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RussianAngel
29.06.2020, 20:08
Liebe Leute, diese Diskussion, die ICH zugegebenermassen gestartet habe, findet anscheinend viel Redebedarf. Ganz ohne Beurteilung: bewusst oder unbewusst.
Kackbratze
29.06.2020, 20:15
Welchen Bären? Den Börsenbären? Den kleinen Bären? Den grossen dicken Waldbären oder Doktor Thomas Bär, welchen ich gut kenne?
RussianAngel
29.06.2020, 20:28
Hier nochmals ein Film, der eben auch zeigt, dass man nicht mal attraktiv sein muss: https://youtu.be/2WjZIVwx_Fo
Habe den noch nicht gesehen. Aber zu behaupten, dass Rollen-und Gruppenbildung bei einem der Sozialisten Gruppe keine Rolle spielt...ist ja zu naiv für jemanden, der Medizin studiert hat...Nein, die Gay Bears die voll nett sind meine ich natürlich :D
WackenDoc
29.06.2020, 21:14
Kennt noch jemand den Bärenmarkenbären?
Feuerblick
29.06.2020, 21:20
Ich fand den Kuschelweich-Bären niedlicher.
GelbeKlamotten
29.06.2020, 21:47
Ich finde man merkt den meisten Menschen aber relativ schnell an, ob sie einen ausnutzen wollen. Wer sein Auto verleiht oder davon angetan ist, wenn erwachsene Frauen sich auf dem Gang umziehen, dem kann man nicht mehr helfen... hab hier auch ne Kollegin, die mich gleich mal als persönliches Taxi rekrutiert hätte. Da spiel ich nicht mit. Man merkt ihr künstliches und gestellt nettes Verhalten an.
Wieso muss es denn unbedingt ausnutzen sein? Ich würde sagen es ist ein Spiel. Und wenn die Männer die Aufmerksamkeit nicht genießen würden, würden sie ja nicht mitspielen.
Unter Freunden mal sein Auto zu verleihen finde ich gar nicht mal so ungewöhnlich. Ich würde meins im Notfall auch mal verleihen, nur selbst mit dem Bus fahren würde ich dafür nicht. Wenn ein Mann mir das aber anbietet, sag ich nicht nein. Offensichtlich geht das für ihn dann in Ordnung, sonst müsste er es ja nicht machen.
Und was das Umziehen angeht, das interpretieren manche männer offenbar als einladung zu mehr, wenn man vorher schon ein bisschen geflirtet hat.
Dazu gerne mal eine kleine Anekdote: Ich hab das mal in einer Famulatur gemacht. War eine kleine radiologische Abteilung. Die Assistenzärzte hatten dort keine eigenen Zimmer, sondern es gab so eine Art kleinen Umkleideraum mit Spinden für alle Assistenten und Studenten der Abteilung. Unter denen war ich damals die einzige Frau. Extra wegen mir mussten alle dann immer anklopfen, um nicht reinzuplatzen während ich mich umzog.
Aus Macht der Gewohnheit platzte dann doch ab und zu jemand einfach so rein. Habe mir dann mal den Spaß gemacht als das einem Assistenzarzt passiert ist, mit dem ich mich vorher schon gut verstanden habe.
Ich war damals Anfang 20, war glaube ich meine zweite famulatur. Er war Anfang-Mitte 30, schon fast Facharzt und ein ganz normaler, gut aussehender Typ, kein „Nerd“ oder sonst was. Habe ihn gebeten, ob er mir helfen könnte weil mein Spind klemmt und ich ihn nicht aufkriege.
Er kommt rein, ich stehe da in Unterwäsche, der Spind steht sperrangelweit offen. Er schaut mich verwirrt an, realisiert dann die Situation, macht hinter sich die Tür zu und fragt, ob er mir noch mit etwas anderem helfen könnte (!).
Kurze Zeit später küssen wir uns und er versucht mich weiter auszuziehen. Hätte ich ihn nicht gebremst und auf ein anderes mal vertröstet, wäre es direkt dort richtig zur sache gegangen. Ich glaube nicht, dass ihn gestört hätte, dass jederzeit jemand hätte reinplatzen können oder dass wir wohl nicht mal ein kondom gehabt hätten.
So viel dazu, dass es erwachsene männer nicht interessieren würde, wenn eine frau sich umzieht. Das sind instinkte, die man bei euch auslösen kann, da könnt ihr männer doch gar nichts dagegen machen.
Das ist jetzt überhaupt nicht abfällig gegenüber dem damaligen kollegen oder männern generell gemeint. Im gegenteil, wir hatten beide unseren spaß in dem spiel. Er war für den rest der famulatur wenn es von der einteilung passte quasi mein privat tutor, hat mir jeden CT befund genau erklärt, ist mit mir mitgekommen beim nadel legen und hat mir tipps gegeben, ich musste keine einläufe machen usw.
Es waren also für mich dann die besten Famulatur bedingungen, die man sich wünschen konnte. Ich habe viel gelernt und zusätzlich hatten wir beide unseren spaß. Als ausgenutzt würde ich das nicht bezeichnen. Von keiner seite aus.
Wir waren danach auch noch eine zeit lang ab und zu in kontakt. Kein böses wort von ihm. Wieso auch? Ich glaube auch nicht, dass er erwartet hat, dass ich mit ihm eine dauerhafte beziehung eingehe oder so.
Nicht immer wenn eine Frau ihre Reize zu ihrem vorteil einsetzt muss das gleich ganz schlimm sein und Ausnutzen oder „Flittchen“ oder sonst was.
cartablanca
29.06.2020, 22:18
Nicht immer wenn eine Frau ihre Reize zu ihrem vorteil einsetzt muss das gleich ganz schlimm sein und Ausnutzen oder „Flittchen“ oder sonst was.
Willkommen im Endstadium der Syphillis.
Heerestorte
29.06.2020, 22:22
Genug Internet für Heute.
Es ist schon echt traurig was man alles tun muss um die CT-Bilder mitbefunden zu dürfen(; mich würde interessieren ob die männlichen Studenten auch solche Tricks drauf haben und an die Assistenzärztinnen ran machen:))
Bonnerin
29.06.2020, 22:44
Es ist schon echt traurig was man alles tun muss um die CT-Bilder mitbefunden zu dürfen(; mich würde interessieren ob die männlichen Studenten auch solche Tricks drauf haben und an die Assistenzärztinnen ran machen:))
Hmm, an ein bisschen Flirten der männlichen Kommilitonen kann ich mich gut erinnern. Interessanterweise fand ich das aber „uneffektiver“ als bei den Kommilitonen, die den Macker haben raushängen lassen und sich an die männlichen Kollegen gehängt haben. Also für effektiv = mehr Lehre, coolere Aufgaben etc.
Habe das mit Studierende/Assistenzarzt quasi einmal live mitbekommen, in einem kleinen chirurgischen Fach. Die hatte wirklich immer die besten Aufgaben, wenn die Einteilung stimmte und nebenbei auch einiges an teuren Geschenken bekommen. Am Ende waren die sogar knapp 1,5 Jahre zusammen, glaube ich,
Muss aber sagen, dass mir persönlich so ein Verhalten auf der Arbeit als nicht-hetero Frau wirklich nicht einfallen würde.
RussianAngel
30.06.2020, 04:52
Wieso muss es denn unbedingt ausnutzen sein? Ich würde sagen es ist ein Spiel. Und wenn die Männer die Aufmerksamkeit nicht genießen würden, würden sie ja nicht mitspielen.
Unter Freunden mal sein Auto zu verleihen finde ich gar nicht mal so ungewöhnlich. Ich würde meins im Notfall auch mal verleihen, nur selbst mit dem Bus fahren würde ich dafür nicht. Wenn ein Mann mir das aber anbietet, sag ich nicht nein. Offensichtlich geht das für ihn dann in Ordnung, sonst müsste er es ja nicht machen.
Und was das Umziehen angeht, das interpretieren manche männer offenbar als einladung zu mehr, wenn man vorher schon ein bisschen geflirtet hat.
Dazu gerne mal eine kleine Anekdote: Ich hab das mal in einer Famulatur gemacht. War eine kleine radiologische Abteilung. Die Assistenzärzte hatten dort keine eigenen Zimmer, sondern es gab so eine Art kleinen Umkleideraum mit Spinden für alle Assistenten und Studenten der Abteilung. Unter denen war ich damals die einzige Frau. Extra wegen mir mussten alle dann immer anklopfen, um nicht reinzuplatzen während ich mich umzog.
Aus Macht der Gewohnheit platzte dann doch ab und zu jemand einfach so rein. Habe mir dann mal den Spaß gemacht als das einem Assistenzarzt passiert ist, mit dem ich mich vorher schon gut verstanden habe.
Ich war damals Anfang 20, war glaube ich meine zweite famulatur. Er war Anfang-Mitte 30, schon fast Facharzt und ein ganz normaler, gut aussehender Typ, kein „Nerd“ oder sonst was. Habe ihn gebeten, ob er mir helfen könnte weil mein Spind klemmt und ich ihn nicht aufkriege.
Er kommt rein, ich stehe da in Unterwäsche, der Spind steht sperrangelweit offen. Er schaut mich verwirrt an, realisiert dann die Situation, macht hinter sich die Tür zu und fragt, ob er mir noch mit etwas anderem helfen könnte (!).
Kurze Zeit später küssen wir uns und er versucht mich weiter auszuziehen. Hätte ich ihn nicht gebremst und auf ein anderes mal vertröstet, wäre es direkt dort richtig zur sache gegangen. Ich glaube nicht, dass ihn gestört hätte, dass jederzeit jemand hätte reinplatzen können oder dass wir wohl nicht mal ein kondom gehabt hätten.
So viel dazu, dass es erwachsene männer nicht interessieren würde, wenn eine frau sich umzieht. Das sind instinkte, die man bei euch auslösen kann, da könnt ihr männer doch gar nichts dagegen machen.
Das ist jetzt überhaupt nicht abfällig gegenüber dem damaligen kollegen oder männern generell gemeint. Im gegenteil, wir hatten beide unseren spaß in dem spiel. Er war für den rest der famulatur wenn es von der einteilung passte quasi mein privat tutor, hat mir jeden CT befund genau erklärt, ist mit mir mitgekommen beim nadel legen und hat mir tipps gegeben, ich musste keine einläufe machen usw.
Es waren also für mich dann die besten Famulatur bedingungen, die man sich wünschen konnte. Ich habe viel gelernt und zusätzlich hatten wir beide unseren spaß. Als ausgenutzt würde ich das nicht bezeichnen. Von keiner seite aus.
Wir waren danach auch noch eine zeit lang ab und zu in kontakt. Kein böses wort von ihm. Wieso auch? Ich glaube auch nicht, dass er erwartet hat, dass ich mit ihm eine dauerhafte beziehung eingehe oder so.
Nicht immer wenn eine Frau ihre Reize zu ihrem vorteil einsetzt muss das gleich ganz schlimm sein und Ausnutzen oder „Flittchen“ oder sonst was.
Von welcher Ärztenovelle oder -serie hast Du das abgeguckt? Wenn nicht, kann man bestimmt auch als Ärztin nach der Rente so was wie "Fucking Hospital" oder "Memoires of a Female Physician-a geisha in the Hospital" publizieren :D :D
Also dass es auch im medizinischen Bereich erotische Spannungen unter dem Personal gibt daran habe ich keinen Zweifel. Die Frage ist bloß was man daraus macht. Wenn erwachsene Menschen freiwillig miteinander flirten bzw. dann miteinander in die Kiste steigen und wissen worauf sie sich einlassen ist das ja völlig in Ordnung und geht sonst niemanden etwas an.
Aber wenn man das Ganze sehr gezielt einsetzt um andere zu beeinflussen und sich Gefälligkeiten zu besorgen, dann wird es schon problematischer. Auch hier gilt natürlich dass das eine beidseitige Sache ist für die auch beide die Verantwortung tragen, wobei es wieder drauf ankommt ob man dem anderen etwas vorspielt um zum Ziel zu gelangen oder da offen und transparent macht, dass man etwas gibt um etwas anderes zu bekommen.
Ich glaube aber trotzdem, dass sich so ein Verhalten nicht lohnt. Das fällt doch auf, wenn die neue junge Kollegin (oder auch der Kollege) mit verschiedenen älteren Kollegen flirtet und die körperlichen Reize einsetzt um sich die Arbeit zu erleichtern. Das mag durchaus funktionieren aber führt doch dazu, dass ständig über einen getratscht wird und man nicht den besten Stand in der Abteilung hat. Das dürfte als Nachteil doch die möglichen Vorteile überwiegen.
Nicht wenn man auch aus kritischen Reaktionen eine Befriedigung zieht, wie es hier ganz offensichtlich der Fall ist.
GelbeKlamotten
30.06.2020, 08:46
Ob getratscht wird ist mir egal. Meistens sind es entweder Koleginnen, die neidisch sind und ein problem mit sich selbst bzw. ihrem Körper haben. Oder es sind Männer, die eiversüchtig sind. Die kann man sich mit Zuwendung oft ganz gut wieder einfangen. Es ist halt wie hier auch. Die mit dem geringsten Selbstbewusstsein bezeichnen einen dann erstmal als Flittchen oder ähnliches, sozusagen als Schutzmechanismus. Sie trauen sich nicht zuzugeben, dass sie auch gerne mitspielen würden, und deshalb machen sie mich nach außen hin schlecht. Auch um für sich selbst eine Rechtfertigung zu schaffen, warum sie sich nicht trauen.
Letztlich geht es wie gesagt um Instinkte. Und die hat auch der nach außen hin konservative Familienvater, der behauptet mit SO EINER würde er nie was anfangen. Schade eigentlich, dass unsere Gesellschaft so tickt, dass solche nach außen hin verschlossenen Menschen entstehen.
Problematisch sind Oberärztinnen. Wahrscheinlich auch aus Neid. Davon haben wir zum Glück nur eine in der Abteilung, die ich ganz gut meiden kann.
Absolute Arrhythmie
30.06.2020, 08:51
Klar, jeder der eine andere Einstellung oder Meinung hat, ist neidisch oder hat ein Problem mit seinem Körper... Das finde ich jetzt wiederum sehr stereotyp.
Wenn man davon als Assistenzärztin wirklich profitieren will, dann muss man schon im Studium anfangen, herauszufinden, wie man es anstellt, wie weit man gehen kann und wo man grenzen ziehen sollte.
Wenn man direkt mit dem erstbesten Oberarzt ins Bett geht, dann geht das ganze schnell nach hinten los und man schafft nur unangenehme Situationen statt einen persönlichen Nutzen.
In einer Famulatur riskiert man weniger und kann eine ebene tiefer bei den Assistenzärzten ansetzen. Das ist in der Regel einfacher. Dann kann man ein bisschen ausprobieren. Was passiert wenn ich mit Assistenzarzt A schlafe und am nächsten Tag offen mit Assistenzarzt B flirte? wie viel bewirkt vielleicht schon eine einfache Umarmung? wie erkenne ich, wer scharf auf mich ist, obwohl er es nicht offen zeigt, etc.
Aber Vorsicht! Nicht, dass der Oberarzt sich übergangen fühlt! Wo kommen wir denn da hin, wenn die Untergebenen einfach quervögeln? ;-)
Viele Fehler sollten einem in einer festen Stelle, wo man über längere Zeit bleiben möchte, einfach nicht passieren und man sollte da oft lieber nicht zu weit gehen.
Wenn man dieses Spiel beherrscht ist es im Prinzip einfach ein Soft Skill wie andere auch. Man hat es sich erarbeitet und kann damit als Frau einige Nachteile ausgleichen, die man sonst im Alltag oft erfährt.
Von daher finde ich es weder verwerflich, noch ungewöhnlich, dass Assistenzärztinnen so etwas machen.
Geht halt nur so lange gut, bis eine Etage höher jemand mit "Moralvorstellungen" sitzt, oder eine Frau, die sich ihre Stellung hart und FACHLICH erarbeitet hat...
Ich kann darin überhaupt keine Ironie erkennen. Das ist harte Realität. Du kannst froh sein, dass GelbeKlamotten völlig unverblümt davon spricht. Peinlicher wäre es ja wenn Frau das abstreitet, weil "man ja nicht so eine ist", aber gleichzeitig bei der erstbesten Gelegenheit auf der ersten Weihnachtsfeier mit dem Oberarzt schläft.
Irgendwie muss ich mit Chef nochmal über die Weihnachtsfeiern reden. Oder über die Assistentinnenauswahl...
Wer redet denn von "Stationsmatraze"? Wenn ich als Frau mit dem nerdigen, leicht adipösen, Assistenzarzt flirte, damit er mir meine Entlassungsbriefe diktiert, weil er sich von diesem einem Flirt mehr erhofft, dann ist das völlig in Ordnung. Wenn mein Oberarzt geschieden ist und nebenbei gut aussieht, dann lasse ich mir gerne die gemeinsame Urlaubsreise bezahlen. Als Dank, werde ich dafür im OP sogar öfters eingeteilt und bekomm meinen Katalog schneller voll.
Wer sich als Frau ernsthaft darüber aufregt, ist wohl nicht mit dem nötigen Aussehen gesegnet oder weiß es nicht für sich zu nutzen.
Und wenn es dann nicht so läuft wie erhofft, dann kann man immer noch die #metoo Karte ziehen und so unliebsame Kollegen aus dem Weg schaffen?
Ganz armselig, wenn Mann nur innere Werte hat und die dann zu seinem eigenen Nutzen einsetzt.
Meine Kollegin hat übrigens "Ja" gesagt und gelächelt. Jetzt weiß ich, wieso in unserem Sonoraum Stroh liegt
Ich hoffe, Du denkst an die Maske! :D :-))
Gibt's das wirklich? Vielleicht sollte man den Typen einfach mal erklären was ein Puff ist... oh weia.
Wie jetzt Puff? Ich dachte, dass Krankenhaus ein Synonym für selbiges wäre... :-nix
Hat sie ansonsten noch künstliche Anteile im Körper?
Kommt drauf an! Zählt Silikon?
Ob getratscht wird ist mir egal. Meistens sind es entweder Koleginnen, die neidisch sind und ein problem mit sich selbst bzw. ihrem Körper haben. Oder es sind Männer, die eiversüchtig sind. Die kann man sich mit Zuwendung oft ganz gut wieder einfangen. Es ist halt wie hier auch. Die mit dem geringsten Selbstbewusstsein bezeichnen einen dann erstmal als Flittchen oder ähnliches, sozusagen als Schutzmechanismus. Sie trauen sich nicht zuzugeben, dass sie auch gerne mitspielen würden, und deshalb machen sie mich nach außen hin schlecht. Auch um für sich selbst eine Rechtfertigung zu schaffen, warum sie sich nicht trauen.
Letztlich geht es wie gesagt um Instinkte. Und die hat auch der nach außen hin konservative Familienvater, der behauptet mit SO EINER würde er nie was anfangen. Schade eigentlich, dass unsere Gesellschaft so tickt, dass solche nach außen hin verschlossenen Menschen entstehen.
Herzlich Willkommen in unserer Bonobopopulation!
Problematisch sind Oberärztinnen. Wahrscheinlich auch aus Neid. Davon haben wir zum Glück nur eine in der Abteilung, die ich ganz gut meiden kann.
Vielleicht schämt sie sich aber auch nur fremd...
pineapple
30.06.2020, 16:55
Einen auf superschlau und wichtig zu machen reicht eigentlich schon. Vielleicht noch ne Fremdsprache außer Englisch können, z.B. Rumänisch, und du bist des Oberarztes Liebling.
Es ist schon echt traurig was man alles tun muss um die CT-Bilder mitbefunden zu dürfen(; mich würde interessieren ob die männlichen Studenten auch solche Tricks drauf haben und an die Assistenzärztinnen ran machen:))
Listerien
06.07.2020, 19:37
Ich dachte nicht dass so große Diskussionen gegeben wird.
Seit dem Gespräch geht mir nur noch Übelst. Ich kann keine Freude mehr auf der Arbeit finden.
Die OÄ glauben nicht an den Diagnosen, die ich für die ambulant entlasse Kinder gebe. Fragen nach und telefonieren hinter her, ob den Pat gut geht nachdem der von mir entlassen worden. Die Eine Oberärztin hält mir vor der Nase einen nach ihre Behauptung falsch angeordneten Diagnose im Brief und das in der Frühbesprechung.
Alles ist nicht mehr so toll wie es fing
Hatte jemand so ähnliche Erfahrungen gemacht? Und kann sich bei mir melden.
Gruß
Feuerblick
06.07.2020, 19:57
Wo ist das Problem? Du bist in der Probezeit... schmeiss die Brocken einfach hin, wenn das Vertrauensverhältnis derart gestört ist :-nix
Listerien
07.07.2020, 02:25
Oh ja genau denke ich mir auch
Nächstes Wochenende habe ich erstmal Urlaub und werde mich gut erholen 😁
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