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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Famulatur-mit welcher beginnen?



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sdae
28.10.2010, 22:22
Tomdwan hat Ahnung von allem und weiss alles, sogar das, was bei dir nur unterbewusst passiert und das, was dir in Zukunft passieren wird. Er sieht alles super locker, weil er es im Gegensatz zu allen anderen kann und setzt auch immer die richtigen Schwerpunkte -- und den Massstab für alle anderen sowieso.

Also halt dich mal besser an seinen Rat. ;-):-winky:-party

Gast46
29.10.2010, 00:57
Halte dich doch mal mit Unterstellungen zurück! Man kann Famulaturen und praktische Ausbildung auch toll finden, bevor man ins PJ kommt.
maaan, kannst du nicht lesen, guck mal die Seite davor nach, da habe ich doch Julchen gelobt und bewundert dafür, dass es ihr soviel Spaß macht. Ich fand die Famulaturen halt sinnlos, meine Meinung, kann man nicht ändern. Nur kann man die Famulaturen schwer mit PJ vergleichen, ohne es gemacht zu haben. Eigentlich klar oder?
Mein post davor war allein auf dreamchaser bezogen, da er mich direkt provoziert hat, der auch tatsächlich wie ich es vorausgesagt habe im Forum für gestresste Assis gelandet ist.

Ehemaliger User 05022011
29.10.2010, 07:52
maaan, kannst du nicht lesen, guck mal die Seite davor nach, da habe ich doch Julchen gelobt und bewundert dafür, dass es ihr soviel Spaß macht. Ich fand die Famulaturen halt sinnlos, meine Meinung, kann man nicht ändern. Nur kann man die Famulaturen schwer mit PJ vergleichen, ohne es gemacht zu haben. Eigentlich klar oder?
Mein post davor war allein auf dreamchaser bezogen, da er mich direkt provoziert hat, der auch tatsächlich wie ich es vorausgesagt habe im Forum für gestresste Assis gelandet ist.

um mal etwas die Aggression ( tomdwan, was ist mit dir los, polterst seit Tagen hier rum, hast doch gerade dein Hex bestanden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, da müsste man doch mega gut drauf sein eigentlich oder ist es nicht so ausgefallen, wie du dir gewünscht hast) hier raus zunehmen schreib ich jetzt nicht "offensichtlich kann du nicht lesen" ..... ich hatte nicht Famulaturen mit dem PJ, welches ich noch nicht kenne verglichen, sondern hab geschrieben, dass ich mich immer sehr auf die Famulaturen gefreut habe und das ich es schlecht fände, wenn man erst das erste mal in die Praxis kommt, wenn man ins PJ geht und das meinte ich gar nicht so sehr unter dem Gesichtspunkt, ob das ausbildungstechnisch nun sinnvoll ist oder nicht so sehr, sondern wollte damit nur sagen, dass ich es jedes Jahr genossen habe, das das sture Lernen am Schreibtisch vorbei war nach Semesterende und man in der Famulatur endlich die Praxis kennenlernen konnte und das ich darauf nicht bis nach dem 10. Semester hätte warten wollen - jedes mal merkte ich, wenn ich eine Famulatur machen durfte "ja das ist es, möchte am liebsten gleich weiterarbeitet und nicht in de Uni zurück" (nur damit es mir nicht gleich wieder jemand erklärt, ich weiß natürlich, dass eine Famulatur nicht mit dem wirklichen Arbeiten später als Arzt zu vergleichen ist)

Wünsch euch allen und vor allem auch dir tomdwan ein schönes Wochenende !

dreamchaser
29.10.2010, 09:51
Auch wenn es manch einer nicht glaubt: ich kann das Ganze sogar aus den verschiedenen Sichtweisen sehen - einerseits als Famulant, dann als PJ, als Assi (übrigens gerade sehr entspannt auf dem Sofa ;-) )und als Ausbilder von Famulanten und PJs.
Es gibt sicher solche und solche Famulaturen - aber bei einer entsprechend guten Ausbildung kann man sehr viel mitnehmen. Ich stelle auch unterschiedliche Ansprüche an Famulanten und PJs. Der Famulant lernt zunächst die Basics wie Blutabnehmen, Aufnahmen und Patientenvorstellung, evtl. kommen dann noch speziellere Punktionstechniken (je nach Interesse und Engagement). Von einem PJ erwarte ich Kenntnisse des Stationsablaufs, Blutabnahme und Viggos sollten weitgehend klappen, ich erwarte Ideen für einen Therapieplan nach Aufnahme des Patienten unter Berücksichtigung der Pharmakologie, Kenntnis der Bedeutung von Laborwerten und sinnvoller Umgang mit Anordnung, Kenntnisse des Säure-Basen-Haushalts und Fähigkeit der BGA-Interpretation, gibt dann eben auch eigene Pat. und ich lasse speziellere Interventionen machen.
Wer sich seine Famulaturstelle sorgfältig aussucht, der kann hier schon viel mitnehmen und ist im PJ dann entsprechend weiter, um dort dann noch mehr mitzunehmen.

Haloperidol84
29.10.2010, 19:30
Wer sich seine Famulaturstelle sorgfältig aussucht, der kann hier schon viel mitnehmen und ist im PJ dann entsprechend weiter, um dort dann noch mehr mitzunehmen.

Hast du zufällig auch ein paar Tips , wie ich mir "sorgfältig" ne Famulaturstelle suche? Also worauf man achten sollte , um evtl. auf ne Station zu kommen auf der man auch einiges mitnehmen kann...

Klingst jedenfalls wie ein engagierter "Ausbilder" , hoffe auch auf so einen/eine zu treffen :)

morgoth
29.10.2010, 19:36
Bei Kommilitonen umhören. Wenn in einem Klinikkurs ein netter Arzt ist, wieso nicht auch mal nach "seiner" Station fragen, der wird schon nicht dreist lügen. Oder Seiten wie Pj-ranking.de. Was für PJler gut ist, ist auch für Famuli ok.
Ansonsten ist es halt auch immer Glückssache. Der supernette Assi kann im Urlaub sein, schwanger werden, tierisch gestresst sein, weil ihm sein Dr.-Vater/Chef jetzt doch im Nacken sitzt usw.
Aber wenn andere Studenten dir von der Abteilung A im Krankenhaus B abraten, ist da meistens schon was Wahres dran. Kein Rauch ohne Feuer. :-)

dreamchaser
29.10.2010, 19:39
Möglichst viel Informationen von Vorfamulanten oder PJlern holen - das ist die zuverlässigste Quelle. Ich habe auch gute Erfahrung in kleinen Häusern gemacht, in denen man dann auch selbstständig arbeiten darf (z.B. Patienten aufnehmen in der Notaufnahme, werden dann kurz vorgestellt).
Im Internet gibts ja auch so ein Famulaturranking, da kann man sich sicher auch Infos holen, wo es gut war.
Ich selbst habe in Praktika an der Uni viel Schrott erlebt, hatte aber glücklicherweise gute Famulaturen und PJ. Das möchte ich gerne weitergeben, so wie ich es mir gewünscht hätte. Ist nicht immer 1:1 im Klinikalltag umsetzbar, aber wenn jemand interessiert und engagiert ist, dann erkläre ich dem Famulanten oder PJ genauso etwas, wie meinen jüngeren Kollegen. Mache auch gerne die Untersuchungskurse - dauert zwar immer 1,5 h für einen Pat., aber wenn Interesse besteht, dann ist es mir das wert.

epeline
05.11.2010, 08:15
Bei Kommilitonen umhören. Wenn in einem Klinikkurs ein netter Arzt ist, wieso nicht auch mal nach "seiner" Station fragen, der wird schon nicht dreist lügen. Oder Seiten wie Pj-ranking.de. Was für PJler gut ist, ist auch für Famuli ok.
Ansonsten ist es halt auch immer Glückssache. Der supernette Assi kann im Urlaub sein, schwanger werden, tierisch gestresst sein, weil ihm sein Dr.-Vater/Chef jetzt doch im Nacken sitzt usw.
Aber wenn andere Studenten dir von der Abteilung A im Krankenhaus B abraten, ist da meistens schon was Wahres dran. Kein Rauch ohne Feuer. :-)

und famulatur-ranking.de gibts ja auch noch ;-)

Salatsultan
18.12.2010, 12:47
Erste Famulatur?
Notaufnahme in nem kleinen Haus!

Hab bei den Internisten gedient und selbstständig Patienten aufgenommen und untersucht, angeordnet und teilweise auch Konsile geschrieben. Anschliessend alles dem zuständigen Arzt der Notaufnahme vorgetragen, der hat ergänzt, gefragt, verbessert und das ganze dan abgesegnet. So konnte ich in Ruhe Anamesegespräche üben, Unteruschen, Zugänge legen, mir Diagnosen und DDs ausdenken und hab eigentlich bei jedem Patienten wenn ich vorgestellt hab und Rückfragen gekommen sind was gelernt.
Die Freude wenn man seinen ersten HI (stummen beim Diabetiker) selber entdeckt is auch nich zu verachten. Konnte auch mal eher gehen, und wenn ich wollte auch bei den Chirurgen oder den Psychs (naja) zugucken.

Gute Basis für alles weitere und zählt ja auch als Praxisfamulatur.