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Proxythromycin
09.07.2020, 12:54
Leute, nochmal zurück zum Thema bitte:

Ich hab jetzt verstanden, dass die Abteilung eine viel größere Rolle spielt als die Fachrichtung selbst. Check!

Wie ist das mit dem Facharztkatalog? Ab wann durftet ihr in den OP und wie lang habt ihr gebraucht, eure OP Stunden voll zu bekommen? War das dann bei euch bei allen gleich oder von Kollege zu Kollege anders? Würde mich mal interessieren.

Trüffel
09.07.2020, 13:15
Wenn man im Examen einen schlechten Tag hatte oder falsch gelernt hat man nämlich nicht mehr die 120k vor Augen sondern muss sehen, ob man überhaupt einen Juristischen Beruf ergreifen kann. Ne Wohnzimmerkanzlei zu führen (mit vollem Risiko) kann frustrieren, vor allem wenn die gleichaltrigen ehem. Kommilitonen das 4 fache verdienen
Nach derselben Logik sollte dieser Jurist mit seiner Wohnzimmerkanzlei aber froh sein, dass er trotz gescheiterter Karriere immer noch mehr Geld verdient als der durchschnittliche ehem. Mitschüler nach seinem Germanistik- oder Philosophiestudium. Umgekehrt, in Analogie zum Top-Jura-Absolventen: Was verdient denn der 1er-Medizinabsolvent mit Summa-Promotion und Auslandaufenthalt mehr, der es direkt nach dem Studium schafft, an der hochelitären Uniklinik in der plastischen Chirurgie unterzukommen? Da ist doch das Ausübendürfen des Jobs selbst die einzige Belohnung.

Unseren Minderperformern geht es besser als in anderen Fächern in dem Sinne, dass unser Grundgehalt höher ist. Sobald man aber als Arzt Leistung bringt, lohnt sich diese im Vergleich zu anderen Branchen mit Abstand am wenigsten. Das Erbringen einer solchen Leistung wird aber sehr oft trotzdem als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt; insbesondere auch von Kliniken, bei denen das in keiner Weise berechtigt ist.

Bluej
09.07.2020, 13:21
Die Dienst machen doch grob ein Drittel bis ein Viertel der Gesamtvergütung aus, dann ist man doch auch schnell bei 70k als Einsteiger (auch mit schlechten Noten).

CrashStudios
09.07.2020, 13:31
Genau so ist es. Bei Juristen sind die Noten der Staatsexamina DAS entscheidene Kriterium. Man braucht i.d.R. 2 Prädikatsexamen, Top-Fremdsprachenkenntnisse, oft eine Promotion (die man an den meisten Unis auch nur mit Prädikatsexamen bekommt) oder ein LLM. Wer diese Dinge nicht vorweisen kann, braucht sich bei den Großkanzleien nicht zu bewerben (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Man merkt, dass du keine Ahnung über GK hast. Schonmal was von der 2-aus-4 Regel gehört? Vielleicht mal googlen... Man braucht kein LL.M, Promotion und 2 VB-Examina um von GK eingeladen zu werden...

Jeder kann googeln wieviel Prozent eines Jahrgangs das begehrte Doppelprädikat erreicht, wie hoch die Durchfallquoten sind und wieviele schon vor dem 1. Examen abgebrochen haben.

Jura ist ein Massenfach. Von der 1,0 Anna-Maria bis zum Alpha Kevin mit 3,5 Abitur ist unter den Studenten alles vertreten. Ich stelle jetzt mal die steile These auf und behaupte, dass Leute die in der Schule Leistung erbracht haben, anschließend im Jurastudium ebenfalls Leistung erbringen werden und ihre VB-Examina erhalten. Und wenn man überlegt wieviele Einser Abiturienten Medizin studieren, dann behaupte ich mal, dass Medizinstudenten tendenziell eher zu der VB-Examinagruppe zählen würden

Ja, es gibt Juristen, die 6-stellig einsteigen. Es gibt aber viel mehr Juristen, die sich über ein Assistenzarzt-Gehalt freuen würden. Wer gerade so bestanden hat, kann sich oft nur als Anwalt selbstständig machen oder irgendwo als Sachbearbeiter anfangen.

...und wer als Mediziner ein 4.0 Examen hat bekommt die Stellen in der Dermatologie, Plastische Chirurgie, Radiologie hinterher geworfen.

In meinem Bekanntenkreis habe ich auch einen Top-Juristen, der das dreifache Einstiegsgehalt eines anderen Juristen bekommen hat. Man kann Einstiegsgehälter nur mit Einstiegsgehältern vergleichen.

Dann schau dir die Einstiegsgehälter der Juristen bei Azur online ein und vergleich diese Einstiegsgehälter mit der Frechheit die wir vom Marburger Bund ausgehandelt bekommen haben.

Bei Medizin steigen die Absolventen die in die Patientenversorgung gehen unabhängig von der Note mit ziemlich ähnlichem Gehalt ein. Uniklinik-Assistenten bekommen ein klein wenig mehr. Es gibt aber keine Assistenzärzte die zu Beginn 120k bekommen und andere die 25k bekommen. Bei Juristen gibt es riesige Unterschiede und Noten sind das Non-plus-ultra. Die Chance Partner zu werden ist übrigens noch eine weitere Hürde.

Nochmal, Jura ist ein Massenfach. Jeder der Abitur hat, bekommt seinen Studienplatz. Übrigens nimmt die Zahl der Absolventen mit VB im Examen seit Jahren zu. Wer sein ganzes Jurastudium nur am schlafen war, wird nicht durch 2 Jahre Rep zum Top-Examenskandidat und für den bleibt (zu Recht) nur die Wohnzimmerkanzlei.

Wenn mich Jura interessieren würde, hätte ich es wahrscheinlich trotzdem nicht studiert. Wenn man im Examen einen schlechten Tag hatte oder falsch gelernt hat man nämlich nicht mehr die 120k vor Augen sondern muss sehen, ob man überhaupt einen Juristischen Beruf ergreifen kann. Ne Wohnzimmerkanzlei zu führen (mit vollem Risiko) kann frustrieren, vor allem wenn die gleichaltrigen ehem. Kommilitonen das 4 fache verdienen

Du wirst es nicht glauben aber man kann sein Examen 1-2x wiederholen. Sogar wenn man bereits bestanden hat. Soll tatsächlich Juristen geben die dadurch ein VB erhalten haben.

Vergleichen wir unser Einkommen nicht mit Juristen, BWLer und Ingenieure. Vergleichen wir sie lieber mit Frisöre, Handwerker und Pennymarkt-Verkäuferinnen.

Feuerblick
09.07.2020, 13:34
Leute, die Verdienst-Diskussion wurde nun wirklich schon 1000x ergebnislos geführt. Könnt ihr BITTE euch wieder dem eigentlichen Thema widmen?

Gruß
Feuerblick
MediLearn-Moderatorin

Kackbratze
09.07.2020, 15:07
Leute, nochmal zurück zum Thema bitte:

Ich hab jetzt verstanden, dass die Abteilung eine viel größere Rolle spielt als die Fachrichtung selbst. Check!

Wie ist das mit dem Facharztkatalog? Ab wann durftet ihr in den OP und wie lang habt ihr gebraucht, eure OP Stunden voll zu bekommen? War das dann bei euch bei allen gleich oder von Kollege zu Kollege anders? Würde mich mal interessieren.

Man braucht nicht Stunden, sondern Eingriffe. Bei uns wird darauf hingearbeitet, dass man zum Ende der Weiterbildung auch alle Eingriffe hat. Meist noch mehr.
In den OP kommt man ab dem ersten Tag und wird den entsprechenden Eingriffen nach Weiterbildung zugeteilt.

Auch das ist von KH zu KH unterschiedlich und nicht Allgemein gültig.

CYP21B
09.07.2020, 18:36
Man braucht nicht Stunden, sondern Eingriffe. Bei uns wird darauf hingearbeitet, dass man zum Ende der Weiterbildung auch alle Eingriffe hat. Meist noch mehr.
In den OP kommt man ab dem ersten Tag und wird den entsprechenden Eingriffen nach Weiterbildung zugeteilt.

Auch das ist von KH zu KH unterschiedlich und nicht Allgemein gültig.
Lief hier ähnlich. Am Anfang hat man assisiert und kleine Eingriffe durchgeführt, das wurde mit der Zeit immer komplexer. Prinzipiell sollte es gut möglich sein den Katalog in der regulären Zeit voll zu bekommen. Bei bestimmten Sachen muss man vermutlich gegen Ende etwas forcieren, dafür hat man andere Sachen die man x-mal häufiger gemacht hat. Wenn man mitbekommt dass man im OP zu gar nichts kommt hat man vermutlich die falsche Stelle.

Proxythromycin
10.07.2020, 10:21
Okay. Und ist es eurer Meinung nach schlauer, erst in einem kleineren Haus anzufangen oder gleich in eine Uniklinik zu gehen? Kommt man im Nachhinein überhaupt in eine Uniklinik rein? So ohne Forschungserfahrung?

GelbeKlamotten
10.07.2020, 12:37
Kommt man im Nachhinein überhaupt in eine Uniklinik rein? So ohne Forschungserfahrung?

In der Chirurgie? Heute bewerben, nächste Woche anfangen.

CYP21B
10.07.2020, 17:59
Okay. Und ist es eurer Meinung nach schlauer, erst in einem kleineren Haus anzufangen oder gleich in eine Uniklinik zu gehen? Kommt man im Nachhinein überhaupt in eine Uniklinik rein? So ohne Forschungserfahrung?
Das kommt ganz darauf an was deine Ziele sind. Und es gibt ja auch nicht nur kleines Haus und Uni sondern ein ganzes Spektrum dazwischen.


In der Chirurgie? Heute bewerben, nächste Woche anfangen.
Selten so einen Schmarrn gelesen. Es mag zwar ggf Stellen wie Sand am Meer geben. Aber wenn das so läuft mag man bei der Stelle in der Regel nicht arbeiten. Eine gute Stelle zu finden ist dann teilweise auch nicht so einfach.

daCapo
10.07.2020, 22:44
In der Chirurgie? Heute bewerben, nächste Woche anfangen.

Nö, die nehmen auch nicht jeden z.B. WBA oder FA Radiologie, Innere, Psychiatrie oder CA Psychiatrie...warum will der jetzt Chirurgie machen? Müsste man gut begründen können.

Ein ehemaliger Kommilitone ein paar Semester über mir wollte unbedingt an die Allgemeinchirurgie der Uniklinik Ddorf, leider nicht genommen (war so 2010). Aber er konnte an einer anderen Uniklinik (jedoch etwas mehr Provinz) anfangen, jetzt OA und PD.

Grundsätzlich kann man auch an der Uniklinik ohne Forschungserfahrung arbeiten, um dann etwas zu publizieren.Man kann auch mit eher weniger Forschungsinteresse dort arbeiten bis zum FA und später, man brauch auch ein paar Leute, die den Betrieb dprt Aufrecht erhalten, wenn andere unterwegs sind für ihre Forschung.

Als Anfänger sollte man an einer Uniklinik (außer möglicherweise sehr beliebte Metropolen) gute Chancen haben in der Chirurgie. Man geht davon aus, dass man den 1. Job gerne behalten will und sich als Berufsanfänger voll reinhängt/viel in Kauf nimmt. Aber auch wer später wechseln will vom peripheren KH, sollte es nicht zu schwer haben, wenn er viel arbeitet.

davo
10.07.2020, 23:10
Es gibt, so mein Eindruck von meinen Kommilitonen, genug Uni-Chirurgien, die offene Stellen (und manchmal sogar viele davon) haben. (Guess why...) Das ist also nicht das Problem.

ABER, es muss das Timing passen (wenn man sich jetzt bewirbt, und es wurden halt gerade zwei neue AÄ eingestellt, kann es sein, dass man einfach Pech gehabt hat) und vor allem sind chirurgische Unikliniken IMHO oft besonders intolerant gegenüber "unentschlossenen" Bewerbern. Von einem anderen Fach an eine Uni-Chirurgie zu wechseln ist, so zumindest mein Eindruck, auch aus Gesprächen mit ein paar chirurgischen Uni-Chefärzten, IMHO deutlich schwerer als z.B. von einem anderen Fach an eine Uni-Innere zu wechseln. Uni-Chirurgen lieben Leute, bei denen sie das Gefühl haben, dass sie voll und ganz überzeugt vom Fach sind, bis hin zur Selbstaufopferung für den Beruf (bzw. eigentlich eher für den Arbeitgeber und für die Privatliquidation des Chefarztes :-p). Ich hab deshalb das Gefühl, dass es, bei ansonsten völlig gleichen Voraussetzungen, wahrscheinlich einfacher ist, direkt nach dem Studium an einer Uni-Chirurgie anzufangen als nach einem Jahr in einem anderen Fach. (Außer wenn es um HNO, Uro o.ä. geht natürlich.)

Mein Eindruck war/ist auch, dass gerade in der Chirurgie kleine Kliniken oft belächelt werden. (Das ist in der Uni-Inneren aber auch der Fall.) Vom 150-Betten-Haus an eine Uni-Chirurgie zu wechseln, könnte deshalb schwer werden. Auch weil da wieder die Abneigung gegenüber dem unentschlossenen Bewerber hinzukommt. ("Warum hat der denn nicht von Anfang an gewusst, dass er an einer Uniklinik arbeiten will?") Von einem nichtuniversitären Maximalversorger aus ist es hingegen sicher absolut kein Problem.

Sehen das die in der Chirurgie tätigen User auch so?! Würd mich mal interessieren, ob mein Eindruck stimmt, oder ob ich da völlig falsch liege :-))

ehem-user-21-08-2020-1502
11.07.2020, 00:23
Wenn man sich die Bilder der AÄ auf den Homepages der chirurgischen Abteilungen diverser renomierter Uniklinika (z.B. UKE) ansieht, fällt auf, dass doch relativ viele nicht promoviert sind. Ist neben ernsthaftem Forschungsinteresse eine Promotion nicht Voraussetzung um an der Uni anfangen und bleiben zu können? Fehlender Dr-Titel könnte ja auch als fehlendes Forschungsinteresse gewertet werden. Ob man die Diss in der Chirurgie einer Uniklinik so einfach neben der Arbeit fertig bekommt? Ich weiss ja nicht

Feuerblick
11.07.2020, 08:23
Auch das können sich die Unikliniken nicht mehr aussuchen. Wenn du nur deinen Facharzt machen und dann in einer anderen Klinik als OA oder FA weitermachen willst, brauchst du auch ein einer Uni keinen Doktortitel. Manche werden den sicherlich in ihrer Assistenzzeit machen. Aber der Rest... „Forschungsinteresse“ ist als Voraussetzung für eine Uni-Stelle in den allermeisten Fachrichtungen out. Auch Unikliniken müssen sehen, wie sie freie Stellen besetzen. :-nix

Chriman
11.07.2020, 09:12
Fehlender Dr-Titel könnte ja auch als fehlendes Forschungsinteresse gewertet werden. Ob man die Diss in der Chirurgie einer Uniklinik so einfach neben der Arbeit fertig bekommt? Ich weiss ja nicht

Schon des öfteren gehört:
nicht vorhandene Diss gilt teilweise als Argument für die Einstellung an der Uniklinik. Der/die Mitarbeiterin bekommt direkt ne schöne (aufwendige) Diss vom Chef übergeholfen und kann das parallel zur eigentlichen Arbeit durchziehen. Ob das fertig wird ist doch gar nicht so wichtig, die (Teil-)Ergebnisse liegen ja trotzdem vor und könne von der AG des Chefs verwurstet werden.

davo
11.07.2020, 09:39
Dort wo ich studiert hab, war es schon so, dass eine angefangene Doktorarbeit bei den meisten chirurgischen Uni-Abteilungen sehr stark erwünscht bis erforderlich für die Einstellung war. Idealerweise in einem Fach, das nicht völlig aus der Welt ist. Aber wie weit die dann war, und ob man die realistisch abschließen wird können, schien, so mein Eindruck, eher egal zu sein. Und fertig musste man definitiv nicht sein. Sonst würden die ja gar niemanden mehr finden.

Trüffel
11.07.2020, 09:41
„Forschungsinteresse“ ist als Voraussetzung für eine Uni-Stelle in den allermeisten Fachrichtungen out. Auch Unikliniken müssen sehen, wie sie freie Stellen besetzen. :-nix
Kann ich aus meinen Bewerbungsgesprächen an diversen Unikliniken so nicht bestätigen. Ich musste den Blödsinn zumindest im Gespräch immer noch vorheucheln. Dass es dann Assistenzärzte, Fachärzte und selbst Oberärzte gibt, die sehr forschungsschwach unterwegs sind und trotzdem nicht rausgekegelt werden, weil sie gute Kliniker sind, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.

Feuerblick
11.07.2020, 09:48
Kann ich aus meinen Bewerbungsgesprächen an diversen Unikliniken so nicht bestätigen. Ich musste den Blödsinn zumindest im Gespräch immer noch vorheucheln. Dass es dann Assistenzärzte, Fachärzte und selbst Oberärzte gibt, die sehr forschungsschwach unterwegs sind und trotzdem nicht rausgekegelt werden, weil sie gute Kliniker sind, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.
Naja, „Forschungsinteresse“ heucheln... manche Chefs brauchen das vielleicht. Aber ich glaube nicht, dass ein „nö, primär möchte ich eine gute Facharztausbildung haben“, ein No-Go wäre.

Trüffel
11.07.2020, 10:13
Ich kann natürlich nur für meine selektive Erfahrung sprechen, aber da wurde mir definitiv etwas anderes vermittelt. Einer der Chefs fing sogar von sich aus an, zu erklären, wenn man sich neben der Uniklinik auch noch an städtischen Häusern bewerben würde, wäre man bei ihm Fehl am Platz. Wenn es dann noch Konkurrenzbewerber gibt, muss man sich schon überlegen, ob man auf die Forschungsfrage wirklich ein entschiedenes "Nö" antwortet. Gut, andere Chefs meinten zu mir, man könne sich durchaus im Verlauf der Ausbildung einen Schwerpunkt setzen; also z.B. 30/70 Forschung und Klinik, oder umgekehrt. Aber direkt offen sagen, dass man keine Lust auf Forschung hat? Gibt es sicherlich! Aber allgemein wäre ich da eher erstmal skeptisch.

Feuerblick
11.07.2020, 10:19
Ach naja, ein Chef, der meint, dass er nur Forschungswillige Assistenten haben will, der hat entweder aus irgendwelchen Gründen viele Bewerbungen vorliegen oder lebt noch im letzten Jahrhundert :-nix. Solche eingebildeten Fatzken sollte man meiden. Die halten nämlich auch nix vom Aufschreiben von Überstunden und ähnlichen unfassbaren Dingen...
Ich habe immer klar gesagt (okay, anderes Fach), dass ich hauptsächlich klinisch arbeiten möchte, aber notfalls halt bei klinischen Studien mitarbeiten würde, obwohl Forschung einfach nicht mein primäres Ziel und nicht mein Ding ist. Stellen hab ich trotzdem bekommen. Selbst da, wo man eigentlich Wert auf Titel legte.