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Thomas24
25.09.2021, 12:30
Wer seine Einschätzung nur auf 40-50 Wochenstunden und 200K Gewinn gründet und das als Schlaraffenland bezeichnet, hat keinen Einblick und vereinfacht grob.
Es gibt zahlreiche Fallstricke, die einem Niedergelassenen das Leben schwer machen:
nicht leistungsgerechte sondern pauschalisierte Honorierung, Bürokratieaufwand (mindestens 30% der Arbeit), Zeitdruck, Verantwortungsdruck, Regressgefahr (das finanzielle Risiko ist nicht zu unterschätzen), Anspruchshaltung der Patienten, nicht funktionierende technische Vorgaben (z.B. ePa), teils widersprüchliche Verodnungsregelungen, ...

Das sind nicht alle Punkte, aber erstmal die Wichtigsten, die mir einfallen.
Alles in allem beklage ich mich nicht, für mich passt das Gesamtpaket ganz gut, aber bei diesem Verbesserungsbedarf kann man keinesfalls von paradiesischen Zuständen sprechen.

Ist zwar alles richtig, aber dieses "Blinde diskutieren über Farbe" haben wir ja hier im Forum nicht zum ersten Mal. Es ist ja in gewissem Maß sogar verständlich und auch damit begründbar, dass viele einfach nicht wissen, wie das System GKV außerhalb der geschützten Umgebung einer Klinikanstellung funktioniert. Dort arbeitet man und erhält ein Gehalt. Punkt. EBM? Nie gehört. Nie damit beschäftigt. Floatender Punktwert, nachträglich Abstaffelung der Leistungsvergütung oberhalb, Plausibilitätskontrollen, Vergütung der Leistung nach sechs Monaten, Regress bei nicht Wirtschaftlichkeit usw. - alles komplett böhmische Dörfer. Vermutlich ist den meisten noch nicht mal das "Flatrate pro Quartal" Prinzip bei GKV Patienten bewusst. Aber alle schimpfen dann über die angebliche Bevorzugung von Privatpatienten und Selbstzahlern im Alltag (Spoiler: es macht für einen Betrieb eben doch einen klitzekleinen Unterschied, ob man für eine erbrachte Leistung bezahlt wird- und zwar in Euro und Cent, oder eben ein halbes Jahr später- und zwar in Punkten. Und zu einem Punktwert, dessen Wert zum Zeitpunkt der Leistungserbringung noch nicht bekannt ist und erst im Nachhinein feststeht). Kann man sich drüber ärgern, wird man aber nicht ändern können. Die betroffenen Kollegen werden dann erst selbst einmal in der Situation stecken müssen, um den "Ooooh, so funktioniert das System also...und da ist der Knackpunkt" Moment zu haben. War bei mir selbst ja auch nicht anders- in der Klinik hatte ich 0,0 Ahnung über das Ausmaß an Gängelung, Bürokratie usw. das einem in diesem hochregulierten Beruf erwartet :-nix

Feststeht: Selbständigkeit ist in einigen Aspekten sehr viel besser, als einer Klinikverwaltung gegenüber Rechenschaft schuldig zu sein. Aber von paradiesischen Zuständen als Arzt in der Niederlassung kann nicht die Rede sein, dazu ist man auch in Deutschland viel zu sehr äußeren Zwängen und kleinteiliger Regulation (Kassen, KV etc.) unterworfen.

Feuerblick
25.09.2021, 12:39
Und weil einem das niemand beibringt, ist die Selbständigkeit im Gesundheitswesen oftmals learning by doing mit durchaus finanziell schmerzhaften Erkenntnissen. Selbst erfahrene Kollegen weiten ihr Gebiet manchmal aus, ohne vorher die Spielregeln nicht nur gelesen sondern auch begriffen zu haben.
Gut, das ist vermutlich bei jeder Selbständigkeit in irgendeinem Ausmaß so - aber das jetzt als "Schlaraffenland" zu bezeichnen... Die Täubchen muss man sich eben doch erjagen und braten. Sie fliegen einem nicht verzehrfertig ins Mäulchen.

Thomas24
25.09.2021, 13:07
Und weil einem das niemand beibringt, ist die Selbständigkeit im Gesundheitswesen oftmals learning by doing mit durchaus finanziell schmerzhaften Erkenntnissen. Selbst erfahrene Kollegen weiten ihr Gebiet manchmal aus, ohne vorher die Spielregeln nicht nur gelesen sondern auch begriffen zu haben.
Gut, das ist vermutlich bei jeder Selbständigkeit in irgendeinem Ausmaß so - aber das jetzt als "Schlaraffenland" zu bezeichnen... Die Täubchen muss man sich eben doch erjagen und braten. Sie fliegen einem nicht verzehrfertig ins Mäulchen.

"There is no free Lunch", lernen manche Menschen eben spät. Oder nie :-oopss.
Sieht man auch im Leben außerhalb der Medizin täglich.

cartablanca
25.09.2021, 14:21
Ich kenne keinen Job mit einer auch nur annähernd vergleichbaren Work Life Balance. Vlt. kann mir ja jemand erklären weshalb sich Ärzte trotzdem über ihre Arbeitsbedingungen beschweren?

Um noch mal auf den Ursprungspost zurück zu kommen.
Es gibt genug Selbstständige, die eine deutlich bessere Work-Life-Balance und dazu noch höheres Einkommen haben. Wenn du diese nicht kennst, dann liegt das an dir und nicht daran, dass sie nicht existieren. Kannst ja mal rumfragen, was ein selbsständiger Handwerksmeister, ein selbstständiger Architekt, ein selbstständiger Anwalt, oder selbstständige Unternehmer in der Gastronomie etc. verdienen. Da wirst du staunen.
Und diese Leute haben häufig nicht 7 Jahre studiert und danach 6 Jahre lang 70 Stunden Wochen in Krankenhäusern geschoben, Tag und Nacht und am Wochenende sowie feiertags. Wer arbeitet in Deutschland 24 Stunden am Stück außer einem Assistenzarzt? Das geht massiv auf das Privatleben. Und dann kommt da noch die Verantwortung dazu, die es so in anderen Jobs häufig nicht gibt.

crossie
25.09.2021, 14:34
Was ist denn mit den Notariaten?! Ich habe von der Materie ähnlich viel Ahnung wie der TE von Medizin, deswegen behaupte ich einfach mal, dass man da sogar nur mit 10 Wochenstunden 100k macht!

med_in_1
25.09.2021, 17:11
doppelpost

bipoka
25.09.2021, 20:27
Es ist 100x besser als in der 0815 Klinik hierzulande und insofern gebe ich dir Recht: Eine Art des Schlaraffenlands


Ich konkretisiere bzw. korrigiere mich: Schlaraffenland im Vergleich zur Klinik.
Ja es gibt Fallstricke, unschöne Seiten, aber im Vergleich zur Klinik "paradiesisch" absichtlich überspitzt gesagt.
:-meinung

bipoka
25.09.2021, 20:39
Es gibt genug Selbstständige, die eine deutlich bessere Work-Life-Balance und dazu noch höheres Einkommen haben. Wenn du diese nicht kennst, dann liegt das an dir und nicht daran, dass sie nicht existieren. Kannst ja mal rumfragen, was ein selbsständiger Handwerksmeister, ein selbstständiger Architekt, ein selbstständiger Anwalt, oder selbstständige Unternehmer in der Gastronomie etc. verdienen. Da wirst du staunen.
Und diese Leute haben häufig nicht 7 Jahre studiert und danach 6 Jahre lang 70 Stunden Wochen in Krankenhäusern geschoben, Tag und Nacht und am Wochenende sowie feiertags. Wer arbeitet in Deutschland 24 Stunden am Stück außer einem Assistenzarzt? Das geht massiv auf das Privatleben. Und dann kommt da noch die Verantwortung dazu, die es so in anderen Jobs häufig nicht gibt.

Das sehe ich auch so.
Allerdings haben die (manchmal) früher durchaus durchgearbeitet, so ist es nicht.
Am besten man erbt einfach und "verwaltet" selbstständig das Vermögen via einer großen Stifung: "Paradiesisch"


Was ist denn mit den Notariaten?! Ich habe von der Materie ähnlich viel Ahnung wie der TE von Medizin, deswegen behaupte ich einfach mal, dass man da sogar nur mit 10 Wochenstunden 100k macht!

9 Semester Jura, dann erstes Staatsexamen. Noten sind sehr wichtig, anders als in der Medizin.
Danach 2-jähriges Rechtsreferendariat. Dann zweites Staatsexamen. Man brauch sehr gute Noten für die Laufbahn als Notar. Dann würde eine 3-jährige Ausbildung in einem Notariat folgen.
Es ist schwierig Notarassessor (=Anwärter) zu werden. Hierfür muss man in einem Auswahlgespräch mit dem OLG-Präsidenten und mit der Notarkammer für geeignet befunden werden.

Dann gibt es einige "Besonderheiten" bzw. Reglementierungen:
Notar „auf Lebenszeit“ = mit 70 ist Schluss.
Es wird absolute Neutralität wird verlangt.Während ein Rechtsanwalt häufig dazu gezwungen ist, Fälle zu vertreten, von denen er nicht überzeugt ist, agiert ein Notar unparteiisch.
Man darf keinen gewerblichen Nebenberuf ausüben.
Geringer Geschäftswert und viel Aufwand? Ungemütliche Mandanten? Kein Fall darf abgelehnt werden.
Ortsgebundenheit: Bevor man einen zugewiesenen Amtssitz verlässt, muss man eine Mindestverweildauer von fünf Jahren erfüllen.

Evil
25.09.2021, 21:41
Ich konkretisiere bzw. korrigiere mich: Schlaraffenland im Vergleich zur Klinik.
Ja es gibt Fallstricke, unschöne Seiten, aber im Vergleich zur Klinik "paradiesisch" absichtlich überspitzt gesagt.
:-meinung
Falsch. Für Menschen, die wenig Organisationstalent haben, ständigen Austausch mit Kollegen möchten und sich schwer tun, rasch eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen, ist Praxis die Hölle.

bipoka
25.09.2021, 21:53
Falsch. Für Menschen, die wenig Organisationstalent haben, ständigen Austausch mit Kollegen möchten und sich schwer tun, rasch eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen, ist Praxis die Hölle.

Das ist meine Meinung.
Wer in der Klinik nicht organisieren kann, ständig die Kollegen anspricht wegen jeder Kleinigkeit (=viel Austausch), nicht eigenständig arbeiten kann...für den ist das ebenso die Hölle in der Klinik, eher noch mehr, weil man dort mehr Dinge wirklich dringlich oder sofort organisieren muss, auch um 03:00 Uhr morgens. In der Praxis kann man die Homepage auch mal nicht aktualisieren um 21:00 Uhr. Viele haben garkeine.

Und nebenbei: Wo sind denn die ganzen Fachärzte in der Klinik? Ahja, sind schon im ambulanten Bereich.
Stellen die Fachärzte in den meisten Kliniken die Mehrzahl des Personals: Nein.

Thomas24
25.09.2021, 22:21
Und nebenbei: Wo sind denn die ganzen Fachärzte in der Klinik? Ahja, sind schon im ambulanten Bereich.
Stellen die Fachärzte in den meisten Kliniken die Mehrzahl des Personals: Nein.

Wo ist der Widerspruch zu Evils Ausführungen?
Erfolgt der Großteil der Konsultationen im Gesundheitssektor im ambulanten oder im stationären Sektor?
Haben wir den Grundsatz "ambulant vor stationär"?
Wo werden dann folgerichtig die meisten Fachärzte zu finden sein?
Eben.

bipoka
25.09.2021, 22:39
Sehr schön, dann sind wir ja einer Meinung. Wenn es im Krankenhaus so toll wäre, würden sich da sicher mehr Fachärzte finden.

cartablanca
25.09.2021, 23:37
Das sehe ich auch so.
Allerdings haben die (manchmal) früher durchaus durchgearbeitet, so ist es nicht.
Am besten man erbt einfach und "verwaltet" selbstständig das Vermögen via einer großen Stifung: "Paradiesisch"

Die Sache ist die, dass offizielle Statistiken häufig in die Irre führen. In vielen Bereichen (zB Gastronomie) läuft der Großteil der Einahmen schwarz. Offiziell haben diese Leute dann ein niedrigeres Einkommen als statistisch erfasst. Bei Ärzten gibt es diesbezüglich weniger Möglichkeiten. (Zumindest sind die mir nicht bekannt)

Krokodil97
26.09.2021, 10:00
Hier der TE..

Mir ist klar, dass auf der anderen Seite ist das Gras immer viel grüner sein wird. Trotzdem finde ich die Argumente hier relativ wild.


Du müsstest einen selbstständigen Arzt mit einem Selbstständigen einer anderen Fachrichtung vergleichen. Ob das ein Gastronom, ein Handwerksmeister, ein Architekt oder ein Anwalt mit Kanzlei ist. Ich kenne solche Leute. Einer meiner Bekannten betreibt eine Pommesbudenkette arbeitet etwa 20 Stunden die Woche und verdient 10 Tausend netto. Er hatte BWL studiert und abgebrochen. Uch weiss nicht was du hier transportieren willst, aber dass man in keiner anderen Fachrichtung so viel verdient stimmt einfach nicht.

Wenn man einen selbständigen Arzt mit Selbständigen anderer Fachrichtungen vergleicht, dann ist der Unterschied noch viel gravierender als beim Vergleich zb mit Beamten. Dir scheint nicht bewusst zu sein, was in der freien Wirtschaft für ein Existenzkampf herscht. Keine 50% der Unternehmen erreichen überhaupt das 5. Geschäftsjahr. Selbst selbständige Steuerberater verdienen im Schnitt 75k pro Jahr und arbeiten sicher nicht weniger als niedergelassene Ärzte. Das gleiche gilt für Anwälte und erst Recht für selbständige Handwerker. Ein niedergelassener Arzt hat mit entsprechendem Kassensitz sein Gehalt von 170k+ bei 40h problemlos sicher.


Uch weiss nicht was du hier transportieren willst, aber dass man in keiner anderen Fachrichtung so viel verdient stimmt einfach nicht.

Doch das stimmt. Natürlich gibt es auch wenige Ausnahmen. Notare haben zugegebener Maßen eine bessere Work/Life Balance. Es ist aber auch ungleich schwerer niedergelassener Notar zu werden. Man muss ein überragendes Staatsexamen schreiben, denn es gibt keine 7000 zugelassenen Notare in Deutschland.

Ich glaube einigen Ärzten fehlt der Blick über den Tellerrand. Ärzte leisten anspruchsvolle und verantwortungsvolle Arbeit, haben eine lange Ausbildung absolviert und haben daher zu Recht so eine tolle Work Life Balance. Leider scheint es, als ob einige Ärzte diese jedoch gar nicht richtig zu schätzen wissen. Egal ob die Leistungen pauschal oder leistungsgerecht bezahlt werden oder viel Bürokratieaufwand entsteht. Unterm Strich steht meiner Meinung nach eine Work Life Balance welche von keinem (bis auf sehr wenige Ausnahmen) Beruf getoppt wird.

Feuerblick
26.09.2021, 10:02
Definiere doch mal „Work-Life-Balance“. Findest du 40-50 Stunden Arbeit als Niedergelassener wirklich gut? Oder verstehst du unter Work-Life-Balance eher Work-Money-Balance?

Thomas24
26.09.2021, 10:09
Ich glaube einigen Ärzten fehlt der Blick über den Tellerrand. Ärzte leisten anspruchsvolle und verantwortungsvolle Arbeit, haben eine lange Ausbildung absolviert und haben daher zu Recht so eine tolle Work Life Balance. Leider scheint es, als ob einige Ärzte diese jedoch gar nicht richtig zu schätzen wissen. Egal ob die Leistungen pauschal oder leistungsgerecht bezahlt werden oder viel Bürokratieaufwand entsteht. Unterm Strich steht meiner Meinung nach eine Work Life Balance welche von keinem (bis auf sehr wenige Ausnahmen) Beruf getoppt wird.

Sagt der Bachelorabsolvent?? :-)) Na dann: nur zu. Ab an die fetten Fleischtöpfe :-))
Wir sehen uns dann frühestens in 11 Jahren an der Front- nach deinen 6 Jahren Studium und deinen 5 Jahren FA Weiterbildung. Wenn du noch ne Subspezialisierung dranhängst, oder beispielsweise in einem operativen Fach als OA noch mehr operative Expertise bekommen möchtest, gerne auch erst in 15 Jahren. 2036 wirst du dann staunend auf deinen Post von 2021 zurückblicken, den dein 22/23 jähriges Ich ohne großartig relevante Berufserfahrung innerhalb (und außerhalb?) der Medizin mit einem erstaunlichen Maß an Selbstgewissheit verfasst hat :-wow Könnte mir vorstellen, dass du mit 38 über einige Dinge anders denken wirst.

hebdo
26.09.2021, 10:31
Die Sichtweise vom TE ist schon etwas naiv. Aber im Kern steckt ein wenig Wahrheit.

In der freien Wirtschaft ist doch die Kundenakquise und der Absatzmarkt wie eine Badewanne mit Piranhas. Ohne größeres Insiderwissen sind glaube ich nur im IT-Bereich ähnliche Bedingungen zu finden; die aber immer noch Meilen von der Medizin entfernt sind. Betonung liegt auf Selbstständigkeit und den Absatz betreffend. Gerade die Pandemie war doch ein Beispiel wie schnell Märkte einbrechen können. Ein Rückgang war ja auch in der Medizin zu verzeichnen, aber in die Pleite ist noch kein KV-Arzt gerutscht.

Denke aber aber auch, dass die Situation in 10-15 Jahren eine ganz andere sein wird. Wer heute hohe Investitionen, nahe 7stellig, tätigt, sollte Sieb spätestens in diesem Zeitraum abgeschlossen haben.

Haffi
26.09.2021, 10:44
Denke aber aber auch, dass die Situation in 10-15 Jahren eine ganz andere sein wird. Wer heute hohe Investitionen, nahe 7stellig, tätigt, sollte Sieb spätestens in diesem Zeitraum abgeschlossen haben.

Inwiefern wird die Situation deiner Meinung nach eine ganz andere sein?

crossie
26.09.2021, 12:51
Ich glaube einigen Ärzten fehlt der Blick über den Tellerrand.

Worauf genau basiert denn Dein umfangreicher Erfahrungsschatz, dass Du sowas behaupten kannst? In welchen Branchen und Positionen hast Du denn SELBST bisher schon gearbeitet?

davo
26.09.2021, 13:27
Die, wie Feuerblick meinte, Work-Money-Balance ist IMHO tatsächlich oft gut bis sehr gut. Die Work-Life-Balance seltener.