Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warnung, Gefahr durch (B)LAEK
Kackbratze
24.10.2024, 06:27
Es kommt, egal bei welcher LÄK, immer auf den Sachbearbeiter in dem jeweiligen Bereich an.
Gleiche Zeugnisse bei unterschiedlichen Sachbearbeitern werden unterschiedlich gewertet. Es gibt unterschiedliche Nachfragen, andere Probleme und Problemchen.
Beim gleichen Fachbereich reicht mal ein Gesamtzeugnis vom letzten Weiterbildner in dem alle Zahlen, auch von alten Chefs drinstehen und man bekommt einen "Rüffel" für das viele unnütze Altpapier (die vorherigen einzelnen Zeugnisse), ein Kollege musste jedes Zeugnis einzeln vorlegen, da ein Gesamtzeugnis nicht ausreicht...
Gerade unter dem Gesichtspunkt der Pflichtmitgliedschaft, dem Geld was der Laden von einem verlangt und dem angeblichen politischen Gewicht ist das, was man als "Kunde" bekommt, trotztdem armselig.
Lange Wartezeiten, insuffiziente Antworten. Man fragt sich, wer für wen da sein soll.
Es geht nicht um Kurven schneiden oder Dinge durchzuwinken, sondern einfach um Effizienz.
Pipilotta123
24.10.2024, 19:42
Hallo,
meine Erfahrung: mir werden 14 Monate Weiterbildung voraussichtlich nicht angerechnet, bzw ich werde möglicherweise Probleme bekommen (bin nicht mehr in Bayern), da während meiner Elternzeit der Chefarzt die Klinik verlassen hat. Wurde davon nicht in Kenntnis gesetzt. Habe nur ein Zwischenzeugnis, das reicht aber nicht aus und irgendeine Formulierung fehlt („unter meiner Anleitung“ oder so). Der Nachfolger des Chefs unterzeichnet mein Zeugnis nicht. Die Geschäftsführung hat es mir unterzeichnet, die haben aber dafür keine Autorität offiziell, da die WB an den Weiterbildner gebunden ist.
Der alte Chef ist nicht mehr klinisch tätig, konnte ihn sogar ausfindig machen, aber er reagiert weder auf Anfragen meines RAs noch auf Anfragen der BLÄK. Die BLÄK sagt nun ich sei halt selber schuld und sie könne nichts weiter für mich tun. Eine Regelung für diesen Fall gebe es nicht und eine erstellen wollen sie scheinbar nicht.
Und jetzt?
Ich weiß nicht mehr weiter … Ich habe das nachweislich gemacht, die Zeit, die Inhalte, alles (dabei würde mir eine Anerkennung der Zeit reichen, da Fachwechsel), und ich werde es wahrscheinlich dennoch nicht anerkannt bekommen. :( :( :( :( :(
Wenn Du nicht mehr in Bayern bist, ist für die Prüfung ja eine andere Kammer zuständig, vielleicht wird das Zeugnis dort anerkannt (wobei die Regeln zur Formulierung des Zeugnis wahrscheinlich ähnlich sein werdern).
Ich hatte in Bayern ein Zeugnis von Weiterbildern, die nur gemeinsam befugt waren, die Unterschrift des einen fehlte. Bei Anmeldung zur Prüfung wurde ich von der BLAEK darauf hingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt war dieser Weiterbilder bereits verstorben und das Zeugnis wurde dann mit nur einer Unterschrift akzeptiert.
Pipilotta123
24.10.2024, 20:45
Wenn Du nicht mehr in Bayern bist, ist für die Prüfung ja eine andere Kammer zuständig, vielleicht wird das Zeugnis dort anerkannt (wobei die Regeln zur Formulierung des Zeugnis wahrscheinlich ähnlich sein werdern).
Ich hatte in Bayern ein Zeugnis von Weiterbildern, die nur gemeinsam befugt waren, die Unterschrift des einen fehlte. Bei Anmeldung zur Prüfung wurde ich von der BLAEK darauf hingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt war dieser Weiterbilder bereits verstorben und das Zeugnis wurde dann mit nur einer Unterschrift akzeptiert.
Danke für deine Erfahrungen. Ja, ich werde auf jeden Fall bei meiner jetzigen Kammer anfragen wie die das Thema sehen. Leider lebt ja mein Weiterbilder noch, er stellt sich nur tot… Ich verstehe auch beim besten Willen warum er die Unterschrift nicht unter den Wisch setzt und fertig. Wir sind auch nicht im Schlechten auseinander oder so…
denkstdu
24.10.2024, 21:16
Vielleicht ist ja auch noch ein OA da der dich auch kannte und fünfte das gür den alten Weiterbilder unterschreiben.Der weiß ja such was du gemacht hast....
Pipilotta123
24.10.2024, 21:49
Vielleicht ist ja auch noch ein OA da der dich auch kannte und fünfte das gür den alten Weiterbilder unterschreiben.Der weiß ja such was du gemacht hast....
Leitende OÄ ist leider weg, gibt sonst schon noch OÄ, aber die stellen sich auch quer. Seitens der Klinik bekam ich keine Unterstützung, habe auch mit dem RA nach einer Vertretungsregelung gefragt, laut BLÄK gebe es die nicht. Nach massivem Druck gab es dann „wenigstens“ die Unterschrift des Geschäftsführers, der mir mit der Unterschrift auch einen Text-Absatz unterschrieb/bescheinigte, in dem steht, dass ich nicht in Kenntnis gesetzt wurde vom Abtreten des Chefs und weder die Klinik noch die BLÄK ihn erreichen konnten bzw. eine Antwort von ihm erhalten hätten. Ich finde es interessant, dass die BLÄk scheinbar überhaupt kein Druckmittel seitens des Chefs hat (er scheint nun gar nicht mehr zu arbeiten) und dass es ihnen einfach auch egal ist. Man könnte sich ja jetzt überlegen, wie man sowas jetzt und in Zukunft händelt - zB einen OA in die Pflicht nehmen und als Vertreter unterschreiben lassen, aber nein, sie halten daran fest, das einzig und alleine die Unterschrift vom Ex Chef gültig ist. Und mein Zwischenzeugnis nichtig trotz Unterschrift, wegen eines Formulierungsfehlers. Es ist zum heulen. Sie behaupten auch, sowas sei noch nie vorgekommen. Das kann ich mir aber kaum vorstellen, zumindest etwas vergleichbares muss es schon gegeben haben.
Bleibt zu hoffen meine aktuelle Kammer ist da verständnisvoll … und realitätsnäher.
Pipilotta123
24.10.2024, 21:53
Aber dass man als erwachsener Mensch, Mediziner, so behandelt wird, und dann auch noch die Schuld dafür zugeschoben bekommt. Ich finds wirklich bodenlos … Ich will ja nicht bescheissen oder so was. Die Sachlage ist eigentlich völlig klar und trotzdem laufe ich nur gegen Wände.
Nefazodon
24.10.2024, 22:59
Hallo Pipilotta,
ich würde dir raten, dich in dieser Sache nochmal an den Marburger Bund zu wenden. Vielleicht wissen die Rat.
Wenn es dir nur um allgemeine Zeiten geht, nicht um Inhalte, reicht vielleicht doch ein "einfaches" Zeugnis...das wird aber sicherlich auch wieder von Kammer zu Kammer verschieden sein.
Gibt es nicht irgendeinen leitenden Arzt dort, der das unterzeichnen könnte?
Gibt es einen Grund, warum alle Oberärzte abwinken und sich "querstellen"?
Sagt der neue Chef inhaltlich etwas dazu?
Pipilotta123
24.10.2024, 23:15
Hallo Pipilotta,
ich würde dir raten, dich in dieser Sache nochmal an den Marburger Bund zu wenden. Vielleicht wissen die Rat.
Wenn es dir nur um allgemeine Zeiten geht, nicht um Inhalte, reicht vielleicht doch ein "einfaches" Zeugnis...das wird aber sicherlich auch wieder von Kammer zu Kammer verschieden sein.
Gibt es nicht irgendeinen leitenden Arzt dort, der das unterzeichnen könnte?
Gibt es einen Grund, warum alle Oberärzte abwinken und sich "querstellen"?
Sagt der neue Chef inhaltlich etwas dazu?
Danke, ja, an den MB habe ich auch schon gedacht. Gute Idee.
Ich weiß nicht genau, warum die OÄ nicht unterzeichnen. Wobei bei denen ist es nicht gerade auf Glückseligkeit gestoßen, dass ich relativ schnell schwanger wurde und dann auch noch in der Elternzeit von Kind 1 mit Kind 2 schwanger wurde … also die sind eher angepisst, aber mein Chef hatte mir da nie was negatives gesagt und so lange er da war hat er mir auch alles unterzeichnet, was ich gebraucht hab…
Der neue Chef sagt, er kann es nicht unterzeichnen, da er mich nicht kennt und ich nie unter ihm gearbeitet habe und er bei der BLÄK nachgefragt habe und von denen die Info hätte, er dürfe das nicht unterzeichnen, da es eben personengebunden sei. Und wie gesagt, eine Vertretungsregelung wurde seitens der Klinik verneint bzw abgelehnt mit der Begründung der Personenbindung der Weiterbildungsbefugnis. Vielleicht hat auch der neue Chef den OÄ „verboten“ mir was zu unterzeichen, glaub der mag mich auf jeden Fall (unbekannterweise) nicht, da er auch schon versucht hatte, mich in der Elternzeit zu kündigen (das war der erste Rechtsstreit, den ich aber gewonnen hatte)… Ich fühle mich langsam wie in einer schlechten Seifenoper 🫠
Pipilotta123
24.10.2024, 23:17
Ich hab auch echt schon überlegt, zuhause bei meinem Ex Chef vorbeizufahren und ihn einfach mal zu fragen was los ist^^
Nefazodon
25.10.2024, 00:02
Ich weiß nicht genau, warum die OÄ nicht unterzeichnen. Wobei bei denen ist es nicht gerade auf Glückseligkeit gestoßen, dass ich relativ schnell schwanger wurde und dann auch noch in der Elternzeit von Kind 1 mit Kind 2 schwanger wurde … also die sind eher angepisst, (… )
(...)glaub der mag mich auf jeden Fall (unbekannterweise) nicht, da er auch schon versucht hatte, mich in der Elternzeit zu kündigen (das war der erste Rechtsstreit, den ich aber gewonnen hatte)… Ich fühle mich langsam wie in einer schlechten Seifenoper ��
Okay, verstehe. Es gab also Streitigkeiten und Du bist nicht unbedingt wohlgelitten.
Ich weiß es natürlich nicht, aber das könnte eine Erklärung sein, warum keiner unterzeichnen mag.
Letztlich ist der Grund aber für dich irrelevant, da im Nachhinein nicht mehr zu ändern.
Du solltest versuchen, den MB zu kontaktieren, ob die noch Rat wissen.
Du kannst auch versuchen, nochmal nett mit dem alten Chef zu reden. Aber eher im Sinne von Anschreiben, nicht von persönlich vorbeikommen. Das könnte negativ aufgefasst werden.
Wenn diese Schritte nicht fruchten, kannst Du trotzdem bei der neuen ÄK einen Antrag auf Zulassung stellen und hoffen, dass die nicht so streng sind, und das Zwischenzeugnis akzeptieren.
Aber leider ist es so, dass Du am kürzeren Hebel sitzt. Es kann daher sein, dass Du in den sauren Apfel beißen, und den erheblichen Zeitverlust akzeptieren musst.
Das ist natürlich Schei#e. Aber manchmal nicht zu ändern.
Pipilotta123
25.10.2024, 00:30
Ich würde es nicht Streitigkeiten nennen. Ich habe nur das Gefühl (!) gehabt, dass sie es nicht gut fanden dass ich schwanger wurde. Wie gesagt, vom Chef kam aber nie was negatives diesbezüglich.
Ob das der Grund für das Nicht-Unterzeichnen ist, kann ich nur mutmaßen. Aber natürlich stellt man irgendwelche evtl auch falschen Überlegungen an, da ich natürlich auch scho hundert mal überlegt habe was eigentlich das Problem ist.
Es wäre ja letzten Endes egal, selbst wenn die mich doof fänden, glaube ich würden sie wohl dennoch unterschreiben. Was haben sie davon, es nicht zu tun?
Ich bin halt nicht der Meinung, dass ich den Zeitverlust akzeptieren muss. Denn das ist letzten Endes eine Form von Diskriminierung. Und es kann einfach nicht sein, dass ich davon abhängig bin, ob mir der nächste Sachbearbeiter wohlgesonnen ist. Ich habe die Zeit nachweislich !!!! Abgeleistet und in Vollzeit gearbeitet, ebenso ist es ein Fach in dem sehr einfach nachzuvollziehen ist was ich alles gemacht habe und auch das ist alles nachzuweisen. Die Geschäftsführung hat mir das ja alles bescheinigt.
Es geht mir darum, dass die komplette Abhängigkeit von irgendeinem Sachbearbeiter Typ/Tussi von der BLÄk nicht sein kann, nur weil die keinen Bock haben, sich eine Regelung für solche Fälle auszudenken. Würdest du in den sauren Apfel beißen???? Das ganze hätte mir ja auch nach 3,4,5 Jahren passieren können. Aber davon abgesehen, auch 14 Monat VZ sind nicht wenig und mit 2 kleinen Kindern kann ich das nicht „mal eben“ nachholen.
Irgendwie ist dein letzter Absatz pathognomonisch für die ganze Geschichte. Warum müssen ÄrztInnen sich so eine Schei#e gefallen lassen?
Daher werde ich auch alles daran setzen dass eine solche Ungerechtigkeit keinem nach mir widerfährt.
Pipilotta123
25.10.2024, 00:32
Ach und ich werde natürlich nicht zum Chef fahren, das war eher ironisch gemeint, weil die Sache so „einfach“ zu lösen wär, entweder von Chef Seite oder von Seiten der BLÄK, aber ich eben nur ins Leere laufe.
Pipilotta123
25.10.2024, 00:35
Und kurz noch: ich habe bei den OÄ nicht persönlich nachgefragt. Es lief alles über meinen RA, der die Klinikleitung gefragt hat und mehrfach auf eine Vertretungslösung hingewiesen hat. Das nur zur Klarstellung.
Eine wirklich entsetzliche Situation.
Ein paar Gedanken von mir:
1. Unbedingt Gedächtnisprotokolle aller Gespräche, Briefe, usw. verfassen, mit Datum und Inhalt.
2. Noch einmal persönlichen den leitenden Oberarzt nach einem Zeugnis fragen. Falls dieser ablehnt, "der Reihe nach" (nicht gleichzeitig) persönlich die anderen Oberärzte nach einem Zeugnis fragen.
3. Sobald du ein Zeugnis hast, egal von wem, mit anderen Landesärztekammern in Deutschland Kontakt aufnehmen, nach einer Kulanzlösung fragen. Und auch mit Ärztekammern in Österreich Kontakt aufnehmen. (In Österreich sind die Ärztekammern deutlich serviceorientierter, aber dadurch, dass der Arzt für Allgemeinmedizin in Österreich etliche fix vorgeschriebene Rotationen inkl. Gynäkologie, Pädiatrie, Psychiatrie, uvm. hat, wird es wahrscheinlich nicht möglich sein, diesen schnell zu erlangen, außer du hast schon in vielen unterschiedlichen Fächern gearbeitet.)
4. Vielleicht brauchst du einen "aggressiveren" Anwalt - jemanden, der weiß, wie man Druck aufbaut, der medial präsent ist, jemanden, der ehrgeizig ist und den Erfolg liebt. Schon alleine aufgrund der Tatsache, dass andere in derselben Situation ein Zeugnis erhalten haben und du nicht, müsste sich ja eigentlich eine Lösung erzwingen lassen.
5. Hast du schon mit deiner ärztlichen Direktion gesprochen? Damit diese Druck auf den leitenden Oberarzt ausübt? Würde ich, falls noch nicht geschehen, natürlich erst nach einer Ablehnung durch diesen im persönlichen Gespräch machen.
6. Hast du schon mit der ärztlichen Leitung deiner Bezirksärztekammer bzw. mit der ärztlichen Leitung der Landesärztekammer gesprochen? Vielleicht wissen die ja gar nicht, was für Unsinn ihre Sachbearbeiter so treiben, und sehen diese Situation anders.
7. Wenn all das nicht hilft, würde ich die Medien einschalten. Stern, Spiegel, Bild... je reißerischer und je mehr Quote, desto besser. In Zeiten des Ärztemangels wird ein solcher Bericht wenig vorteilhaft für Ärztekammer und Klinik sein - was dann oft zu erstaunlichen Steigerungen der Arbeitsbereitschaft führt.
Bevor ich Anwälte einschalte würde ich immer das persönliche Gespräch suchen. Einfach mit den unterschriftsbereiten Dokumenten auf der Matte stehen. Warum nicht auch bei der Privatadresse? Würde ich mir als Chef eher wünschen als Post vom Anwalt.
Matzexc1
25.10.2024, 06:47
Hab ich jetzt auch so gemacht, ging völlig problemlos. mein Ex-Chef sitzt jetzt in einem MVZ und ich bin kurz vorbeigefahren.
Pipilotta123
25.10.2024, 09:18
Ja, klar, überlegt hab ich das schon mal. Allerdings ist es eine weite Fahrt und ich weiß ja gar nicht, ob ich dann überhaupt antreffe oder ob er mir die Tür aufmacht. Aber wahrscheinlich ist es einen Versuch wert.
Pipilotta123
25.10.2024, 09:23
Danke für die Erfahrungen. Ich habe die Privatadresse erst mit Hilfe meines Anwaltes rausgefunden , daher konnte ich leider im Vorhinein gar nicht das persönliche Gespräch suchen, da die Klinik und die BLÄk sich beide geweigert haben, mir/meinem Anwalt die Adresse zu geben. Da er nirgends tätig ist, war auch keine neue Wirkungsstätte rauszufinden.
Wie gesagt, wenn er da ist und mir die Tür aufmacht wüsste ich eigentlich nicht warum er mir die Unterschrift nicht geben sollte. Der war wie gesagt immer korrekt zu mir. Ich weiß nur nicht wie das mit der Kündigung war, ob er „gegangen“ wurde oder wie das ablief und vermute dass es eine psychische Komponente gibt, da aus dem Kollegium früher solche Andeutungen kamen. Aber wie gesagt , leider alles Mutmaßungen.
Daher ist es evtl eine Überlegung wert, mal zu klingeln und nett zu fragen. Wobei mein Anwalt auch ein nettes Schreiben geschickt hat, keinen Drohbrief.
Nefazodon
25.10.2024, 11:48
Ich würde es nicht Streitigkeiten nennen.
Naja, es gab einen Rechtsstreit, den Du gewonnen hast. Also schon Streitigkeiten im Wortsinn.
Wenn der neue Chef dir das übel nimmt, erklärt das natürlich schon seine maximale Unbeweglichkeit.
Aber letztlich können dir die Beweggründe des neuen Chefs auch egal sein. Du kannst es eh nicht ändern.
Was dir bleibt ist, die Punkte in davos Post abzuarbeiten. Wobei ich glaube, dass weder ein Anwaltswechsel noch das Einschalten der Presse etwas bringen werden.
Die Pflege hat eine starke Lobby. Wir Ärzte leider nicht. Medial hält sich das Märchen, uns ginge es besonders gut.
Wobei, versuchen kann man es natürlich.
Eigentlich ein Ding, dass es einem die Ärztekammern so schwer machen. Unnötig. Da kommt am Ende kein besserer Facharzt/ärztin bei raus.
Von "meine Ärztekammer" kann da wirklich keine Rede sein.
Ist das nur bei der BLAEK so, oder war das jetzt Zufall?
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