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Moni Ka
05.02.2020, 16:35
Hallo,

hätte jemand oder kann mir ein die Vor und die Nachteile von den befristeten Arbeitsverträge erläutern?

Eine Freundin von mir ist frisch von der Uni und will eine Stelle für die Innere in einem Krankenhaus annehmen. Im Vorstellungsgespräch lief alles super bis auf eine Sache nämlich den Arbwitsvertrag, der erstmal befristet auf 2 Jahren ist, dennach wenn sie alles Supi macht wirde es für weitere Jahren verlängert. Was hält ihr davon? Ich konnte Sie keinen Tipp geben, da ich seit nicht mal 6Monaten im Beruf bin.

Danke im voraus

John Silver
05.02.2020, 17:32
Vorteile gibt es keine. Nachteile liegen auf der Hand: Man kann damit erpresst werden; man bekommt u.U. Probleme, wenn man einen Kredit aufnehmen oder eine Wohnung mieten will; etc. Außerdem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass ab diesem Jahr die Pflegekosten aus den DRGs ausgelöst werden, womit es für die Kliniken nur noch eine relevante Arbeitnehmergruppe gibt, an der man sparen kann, und das sind - tadaaa- die Ärzte. Man kann sich also auf das Versprechen eines Chefs, einen weiter zu beschäftigen, keineswegs verlassen, denn man ist, wenn der Vertrag ausläuft, eine leichte Beute für die Verwaltung.

Gersig
05.02.2020, 18:09
Vorteile gibt es keine.

Das stimmt so nicht. Ich fand die Befristung insofern gut, als dass ich ohne Kündigungsfrist gehen konnte (zum Leidwesen der Abteilung, die davon ausging, dass die Verlängerung ein Selbstläufer sei). Je nachdem, was man vorhat, kann das ganze auch eine Chance sein :-meinung

WackenDoc
05.02.2020, 18:11
Bei bestimmten Weiterbildungen hat man bei so kurz befristeten Verträgen auch gerne mal das Nachsehen. Unter dem Motto "Den brauchen wir nicht auf xy-Lehrgang schicken, dessen Vertrag läuft ja bald aus".

Feuerblick
05.02.2020, 19:08
Das stimmt so nicht. Ich fand die Befristung insofern gut, als dass ich ohne Kündigungsfrist gehen konnte (zum Leidwesen der Abteilung, die davon ausging, dass die Verlängerung ein Selbstläufer sei). Je nachdem, was man vorhat, kann das ganze auch eine Chance sein :-meinung
War bei mir ähnlich. Zweimal die Verlängerung ohne Probleme bekommen (zwei verschiedene Stellen), einmal aber nicht angenommen, weil ich sowieso weg wollte.
„Lehrgänge“ sind in unserem Fach sowieso unüblich, bezahlte Fortbildungen waren es auch. Insofern war das sicher kein Nachteil.
Wer seinen Job vernünftig macht, wird keine Probleme mit einer Verlängerung bekommen. Und wieso man bei Ärztemangel „erpressbar“ sein sollte, erschließt sich mir persönlich nicht. Auf die Idee ist keiner meiner Chefs gekommen, obwohl zu meiner Zeit Stellen in meinem Fach eher noch rar und schwer zu bekommen waren. Mit zwei Jahren Erfahrung nimmt einen jeder neue Chef mit Kusshand - es sei denn, man ist faul, dumm oder hat sich als untalentiert rausgestellt. :-meinung

denkstdu
05.02.2020, 19:16
Ich hatte bis jetzt auch nur befristete Verträge in der Weiterbildung zum FA Allgemeinmedzin. Innere waren es auf 3 Jahre befristet, danach bin ich gegangen, chirurgische Praxis befristet auf 6 Mo, Allgemeinarztpraxis befristet auf 1,5 Jahre. Ich fand es nicht schlecht, man wusste woran man ist. Ich musste keine Kündigung schreiben, und konnte planen wohin es gehen wird und soll.
Und nach der Elternzeit da einmal der Vertrag ausgelaufen ist, war es auch kein Problem sich arbeitslos zu melden (um 2 Monate zu überbrücken), da man ja nicht selbst gekündigt hat.

anignu
05.02.2020, 19:17
Das mit dem "Gehen-Können" kann ein Vorteil sein. Das mit der Erpressbarkeit ist halt schon eine fiese Sache. Und alleine schon wenn einem regelmäßig das Gefühl vermittelt wird, dass eine Verlängerung nicht sicher ist, kann das ein ziemlicher Stressfaktor sein. Umso mehr umso mehr Menschen man mit dem Gehalt ernähren will.
Leider ist es vor allem in der Weiterbildungszeit "üblich" befristete Verträge abzuschließen. In allen bisherigen Krankenhäusern in denen ich mich beworben hab oder ein Vorstellungsgespräch hatte oder gearbeitet hab, haben ausschließlich befristete Verträge für die Weiterbildung. Ich selbst hatte befristete Verträge "mit Sachgrund" und "ohne Sachgrund".

WackenDoc
05.02.2020, 19:53
Ich hab ja auch zur Zeit einen befristeten Vertrag- läuft über 3 Jahre, nämlich Weiterbildungszeit plus 6 Monate Puffer für die Prüfung. Bisher wurden alle verlängert, die bleiben wollten. In dem Fall liegt das größere Risiko beim Chef. Danach gibt es grundsätzlich unbefristete Verträge.

Wir haben jetzt das Problem, dass wir eine MFA als Schwangerschaftsvertretung verlängern wollen, aber nicht können weil Befristungen begrenzt sind.

Pflaume
05.02.2020, 21:21
Ein Vorteil im TVÄ/VKA ist, dass befristete Verträge von Arbeitnehmer nach mehreren Jahren Berufserfahrung deutlich früher gekündigt werden können als unbefristete Verträge. Im TVÄ/VKA wird bei unbefristeten Verträgen auch die Vorbeschäftigung bei anderen Arbeitgebern mit TVÄ/VKA als Beschäftigungszeit, die für die Kündigungsfrist wesentlich ist, angerechnet. Bei befristeten Verträgen nicht. Aus diesem Grund habe zum Beispiel ich bewußt einen befristeten Arbeitsvertrag gewünscht - ich hätte sonst nach der Probezeit 1/2 Jahr Kündigungsfrist zum Quartalsende gehabt, sprich bei sich ergebenden Entwicklungschancen oder bei irgendwelchen unerträglichen Änderungen am Arbeitsplatz nicht in annehmbarer Zeit weggehen können. In so einem Fall kann es sein, dass man sich als Berufserfahrener mit befristetem Vertrag *weniger* erpressbar macht als mit unbefristetem.

Außerdem fand ich, wie andere Leute es auch schon angesprochen haben, befristete Verträge auch deshalb schick, weil man dadurch nicht kündigen muß. Wenn man gehen will, verlängert man einfach seinen Vertrag nicht. Das gibt etwas weniger verletzte Herzen als eine Kündigung abzugeben. Jedenfalls wenn man es einigermaßen rechtzeitig ankündigt und nicht einfach am ersten Tag nach Auslaufen des Vertrags nicht mehr zum Dienst kommt. Chef, Dienstplaner und auch die Geschäftsführung haben es nämlich erstaunlich oft überhaupt nicht auf dem Schirm, wann die Verträge irgendwelcher Assistenzärzte auslaufen, so dass man sich meistens selbst rechtzeitig darum kümmern muß, wenn man eine Verlängerung will.

An der Uni ist der Sinn der befristeten Verträge allerdings tatsächlich natürlich in erster Linie, die Assistenten an der Leine zu halten, zu verhindern, dass sie Überstunden aufschreiben, Fortbildungen bezahlt bekommen wollen oder ähnliches. 2-Jahres-Verträge für Weiterbildungs-Assistenten sind an der Uni (zumindest in der Inneren) absolut üblich bzw. zum Teil sogar eher großzügig. Ich hatte an der Uni mehrere 6-Monats-Verträge und weiß das gleiche auch von vielen anderen. Verlängert wird in der Regel, aber man weiß es eben nie. Habe mehrfach erlebt, dass bei Angestellten, die krank wurden, der Vertrag natürlich nicht verlängert wurde. Außerdem ist natürlich die Nicht-Verlängerung von Verträgen eine bequeme Möglichkeit, Personal abzubauen.

Moni Ka
05.02.2020, 21:28
Sie hat sich gleichzeitig noch eine andere Stelle angeguckt, die leider nicht viel verprechend klingt
Chef ist neu, wenige OÄ und viele Assistenten, die neue Mitarbeiter werden von erfahrenen Assistenzärzte eingearbeitet, schlechte Weiterbildung, selten in der Funktion, Überstunden werden durch Bezahlung ausgeglichen, nur halbe Ausbildungszeit auf der Intensiv( aä nach 2-3 Jahren können wieder ZVK legen noch intubieren richtig lernen, alte Geräre stehen zur Verfügung)

Die 2 Jahre Vertragsklinik sieht viel versprechender aus mit 1 Jahr Intensiv, 2 Jahren auf ein spezielles Station ( Gastro oder Kardio oder Nephro oder Onko) dennach rotiert man für halbes Jahr auf den anderen internistischen Stationen und der Chef meinte nach 5 Jahren hat man den Facharzt.
Meine Freundin ist genau wie ich also plant demnächst Ihre eigne Familie und ich frage mich wie die den Arbeitsvertrag verlängern werden, wenn sie nach 6/7 Monaten Schwanger wird. Oder was wenn der ein oder der andere aä oder OA Problem mit ihr hat das heißt in dem Fall raus.

Pflaume
05.02.2020, 21:50
Ich hatte dein erstes Posting offensichtlich nicht genau genug gelesen. Da stand "Uni" und darum dachte ich, auch die Stelle sei an der Uni. Das ist aber nicht mal ne Uni? Dann finde ich 2 Jahresvertrag schon ungewöhnlich - zumindest in meiner Umgebung gibts das in der Inneren nicht in in nicht-universitären Häusern.

Was einem im Vorstellungsgespräch erzählt bekommt, sei es nun bezüglich Rotationen oder anderes, darf man nicht glauben. Da würde ich versuchen, mal noch weitere Informationen zu bekommen. Natürlich wird auch von assistenzärztlicher Seite (z.B. bei Hospitation) teilweise gelogen was das Zeug hält.

escitalopram
06.02.2020, 06:06
2 Jahre? Das ist doch Luxus. Bei mir (Augenheilkunde, Uniklinik in beliebter Großstadt) ist es 1 Jahr, bei meiner Freundin (Derma, Uniklinik in beliebter Großstadt) sogar 6 Monate (und sie ist nicht einmal Berufsanfängerin). Aber letztendlich macht deine Bekannte Innere in einem kommunalen Haus - mit oder ohne Befristung, als ob die auf die Stelle angewiesen wäre nach 2 Jahren...

Moni Ka
06.02.2020, 06:41
Die Stelle mit 2 Jahren Vertrag ist in einer Uniklinikstadt aber das Krankenhaus ist keine Uniklinik. Ich denke wegen der Lage deshalb nur 2 Jahren.
Luxus ist das nicht, weil in der Umgebung noch andere unbesetzte Stellen gibt's mit befristet bis Facharztweiterbildung.

daCapo
06.02.2020, 09:49
Generell sind unbefristete Verträge zu bevorzugen, aber die kriegt man als Assistenzarzt kaum, mein Arbeitsvertrag Innere Medizin in einem peripheren Haus war befristet für die Weiterbildung (die ich nicht gemacht habe in der Inneren Medizin). Meist ist es in der Inneren mehr als 2 Jahre, da das Fach unter Interessentenmangel leidet bei eher harten Arbeitsbedingungen (aus meiner Sicht).

befristete Verträge haben vor allem als Nachteil die Befristung: Ist der Chef unzufrieden, hat die Abteilung zu wenig Pat. , hat das KH Geldsorgen--> nach 2 Jahren kann einfach Schluss gemacht werden, wenig Sicherheit z.B. bei Familie, Kindern, Haus vor Ort; wenn man verlängert werden möchte, wird man ein konservativ-angepasstes Verhalten an den Tag legen, wenn es gilt Kröten zu schlucken z.B. keine Rotation, alleine auf der Station bei zu vielen Patienten usw. , gefällig sein

Dieser Nachteil wird vom Gesetz aufgewogen mit einer praktischen Unkündbarkeit nach der Probezeit für die Zeit der Befristung.



irgendwelchen unerträglichen Änderungen am Arbeitsplatz nicht in annehmbarer Zeit weggehen können. In so einem Fall kann es sein, dass man sich als Berufserfahrener mit befristetem Vertrag *weniger* erpressbar macht als mit unbefristetem.


Jo selbst wenn man 1/2 Kündigungsfrist hat, und man weg möchte, ist das schon nachteilig. Es gibt immerhin noch die Möglichkeit eines Auflösungsvertrags. Je nach Verlauf wird man das bestimmt angeboten bekommen :-)
Für mich habe ich beschlossen: Wenn ich krank werde von meinem Arbeitsplatz, werde ich das nicht über mich ergehen lassen. Gesundheit ist zu kostbar.


Auf die Idee ist keiner meiner Chefs gekommen, obwohl zu meiner Zeit Stellen in meinem Fach eher noch rar und schwer zu bekommen waren. Mit zwei Jahren Erfahrung nimmt einen jeder neue Chef mit Kusshand - es sei denn, man ist faul, dumm oder hat sich als untalentiert rausgestellt. :-meinung

Manche Abteilungen/Chefs suchen auch explizit Anfänger für einfache, unbeliebte Tätigkeiten wie Stationsarbeit, wenn z.B. viele fortgeschrittene Assistenten und Fachärzte in der Abteilung sind; Ein fortgeschrittener Assistent KANN zwar Stationsarbeit machen, würde aber lieber in der Funktionsabteilung/OP sein, um seine Weiterbildung abzuschließen.

Erdbeermond
06.02.2020, 10:29
Befristete Verträge als Assistent an nicht-Unikliniken sind zulässig, wenn der Chef nur über eine bestimmte Weiterbildungszeit verfügt.
Beispiel: Chef verfügt über 2 Jahre weiterbildungsermächtigung, also darf er dich auch für zwei Jahre befristen (wenn man zum Zwecke der Weiterbildung in Fach Xy eingestellt wird und das so auch im Vertrag steht). Er darf dich aber nicht für ein Jahr befristen. Also mindestens so lange wie die Weiterbildung geht, aber nicht kürzer. Länger ist natürlich erlaubt, bringt einem selbst ja aber auch nicht viel.
Wirst du einfach nur so als Arzt eingestellt, nicht zum Zweck der Weiterbildung, dann muss die Befristung wohl einen Grund haben, wie z.b Schwangerschaftsvertretung o.ä.
Da kann man sich aber z.b. Beim Marburger Bund oder auch bei der Ärztekammer beraten lassen.
Bei der Ärztekammer gibt es auch eine Datenbank, wo man nachschauen kann, ob der Chef eine weiterbildungsermächtigung hat und wie lange die geht.

daCapo
06.02.2020, 12:38
An Unikliniken gilt das Wiss-Zeit-Gesetz

Man darf zunächst maximal 6 Jahre befristet sein in Verträgen ohne Promotion (Zeit ist zum Erreichen der Promotion). (Kleinere Verlängerungen haben trotzdem Kollegen erhalten).

Danach darf man 9 Jahre mit Promotion befristet sein; oder entfristet werden.

In einer Klinik mit Personalnot wurde eine Kollegin, die ihre Promotion nicht gemacht hat, dann über die AöR angestellt nach den 6 Jahren. Ist aber letzendlich in die Praxis gegangen.

anignu
06.02.2020, 18:38
Wirst du einfach nur so als Arzt eingestellt, nicht zum Zweck der Weiterbildung, dann muss die Befristung wohl einen Grund haben, wie z.b Schwangerschaftsvertretung o.ä.
@Erdbeermond: du sprichst nur von Befristungen "mit Sachgrund". Und der Sachgrund ist dann die Weiterbildung oder die Schwangerschaftsvertretung. Es gibt aber auch Befristungen "ohne Sachgrund". Und bei solchen ist die Zeit fast beliebig wählbar. Es gibt also auch Arbeitsverträge als "Arzt", nicht zum Zweck der Weiterbildung, über eine x-beliebige Zeit. Dass man dann trotzdem Weiterbildung bekommt oder bekommen kann ist wieder ein anderes Thema. Aber man kann auch einfach als Arzt eingestellt werden.

daCapo
06.02.2020, 23:17
@Erdbeermond: du sprichst nur von Befristungen "mit Sachgrund". Und der Sachgrund ist dann die Weiterbildung oder die Schwangerschaftsvertretung. Es gibt aber auch Befristungen "ohne Sachgrund". Und bei solchen ist die Zeit fast beliebig wählbar. Es gibt also auch Arbeitsverträge als "Arzt", nicht zum Zweck der Weiterbildung, über eine x-beliebige Zeit. Dass man dann trotzdem Weiterbildung bekommt oder bekommen kann ist wieder ein anderes Thema. Aber man kann auch einfach als Arzt eingestellt werden.

Gerade als Facharzt würde ich mir das 3x überlegen einen befristeten Job zu nehmen. Es gibt nämlich viele unbefristete Angebote.
Es käme höchstens Oberarzt in einer Uniklinik in Frage (befristet) mit dem Ziel Karriere vorranbringen.

Assistenzarztzeit ist meiner Erfahrung nach immer mit Befristung, vielen Aufgaben, viel Unsicherheit, keine Garantie der Rotation, viel versprochen, nicht immer alles gehalten.

Mr. Pink online
07.02.2020, 09:18
Ich würde mir überhaupt keinen Stress machen wegen eines befristeten Vertrages. Erstens ist das die Regel, zweitens ist man nach einigen Jahren Erfahrung ein gefragter Arbeitnehmer. Die meisten Kliniken werden dich beknieen eine Vertragsverlängerung zu unterschreiben. An den Unikliniken ist es inzwischen auch nicht mehr so rosig mit der Bewerberauswahl, auch hier spüren die Arbeitgeber den zunehmenden Ärztemangel und die schwindende Leidensbereitschaft der Jünglinge. An der Uniklinik gibt es wie o. g. natürlich das Wissenschaftszeitgesetz. Das heißt, ab einem Gewissen Zeitpunkt wird Forschung logischerweise abverlangt. Wer forscht bekommt aber in der Regel auch eine Vertragsverlängerung.

Mano
07.02.2020, 16:03
Leider so üblich - trotzdem aus meiner Sicht ein Unding.
Ich habe selber bisher nur befristete Verträge gehabt und war damit zufrieden. Ich bin aber auch örtlich ungebunden, habe keine Kinder und beabsichtige keinen Immobilienkauf. Und so konnte ich meinen letzten Vertrag bei Stellenwechsel einfach auslaufen lassen und Umzug und Wechselzeit wurden mir durch das Arbeitsamt erstattet. Abgesehen davon reicht meine Loyalität gegenüber meinem Arbeitgeber natürlich so auch nur bis zum Vertragsende und keinen Tag länger... So er mir, so ich ihm ;-)

Wenn man aber in einer anderen Situation ist macht es evtl. Sinn auf einen unbefristeten Vertrag (der ja trotzdem nicht unkündbar ist) hinzuwirken. Zumindest in Mangelfächern außerhalb der Ballungszentren sollte das durchaus machbar sein.