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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 3 Stellen bis zum Facharzt normal?



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davo
28.03.2024, 18:52
Wenn's gut für dich ist, warum nicht?

Feuerblick
28.03.2024, 19:32
Wo sollte da ein Problem sein?

JAK1
28.03.2024, 21:03
Go for it.

][truba][
28.03.2024, 21:15
Ich hatte bis zum Facharzt 3 Stellen in zwei Fachrichtungen. Interessiert niemanden. Mach es

Teevee
29.03.2024, 09:37
3 Stellen sind sowieso voll 8m „normalen“ Rahmen und überhaupt kein Problem! Und auch sonst ist das in der heutigen Zeit des Ärztemangels (und auch generell des heutigen Zeitgeistes) kein Problem mehr, die Stelle zu wechseln, wenn eine, der Arbeitgeber nicht zusagt. Oder aus welchem Grund auch immer.

Es sei denn, du strebst eine höhere Leitungsfunktion an einer Uniklinik an. Aber nachdem du geschrieben hast, das dich schlechte Arbeitsbedingungen stören, wird das vermutlich nicht dein Ziel sein

Moorhühnchen
31.03.2024, 09:40
Das sieht ganz normal aus im Lebenslauf. Solange du nicht jedes Jahr 2x die Stelle wechselst, ist da nichts auffällig und muss auch nicht begründet werden. Ein Blick über den Tellerrand oder darauf, wie andere Kliniken die Dinge handhaben ist sogar förderlich.
Auch DAS habe ich nicht als problematisch erlebt. :-))

Feuerblick
31.03.2024, 11:40
:-)) Ausnahmen bestätigen ja die Regel. :-))

Physioanatom
31.03.2024, 14:45
Danke euch für die ganzen Antworten. Frohe Ostern !
Was wäre denn jetzt, wenn ich zum Quartalsende 06/2024 kündige, ohne eine Anschlussstelle zu haben ? Ich möchte ja, dass es beruflich in der Heimat weitergeht. Bisher war eher die Frage, ob ich nach dem Facharzt zurückgehe oder schon davor. Zum Hospitieren vor Ort wird mir in April - Juni die Zeit fehlen, da mein Chef mich ja nicht freistellen vermutlich. Was sind eure Erfahrungen mit Bewerbungen aus der Arbeitslosigkeit?

Teevee
31.03.2024, 20:48
Auszeiten und Phasen ohne Anstellungsverhältnis sind doch heutzutage fast schon eher die Regel als die Ausnahme. Einfach selbstbewusst und ehrlich sagen, wo die „Lücke im Lebenslauf“ herkommt. Ob nun Urlaub, in Ruhe umziehen oder einfach Freizeit, alles heutzutage legitim

hebdo
01.04.2024, 07:13
Kleine Lücken im Lebenslauf nach stellenwechsel sind unproblematisch.

Wenn du als Kündigungsgrund einen Umzug in Heimatnähe angibst, sei es familiär/ persönlich, sollte es doch kein Problem sein, zwischendurch Urlaubstage für Vorstellungsgespräche und Hospitationen zu nehmen. Die Ablehnung von Urlazbsanträgen muss schon sehr gut begründet sein.

Physioanatom
01.04.2024, 11:23
Der Urlaubsplan wurde bei uns schon Ende letzten Jahres geschrieben. Hatte jetzt eigentlich einen Urlaub mit Verreisen im Mai geplant...Das heißt, wenn ich zwischen 01.04 und 30.06. hospitieren gehen möchte, muss ich entweder Urlaub umdisponieren (schwierig, erregt Unmut) oder versuchen, einzelne Tage überstundenfrei zu nehmen.

Aber Bewerbung aus der Arbeitslosigkeit meint ihr würde kein Problem sein?

davo
01.04.2024, 11:31
Warum sollte es denn ein Problem sein?

Feuerblick
01.04.2024, 13:50
Kann es sein, dass du die Dinge viel zu sehr zerdenkst? Du bist Arzt. Brust raus und ab dafür! Kein Grund sich irgendwie klein zu machen.

Physioanatom
04.04.2024, 18:19
Ok, vielen Dank für die ganzen Rückmeldungen zu der Frage, ob sich ein Wechsel jetzt noch lohnt.

Ich habe leider noch mehr akute Probleme wegen bescheuerten Idee meines Chefs, mich an den anderen Standort zu schicken:
2 Oberärzte dort haben eine gemeinsame Weiterbildungsbefuggis. Ich soll im Austausch gegen den einen Oberarzt dorthin rotieren.
Es ist aber nur an 2 von 5 Tagen die andere Oberärzten da, die dann de facto die einzige Weiterbildungsbefugte ist...

Jeder Assistenzarzt meiner Abteilung rotiert irgendwann mal dorthin. Fuer mich soll es jetzt aber die 2. Rotation sein (bei den anderen nicht vorgekommen), weil wir keinen anderen fitten Assistenten außer mich haben.

Man kriegt von dort normalerweise ein Weiterbildungszeugnis mit Unterschrift der beiden oben genannten Oberärzte.
So oder so müsste mein Chef also lügen und entweder für mich dort gar kein Weiterbildungszeugnis ausstellen, oder beide OA unterschrieben lassen, obwohl einer niemals dort gewesen sein wird während meiner Anwesenheit. What the fuck. Ist das normal ?

davo
04.04.2024, 18:23
Gut, aber was genau ist daran jetzt wirklich ein Problem?

Das hört sich ja schon nach einem äußerst theoretischen "Problem" an...

Physioanatom
04.04.2024, 18:27
Wie meinst du das ? Egal, ob ich jetzt zum Ende Q2 oder zum Ende Q3 kündige, wird er mir also für 2-5 Monate ein fehlerhaftes Weiterbildungszeugnis ausstellen. Ist das nicht ein Problem?

Feuerblick
04.04.2024, 18:37
Du glaubst ernsthaft, dass sowas nie vorkommt? Das mag nicht korrekt sein, aber ein Problem ist es nicht.

Physioanatom
23.06.2024, 14:54
Hallo in die Runde,

ich möchte euch ein Update geben und wieder nach eurer geschätzten Meinung fragen:
- Ich bin nun also seit letztem Monat an dem anderen Standort. Mein Chef hatte deswegen meine Funktionsabteilungsrotation, auf die ich lange gewartet habe unterbrochen. Es hieß, ich sollte diese Rotation an dem neuen Standort fortsetzen und gleichzeitig an den anderen Arbeitsplätzen aushelfen. Ich war natürlich skeptisch. Es ist jetzt auch so, dass ich nur noch ca. 1/3 der Untersuchungszahlen sammele wie vorher im gleichen Zeitraum. Da ich eigentlich nächstes Jahr fertig bin mit dem FA und mir in dieser Funktionsabteilung fast 3/4 der Zahlen fehlen, ist das echt zum Kotzen!

- Ich habe dem Chef bereits Anfang April mein eLogbuch als PDF geschickt zum Stand Ende Q1 2024. Er wollte das so haben, damit er mir seine Korrekturen mitteilt und ich es ihm dann überarbeitet freigebe. Jetzt habe ich ihn schon 4 Mal darauf angesprochen, wann er mir endlich die Korrekturen mitteilt. Er kennt sich mit dem eLogbuch nicht aus und ist anscheinend überfordert. Dazu kommt noch, dass ich es auch dem OA vom anderen Standort freigeben muss (es müssen beide unterschrieben haben das gesamte eLogbuch), der sich damit auch 0 auskennt und sich auch keine Mühe gibt, das zu ändern ...
Was kann ich da momentan tun?

- Ich bin schon fast entschlossen, Ende September zu kündigen, mich bis dahin zu bewerben und dann halt aus der Arbeitslosigkeit wenn notwendig zu hospitieren. Ich würde auch 2-3 Monate pausieren. Meine Abteilung steckt in einer massiven Umbauphase (PC-Arbeitsprogramme, Dienstmodell, Abbau von Assistentenstellen alles gleichzeitig) und es herrscht viel Chaos. Zudem will ich ja nach Hause zurück.

Mir macht das mit dem eLogbuch große Sorgen. Ich glaube nicht, dass mein Chef und der OA das überhaupt hinkriegen vor September, mir die bisherigen 3 Jahre zu bescheinigen, so, wie die sich bisher angestellt haben. Ich müsste dann halt zur neuen Kammer umziehen und von dort mein eLogbuch an meinen momentanen Chef und den OA freigeben.

milz
23.06.2024, 17:23
...

Wenn es mir mit (Ex)AG zu bunt wurde habe ich immer gerne die kostenlose Rechtsberatung des MB in Anspruch genommen. Ein freundlicher Anruf vom Anwalt hat doch einen anderen Impact. Anfragen ggf. auch an die Personalabteilung adressieren, damit alle schön genervt sind und den Hintern hoch kriegen. Eskalieren mit Augenmaß.

Physioanatom
23.06.2024, 19:08
Danke milz für die Antwort
ich bin leider nicht mehr beim Marburger Bund, bin vor 3 Jahren ausgetreten. Ich habe allerdings eine Rechtsschutzversicherung. Das dürfte doch genauso funktionieren, oder ?