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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Einstiegsgehalt Facharzt/ärztin für Allgemeinmedizin



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27.07.2023, 22:02
Und was wäre deine Meinung nach fair für 35-40h/Woche ohne Dienste und ohne Personalverantwortung? Ein Oberarzt hat ja beides, man geht ja u.a. in die ambulante Versorgung, u keine Dienste mehr schieben zu müssen. Betrachten wir das doch aus der Sicht eines Arbeitgebers. Ein durchschnittlicher allgemeinmed. Sitz macht im Schnitt 160k Gewinn. Auf dem Bruttolohn kommen noch 21% Lohnnebenkosten. Dazu trägt der Inhaber noch das unternehmerische Risiko, hat Investitionskosten, zusätzliche Verwaltungsarbeit durch mehr Personal. D.h. wenn man mehr als OA-Gehalt haben will, muss man schon einen Mehrwert für die Praxis haben (Igel-Spezialist?!)
Einzelkämpfer in nem MVZ, wo der Manager BWLer ist, man alle SOPs für die MFAs entwickeln muss etc, ist wieder eine andere Situation, da sollte schon ein OA-Gehalt rausspringen.

100.000+/Jahr für kv-Dienste und Notarzttätigkeit halte ich auch für möglich, allerdings ist das reine (medizinische) Arbeiten in der Praxis entspannter.

Zum Thema 90.000 in der Weiterbildung: Ist doch drin, wenn Quereinsteiger teilweise mit 8000+ gefördert werden....