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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welcher Facharzt? Operativ, aber nicht zu "stressig"



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Dooly
19.01.2020, 22:34
Danke für die Antworten auf meine Frage. :)

Bin gespannt, wo du landen wirst. Würde mich freuen, wenn du berichtest. Ein Wechsel ist ja anscheinend auch nicht so ungewöhnlich, also wirst du dich schon richtig entscheiden. ^^
Ich gehe erst im Herbst ins PJ aber ich werde mich später bestimmt auch nicht so gut entscheiden können. Ich mag vieles, fast alles, aber wahrscheinlich hab ich von vielen Fächern auch ne falsche Vorstellung. Die Antworten an dich sind also auch für mich hilfreich. :)

PJler123
24.01.2020, 20:31
Man MUSS das Operieren nicht im Ausland lernen... zumindest nicht, wenn man jemanden findet, der die Ausbildung der Assistenzärzte fördert. Ist inzwischen tatsächlich häufiger als früher der Fall. Aber man darf nicht vergessen, welche Struktur die Augenheilkunde hat: Niedergelassene Operateure sind auf einen guten Ruf und Mund-zu-Mund-Propaganda angewiesen. Wenn da ein Newbie/Weiterbildungsassi Blödsinn operiert, macht sich das nicht gut. In die Kliniken werden oft nur Leute mit komplizierten Augen oder schwierigen Narkosen geschickt. Nicht ideal für Anfänger. Größere Praxiverbünde können da manchmal mit Rotationen Abhilfe schaffen, aber dort ist es nun alles, aber nicht stressfrei. Und eben auch gewinnorientiert. Ich kenne mehr Kollegen, die das Operieren im Inland gelernt haben als im Ausland. Dennoch... eine Garantie für Cat-Operationen oder mehr bis zum Facharzt wird es nicht geben.
Das hört sich schonmal gut an. Ich habe nur von einem Kliniker an einer UNI-Klinik gehört, dass es üblich sei, im Ausland das Operieren zu lernen.


Hmm, Allgemeinmedizin ist auch nicht nur AU ausfüllen (die jetzt auch digital wird). Für mich persönlich wäre es wegen der vielen Anfragen auch die 2. Wahl gewesen.

Naja also die meisten Chirurgen, die ich kenne machen Überstunden und klagen nicht ständig drüber. Die Strahlenbelastung sollte mit modernen Hilfsmitteln/Schutz keine Schäden verursachen. Strahlung kann auch anregend sein für die Zellen :-). Bei Familienplanung mit 3-4 Kindern allerdings eher hinderlich, da man dann nie im OP ist. NC kenne ich von mehreren Unikliniken, die Kollegen hatten immer viel zu tun.

Anästhesie wäre meine 4. Wahl gewesen, es ist ein Serviceportal ist, wo der Pat. nach der OP verschwindet. Intensivmed. Notarzt sind auch nicht meine Welt. Radiologie ist genauso eine Serviceeinheit, wo man den Patient aus dem Auge verliert, wenn er weg ist, das CT/MRT ist auch nur ein Puzzleteil der Diagnose, oft sieht man den Patient nicht, wäre meine 2. Wahl gewesen.

Ja Innere Station jahrelang wäre für mich auch extrem langweilig. Hier gibt es sog. kleinere operative Fächer: HNO/GYN/AUGE/URO/DERMA mit weniger Stress, aber die kommem für dich auch nicht in Frage.
Ich habe die Übersicht verloren. Allgemeinmedizin war deine zweite Wahl. Was war deine erste Wahl? Bzw. wofür hast du dich letztendlich entschieden?

Klar. Aber es gibt an großen Kliniken meist auch Fachärzte, die nur endoskopieren und/oder nur in der Ambulanz sind. Oder man geht eben in die Praxis.

Es ging ja explizit um "Action", nicht um OPs.
Damit rede ich mir die Innere immer schön. Aber im PJ musste ich auch feststellen, dass viele Assistenzärzte, abgesehen von der Sonographie, nur Stationsarbeit erledigen. Ich wäre schon enttäuscht, wenn ich erst nach 5-6 Jahren „handwerklich“ etwas tun könnte.


Danke für die Antworten auf meine Frage. :)

Bin gespannt, wo du landen wirst. Würde mich freuen, wenn du berichtest. Ein Wechsel ist ja anscheinend auch nicht so ungewöhnlich, also wirst du dich schon richtig entscheiden. ^^
Ich gehe erst im Herbst ins PJ aber ich werde mich später bestimmt auch nicht so gut entscheiden können. Ich mag vieles, fast alles, aber wahrscheinlich hab ich von vielen Fächern auch ne falsche Vorstellung. Die Antworten an dich sind also auch für mich hilfreich. :)
Wäre schön, wenn ich mich entscheiden könnte �� Ich weiß halt nicht, ob ich zunächst in der Chirurgie anfangen sollte oder in der Inneren...


Danke nochmal für alle hilfreichen Beiträge :)

WackenDoc
24.01.2020, 21:07
Mach dir mal nicht zu viele Gedanken. Fang da an, wo du denkst, dass es passt. Und wenn es nicht passt, dann wechselst halt.

PJler123
24.01.2020, 21:39
Mach dir mal nicht zu viele Gedanken. Fang da an, wo du denkst, dass es passt. Und wenn es nicht passt, dann wechselst halt.

Und was würdest du mir empfehlen? Mit einem chirurgischen Fach anfangen? Oder mit Innere?

Danke.

WackenDoc
24.01.2020, 21:41
Ist doch völlig wumpe- fang da an, wo du ne passende Stelle findest und von dem du denkst, dass es am besten passt.

PJler123
24.01.2020, 21:50
Ist doch völlig wumpe- fang da an, wo du ne passende Stelle findest und von dem du denkst, dass es am besten passt.

Danke. Was hälst du eigentlich von diesen "Welcher Facharzt passt zu mir-Tests"? Sind diese Test hilfreich?


Grüße

WackenDoc
25.01.2020, 08:45
Himmel- du bist doch erwachsen. Mach das, was dir am meisten zusagt. Was soll dir so ein Test helfen?
Schau dir meinetwegen noch die Liste der möglichen Fachärzte einer beliebigen Ärztekammer an. Vielleicht findest du da noch was, das du bisher nicht auf dem Schirm hast.

Deine bisherigen Beiträge sind ja eher so, dass du bei jeder Fachrichtung was findest, warum die nichts ist. Du kannst ja immernoch wechseln, wenn es nicht passt. Entweder die Stelle oder die Fachrichtung oder beides.

Milana
25.01.2020, 09:24
Danke. Was hälst du eigentlich von diesen "Welcher Facharzt passt zu mir-Tests"? Sind diese Test hilfreich?


Grüße
Ungefähr so hilfreich wie zu wissen, welcher Harry Potter-Charakter oder welche Wurstsorte du bist.

Relaxometrie
25.01.2020, 09:33
@PJler123: Einerseits wirkst Du total verunsichert bzgl. der Fachrichtungswahl. Andererseits muß/ sollte man aber auch zugeben, daß es -auf unterschiedlichen Ebenen der Karrierestufen- eigentlich fast jedem von uns zumindest mal ähnlich gegangen ist und immer wieder mal so geht.
Leider ist das Gesundheitssystem krass krank und auch durch noch so gründliche Recherche bzgl. der Fachrichtungswahl wird man nicht jedes Übel umschiffen können. (Für diese Erkenntnis habe ich mehrere Fachrichtungswechsel gebraucht :-)) )
Vielleicht kommt daher auch ein gewisses Verständis für Dein Problem.

Fang in einem Fachgebiet an, welches Dir erstmal am passendsten/ spannendsten/ erträglichsten erscheint, sammele Erfahrungen, versuche ein wenig dazu beizutragen, daß die Arbeitsbedingungen besser werden und überlege nach einer gewissen Zeit, die Du an Deiner ersten Stelle verbracht hast, ob Du dort bleibst, oder -wie so viele von uns- einen Fachrichtungs- oder Stellenwechsel innerhalb des gleichen Fachs vornimmst.
Stellen gibt es wie Sand am Meer, die meisten haben leider viele Nachteile. Aber die Arbeitsbedingungen werden nicht dadurch besser, daß man hier im Forum nach Stellen mit guten Arbeitsbedingungen fragt (kein Vorwurf an Dich....ich habe es 1000x genauso gemacht), sondern daß man sich im Rahmen seiner Möglichkeiten ein kleines bißchen dafür einsetzt, daß sich etwas ändert.

WackenDoc
25.01.2020, 09:44
Die Fragen haben was von "Was Spannendes, was zum Spielen und Schokolade".

Milana
25.01.2020, 09:48
Vielleicht guckst du mal in den Fachrichtungen-Slam rein
https://www.youtube.com/watch?v=5NDpFTFwl7I

daCapo
25.01.2020, 12:35
Himmel- du bist doch erwachsen. Mach das, was dir am meisten zusagt. Was soll dir so ein Test helfen?
Schau dir meinetwegen noch die Liste der möglichen Fachärzte einer beliebigen Ärztekammer an. Vielleicht findest du da noch was, das du bisher nicht auf dem Schirm hast.

Deine bisherigen Beiträge sind ja eher so, dass du bei jeder Fachrichtung was findest, warum die nichts ist. Du kannst ja immernoch wechseln, wenn es nicht passt. Entweder die Stelle oder die Fachrichtung oder beides.

Das sehe ich auch so. Jeder Job ist auch eine wertvolle Erfahrung an der man wächst. Empfehle dir, wenn möglich, zu hospitieren und dir den Arbeitsalltag der Kollegen dort anzusehen.

Me1ster
06.06.2021, 07:54
Für welches Fach hast du dich entschieden?