außer bei Notfalltrepanation :-)) ), interessante Patienten, oft lange Nachbetreuung der Patienten, Stress kommt auf die Abteilung an. Und man kann sich auch niederlassen und konservativ/interventionell Bandscheiben etc versorgen.
Ich habe nur bei einer neurochirurgischen Operation assistiert. Gefiel mir gut und die Leute waren auch relativ entspannt. Wie sieht es hier mit der Strahlenbelastung aus?
Augenheilkunde KANN sehr entspannt sein, muss es aber nicht. Wir hatten neben unserem normalen Dienst auch in den Nacht- und Wochenenddiensten noch den Konsildienst für andere Abteilungen an der Backe. Das konnte dann schon in ordentliche Rennerei ausarten - zumal unsere Augenklinik auch über die ZNA lief, wir also quasi alles bekamen, was auf gut Glück ins Klinikum gefahren ist statt am Wochenende erstmal den normalen Augen-Notdienst aufzusuchen.
Was das Operieren angeht, gibt es solche und solche Kliniken. Meistens darf man als Assistent kleine Lidoperationen, Augenmuskeloperationen und intravitreale Injektionen machen. Katarakte und Co sind dann schon wieder abteilungsabhängig. Die einen machen es, die anderen nicht. Assistenzen im OP gibt es so gut wie gar nicht. Sind fast alles One-Player-OPs. Fünf Jahre Weiterbildung bedeuten eben oft nicht, dass man sich danach niederlassen und fröhlich operieren kann.
Ansonsten plagt man sich wie in allen anderen Fächern auch mit Stations- und Ambulanzarbeit rum.
Ich habe mehrere Kollegoiden erlebt, die zu uns kamen, weil sie meinten, Auge sei einfach und man könne eine ruhige Kugel schieben. Die haben sich meist schon in der Probezeit was anderes gesucht... :-nix
Ich habe mal von einem Kliniker der AugHK gehört, dass man das Operieren im Ausland, bspw. in Indien oder Nepal, lernen „muss“. Stimmt das? Wäre für mich ein Ausschlusskriterium.
Spricht eigentlich irgendwas besonders für ein operatives Fach oder ist das einfach Geschmackssache?
Für mich ist der wichtigste Grund die Abwechslung. Ständig auf der Station zu „hocken“ ist einfach nichts für mich. Vielleicht ist es auch das relativ junge Alter und man ist auf der Suche nach „Action“. Jedoch sagten auch einige erfahrene Krankenhausmitarbeiter, dass sie sich – bei einer möglichen Neuentscheidung – für ein entspannteres Fach entscheiden würden (Anästhesie, Radio). Bin mir nicht so sicher, ob da etwas „dran ist.“
Idealerweise hätte ich gerne die Kombination aus beiden Tätigkeitsfeldern (Station und OP) bei geringer Stressbelastung. Dies gibt es anscheinend leider nicht :(
Feuerblick
19.01.2020, 18:29
Man MUSS das Operieren nicht im Ausland lernen... zumindest nicht, wenn man jemanden findet, der die Ausbildung der Assistenzärzte fördert. Ist inzwischen tatsächlich häufiger als früher der Fall. Aber man darf nicht vergessen, welche Struktur die Augenheilkunde hat: Niedergelassene Operateure sind auf einen guten Ruf und Mund-zu-Mund-Propaganda angewiesen. Wenn da ein Newbie/Weiterbildungsassi Blödsinn operiert, macht sich das nicht gut. In die Kliniken werden oft nur Leute mit komplizierten Augen oder schwierigen Narkosen geschickt. Nicht ideal für Anfänger. Größere Praxiverbünde können da manchmal mit Rotationen Abhilfe schaffen, aber dort ist es nun alles, aber nicht stressfrei. Und eben auch gewinnorientiert. Ich kenne mehr Kollegen, die das Operieren im Inland gelernt haben als im Ausland. Dennoch... eine Garantie für Cat-Operationen oder mehr bis zum Facharzt wird es nicht geben.
Hmm, Allgemeinmedizin ist auch nicht nur AU ausfüllen (die jetzt auch digital wird). Für mich persönlich wäre es wegen der vielen Anfragen auch die 2. Wahl gewesen.
Naja also die meisten Chirurgen, die ich kenne machen Überstunden und klagen nicht ständig drüber. Die Strahlenbelastung sollte mit modernen Hilfsmitteln/Schutz keine Schäden verursachen. Strahlung kann auch anregend sein für die Zellen :-). Bei Familienplanung mit 3-4 Kindern allerdings eher hinderlich, da man dann nie im OP ist. NC kenne ich von mehreren Unikliniken, die Kollegen hatten immer viel zu tun.
Anästhesie wäre meine 4. Wahl gewesen, es ist ein Serviceportal ist, wo der Pat. nach der OP verschwindet. Intensivmed. Notarzt sind auch nicht meine Welt. Radiologie ist genauso eine Serviceeinheit, wo man den Patient aus dem Auge verliert, wenn er weg ist, das CT/MRT ist auch nur ein Puzzleteil der Diagnose, oft sieht man den Patient nicht, wäre meine 2. Wahl gewesen.
Ja Innere Station jahrelang wäre für mich auch extrem langweilig. Hier gibt es sog. kleinere operative Fächer: HNO/GYN/AUGE/URO/DERMA mit weniger Stress, aber die kommem für dich auch nicht in Frage.
Für mich ist der wichtigste Grund die Abwechslung. Ständig auf der Station zu „hocken“ ist einfach nichts für mich. Vielleicht ist es auch das relativ junge Alter und man ist auf der Suche nach „Action“. Jedoch sagten auch einige erfahrene Krankenhausmitarbeiter, dass sie sich – bei einer möglichen Neuentscheidung – für ein entspannteres Fach entscheiden würden (Anästhesie, Radio). Bin mir nicht so sicher, ob da etwas „dran ist.“
Idealerweise hätte ich gerne die Kombination aus beiden Tätigkeitsfeldern (Station und OP) bei geringer Stressbelastung. Dies gibt es anscheinend leider nicht :(
Dann könntest du doch auch einfach interventionelle Radiologie machen. Oder Gastro-Ambulanz mit Endo-Ambulanz, bzw. Gastro-Praxis. Oder oder oder.
Hallo daCapo,
Du wirst als ärztlicher "Anfänger" in jedem Fach erstmal unentspannt und überfordert sein. Das ist halt so. Ich garantiere Dir, dass Du Dich nirgendwo langweilen wirst, im Gegenteil, Du wirst Dich irgendwann nach Langeweile regelrecht sehnen!
Operative Fächer sind für Dich spannend. Mal sehen, ob das noch so ist, wenn Du Deinen ersten Patienten im Schockraum sterben siehst.
Vielleicht überdenkst Du nochmal Deine Erwartungen an den Arztberuf an sich, bevor Du ein Fach nach dem anderen aussortierst. In den meisten ärztlichen Fächern geht es zudem vorrangig um Menschenleben. Wenn Du Anästhesie als "Serviceportal" bezeichnest, zeigt mir das, dass Du keine Ahnung von AINS hast.
Vielleicht wären MiBi, Labormedizin oder Humangenetik auch eine Alternative für Dich.
Grüße von Zilia
Dann könntest du doch auch einfach interventionelle Radiologie machen. Oder Gastro-Ambulanz mit Endo-Ambulanz, bzw. Gastro-Praxis. Oder oder oder.
Interventionelle Radiologie ist nun wirklich mit einer eher höheren Strahlenbelastung verbunden, oft sind in der Radiologie dort vorpreschende Fachärzte/sehr engagierte weit fortgeschrittene Assistenten zu finden, eigene Station haben kaum welche. Wir hatten auch einige Neurochirurgen zur Rotation, da man ja "nur" mit einem Katheter arbeitet, wollten die alle zurück/ haben ihre OPs vermisst.
Gastro- und Endokrinologieambulanz ist auch eher was für Fach- und Oberärzte/fortgeschrittene Assistenten, außerdem muss man Gastro- Kolo- mögen; sind auch keine richtigen OPs. Nebenbei haben die Internisten sehr große Stationen zu besetzen mit Personal.
Klar. Aber es gibt an großen Kliniken meist auch Fachärzte, die nur endoskopieren und/oder nur in der Ambulanz sind. Oder man geht eben in die Praxis.
Es ging ja explizit um "Action", nicht um OPs.
Hallo daCapo,
Du wirst als ärztlicher "Anfänger" in jedem Fach erstmal unentspannt und überfordert sein. Das ist halt so. Ich garantiere Dir, dass Du Dich nirgendwo langweilen wirst, im Gegenteil, Du wirst Dich irgendwann nach Langeweile regelrecht sehnen!
Operative Fächer sind für Dich spannend. Mal sehen, ob das noch so ist, wenn Du Deinen ersten Patienten im Schockraum sterben siehst.
Vielleicht überdenkst Du nochmal Deine Erwartungen an den Arztberuf an sich, bevor Du ein Fach nach dem anderen aussortierst. In den meisten ärztlichen Fächern geht es zudem vorrangig um Menschenleben. Wenn Du Anästhesie als "Serviceportal" bezeichnest, zeigt mir das, dass Du keine Ahnung von AINS hast.
Vielleicht wären MiBi, Labormedizin oder Humangenetik auch eine Alternative für Dich.
Grüße von Zilia
Direkt beleidigt sein hilft nicht im Leben, bitte einfach die Meinung andere Leute akzeptieren, obwohl man sie nicht teilt. Das sollte jeder Berufsanfänger auch mal lernen :-winky
Hier ging es um Anästhesie: Der Patient geht zur Narkoseaufklärung, erhält eine gute zu ihm passende Narkose und dann fragt der Anästhesist am Folgetag ob alles ok war. --> Wer es mag gerne, wird viel gesucht. Da der Patient aber auf der Chirurgie liegt, kann man die Anästhesie als Art "Service" bezeichnen. Das muss man nicht negativ auffassen und war auch nicht so gemeint.
Hallo daCapo,
Du wirst als ärztlicher "Anfänger" in jedem Fach erstmal unentspannt und überfordert sein. Das ist halt so. Ich garantiere Dir, dass Du Dich nirgendwo langweilen wirst, im Gegenteil, Du wirst Dich irgendwann nach Langeweile regelrecht sehnen!
Operative Fächer sind für Dich spannend. Mal sehen, ob das noch so ist, wenn Du Deinen ersten Patienten im Schockraum sterben siehst.
Vielleicht überdenkst Du nochmal Deine Erwartungen an den Arztberuf an sich, bevor Du ein Fach nach dem anderen aussortierst. In den meisten ärztlichen Fächern geht es zudem vorrangig um Menschenleben. Wenn Du Anästhesie als "Serviceportal" bezeichnest, zeigt mir das, dass Du keine Ahnung von AINS hast.
Vielleicht wären MiBi, Labormedizin oder Humangenetik auch eine Alternative für Dich.
Grüße von Zilia
Das war auch außer an Dich an den TE adressiert; ich konnte meinen Beitrag nur nicht mehr formatieren, sorry.
Ich bin nicht beleidigt, ich akzeptiere andere Meinungen und stehe der Anästhesie neutral gegenüber, da ich in einem anderen Fach tätig bin.
Beste Grüße, Zilia
Jetzt hast du dich selber zitierst, man kann Beiträge unten rechts bearbeiten. Ich habe leider schon sehr viele Patienten sterben sehen, aber das hat garnix mit Anästhesie zu tun.Ich sehe eine Narkose als "Service" für ein operatives Fach. Diese Meinung wirkt für mich nicht beleidgend. Vielmehr begrüße ich es, dass der -Chirurg das nicht zusammen mit einer Pflegekraft mehr macht. Bevor es das Fach Anästhesie gab, war es so üblich.
Anscheinend hier üblich Personen direkt persönlich anzugreifen, sehr unprofessionell.
Das Beitragsändern funktioniert bei mir einfach nicht. Keine Ahnung, woran das liegt. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, auch wenn es off-topic ist. Ist alles sehr unübersichtlich für mich.
Feuerblick
19.01.2020, 19:42
Eigentlich müsstest du inzwischen den Button „Bearbeiten“ unten rechts in deinen Beiträgen (neben „Antworten“ und „Zitieren“) sehen. Funktioniert erst ab einer gewissen Anzahl von Beiträgen, die du aber erreicht haben solltest.
Anscheinend hier üblich Personen direkt persönlich anzugreifen, sehr unprofessionell.
Ich dachte man soll nicht gleich beleidigt sein? :-p
Ich dachte man soll nicht gleich beleidigt sein? :-p
Heute morgen hat man mir unterstellt, alle Personen aus dem Mittelmeer mit Schmerzen als psychosomatisch abzustempeln. Das geht natürlich nicht. Man muss persönliche Angriffe/falsche Behauptungen klar kennzeichnen im Netz und den Leuten auch ihre Grenzen aufzeigen ohne sich dabei auf ihr Niveau zu begeben. Die Hemmschwelle hier oder bei Facebook sitzt immer noch ganz tief, und hier kann man noch drüber hinwegsehen, aber was sollen Politiker, die ja (mit Niveau) diskutieren möchten, sagen? Habe mal Diskussionen über weitaus brisantere Themen als Wahl einer Weiterbildung (mit wenig Stress, aber mit viel Aktion) verfolgt bei Facebook. So endet man dann, wie Renate Künast: :-winky. Ehrlich gesagt: Nicht Lustig!
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/facebook-kommentare-gegen-renate-kuenast-gericht-erlaubt-diese-beleidigungen-64799900.bild.html
@Feuerblick:
Danke, aber ich kann an meinen eigenen Beiträgen nach wie vor nichts ändern und werde diesbezüglich von der Technik her "behandelt", als wäre ich gar nicht eingeloggt. Sehe rechts unten nur "Antworten", "Zitieren" oder "Beitrag zum Zitieren auswählen". Vielleicht existiere ich hier ja gar nicht wirklich. :-nix
Versuch es jetzt bitte noch einmal.
Heerestorte
19.01.2020, 21:44
Ich habe nur bei einer neurochirurgischen Operation assistiert. Gefiel mir gut und die Leute waren auch relativ entspannt. Wie sieht es hier mit der Strahlenbelastung aus?
Meist wird bei Bandscheiben vor der eigentlichen Op 1-2 mal geröngt um die richtige Höhe zu markieren.
Ansonsten bei WS-Versteifungen halt auch paar mal für die Überprüfung der Lage der SChrauben.
Bei Hypophysen wird anfangs auch ein paar Mal geröngt.
Aber ansonsten gibt es eher Postoperativ n CT/MRT zur Kontrolle.
Würde sagen, dass sie schon deutlich geringer als in der UCH ist.
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