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HSP90
17.11.2004, 17:44
Also, alleine die Behauptung, ein Medikament könne gegen Insektenstiche und Eifersucht bei Kindern helfen... Also, wer daran glaubt, der
entzihet sich jeglicher wissentschaftlicher Grundlagen. Ich muß sagen, da stockt mir der Atem

milz
22.01.2005, 19:32
Lol gebt Euch das:

***.neue-medizin.com/

Ohne Worte!

netfinder
22.01.2005, 20:16
und was versteckt sich hinter den sternchen?

Die Niere
22.01.2005, 20:33
...ich würds mal mit www probieren.

Aber wenn ich solche Seiten lese, stellen sich wirklich alle Haare auf. "Es gibt keine Viren solange es keine Beweisfotos gibt." Gäbe es nicht Menschen, die auf solch einen Schwachsinn reinfallen und ihren Kindern Impfschutz vorenthalten müsste ich drüber lachen.

gruesse, die niere

Faust601
23.01.2005, 09:06
A propos Impfschutz: Am übelsten finde ich es ja, wenn einem ein niedergelassener Arzt in einer Vorlesung an der Uni einreden will, dass Impfungen schlecht seien. Denn Kinderkrankheiten seien ja wichtig für die geistige Entwicklung des Kindes (oder so ähnlich). :-((
Wir haben gerade eine Naturheilkunde-Veranstaltung (als Pflichtkurs) und da hat ein Anhänger der "Anthroposophischen Medizin" letzten Mittwoch solchen Unsinn verbreitet! :-dagegen
Was der da für Thesen verbreitet hat - unglaublich! Beispiel: "Wenn sich etwas an der Oberfläche abspielt, ist das besser als in der Tiefe." Konkret bedeutet das seiner Meinung nach, der Ausschlag bei Masern sei gut und müsse quasi gehegt und gepflegt werden, denn der verhindere, dass die Krankheit "in die Tiefe" wandere (er meinte die Masern-Enzephalitis). :-???
Und überhaupt heilt man Krankheiten nicht durch Medikamente, sondern durch Heileurhythmie... :-?

Die Niere
23.01.2005, 09:48
Und überhaupt heilt man Krankheiten nicht durch Medikamente, sondern durch Heileurhythmie... :-?Was ist das denn? UNd vor allem, wen lädt die Uni denn da zum Vortragen ein...kann man ja Angst bekommen.

gruesse, die niere, die wahrscheinlich demonstrativ den Raum verlassen hätte

synosoph
23.01.2005, 10:07
Wer wirklich noch an die Wirksamkeit von Homöopathie glaubt, sollte sich diese
Seite einmal durchlesen:
http://f25.parsimony.net/forum63669/messages/10138.htm

Lauter plausible Gründe, warum Homöopathie nicht wirken kann!

Immer wieder werden 2 Dinge verwechselt: Homöopathie heißt nur Gleiches mit Gleichem heilen. Es gibt ntürlich auch die hochpotenzierten Präparate, aber geheilt wird in der Homöopathie auch mit Arzneimitteln die niedrigpotenziert sind.

Vorschlag an alle: Probiert es doch einfach mal an eurem Hund oder eurer Katze aus und schaut, ob es wirkt oder nicht. Wenn es nur Milchzucker ist, dann sollte es da ja keine Bedenken geben. Sucht Euch ein hochpotenziertes Mittel und bringt Euren nervösen Kläffer zur Ruhe... ;-)

Faust601
23.01.2005, 10:39
gruesse, die niere, die wahrscheinlich demonstrativ den Raum verlassen hätte
Das schlimme an solchen Leuten ist ja, dass die so von sich überzeugt sind, dass du da absolut nichts dagegen ausrichten kannst.
Der hat sich weder davon beeindrucken lassen, dass nicht wenige gegangen sind, noch war er irgendwelchen sinnvollen Argumenten zugänglich, die aus allen Ecken des Hörsaals auf ihn einstürmten.

Evil
23.01.2005, 11:06
Eigentlich bin ich ja grundsätzlich der Meinung, daß man vielem gegenüber aufgeschlossen sein sollte, auch Dingen, die sich nicht unbedingt naturwissenschaftlich erklären oder statistisch belegen lassen. Wichtig ist ja letztlich die Wirkung.

Was jedoch da z.T. unter dem Deckmäntelchen der Alternativmedizin für Mist verkauft wird, zieht mir regelmäßig die Schuhe aus, vor allem dann, wenn auch noch dogmatisch und regelrecht aggressiv Sachen behauptet werden, die einfach nicht schlüssig sind. :-???

Insofern bin ich auch z.B. nach wie vor kein Anhänger der Homöopathie, da diese den Anspruch hat, eine Naturwissenschaft zu sein, und das ist einfach nicht zutreffend.
Oder wenn man sich die Anthroposophie anschaut, die der sogenannten Schulmedizin u.a. Engstirnigkeit vorwirft, gelegentlich auf ihrem Gebiet aber noch viel extremere Scheuklappen zur Schau stellt.
:-meinung

Leelaacoo
23.01.2005, 11:38
Ich sitze auch grad am Kreuzen von "Naturheilverfahren und Homöopathie" und irgendwie finde ich, daß das immer zusammengeschmissen wird...
In der Kinderarztpraxis, in der ich nebenher jobbe, kommen auch immer wieder Eltern, die "etwas Pflanzliches" wollen. Weil ihr Kinderarzt eben auch homöopathische Mittel verschreibt....also was nun?
Ich meine, keiner zweifelt ja an, daß das erwähnte Atropin wirkt, oder? Oder Digitalis, oder Morphin, oder Sennesblätter, oder oder oder...aber nein, das ist die böse böse chemische Keule der "Schulmedizin" (welch ein Wort...und die anderen, sind die "Unimediziner", "Kindergartenmediziner"...was?).
Man wirft "Schulmedizinern" immer vor, sie wären gegen "pflanzliche Medizin" und die Leute meinen damit Homöopathie (und zwar die hahnemann'sche mit ihren Verdünnungen)...ich weiß ja nicht, aber wenn hier die Aufklärung über die Begriffe derartig schlecht ist, wie kann ein Patient überhaupt frei entscheiden, welche Therapie sich für ihn eher eignet? Oder für sein Kind?
Ich könnt jedesmal in die Luft gehen, wenn beim Notdienst die Kleinen kommen, kaum auf den Beinen stehen können, 40 Grad Fieber und rasseln auf 10 m Entfernung, und die Eltern wollen das rezept fürs Antibiotikum nicht, weil sie lieber Globuli hätten. Weil Antibiotika ja sooo schlecht sind (und vor allem so furchtbar unnatürlich, schlimme Pilze aber auch). Da herrscht die Einstellung, entweder oder, wie bei der religion und genau deshalb bin ich dagegen...Medizin soll ja keine Glaubensrichtung sein...wem seine Globulis bei der Sinusitis helfen...prima! Aber bitte doch nicht komplett alles ablehnen, was mit der "schulmedizin" zusammenhängt. Gleiches Thema : Impfungen. Auch letzte Woche erlebt: Mutter will Kind nicht gegen MMR impfen lassen, weil die Freundin meinte, das wär besser so und wäre dem Immunsystem zuträglicher...also fein. Aber die tetanusimpfung wollte sie auch nicht!!! Darf man so als Elternteil entscheiden??? Ich meine, sie stirbt ja nachher nicht an Wundstarrkrampf...grrr. :-??? Man schickt sein Kind doch auch nicht über eine befahrene Straße, wenns irgendwo eine Fußgängerampel gibt, oder? Da könnts zwar auch überfahren werden, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch viel geringer...daß Leute das nicht begreifen wollen *kopfschüttel*

LG Lee (die nie nie nie Kinderarzt wird, weil manche Eltern sie gar zu sehr aufregen)

Evil
23.01.2005, 11:52
Bei manchen Leuten frag ich mich,

a) ob die wirklich reif sind, Kinder zu erziehen

b) ob es gut ist, daß sie sich fortpflanzen


Hähä, jetz bin ich mal auf die empörten Aufschreie gespannt :-)) :-D

Werwolf
23.01.2005, 12:21
Original erstellt von Dr Evil:

...a) ob die wirklich reif sind, Kinder zu erziehen

...b) ob es gut ist, daß sie sich fortpflanzen

Von mir kein empörter Aufschrei :-)) sondern

ad a) Nein.

ad b) Erst recht nicht.
:-)) :-(

Ansonsten bin ich beim Thema Esoterik / Komplementärmedizin / Alternativmedizin / Naturheilkunde / Homöopathie / etc. der Meinung: Wer heilt, hat recht. Und wenn Leute irgendwelche funktionellen Störungen haben, sieht die Schulmedizin manchmal schon ein bißchen alt aus (nicht zuletzt, weil der Schulmediziner sich nicht die Zeit nehmen kann, stundenlang auf den Patienten einzugehen, sonst ist er bald pleite). Hier schlägt dann meiner Meinung nach die Stunde der Alternativmedizin, in welcher Form auch immer.

Aber natürlich gibt es Erkrankungen, bei denen es schlicht und einfach kriminell wäre, mit irgendwelchen Globuli in D soundso anzukommen gar keine Frage! Und Leute wie Herr Rath gehören ******* (Selbstzensur).

Dennoch haben Schul- und Alternativmedizin ihre Daseinsberechtigung, und wenn´s nebeneinander funktioniert, mit gegenseitiger Akzeptanz, dann sollte keiner den anderen verteufeln.

Klar halte ich persönlich nix von Bachblüten, aber wenn´s irgendjemandem hilft- bitte! Und wenn irgendein Patient zusätzlich zu der Therapie, die ich ihm angedeihen lasse, noch irgendeinen Geistheiler aufsucht, meinetwegen! Entweder bin ich gut drauf und kann über den Dingen stehen und lächeln, oder mein Ego ist schwerstens gekränkt und ich muß zu meinem Therapeuten :-))

Evil
23.01.2005, 13:12
Da stimme ich Dir zu, leider sind aber die Alternativmediziner oft noch schlimmere Dogmatiker als Schulmediziner. Und gegen Engstirnigkeit bin ich allergisch.

Eigentlich ist eine Synthese aus beidem das Beste, was aber von beiden Seiten immer wieder für unmöglich erklärt wird. Warum eigentlich? :-???

Die Niere
23.01.2005, 13:20
Da stimme ich Dir zu, leider sind aber die Alternativmediziner oft noch schlimmere Dogmatiker als Schulmediziner. Und gegen Engstirnigkeit bin ich allergisch.Ganz genau so geht es mir auch. Zum Teil schlagen sich diese Verfechter mit den eigenen Waffen und verteufeln alles andere - ein absoluter Kahlschlag.

gruesse, die niere, die schon längst die Lust verloren hat, mit "Experten" darüber zu diskutieren, weil es vergebene Lebenszeit ist

Scrotum
23.01.2005, 13:33
Bei manchen Leuten frag ich mich,

a) ob die wirklich reif sind, Kinder zu erziehen

b) ob es gut ist, daß sie sich fortpflanzen


Hähä, jetz bin ich mal auf die empörten Aufschreie gespannt :-)) :-D

Good point. Für jeden Mist gibt's Ausbildungen und Diplome, nur mit den eigenen Kindern kann jeder machen, was er will. Ich bin ja seit langem für ein Reproduktions- und Aufzuchtsystem a là Brave new world ;-)

Ich bin prinzipiell offen gegenüber anderen Meinungen und immer an einem Austausch interessiert. Viele anerkannte Schulmediziner sind sehr skeptisch gegenüber alternativen Verfahren (um nicht zu sagen, sie seien arrogant) und schaden dadurch ihren Patienten.

ABER NIEMALS DARF EINEM MINDERJÄHRIGEN EINE ADEQUATE SCHULMEDIZINISCHE THERAPIE VORENTHALTEN WERDEN!

Was unter dem Deckmantel der Naturheilkunde und Homöopathie an Kindsmisshandlung und schwerer Körperverletzung tagtäglich geschieht, ist zum davonlaufen. Da wird Kindern der Impfschutz vorenthalten, Schmerzmittel bei starken Schmerzen, Antibiotika, etc...

Ich denke, da ist der Gesetzgeber gefragt. Eltern sollen meiner Meinung nach nicht in letzter Instanz über die medizinische Behandlung ihrer Kinder entscheiden dürfen. Es gibt einfach keine vernünftige Grundlage dafür!

Um noch auf die AOK Studie zu A. zu sprechen zu kommen: Es erstaunt ja die hohe Effizienz der Sham-Therapie. Ich denke, dass dies teilweise auf das Studien-design zurückzuführen ist. Rückenschmerzen sind auf viele verschiedene Ursachen zurückzuführen und entsprechend gibt es auch nicht "einen Punkt", wo man reinstechen kann. Entsprechend ist ein anderen Punkt "Sham" auch nicht viel schlechter als ein zufällig gewählter "Verum"-punkt. Ich hoffe, ihr versteht, was ich damit meine.

Ich habe den für das Studiendesign verantwortlichen Prof. angeschrieben, aber leider bis heute keine Antwort erhalten.

He-Man
23.01.2005, 15:36
Wer heilt, hat recht.
Tut mir leid, aber diese Aussage ist einfach falsch. Sie behauptet ja ganz allgemein, daß derjenige, dem die Heilung des Patienten gelungen ist, nicht nur mit seiner Maßnahme recht gehabt habe, sondern auch mit dem dahinterstehenden Gedankensystem. Der Wirkmechanismus ist aber durch einen Erfolg nicht zwangsläufig erwiesen. Auch auf einen Hundearsch fällt mal Sonnenschein.
Ich würde die sachliche Frage, ob und wie Homöopathie etc. wirken könnten, von der Frage trennen, warum denn die Leute zu Quacksalbern rennen.
Die Menschen kommen doch nicht aufgrund persönlicher Forschung zu der Auffassung, daß Impfungen schädlich seien. Fr. X, 35 Jahre alt, alleinstehend, mittlere oder obere Mittelschicht, Hochschulabschluß, findet, daß die westliche Medizin nicht mehr den Menschen im Mittelpunkt habe und daß in unserer Gesellschaft die Entfernung von einer "natürlichen" Lebensweise der Grund für viele Probleme sei. Also empfiehlt sie ihrer Freundin, gegenüber der sie schon immer Emanzipation und Stärke vertreten hat, deren Tochter nicht impfen zu lassen. Die Freundin hat auch schon mal was im Fernsehen darüber gesehen, und überhaupt, Kinderkrankheiten sind doch ganz normal.
Aus dem gleichen Grund, aus dem die Leute im Bioladen einkaufen, keinen Pauschalurlaub buchen und die pösen Amerikaner ganz schlimm finden, meinen sie nun auch, "Chemie" sei was ganz übles. (Man verstehe mich nicht falsch: es gibt tausend gute Gründe im Bioladen einzukaufen, aber viele Menschen tun es nicht, weil sie in einem reflexiven Prozeß es für gut befunden hätten, sondern weil es Teil ihrer verdinglichten Lebensweise ist.)
gruß, he-man

Evil
23.01.2005, 16:03
...behauptet ja ganz allgemein, daß derjenige, dem die Heilung des Patienten gelungen ist, nicht nur mit seiner Maßnahme recht gehabt habe, sondern auch mit dem dahinterstehenden Gedankensystem.
Das hat er so glaub ich nicht gemeint, außerdem sind wir als Ärzte ja in erster Linie Anwender und nicht Forscher.
Ich will natürlich wissen, warum eine Heilmethode funktioniert, benutze sie aber auch, wenn ich es nicht genau weiß (natürlich eingedenk potenzieller Risiken und ohne dem Patienten andere Methoden vorzuenthalten).

He-Man
23.01.2005, 16:28
Ich glaube auch, daß der Satz meistens im Sinne von "Wer heilt, hat recht (damit, daß er diese Maßnahme ergriffen hat)" gemeint ist, aber aus dem Satz selber geht das ja nicht hervor. War jetzt auch nicht persönlich gemeint, der Satz fällt in diesem Zusammenhang sehr oft.
Den Arzt vom Forscher zu trennen finde ich zwar legitim, aber auch problematisch. Gerade die Geisteshaltung des Forschers ist es, die uns so weit gebracht hat (vergessen wir nicht, daß ein Großteil der Erkrankungen, mit denen wir es zu tun haben, Alterskrankheiten sind!). Diese Geisteshaltung, die der Natur ihre Geheimnisse entlocken will, indem sie sie vor Entscheidungen stellt (Experimente), diese Haltung ist der Homöopathie, Akupunktur etc fremd: sie sind im Großen und Ganzen fertig und abgeschlossen, sie haben sich nicht in Auseinandersetzung mit der Natur entwickelt, sondern sind deduktive Entfaltungen dogmatischer Voraussetzungen.

Evil
23.01.2005, 17:15
Schon, aber als Arzt fehlt Dir in der Regel die Zeit, großartige Theorien zu entwickeln, weil Du einem Patienten helfen mußt...

Abgesehen davon stimmt das nicht, was Du über Akupunktur gesagt hast:

Zum einen ist Akupunktur (und die ganze TCM ebenso) weit davon entfernt, ein einheitliches System zu sein, zum anderen ist sie sehr dynamisch; Du hast ja als Therapeut keine genaue Gebrauchsanweisung, sondern kuckst Dir den Patienten an und probierst aus, wo denn Blockaden sind und was bewirkt werden kann.

Letztendlich ist die Akupunktur eine Methode, die aus der Beobachtung hervorgegangen ist, der theoretische Überbau ist keineswegs vollendet. Das sind lediglich Erklärungsansätze.

Werwolf
23.01.2005, 17:39
@ He-Man: OK, wenn Du mir jetzt den Satz "Wer heilt, hat recht" zerpflücken willst- bitte. Ich unternehme aber trotzdem für Dich nochmal den Versuch zu erklären, was ich damit meine (Dr Evil hat´s verstanden...):
Für den Patienten ist es letztenendes wurscht, wer nun auf welche Weise eine Besserung irgendwelcher Beschwerden bewirkt hat. Und wenn der Patient nun meint, es sei nicht das Antibiotikum XY von Dr. Werwolf gewesen, das ihn von seiner eitrigen Beulenpest befreit hat, sondern die bei Neumond filtrierte Essenz aus Bachblüten, die Mirakulina, die magyarische Magierin ihm eingeflößt hat, OK! :-)) Wir leben in einem freien Land, da kann jeder glauben, was er will.
Dr.Werwolf weiß um sein Können :-)) und kann damit leben, daß ihm die Anerkennung durch diesen Patienten versagt bleibt. Schwierig wird´s bloß, wenn Mirakulina dem Patienten verbietet, den Werwolf zu konsultieren, weil sie das Heilungsmonopol am Patienten haben will. Wenn der Patient nämlich ganz bestimmte Erkrankungen hat, wird die Sache kriminell. (Aber in dem Moment kann der Alternativmediziner meiner Meinung nach auch nicht mehr "heilen", es gibt einfach Krankheiten, gegen die keine Bachblüte gewachsen ist.) :-meinung
Und, He-Man, was Deine Argumentation mit Forschung und Nicht-Forschung etc. angeht, kann ich nur sagen: Erstens hat Dr Evil recht, wenn er sagt, daß der Arzt fast immer Anwender ist und nicht Forscher.
Außerdem gibt es auch in der Schulmedizin genügend Beispiele für "Empirische" Therapien- die funktionieren nachgewiesenermaßen, aber keiner weiß so recht, warum das so ist. Oder glaubst Du tatsächlich, daß in der Schulmedizin für jede erdenkliche, z.T. seit Jahren praktizierte Therapie der Wirkungsmechanismus en detail geklärt ist?
:-??? Schönes Beispiel: Weißt Du, wofür Sildenafil (Viagra) ursprünglich gedacht war? Nun, in der Testphase entdeckte man dann die entzückende Nebenwirkung, die diese kleine blaue Pille zum Verkaufsschlager macht... :-))

Also, um meine Meinung nochmal abschließend zu verdeutlichen: Gewisse Erkrankungen sind bei Alternativmedizinern jedweder Couleur gut aufgehoben. Andere Erkrankungen haben in den Händen solcher Leute nichts zu suchen!!!! (Allenfalls zusätzlich zur Schulmedizin.) Und Kinder sind nochmal ein spezialgelagerter Sonderfall. Die gehören mit bestimmten Erkrankungen (und Impfungen) ebenfalls zum Schulmediziner, und wenn irgendwelche verantwortungslosen Eltern das boykottieren, gehört ihnen das Sorgerecht zumindest bezüglich der Gesundheitsfürsorge entzogen. :-meinung (Keine Ahnung, ob so ein "Teilentzug" geht, bei Betreuungsverfahren kann man ja auch verschiedene Bereiche splitten, aber das ist ein bißchen off-topic...:-)) )