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Markian
20.02.2021, 19:23
Dafür habe ich aber auch in den letzten Jahren im Schnitt monatlich vermutlich mehr als das 50fache von dem zurückgelegt, was eine Assistenzärztin normalerweise für eine BUV zahlen würde.


Also unter 100€ pro Monat bekommt man eigentlich keine normale BU Versicherung mit 2500€ Absicherung. Du hast also jeden Monat > 5000€ in den Aktienmarkt investiert. Wie?

GelbeKlamotten
20.02.2021, 19:24
Also unter 100€ pro Monat bekommt man eigentlich keine normale BU Versicherung mit 2500€ Absicherung. Du hast also jeden Monat > 5000€ in den Aktienmarkt investiert. Wie?

Wenn ich da jetzt drauf eingehe, bekomme ich nur wieder Ärger und die Leute behaupten, ich würde alle Threads an mich reißen ;-)

daCapo
20.02.2021, 20:51
Echt lustig, kriege jetzt überall Anzeigen/Werbung Berufsunfähigkeitsversicherungen für Ärzte/Assistenzärzte Mayflower Capital, MLP...mit gediegenen Berater; obwohl ich nur hier im Thread wenig geschrieben habe z.B. dass ein therapieassoziierter Zweittumor nicht nach 3 Jahren auftritt. Aber keine Googlesuche oder ähnliches gestartet

GelbeKlamotten
20.02.2021, 22:13
obwohl ich nur hier im Thread wenig geschrieben habe z.B. dass ein therapieassoziierter Zweittumor nicht nach 3 Jahren auftritt.

Echt ziemlich absurd, wie du immer wieder so lange auf deinem eigenen Unwissen rumreitest, bis jemand deine Nase direkt hineindrückt.

Das Zeitspektrum therapieassoziierter maligner Zweiterkrankungen reicht von unter einem Jahr bis hin zu mehreren Jahrzehnten, wobei einige typischerweise früh im posttherapeutischen Verlauf auftreten, andere bevorzugt erst deutlich später.

Quellen dafür gibt es unzählige, z.B.:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2600445

(Anfängertip: Einfach mal „years“ in der Browsersuchfunktion eingeben und den Artikel durchsuchen. Und ggf. einen Kollegen fragen, ob er dir mit dem Englisch hilft, falls das dein Problem war, warum du das nicht selbst kurz recherchieren konntest).

Ich könnte dir jetzt auch noch erklären, auf welche unterschiedlichen Weisen google dich tracken kann, ohne dass du direkt etwas in die Suchmaschine eingibst, aber es wird langsam wirklich extremst mühsam, deine unzähligen groben Wissenslücken zu schließen.

Matzexc1
20.02.2021, 22:14
Echt lustig, kriege jetzt überall Anzeigen/Werbung Berufsunfähigkeitsversicherungen für Ärzte/Assistenzärzte Mayflower Capital, MLP...mit gediegenen Berater; obwohl ich nur hier im Thread wenig geschrieben habe z.B. dass ein therapieassoziierter Zweittumor nicht nach 3 Jahren auftritt. Aber keine Googlesuche oder ähnliches gestartet

Die genannten sind keine Berater sondern traineirte Verkäufer.

daCapo
20.02.2021, 22:36
Das Zeitspektrum therapieassoziierter maligner Zweiterkrankungen reicht von unter einem Jahr bis hin zu mehreren Jahrzehnten, wobei einige typischerweise früh im posttherapeutischen Verlauf auftreten, andere bevorzugt erst deutlich später.


Echt? Du und dein Lehrbuchwissen und dann nur beleidigen. Naja dein Niveau. Wieviele gesichert therapieass. Zweittumore hast du schon gesehennach genau 3 Jahren? Ist das wirklich so häufig? Einfach nochmal nachlesen.
Glaubst du in der Nachsorge hat man es mit therapieass. Zweittumoren hauptsächlich zu tun?


Echt ziemlich absurd, wie du immer wieder so lange auf deinem eigenen Unwissen rumreitest, bis jemand deine Nase direkt hineindrückt.



Schon krass, dass hier jmd sowas schreiben darf. Einfach nur beleidigen. Aber da hat jmd. private Probleme (eigene Aussage, schwere Kindheit usw) und benutzt dann seine Umgebung als Mülleimer.

Dabei sind Zweittumore nach Radio/Chemotherapie auf keinen Fall häufig nach 3 Jahren.
Ein weiterer Punkt war, dass du unterstellst: 2000 Euro Fixkosten für einen fertigen alleinstehenden Absolventen wären "normal".

Du behauptest viele Sachen und es ist einfach falsch.


Die genannten sind keine Berater sondern traineirte Verkäufer.

Die ne fette Provision einstreichen für die BU

GelbeKlamotten
20.02.2021, 22:48
Echt? Du und dein Lehrbuchwissen und dann nur beleidigen. Naja dein Niveau. Wieviele gesichert therapieass. Zweittumore hast du schon gesehennach genau 3 Jahren? Ist das wirklich so häufig? Einfach nochmal nachlesen.
Glaubst du in der Nachsorge hat man mit therapieass. Zweittumoren hauptsächlich zu tun?
Wenn du jetzt 10(-30) Jahre geschrieben hättest....

Ich habe weder behauptet, dass das sehr häufig wäre, noch dass man bei der tumornachsorge hauptsächlich damit zu tun hätte. Mal wieder purer Whataboutism. Du merkst dass du falsch liegst, also „entkräftest“ du stattdessen eine völlig andere absurde these, die aber gar niemand aufgestellt hat.

Lass es einfach bleiben, es wird mit jedem post nur immer peinlicher für dich.

GelbeKlamotten
20.02.2021, 22:50
Ein weiterer Punkt war, dass du unterstellst: 2000 Euro Fixkosten für einen fertigen alleinstehenden Absolventen wären "normal".

Auch das ist mal wieder völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Hier beziehst du dich auf eine Aussage von mir aus einem anderen Thread, der mit BU-Versicherungen rein gar nichts zu tun hat. Und meine dortige Aussage war auch nicht auf alleinstehende Absolventen bezogen. Also was soll dieser Kindergarten?

daCapo
20.02.2021, 22:53
Ich habe weder behauptet, dass das sehr häufig wäre, noch dass man bei der tumornachsorge hauptsächlich damit zu tun hätte. Mal wieder purer Whataboutism.

Nein das stimmt nicht, du hast es als Rechtfertigung für die BU genutzt. Extrem seltene Ereignisse wie z.B. extrem seltene therapieass. Zweittumore nach 3 Jahren rechtfertigen das nicht. Du hast einfach keine Ahnung. Die anderen im Thread genannten Argumente für die BU waren besser.

Ich ziehe auch nicht in einen Atombunker, nur weil es die extrem-theoretische Möglichkeit gibt, dass ein Atomkrieg ausbricht.

daCapo
20.02.2021, 22:55
Auch das ist mal wieder völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Hier beziehst du dich auf eine Aussage von mir aus einem anderen Thread, der mit BU-Versicherungen rein gar nichts zu tun hat. Und meine dortige Aussage war auch nicht auf alleinstehende Absolventen bezogen. Also was soll dieser Kindergarten?

Achso...Was sind Berufsanfänger in der Labormedizin?
Meistens Absolventen ohne Anhang und ohne 2000€ Fixkosten. Es ist einfach falsch, was du schreibst.
Und mit diesen fehlerhaften Annahmen argumentierst du dann weiter.

GelbeKlamotten
20.02.2021, 23:00
:-))
Geh einfach schlafen jetzt. Wie gesagt, es wird nur immer peinlicher.

daCapo
20.02.2021, 23:33
:-))
Geh einfach schlafen jetzt. Wie gesagt, es wird nur immer peinlicher.

Peinlich sind 2000€ Fixkosten für einen Berufsanfänger zu unterstellen. Peinlich ist es von regelmäßigen und häufigen Zweitumore nach 3 Jahren auszugehen und dies als Grund für eine BU zu nennen.

Peinlich ist es andere (in der Anonymität) zu beleidigen.

tarumo
21.02.2021, 07:55
Was sind Fixkosten?
Einfache Rechnung: sagen wir mal 5000 EUR brutto mit Diensten. Nach Scholz und vor Corona ca. 2500 EUR auf dem Konto (Stkl 1 als Single und Berufseinsteiger).
Wenn man nicht im Sperrmüll-Wohnheim vergünstigt nächtigt (ich kenne auch Maximalversorger, die gar kein Wohnheim haben) sind in einer "beliebten" Stadt auch schon mal 800 oder 1000 EUR an Miete weg. Labormedizin und Radiologie wird man z.B. eher in größeren Städten betreiben. Wobei sich nach meiner Erfahrung "reiche" Kleinstädte noch schwieriger darstellen, dort gibt es kaum kleinteiligen Wohnraum und man konkurriert auf dem Wohnungsmarkt noch dazu mit gut verdienenden Facharbeitern "vom Daimler" und Co...
Ein Auto-Unterhalt als klinisch Tätiger kann man höchstens aus der Berlin-Mitte-Blase negieren, wo es 24/7 ÖPNV gibt (ob man es ständig benutzen muß, ist eine andere Sache). Also nochmal 100 EUR für Unterhalt/Versicherung. Plus X EUR für Sprit und/oder ÖPNV.
Für Lebensmittel und soziale Teilhabe ist Hartz-IV benchmark, da man ja studiert hat und arbeitet, darf es auch etwas mehr sein, vielleicht 600 EUR? Von dem Rest ist dann noch eine BUV (sagen wir mal 150 EUR) zu bezahlen, eine private Altersvorsorge von 100-300 EUR(genauso obligat) und wenn man wie 90% der nichtdeutschen EU-Bürger irgendwann eigenen Wohnraum haben will, muß man auch dafür zurücklegen. Ach ja: mit Einführung der Bürgerversicherung nach der nächsten BTW wird das Niveau in der GKV dann mangels Konkurrenz so rapide auf sub-NHS-Level abstürzen, daß man auch noch eine private Zusatzversicherung wird abschließen müssen (sagen wir mal nochmal 100 EUR/Mo) um überhaupt halbwegs akzetable Leistungen zu bekommen.
Es wird also irgendwann mal eng und dann werden für Urlaube halt Versicherung und Altersvorsorge negiert, das ist das Horn, aus dem hier wohl getutet wird. Das ganze kann man auch gleich noch in den Nebenverdienst-Thread kopieren.
Und: alles andere wird kostenmäßig deutlich steigen, Steuern inklusive. Die nächste MB Tarifrunde wird aber 0,8% oder 0,4% plus ergeben "wegen Corona". Die ohne Protest verlaufende Nichtzahlung von Corona-Prämien an den ärztlichen Dienst war ein guter Test, wie weit man gehen kann. Die Schere geht also immer weiter auf- vielen scheint es aber zu gefallen, wenn ich mir hier so die Reaktionen durchlese.

tarumo
21.02.2021, 10:09
Echt lustig, kriege jetzt überall Anzeigen/Werbung Berufsunfähigkeitsversicherungen für Ärzte/Assistenzärzte Mayflower Capital, MLP...mit gediegenen Berater; obwohl ich nur hier im Thread wenig geschrieben habe z.B. dass ein therapieassoziierter Zweittumor nicht nach 3 Jahren auftritt. Aber keine Googlesuche oder ähnliches gestartet

Mit MLP hatte ich das letzte Mal bei irgendwelchen Vorklinik-Skripten zu tun. Ansonsten bekomme ich fast keine Werbung für Finanzdinge, weder auf dem Postweg noch online. Für Internetpostings einen PC zu benutzen statt dem Smartphone, einen vernünftigen adblocker zu nutzen, sich ein paar unterschiedliche e-mail-Adressen zuzulegen, z.B. für Onlineeinkäufe oder Preisausschreiben, und ein paar andere Maßnahmen sollten weiterhelfen.
Übrigens hat auch bei Payback und Co. niemand bei Anmeldung den Ausweis und personenbezogene Daten kontrolliert- und so kann man getrost Rabatte sammeln, während die Nutzerauswertung ein völlig fiktives Profil erstellt, daß sich auch nicht anderweitig verknüpfen läßt...just sayin...

GelbeKlamotten
21.02.2021, 10:36
Mit MLP hatte ich das letzte Mal bei irgendwelchen Vorklinik-Skripten zu tun. Ansonsten bekomme ich fast keine Werbung für Finanzdinge, weder auf dem Postweg noch online. Für Internetpostings einen PC zu benutzen statt dem Smartphone, einen vernünftigen adblocker zu nutzen, sich ein paar unterschiedliche e-mail-Adressen zuzulegen, z.B. für Onlineeinkäufe oder Preisausschreiben, und ein paar andere Maßnahmen sollten weiterhelfen.
Übrigens hat auch bei Payback und Co. niemand bei Anmeldung den Ausweis und personenbezogene Daten kontrolliert- und so kann man getrost Rabatte sammeln, während die Nutzerauswertung ein völlig fiktives Profil erstellt, daß sich auch nicht anderweitig verknüpfen läßt...just sayin...

Die technischen Möglichkeiten, dein Payback-Profil trotz Fake-Daten trotzdem deiner Person zuzuordnen sind relativ groß. Da muss man schon relativ konsequent sein (App nicht nutzen, Handy am besten beim Einkaufen generell zu Hause lassen, keine Browser-Plugins in dem Browser nutzen, mit dem man Onlinekäufe mit Payback macht, keine Aktionen mitmachen, bei denen man Punkte für eine Anmeldung mit Realdaten bekommt usw). Das nächste Problem ist: wie lässt man die Punkte auszahlen, ohne sich zu verraten...

Ich würde mal behaupten, nach einem Jahr aktiver Paybacknutzung sind 99% der Fakedaten-Paybacknutzer theoretisch sehr einfach mit richtigem Namen identifizierbar. Inwieweit das tatsächlich umgesetzt wird, ist schwer zu sagen.

Habe auch einen Payback Account mit Fakedaten. Ich gehe aber davon aus, dass Payback meine richtigen Daten trotzdem kennt. Macht aber nichts, habe insgesamt schon rund 1000 Euro mit In Paybackpunkten erhalten und kaufe eigentlich auch nichts ein, was mir irgendwie negativ ausgelegt werden könnte.

daCapo
21.02.2021, 10:50
Was sind Fixkosten?


Bitte

Gerade im für Akademiker niedrigen Einkommensbereich, wo wir über Beträge um 3000 Euro netto reden, machen 1000 Euro mehr oder weniger enorm viel aus.

Viele haben schon allein an die 2000 Euro monatliche Fixkosten für Miete + Nebenkosten, Auto, Versicherungen, etc. Dann noch 500 Euro für vernünftiges Essen. Sind dann 2500 Euro, die nur dafür draufgehen, dass man sich selbst am Leben und arbeitsfähig hält.


Bitte Tarumo um eine Einschätzung: Es geht um einen Berufseinsteiger nach dem Studium, der eine Facharztausbildung anfängt.
Hattest du (abzgl. Inflation) da 2000€ Fixkosten?
Ob man eine Facharztausbildung wählt, nur weil da Dienste bei sind, ist ein anderes Thema. Kann gerne jeder gerne machen. Jedoch liegt es eher Nahe nach seinen Interessen zu gehen.


Was sind Fixkosten?


Na, also 800€-1000€ für die Wohnung ist viel. Labore gibt es auch in B-Städte.
Aktuell z.B. in Göttingen, Essen und Mainz werden Ärzte in Weiterbildung in Laboren gesucht. Da musst du nicht soviel zahlen für die Wohnung. Nicht überall ist Frankfurt oder München (wo auch nix ausgeschrieben ist). Zusatzversicherung braucht man nicht für die GKV, ist optional.

Ja gut, dann sind 5 Jahre vorbei und ein FA für Labormedizin hat ein höheres Gehalt, als ein Anfänger Innere Medizin, der 4-5x 24h Dienste macht. Die gesundheitlichen Risiken der 24h Dienste musste der damalige Arzt in WB und jetzt FA für Labor niemals tragen. Samstag 24h in der Klinik sich rumzutreiben und sonntags ausschlafen und montags unerholt wieder anfangen musste er nicht.
Aber jeder wie er mag.

Thomas24
21.02.2021, 11:08
Es ging in diesem Thread mal um die Thematik "BU".
Nicht darum, das in letzter Zeit beliebte "Ich hab aber Recht und du nicht 11self" bzw. "Ich widerlege Aussagen" (die, wenn man mal nachliest, in dieser Form aber niemand gestellt hat) Ritual gewisser Nutzer mal wieder bis zur völligen Unleserlichkeit des Threads zu treiben.

Können wir bitte zum Thema BU zurückkommen und Privatfehden entweder per PM oder in einem ausgelagerten Thread führen? Danke.

tarumo
21.02.2021, 11:23
Bitte Tarumo um eine Einschätzung: Es geht um einen Berufseinsteiger nach dem Studium, der eine Facharztausbildung anfängt.
Hattest du (abzgl. Inflation) da 2000€ Fixkosten?



Ich mußte von dem Anfängergehalt folgendes bezahlen (Dienste macht man in der Radiologie üblicherweise erst im 2J oder später.).
-Knapp 900 EUR inkl. NK für die Wohnung (sehr wohlhabende "alte" Kleinstadt ohne Uni und mit daher völlig fehlendem kleinteiligem Wohnraum, dafür aber kaum Neubau wg. problematischer Geographie) Zusätzliche obligatorisch fußläufige Lage zum KH wg. Rufbereitschaft.
-PKW (ÖPNV endet um 18h, samstags um 12h, sonntags gar nicht). Nächster ICE-Bahnhof 80km weg, nächster Regionalbahnhof 8km...
-Eine BUV
-eine private Altersvorsorge, zusätzlich gabs noch die Zwangsabgabe übers KH
Und noch erheblich (vierstellig) in teure Bücher und Kurse investiert (bei Fortbildungsförderung schaute es traurig aus, online steckte noch in den Kinderschuhen). Dann noch diverse Ausgaben in insgesamt auch vierstelliger Größe, die nur 1-2x pro Jahr anfielen, Haftpflicht, Rechtsschutz, Berufsverbände...

Und nebenher versucht was zurückzulegen. Mit Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze ergaben sich dann erheblich Einsparungen, die ich dann wiederum in die Altersvorsorge gesteckt habe.

Jetzt rechne selbst....

Natürlich kann man auch auf 20qm unterkommen. Die gabs nicht, was aber später einen Umzug gespart hat, nachdem wir zusammengezogen sind (für zwei Leute ging es dann so, Arbeitszimmer war aber nicht mehr drin).

10-15 Jahre später müßte man (habe eben geschaut) nahezu das doppelte an Miete hinlegen, alles andere ist auch teils erheblich teurer geworden, aber der Tarifvertrag ist nicht in gleichem Maße gestiegen. Die Radiologie-Stellen an dem betreffenden KH bis zum OA -Level werden auch heute noch wie sauer Bier angeboten.

Nach meinem Wechsel zu einem gefühlten Supramaximalversorger gab es dann in fortgeschrittener WB sogar finanzielle Einbußen (!) , weil die Rufbereitschaft gegen Minusstunden im BD unter der Woche eingetauscht werden mußte...und die besser bezahlten WE oft schon vorab vergeben wurden....

Ich würde die Fachrichtungswahl grundsätzlich NICHT von den Diensten abhängig machen, außer bei Chirurgie und Innere können die Dienstmodelle und damit die Einkünfte erheblich variieren, zweitens soll das Fach ja halbwegs Spaß machen und drittens kann man sich u.U. auch ohne Dienste bis zum FA durchmogeln.


. Zusatzversicherung braucht man nicht für die GKV, ist optional.

Die erste Zusatzversicherung, die es jetzt schon obligatorisch braucht, ist die fürs Ausland. Egal ob EU oder nicht....Zusatzversicherungen fürs KH sind weit verbreitet (alternativ selbst zahlen...), über die Sinnhaftigkeit einer Zahnzusatzversicherung kann ich nichts sagen, meine Einschätzung ist, daß auch eine private Zusatzversicherung für den ambulanten Sektor de facto obligatorisch werden wird, wie in allen Ländern mit staatlicher Einheitskasse.
Die jetzigen PKVen werden eben ihr Geld dann so verdienen und deswegen auf Klagen gegen eine "Bürgerversicherung" verzichten.

daCapo
21.02.2021, 11:40
Also mir fällt dabei die Miete auf. In meiner ersten 66qm Wohnung hatte ich 460€ warm, in der zweiten waren es (beliebtere Stadt) 660€. PKW halte ich auch für unverzichtbar. Private Altersvorsorge wollte ich nicht. Da blieb relativ viel übrig auch ohne Dienste.



Ich würde die Fachrichtungswahl grundsätzlich NICHT von den Diensten abhängig machen, außer bei Chirurgie und Innere können die Dienstmodelle und damit die Einkünfte erheblich variieren, zweitens soll das Fach ja halbwegs Spaß machen und drittens kann man sich u.U. auch ohne Dienste bis zum FA durchmogeln.

Die erste Zusatzversicherung, die es jetzt schon obligatorisch braucht, ist die fürs Ausland.

a) Ja das sehe ich genauso. Ein Fach machen nur wegen 4 - 5 Jahren Dienste, ist wenig sinnvoll
b) Momentan ist ja nichtsoviel mit Ausland. Aber gut, besonders teuer ist das nun wirklich nicht.
Und den Rest haben wir auch schon x-fach diskutiert. Es kommt keine Bürgerversicherung und die Beiträge werden hochbleiben. Die Verwaltungen von zahlreichen KK werden bestehen bleiben. Die Versorgung wird dezentral bleiben. 10x im Jahr den Eingriff vornehmen statt 100.
Es wird sehr behutsam und langsam die Struktur (ja wir haben eine alterende Gesellschaft und andere Anforderungen als 1970) angepasst werden, wenn überhaupt.

tarumo
21.02.2021, 12:53
Private Altersvorsorge wollte ich nicht. Da blieb relativ viel übrig auch ohne Dienste.


Wenn man in Deutschland wohnt, ist das nicht besonders schlau. Nach der Bürgerversicherung (oder vorher als Testlauf) wird man sich übrigens nach genau dem gleichen Mechanismus die Versorgungswerke vornehmen (bis auf die zwei Parteien mit "F" und dem rechten Flügel der Union sind alle dafür) und dann kann man mit 42% oder 30% (jetzt 48%) bei Renteneintrittsalter von 70 J. begnügen.

Wenn man nix zurücklegt, kann man natürlich prassen.



Es kommt keine Bürgerversicherung und die Beiträge werden hochbleiben.


Mutige Aussage.
Die Bürgerversicherung befindet sich explizit im Wahlprogramm von Grüne, SPD und Linke. FDP und AfD sind dagegen...Dann haben wir noch eine weichgespülte linkstendierende Union, die fast alles unterschreibt, um weiter regieren zu dürfen. Darunter Politiker, die schön öfters ihre sozialistisch-staatsdirigistische Ader unter Beweis gestellt haben (Seehofer, Laumann). Dann nehmen wir den typisch deutschen Sozialneid und die post-corona leeren Kassen der GKV und des Staates und geben den PKVen die Möglichkeit, den gleichen Umsatz (oder mehr?) als mit privaten Vollversicherungen nun mit dann notwendigen Zusatzversicherungen zu erzielen- und schwupps...

Übrigens ist es auch nicht förderlich, wenn man sich als Wortführer der Opposition (Lindner, FDP) eine Wohnung von dem Immobilienmagnaten und Lobbyisten, der momentan den BGM gibt, anmietet. Besonders schön, groß und vielleicht auch noch zum Freundschaftspreis- da macht man vielleicht große Klappe, aber hintenrum dann nicht so viel Opposition wie nötig, gelle...



Die Verwaltungen von zahlreichen KK werden bestehen bleiben.

Das ist ja das absurde, daß wir dann nicht eine Bürgerversicherung haben werden, sondern 150 davon. Und somit auch keine nenenswertemn Einsparungen. Dafür aber Wegfall der PKV als Konkurrenz und Quersubventionierung. Mit EINER Einheitsversicherung könnte ich mich sofort anfreunden.