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JAK1
25.05.2024, 07:50
Das ist halt hier keine Psychotherapie. Die Aussagen waren aus meiner Sicht richtig. Ein bisschen geistige Flexibilität muss man halt an den Tag legen um im Leben bestehen zu können.

h3nni
25.05.2024, 12:04
Hat Sophinkel doch gezeigt. "Ich hatte mir gedacht, nach erzwungenem Studium woanders kann ich endlich heim, aber mei".

Danach gab's dann "chill deine base". Und nach Einsicht nachzutreten empfinde ich als unschön. Und ich bin kein Psychotherapeut.

FuchsiBuchsi
25.05.2024, 13:52
Hat Sophinkel doch gezeigt. "Ich hatte mir gedacht, nach erzwungenem Studium woanders kann ich endlich heim, aber mei".

Danach gab's dann "chill deine base". Und nach Einsicht nachzutreten empfinde ich als unschön. Und ich bin kein Psychotherapeut.

Ja.
Sie hat es doch schon ausprobiert über Jahre. Was soll das ihr hier erneut die Provinz schön zu reden? Let's face it, dort sind weniger Leute, weil es eben für weniger Ärzte attraktiv ist. Also sie steht mit ihrer Sicht nicht allein da.

davo
25.05.2024, 17:24
Rationale Einsicht ist simpel, bringt aber nichts. Viel entscheidender ist, dass man ins Handeln kommt.

Du meintest ja, dass du ohnehin weißt, was zu tun ist, aber dass es in dir einen großen Widerstand dagegen gibt, dass du bisher nicht akzeptieren wolltest, was Sache ist. Dann ist auch klar, warum du bisher zu keiner Lösung gekommen bist.

Statt dich an der derzeitigen Situation abzuarbeiten, statt zu katastrophisieren, dass ein erfülltes Leben zur Gänze von äußeren Faktoren abhängig ist, dass ein erfülltes Leben ja vielleicht erst mit dem Facharzt, der Niederlassung, der Rente möglich ist, dass es einem ja erst dann gut gehen kann, würde ich mich eher auf realistische Handlungsoptionen konzentrieren, die dich deinem Ziel näherbringen: Pädiatrie-Stelle an einem anderen Ort, dann nach 1-2 Jahren mit erster Berufserfahrung deutlich bessere Chancen auf einen Wechsel an den Wunschort.

Und wenn man mit der inneren Haltung rangeht, dass es einem an diesem anderen Ort nicht gut gehen kann, dass an diesem anderen Ort kein erfülltes Leben möglich sein wird, dass diese 1-2 Jahre schrecklich sein werden, ist auch klar, dass es genauso kommen wird. Das ist aber dann eher ein Thema für eine Psychotherapie als für ein Online-Forum.

_calendula_
25.05.2024, 18:12
Es kann auch überraschend gut werden 1-2 Jahre an einem zunächst ungeliebten Ort. Wenn du dich aber gar nicht mit dem Gedanken anfreunden kannst, gibt es vielleicht die Möglichkeit die Weiterbildung ambulant zu beginnen, auch wenn es nicht ideal ist, oder du beginnst mit einem Fremdjahr?