Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aberkennung Alter Scheine
Heinz Wäscher
08.12.2003, 22:47
ich will erstmal Informationen sammeln bevor ich mich für etwas einsetze
wie soll ich denn sonst etwas anständig vertreten und mich dafür einsetzen können
desweiteren ist einfach die negative Intention, die Medhawk an den Tag legt nicht sehr vertrauenserweckend
die Zeiten, in denen jem sagt "Mach das und frag nicht!" die sind ja gottseidank vorbei
Pünktchen
09.12.2003, 06:40
Original geschrieben von medhawk
nur vorteile- wie die Topnews- die hier nicht im forum stehen.
Ich denke du würdest mehr erreichen, wenn du deine Topnews , die hier nicht im Forum erscheinen, einfach hier postest, dies erspart hier sinnlose Diskussionen und du erreichst viel mehr Leute. :-top
Tu dich mit Leuten zusammen die einwenig Ahnung davon haben und interessiert sind, wie z.B. deine Fachschaft.
LG
Pünktchen, die findet, wenn das Gerücht stimmt, ist es eine sauerrei
Heinz Wäscher
09.12.2003, 07:12
so, ich habe jetzt einen Aufruf gefunden, der wesentlich differenzierter aussieht :-))
1.Staatsexamen schon gemacht?-Übergangsregelung
Es gibt zahlreiche Studenten(innen), welche nun zum Stichtag 1.10.2003 noch kein erstes Staatsexamen abgelegt haben , jedoch bereits einige oder viele Leistungsnachweise zur Zulassung zum zweiten Staatsexamen erworben haben - ein Studienverlauf der bislang möglich und üblich war.
Durch die Übergangsregeln der neuen AO dürfen diese Studenten(innen) jedoch nun kein zweites Staatsexamen nach bisherigem Recht mehr ablegen, sondern müssen das neue erste Staatsexamen nach Abschluss des Praktischen Jahres ablegen.
Problem hierbei ist in erster Linie, dass das neue erste Staatsexamen erst Ende 2006 erstmalig angeboten werden soll und zweitens die Zulassung zu diesem Examen neue Leistungsnachweise erfordert, die jetzt bereits abgelegt werden müssten, von den Universitäten aber noch gar nicht angeboten werden. Die Anerkennung bereits erbrachter Leistungsnachweise ist weiterhin fraglich und den Studenten(innen) wird hier auch nichts verlässliches zugesichert.
Fragt man sich umgekehrt, warum diese Regelungen derart sind wie sie sind, kommt man zu keinem Schluss, denn das alte erste Staatsexamen wird bis Herbst 2005, das alte zweite Staatsexamen bis Herbst 2006 angeboten - ausreichend Zeit also für oben genannte Gruppierung zu Ende zu studieren. Könnte diese Gruppierung den Zeitpunkt des ersten und zweiten alten Staatsexamens - unter Beachtung der Fristen - frei wählen, wie in der bisherigen Approbationsordnung, so gäbe es keinerlei Probleme mit Scheinanerkennung, parallelen Lehrveranstaltungen usw. Eine Änderung dahingehend wäre somit nicht nur im Interesse der Studierenden, sondern auch im Interesse der Universitäten (mehr Zeit für die Umsetzung der neuen AO) und der Landesprüfungsämter (weniger Bürokratie und rechtliche Grauzonen).
Bleibt die neue AO so wie sie ist, drohen den oben genannten Studierenden Wartezeiten von bis zu 1,5 Jahren (unter Umständen je nach Universität noch länger), Scheinaberkennung und eine Prüfung am Ende, auf die sie durch ihr Studium nach alter AO nicht vorbereitet wurden.
Wir möchten daher anbieten, dass Studierende welche sich zu obiger Gruppe zählen und das alte zweite noch ablegen könnten (Mindeststudienzeit, Scheine) und wollten, Ihre E-Mail-Adresse und Ihren Studienort an folgende Sammeladresse schicken:
[email protected]
oder
[email protected]
Die Sammlung hat zum einen den Sinn, einen Überblick darüber zu bekommen, wie viele Studenten(innen) derart nachteilig von der neuen AO betroffen sind, der Fachtagung Medizin in der Verhandlung mit dem BMGS den Rücken zu stärken, eine Liste der Betroffenen für mögliche weitere rationelle Gemeinschaftsaktionen zur Verfügung zu haben und last but not least die Teilnehmer regelmäßig über Neuigkeiten zu informieren und Ihnen das Gefühl zu geben nicht alleine zu sein!
Wir sind optimistisch, dass die Ministerien Einsicht und Verständnis für die Studierenden zeigen! Es soll aber auch ein deutliches Signal gegeben werden, dass Studierende sich nicht alles bieten lassen! Denn muss man 1 Jahr auf eine Prüfung warten oder hat man 1 Jahr umsonst studiert weil ein paar Zeilen einer neuen AO (bestenfalls versehentlich) nicht in Ordnung sind, hört der Spaß auf!
Quelle :
http://www.medizin.fu-berlin.de/StudentenCafe/blackboard/nachrichten.htm
weitere Links :
http://www.tu-dresden.de/fsmed/aktuell/neueAO.htm
http://www.approbationsordnung.de/AO/link.html
http://www.poelking.info/Medizin/neue_AO/neue_ao1.html.
forengesit
09.12.2003, 07:43
Hi,
finde den Beitrag von Wäschers Heinz informativ und sachlich.
Es muss nur im zweiten Abschnitt "müssen das neue z w e i t e Staatsexamen nach dem PJ" heißen - reiner Schreibfehler.
In der neuen AO steht nix davon, dass der neue zweite Abschnitt erst im Herbst 2006 angeboten wird. In § 43 Abs. 2 AO steht aber drin, dass die Länder die Möglichkeit haben, alte Scheine auf den neuen § 27 anzuerkennen - also aus Altschein mach Neuschein.
Die Frage ist nur, was machen die Länder konkret: sind alle Altscheine umwandelbar, bedarf es dazu zusätzlicher Leistungen, wie viel Zeit nehmen diese zusätzlichen Leistungen in Anspruch, müssen ggf. völlig neue Dinge gemacht werden (Blockpraktika), etc.
??
Hallo,
Schöner Aufruf. Diese Aufrufe sind hier mehrfach im Forum und wurden an den UNis aufgehangen.- Leider haben sich trotzdem zuwenige Leute gemeldet.
Also an alle:
Meldet euch, beteiligt euch.
Bedenkt bitte das sich leute die sich nicht melden aussen vorstehen:
- Keine Unterstützung duch euch
- Ihr bekommt keine Infos- ( werden nicht im Forum veröffentlicht
- Ihr bekommt keine qualifizierte und praktische Hilfe
ALso seht es positiv, das es ein paar leute gibt, die auch mal etwas erreichen wollen und auch können. Daher bitte ich um jede Unterstützung. HJängt also den Aufruf an den UNIS am besten dick und in DIN A3 , 30mal auf.
Habt ihr keinen Drucker- geht zur Fachschaft- die sollen es machen. Hängt die Zettel an gut sehbaren orten auf.
Pünktchen
09.12.2003, 14:36
@medhawk
ich finde es unfair von dir in einem solchen Ton für eigentlich eine gute Sache zu werben. Nur weil jemand wissen will, warum man sich melden sollte und was das einen bringt, muss man sich nicht angegriffen fühlen.
@heinzin
Danke :-) endlich mal was konstruktives zum Thema.
Original geschrieben von Pünktchen
@medhawk
ich finde es unfair von dir in einem solchen Ton für eigentlich eine gute Sache zu werben. Nur weil jemand wissen will, warum man sich melden sollte und was das einen bringt, muss man sich nicht angegriffen fühlen.
@heinzin
Danke :-) endlich mal was konstruktives zum Thema.
Hallo,
ich fühle mich nicht angegriffen. es ist aber interressant, wiviele sich über meinen ton aufregen- aber sich keine Gedanken über das Problem machen: Scheinaberkennung, Organisation der betroffenen Studenten.
Lest euch den guten Beitrag von perser durch:
e-Mail:
[email protected]
Dort steht alles was ich gesagt habe aber netter.
Also seht es doch einfach ein: Organiesieren wir uns zentral und vernünftig, können wir etwas bewegen. Wenn wie es nicht schaffen, werden wir übergangen.
Und wer immer noch Vertrauen an Politiker, LPA , UNI etc. hat:
1. Prof. unsere Uni sagte zu mir: Sie haben doch nur Physikum, sie haben doch noch gar nichts geschafft-
Ich habe alle Scheine nach alter AO---.... Das ist Frust pur
2. Fächer wie Geschichte der Medizin, Gesundheitsökonomie gehören nun zum Studium. Wer glaubt, das man mit diesen Fächern ein besserer Mediziner wird ??? Genau, die Politiker ( Minister und Apparat) die die neue AO beschlossen haben. Von diesen Leuten können wir keine Vernunft erwarten.
Ich hoffe das ich euch zum nachdenken bringe. Zweifelt ruhig sogenannte Autoritäten an, wenn sich nichts oder nur schlechtes für uns tun.
Heinz Wäscher
09.12.2003, 22:35
Original geschrieben von medhawk
2. Fächer wie Geschichte der Medizin, Gesundheitsökonomie gehören nun zum Studium. Wer glaubt, das man mit diesen Fächern ein besserer Mediziner wird ??? Genau, die Politiker ( Minister und Apparat) die die neue AO beschlossen haben. Von diesen Leuten können wir keine Vernunft erwarten.
ich bin sehr dafür, daß man Fächer wie Gesundheitsökonomie behandelt, dafür wirst Du als niedergelassener Arzt noch dankbar sein
außerdem ist es schon merkwürdig :
in jeder medizinisch orientierten Ausbildung hat man Berufskunde, nur GERADE im Studiengang Medizin nicht...dort ist es eher Zufall, ob man auf Vorlesungen trifft, die zB Rechte und Pflichten oder sonstige Grundkenntnisse (!) zu immer wieder zurückkehrenden Themen (Schweigepflicht, Verfügungen, Vollmachten) präsentiert bekommt
Original geschrieben von medhawk
Fächer wie Geschichte der Medizin, Gesundheitsökonomie gehören nun zum Studium. Wer glaubt, das man mit diesen Fächern ein besserer Mediziner wird ???Etwas oT, aber trotzdem: wir hatten gerade Gesundheitsökonomie und das war sicher nichts falsches!!! Und Geschichte der Medizin mag ich auch...
R.
hallo,
Das glaube ich eher nicht , das ich GTE oder Ökonomie benötige.
Wenn man wie rugger es mag, ist es ok.
In Ökonomie werden ja nicht praktische wirtschaftliche Fähigkeiten vermittelt, sondern nur Theorien. Das kann ich sehr gut sagen, da ich weis wie man ein Unternehmen ( eine Praxis ist ja nichts anderes) führt.
Schweigepflicht, Verfügungen, Vollmachten etc. wurden bei uns in der Rechtsmedizin abgehandelt-kommen also in Ökonomie und GTE nicht vor.
Es ist wichtiger, klinische Fächer zu beherschen als GTE.
Wenn es einen Kurs geben würde : Erfolgreiche Praxisgründung mit:Buchhaltung, Abrechnungstips, Nutzen- Kosten Analyse, Marktanalyse, Produktmarketing, Erkennen von Abzocker Vetretern etc.... , wäre ich sofort dabei.
Heinz Wäscher
09.12.2003, 22:57
Original geschrieben von medhawk
In Ökonomie werden ja nicht praktische wirtschaftliche Fähigkeiten vermittelt, sondern nur Theorien
Wieviele von diesen Ökonomievorleungen haste denn schon gehört? :-)) :-D
Es ist wichtiger, klinische Fächer zu beherschen als GTE.
jep, aber schaden kann es nicht, sich in kleinen Hilfswissenschaften auszukennen
hallo,
Ökonomie habe ich fast durch.
GTE ist unsinn, da Geschichte mich nicht weiterbringt. Da lerne ich lieber ein wenig mehr Innere.
Ach übrigens, meine Situation:
Ich habe alle Scheine nach alter AO. Also ich weiss wovon ich spreche.
Bleibt doch lieber beim Thema.
- Organistion der Studis. Im Moment ist
[email protected] die grösste und effektivste adresse.
Ich fordere auch alle anderen, die sich schon organisiert haben sich denen anzuschliessen.
Sebastian1
09.12.2003, 23:09
Dazu nur ein Kommentar von mir:
"§ 1 - Ziele und Gliederung der ärztlichen Ausbildung
(1) Ziel der ärztlichen Ausbildung ist der wissenschaftlich und praktisch in der Medizin ausgebildete Arzt, der zur eigenverantwortlichen und selbständigen ärztlichen Berufsausübung, zur Weiterbildung und zu ständiger Fortbildung befähigt ist. Die Ausbildung soll grundlegende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Fächern vermitteln, die für eine umfassende Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erforderlich sind. Die Ausbildung zum Arzt wird auf wissenschaftlicher Grundlage und praxis* und patientenbezogen durchgeführt. Sie soll
- das Grundlagenwissen über die Körperfunktionen und die geistig*seelischen Eigenschaften des Menschen,
- das Grundlagenwissen über die Krankheiten und den kranken Menschen,
- die für das ärztliche Handeln erforderlichen allgemeinen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in Diagnostik, Therapie, Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation,
praktische Erfahrungen im Umgang mit Patienten, einschließlich der fächerübergreifenden Betrachtungsweise von Krankheiten und der Fähigkeit, die Behandlung zu koordinieren,
- die Fähigkeit zur Beachtung der gesundheitsökonomischen Auswirkungen ärztlichen Handelns,
- Grundkenntnisse der Einflüsse von Familie, Gesellschaft und Umwelt auf die Gesundheit, die Organisation des Gesundheitswesens und die Bewältigung von Krankheitsfolgen,
- die geistigen, historischen und ethischen Grundlagen ärztlichen Verhaltens
auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes vermitteln. Die Ausbildung soll auch Gesichtspunkte ärztlicher Qualitätssicherung beinhalten und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen Ärzten und mit Angehörigen anderer Berufe des Gesundheitswesens fördern. Das Erreichen dieser Ziele muss von der Universität regelmäßig und systematisch bewertet werden. "
(§1 Abs 1 ÄAppO. noch Fragen?)
Gerade du reitest doch darauf herum, man solle sich informieren. Ich hoffe, du hast wenigstens die ÄAppO gelesen?
Und im übrigen ist die Panikmache für viele einfach überflüssig. Dazu zählen schonmal alle, die nach neuer AO begonnen haben zu studieren und alle, die nach alter AO zu Ende studieren werden.
Diejenigen (auch ich), die unter die Übergangsregelungen fallen, sollten sich wirklich informieren, aber dabei diese Emailadresse als alleinige Lösung aufzuoktroyieren finde ich zumindest fragwürdig. Auch wenn da gute Infos kommen sollten. Zu einer Selbstorganisation gehört erstmal, Leute zu informieren. Es ist illusorisch zu meinen, das würde jeder Betroffene schon selbst tun....
Gruß,
Sebastian
airmaria
09.12.2003, 23:21
Original geschrieben von medhawk
Ich fordere auch alle anderen, die sich schon organisiert haben sich denen anzuschliessen.
... ich fordere 20.000 € für diesen Kommentar, mindestens!!!
:-)) :-)) :-))
"Mary" airmaria
hallo sebastian,
Klar habe ich die alte und neue ao gelesen.
Ich habe doch nichts anderes gesagt, als das diese Fächer nun Pflicht sind. Nur weil sie in der AO stehen, müssen sie aber nicht sinnvoll sein oder? Zumindest kein Pflicht und Prüfungsfächer sein.
Alles was geschrieben steht, ist nicht unbedingt richtig. Immer kritisch betrachten.
Lies bitte den Beitrag von Perser. Er erklärt sehr schön , worum es geht. Im moment ist es die beste adresse für uns. Warum ist es fragwürdig eine grosse Gemeinschaft zu schaffen? Schau dir doch die Gewerkschaften an: Je grössere sie sind, desto mächtiger sind sie auch.
Wenn ihr bis zum 1.10.2003 das alte erste examen gemacht habt, ändert sich für euch prinzipiell nichts ausser:
Folgende Probleme sind möglich:
- Ihr habt Scheine für Zweite STex gemacht; Diese können , wenn es die Politiker schaffen , aberkannt werden.
- Ihr seid im 7. oder 8. Semester: Viele UNIS haben sich nicht auf die neue AO eingerichtet. Bei einigen ist es so schlimm, das die Regelstudienzeit 2-3 Semester überschritten wird.
Original geschrieben von medhawk
In Ökonomie werden ja nicht praktische wirtschaftliche Fähigkeiten vermittelt, sondern nur Theorien. Das kann ich sehr gut sagen, da ich weis wie man ein Unternehmen ( eine Praxis ist ja nichts anderes) führt. Er schon recht, es war teilweise ganz schön theoretisch - ABER: unter anderem wurde auch vermittelt, wie das Gesundheitssystem strukturell / politisch organisiert ist, was die Veralterung der Gesellschaft für (dramatische) Folgen haben wird, was DRGs eigentlich sind und wie sie funktionieren uvm. Das war mit Sicherheit relevant und wichtig!
Wenn es einen Kurs geben würde : Erfolgreiche Praxisgründung mit:Buchhaltung, Abrechnungstips, Nutzen- Kosten Analyse, Marktanalyse, Produktmarketing, Erkennen von Abzocker Vetretern etc.... , wäre ich sofort dabei. Stimmt, auch ein solcher Kurs wäre nichts falsches...
GTE ist unsinn, da Geschichte mich nicht weiterbringt. Da lerne ich lieber ein wenig mehr Innere. Naja, von diesem Standpunkt sicher. Diese Einstellung finde ich jedoch traurig und irgendwo auch bedenkenswert. Überhaupt: was ist daran falsch, mal ein wenig über den Tellerrand zu sehen?! Nur wenn ich weiß, woher ich komme, kann ich bestimmen, wohin ich gehe (wenn ich mal ein wenig klugscheissen darf...). Übrigens, wofür steht "GTE"?
Rugger
hallo,
GTE ist : Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin.
Ich lese immer die Marburger Bund zeitung. Das reicht als Ökonomie Kurs. Das wäre auch etwas für euch:
Mitgliedschaft ist kostenlos und bringt Informationen und Hilfe, kostenlose Versicherungen. etc. adresse:
www.marburger-bund.de
Na Ja tellerand hin oder her, komplizierte soziale und historische betrachtungsweisen sollte man mit dem abitur gelernt haben. in der vorlesung wird dies bei GTE nicht vermittelt. Daher bleibt der Tellerand für viele die Grenze auch mit GTE Schein.
Auch solte es jedem überlassen werden, ob er dies besucht oder nicht.
Zwei nette Profs haben mir gesagt, das in Deutschland zu viel reguliert wird. Zitat: "Überlasst uns 50 Studenten und wir bilden dies zu guten Medizinern aus. " Das glaube ich auch, denn in einer Woche habe ich mehr gelertn und Fähigkeiten erworben als bei Kursen der UNI.
airmaria
10.12.2003, 00:13
Original geschrieben von medhawk
Zwei nette Profs haben mir gesagt, das in Deutschland zu viel reguliert wird. Zitat: "Überlasst uns 50 Studenten und wir bilden dies zu guten Medizinern aus. "
Tja, das ist leider gerade mal Stufe 1 von EBM: (verbohrte) Expertenmeinung! :-))
Original geschrieben von medhawk
Das glaube ich auch, denn in einer Woche habe ich mehr gelertn und Fähigkeiten erworben als bei Kursen der UNI.
Mein Reden: fange irgendjemanden von der Strasse, zeige ihm ein halbes Jahr, wie man operiert, und er kann es vielleicht besser als der Chef: Medizin ist teilweise ein typischer Lehrberuf...
aber es gibt noch einen anderen Teil, den Tellerrand ;-)
"Mary" airmaria
Hallo Leute ,
ich beobachte diese Diskussion schon seit einiger Zeit und bin leicht irritiert.
Was wollt Ihr überhaupt? Medhawk hat zwar eine etwas überhebliche Art, aber prinzipiell Recht. Wir sollten uns organisieren, aber dennoch nicht blind folgen.
Dieser Thread geht in eine völlig falsche Richtung.....klar haben Fächer wie GTE oder Ökonomie ihre Daseinsberechtigung.....aber doch nicht, weil sie in der neuen AO gefordert werden.
Das Problem sind nicht diese Fächer, sondern das wir höheren Semester unter anderen Bedingungen gestartet sind.....die Spielregeln aber mittendrin geändert wurden.
Problem ist auch , das immer noch kein "Schiedsrichter" im Spiel ist, denn die Änderungen sind noch in der Mache und können sich jederzeit wieder ändern.
- Theoretisch besteht doch noch die Möglichkeit am alten 1. und 2. Staatsexamen teilzunehmen, da diese nach wie vor angeboten werden.
Dieses würde mir die Möglichkeit geben nach der Approbationsordnung zu Ende zu studieren, mit der ich angefangen habe.
Außerdem wäre es die günstigste Alternative um einem Teil der Alten AO’ler den Abschluss zu gewähren.
- Ausserdem muss es gesetzlich geregelt werden, dass die Unis zu einer Studienordnung gezwungen werden.
- Des Weiteren kann es nicht sein, das von Seiten der Politik immer wieder Änderungen an der neuen AO vorgenommen werden, da uns Studenten somit jegliche Orientierung genommen wird.
Es sollte doch in unser aller Interesse liegen, gerade in Zeiten von Ärztemangel die Situation nicht künstlich zu verstärken.
:-notify Was würdet Ihr denken, wenn Ihr im 2 Lehrjahr für den Schreiner plötzlich erfahrt, das Ihr mal eben nochmal 2 Jahre dranhängen sollt, weil sich ein Gesetz geändert hat?
Sowas lassen offensichtlich nur Mediziner mit sich machen und freuen sich dann noch über GTE usw. :-???
Ich toleriere wirklich jede Meinung, aber manches ist mir dann doch etwas Rätselhaft!!!
Gruß,
Perser
Heinz Wäscher
10.12.2003, 07:38
Original geschrieben von Perser
Wir sollten uns organisieren, aber dennoch nicht blind folgen.
nichts anderes wurde gefordert als Informationen, was es denn nun mit diesem Aufruf so auf sich hat!
Dieser Thread geht in eine völlig falsche Richtung.....klar haben Fächer wie GTE oder Ökonomie ihre Daseinsberechtigung.....aber doch nicht, weil sie in der neuen AO gefordert werden.
das hat ja auch keiner behauptet, siehe zB das Posting von Sebastian1
Das Problem sind nicht diese Fächer, sondern das wir höheren Semester unter anderen Bedingungen gestartet sind.....die Spielregeln aber mittendrin geändert wurden.
Problem ist auch , das immer noch kein "Schiedsrichter" im Spiel ist, denn die Änderungen sind noch in der Mache und können sich jederzeit wieder ändern.
dieses Problem hat hier wohl auch jeder erkannt, aber trotzdem nochmal eine schöne Zusammenfassung
Sowas lassen offensichtlich nur Mediziner mit sich machen und freuen sich dann noch über GTE usw. :-???
woher willst Du denn wissen, ob sich hier nicht doch welche bei
[email protected] gemeldet haben?
uns allen hier absolutes Desinteresse und Passivität in Hinsicht dieser Angelegenheit zu unterstellen finde ich eher anmaßend
P.S. was bitte ist so schlimm an GTE? GTE ist übrigens aufgrund lautstarker Forderungen der protestierenden Medizinstudenten Ende der 60er/Anfang der 70er mit ins Curriculum aufgenommen worden
diese Fächer haben absolut ihre Berechtigung...oder will die Millenniums-Generation diese Errungenschaft wieder ablegen?
Streichen wir doch auch gleich Psychologie!
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