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entepaula
14.11.2004, 21:32
Ja!
(mist, ich muss 5 zeichen schreiben...)
Jaaa!!

milz
14.11.2004, 21:32
Ich kenne viele die mit oder trotz Vegetarismus aufgewachsen sind und heute genauso gesund sind wie jeder andere auch.Wenn ich mich als Beispiel nennen darf: Ich hatte schon in frühester Kindheit Fleisch/Wurst/Fisch abgelehnt und lebe so seit einem 1/4 Jahrhundert. Ich halte mich für gesund und habe bisher noch keine Mangelerscheinungen an mir festgestellt. Meine Eltern essen Fleisch, haben mich also nicht zu dieser Ernährungsform "genötigt".
Wobei die vegetarische Ernährung natürlich auch ein Luxus ist, den sich nicht jeder leisten kann. Hinsichtlich des Welternährungsproblems sollten selbstverständlich keine Ressourcen ungenutzt bleiben, die dem Allesfresser Mensch das Verhungern ersparen. Wie wärs zB. damit?:
http://www.n-tv.de/5446543.html
Könnte ich mir auch bei uns gut vorstellen.

questionmark
14.11.2004, 21:36
Also, die Raupen, die es in Botswana gab, waren gar nicht schlecht.

Lava
14.11.2004, 21:39
Ich finde das ist ein beträchtlicher Unterschied und deshalb finde ich es nicht so gut, räuberisches Verhalten von Tieren als Legitimation für´s Fleisch essen zu sehen

Also wenn jemand kein Fleisch isst, weil er mit Tiertransporten und nicht artgerechter Tierhaltung nicht einverstanden ist oder weil er einfach kein Fleisch mag, so kann ich das zwar nicht so recht verstehen, aber akzeptieren. Es gibt schließlich auch Dinge, die ich nicht herunterbekomme (Rosenkohl und Spargel z.B.).
Aber die oben genannte Argumentation macht mich etwas stutzig. Das klingt für mich so, als würde man verleugnen, dass Fleisch sinnvollerweise ein Bestandteil unserer Nahrung ist. Wir haben die anatomische und biochemische Ausstattung dazu, uns von Fleisch zu ernähren. Hast du mal einen Blick ins Vitamine Kapitel vom Kreutzig geworfen? In Fleisch sind so ziemlich alle Vitamine enthalten, die wir brauchen. OK, wenn man dem Kreuztig Glauben schenkt, müsste das gesündeste Lebensmittel überhaupt (rohe?) Leber sein. :-D Aber Leber ess ich nicht. Find ich widerlich. :-))

muschelschubbser
14.11.2004, 21:41
Wie wärs zB. damit?:
http://www.n-tv.de/5446543.html
Könnte ich mir auch bei uns gut vorstellen.

gut zubereitet mit 'ner lecka soße... hmmm... mal schauen!!! :-))

Froschkönig
14.11.2004, 23:24
Abseits aller Debatten über Vegetariertum an sich oder über bestimmte Vitamine, die ausschließlich von Mikroben (also eher tierischem Leben) entstammen bleibt uns doch diese Schlußfolgerung:

Menschen gehören von Physiologie, Biochemie und Anatomie offensichtlich potentiell den Allesfressern an, wenn wir nun individuell entscheiden, kein Fleisch mehr essen zu wollen, so kann man das dank unseres supermärktlichen Überflußes zur Not noch mit Vitaminpillen kompensieren, wenn man nicht in der Lage oder nicht willens ist (oder man manche dann zur notwendigen Stoffsubstitution erforderliche Komponenten einfach vielleicht geschmacklich nicht mag). Aber das ist ja wohl wirklich der Luxus, den wir uns in unserer Zivilisation leisten können. Wir haben genug von allem, so daß wir frei von der Leber weg entscheiden können, was uns gut und was uns schlecht erscheint. Vor dem Hintergrund dieses Luxus sind wir auch ohne weiteres in der Lage, Begründungen für unser Verhalten anzuführen (obwohl es keiner Begründung bedarf....jeder, der kein Fleisch aus freien Stücken essen will, hat meinen Segen, ganz gleich ob aus Widerwillen oder aus Ablehnung von Tiertransporten etc...), was sich jedoch mittlerweile bei manchen zu einer Ersatzreligion gemausert hat :-notify

Ich kenne Leute, die "Fleisch essen" mit "Pelz tragen" gleich setzen...bei solchen Vergleichen krieg ich echt zu viel. Und jeder Fleischesser, der auch nur irgendwo ein Herz für Tiere hat, wird Massentierhaltung oder Legebatterien nicht mit besonderem Wohlwollen betrachten sondern allenfalls als notwendiges Übel zur Versorgung unserer immer größer werdenden menschlichen Gesellschaft.

Und jetzt mal Butter bei die Fische: Auf einen Schlag werden wir alle Vegetarier ! Was dann ?

Ich rede von Ovo-lakto-Vegetariern, um mal den Aspekt der Mangelernährung außen vor zu lassen: Wir bräuchten noch mehr Legebatterien, weil das plötzlich die letzte Quelle tiereischen Eiweißes wäre, abgesehen von frischer Milch, welche dann in "Melkbatterien" gewonnen würde :-(

Und nun ?

Die Niere
15.11.2004, 11:51
Ich halte es damit wie mit den meisten Dingen im Leben und wünsche mir auch, dass Menschen mir ebenso entgegentreten: Leben und leben lassen.

Wenn einer (wie ich) ohne Fleisch echt Probleme hätte einen leckeren Essensplan für eine Woche aufzustellen, ist das okay und soll auch so akzeptiert werden. Wenn einer (aus welchen Gründen auch immer [Tiertransporte, Geschmack oder auch der Hirnanteil einer Wurst]) Vegetarier ist, finde ich das auch klasse. Aber bitte jeder soll so leben dürfen, wie er mag. Genauso wie mich die Menschen nerven, die mich wegen Fleischkonsums verurteilen oder vielleicht sogar noch umdrehen wollen, kann ich Menschen nicht leiden die "Waaaaass?? Du ist kein Fleisch?? Du bist ja komisch!" herumposaunend rumlaufen.

Und Fleischfressers die Tierliebe abzusprechen ist abgesehen davon, dass es faktisch unhaltbar ist, einfach nur albern und dämlich.

gruesse, die niere

milz
15.11.2004, 13:12
Und Fleischfressers die Tierliebe abzusprechen ist abgesehen davon, dass es faktisch unhaltbar ist, einfach nur albern und dämlich.Nur aus Interesse:
Ist es nicht irgendwo schizophren, dass wir die einen Tiere halten, um sie zu töten und aufzuessen (Schwein, Rind) und andere Tiere zum Knuddeln und liebhaben (Hund, Katze)? Dass diese Einteilung willkürlich ist und sich die Tiere höchstens im Geschmack unterscheiden, verrät ja ein kleiner Seitenblick zu anderen Kulturen. Warum also nicht mal ein Katze essen? Oder Insekten, wie oben schon erwähnt?

Die Frage, welche Ernährungsform "natürlich" ist würde ich auch so pauschal mal nicht beantworten wollen. "Natürlich" könnte auch heißen, sich im Wald ein Tier zu fangen, zu töten und roh zu verspeisen. Schwierig, denn mittlerweile kann das Kochen von Fleisch vor dem Verzehr auch als natürlich angesehen werden, auch wenn der Allesfresser Mensch damit ziemlich alleine dasteht. Die enzymatische Ausstattung hat sich dem auch angepasst. ...
Ich halte eher die Entfremdung von Tierkonsum und Tierproduktion für unnatürlich, auch wenn sie in der industrialisierten arbeitsteiligen Gesellschaft unumgänglich scheint. Es kann natürlich nicht jeder Hühner und Kühe halten.
Der Organismus ist zudem sehr anpassungsfähig und ein Vegetarier lebt heute in der westlichen Welt sicher weit gesünder als ein Fleischesser im Mittelalter. Heute erleiden die Menschen eher einen Schaden durch ein Zuviel (Adipositas) als durch ein Zuwenig.

Froschkönig
15.11.2004, 19:00
Nur aus Interesse:
Ist es nicht irgendwo schizophren, dass wir die einen Tiere halten, um sie zu töten und aufzuessen (Schwein, Rind) und andere Tiere zum Knuddeln und liebhaben (Hund, Katze)? Dass diese Einteilung willkürlich ist und sich die Tiere höchstens im Geschmack unterscheiden, verrät ja ein kleiner Seitenblick zu anderen Kulturen. Warum also nicht mal ein Katze essen? Oder Insekten, wie oben schon erwähnt?
Man braucht es nicht so weit treiben und andere Kulturen heranziehen. In Deutschland halten sich auch leute Hausschweine und essen trotzdem Schweinefleisch, zu dem einen Tier hat man eine persönliche Bindung, zu dem auf dem Teller nicht, so einfach ist das.

beckspistol
21.11.2004, 21:49
bin selber ovo-lacto-vegetarier (seit *grübel* 4 jahren) - aus dem einfachen grund dass es einfach nicht notwendig für uns in unserer gesellschaft und unserem entwicklungsstand (sozial/ökonomisch) ist, fleisch zu essen. Wir haben die freie wahl, uns auszusuchen, was wir essen möchten (gott sei dank, es gibt genug essen für alle) und insofern habe ich mich für eine ernährungsform entschieden, die möglichst wenig leiden produziert.
ich esse ausschliesslich bio-eier vom hof, trinke allerdings milch und esse käse (wenn dies auch nicht leidensfrei für die beteiligten tiere ist --> lab etc.) - kann dies jedoch mit meinem gewissen noch vertreten und freue mich darüber, dass für mich herzlich wenig kühe mit grossen schwarzen augen und treudoofem blick sterben mussten.

wünsche weder andere zu missionieren (wären alle vegetarier, müssten schliesslich auch meine nahrungsquellen ähnlich industrialisiert werden wie die fleischindustrie heute) noch missioniert zu werden.

dies gilt vor allem mal als stärkung der veggies hier, die doch etwas in der unterzahl ist ! :-party [-::-]

das man den veggies als "gegenargument" mit verantwortungslos handelnden eltern kommt finde ich allerdings etwas polemisch und unfein - eine ausgewogene ernährung ist sehrwohl ohne fleisch möglich. :-lesen

Evil
22.11.2004, 09:49
...insofern habe ich mich für eine ernährungsform entschieden, die möglichst wenig leiden produziert.
Das sei mal dahingestellt....

milz
22.11.2004, 12:59
Für jedes eierlegende Huhn wird ein Hahn (als Küken) getötet. Milchkühe leben auch nicht immer artgerecht. Konsequenterweise müßte man also vegan leben, das ist dann wiederum aufwendig, womöglich sogar ungesund.
Wer also am Tierwohl interessiert ist, sich aber selber nicht kaputt machen will, muß eben einen Kompromiß finden zwischen "jeden Tag Schnitzel" und Fehlernährung.

Und hier noch mal was neues für den vielbeschworenen Neandertaler im Mann:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18846/1.html
http://www.live-shot.com/

ehemalige Userin 24092013
22.11.2004, 14:54
Ich finde, es geht nichts über n schönes krosches Steak, wobei ich da schon von Schuhsohle auf Medium gekommen bin..*lecker*.
Grillsteaks aber sollten unbedinngt schon ehr Kohle als Schuhsohle werden, das undefinierbare Zeugs im Schnitzel kann man nur verkohlt geniessen.
Was die inneren Oragne angeht.....immer her damit....:-)) so lange es net Leber und Nieren sind.
Hirn, Herz, Magen, Blut....*jamjam*:-)

SandraS
22.11.2004, 15:42
"kann dies jedoch mit meinem gewissen noch vertreten und freue mich darüber, dass für mich herzlich wenig kühe mit grossen schwarzen augen und treudoofem blick sterben mussten."
Sorry beckspistol, dass ich mir genau dieses Zitat rausnehme, aber ich komme selber vom Bauernhof und esse Fleisch. Das mit den Kühen mit treudoofem Blick stimmt nur halb. Es werden auch Bullen geschlachtet, die auch in besten Haltungsbedingungen irgendwann zum Beispiel aggressiv werden und einen Menschen töten wollen. Mit solchen Tieren kann und will ich kein Mitleid haben. Anders hingegen ist es bei Kühen, das kann ich schon verstehen. Meine Lieblingskuh ist vor etwas mehr als 1 Jahr gestorben. Sie war zahm und ich bin mit ihr spazieren gegangen. Sie war im 8. Monat tragend und erschien immer träger. Der Tierarzt meinte sie hätte einen Fremdkörper im Herzen und würde nicht mehr lange leben. Wir hatten auch die Möglichkeit, die Kuh schlachten zu lassen und dafür Geld zu bekommen, aber wir haben uns dagegen entschieden, sie sollte in ihrer gewohnten Umgebung sterben.
Um eventuell das Kalb zu retten haben wir noch einen Kaiserschnitt machen lassen. Wir haben ihr dann das Kalb vor die Nase gelegt, nachdem sie es angeschaut hatte, schlief sie friedlich ein. Ich habe geheult wie nie zuvor.
Also schert bitte nicht alle Tierhalter über einen Kamm!
Das ist sie, Sandra: :-love :-love :-love
Das Bild ist leider etwas schlecht, da mein scanner gerade nicht mitmacht, musste ich es mit der WEbcam abfotografieren!

Lava
22.11.2004, 17:01
aus dem einfachen grund dass es einfach nicht notwendig für uns in unserer gesellschaft und unserem entwicklungsstand (sozial/ökonomisch) ist

Ach, wir hätten so vieles nicht mehr nötig... im Prinzip müsste man nicht mal mehr das Haus verlassen. Aber gut ist es deshalb noch lange nicht. ;-)

gemuesli
19.12.2004, 17:11
Hallöle!
Bin mit 14 Jahren Vegetarierin geworden und hab seit einiger Zeit auf Veganismus umgesattelt. Obwohl ich kein Kochtalent habe und von Bafoeg lebe, bringe ich es trotzdem fertig mich gut durchzufüttern. :-top
Ich denke, wenn man Vegetarier ist, hat man schon viel bewirkt, aber dennoch ist man für das Schicksal von Rindern und Hühnern mitverantwortlich (geht man nur von Kuhmilch und Hühnerei aus). Die Milchindustrie ist nicht von der Fleischindustrie zu trennen. Die Kühe geben ja nicht einfach so Milch. Die überzähligen Kälber werden geschlachtet, genau wie die alten Milchkühe. Meine Eltern betreiben Landwirtschaft. Die kaufen Kälber von einem Milchbauern ab, mästen und schlachten sie.
Was die Eier angeht: Die männlichen Küken werden nach dem Schlüpfen entweder vergast oder zerhäckselt, ausgediente Legehennen (leben gerademal ein Jahr in Batterien) werden einen Kopf kürzer gemacht.
Außerdem kommt folgendes hinzu: Nimmt man eine Kalorie in Tierform zu sich, verbraucht man dabei mehrere pflanzliche Kalorien. D. h. isst man die Pflanzen direkt, handelt man viel resourcensparender. Angesichts der Welternährungssituation ist das von großer Bedeutung.

@ SandraS Bin auch vom Lande. Hatte auch mal eine Lieblingskuh. Die hieß Sonja. Hat immer den Kopf auf meinen Schoß gelegt un sich streicheln lassen, wenn ich als Kindergartenzwerg in der Futterkrippe saß.
Übrigens habe ich auch sehr nette Bullen kennengelernt. :-)
Bei Dir scheint es den Rindern ja sehr gut zu gehen, wenn die sogar spazieren geführt werden. Aber das ist wohl eher die Ausnahme als die Regel.

Grüße an alle Veggies! [-::-] Und natürlich an alle anderen!

netfinder
19.12.2004, 17:14
sach ma kaddel, was hast du gegen leber, schmeckt doch wunderbar *lecker*

Janny
19.12.2004, 17:39
So, jetzt muss ich aber doch mal meinen Senf dazugeben ;-)
Ich bin seit zweieinhalb Jahren ovo-lacto-Vegetarier und habe auch davor schon nur noch sehr wenig Fleisch gegessen, also fehlt mir nicht wirklich was. Im Großen und Ganzen stimme ich becks Aussagen zu, auch ich würde nicht versuchen, Fleischfresser zu missionieren, es sei denn, sie haben ganze Tiere auf ihrem Teller liegen. Ich finde es einfach widerlich, wenn mich der Fisch auf dem Nachbarteller noch anguckt!!! :-oopss Ich meine, da schauen mich die Leute an als wäre ich irre, nur weil ich in der Anatomie arbeite und dort Personen zerpflücke, die sowieso gestorben sind und weil ich hoffe, dabei was zu lernen, aber dann sezieren die selben Leute auf ihrem Teller einen ganzen quasi "extra gestorbenen" Fisch und essen das Zeug dann auch noch. Brrr!!!
Übrigens werde ich auch von Leuten, die wissen, dass ich Fleisch nicht esse, ständig gefragt, ob ich denn Fisch esse! Wo ist denn da der Unterschied? Totes Tier bleibt totes Tier, oder???

Und was mich dann mal noch brennend interessieren würde:
Ernährt ihr euch eigentlich gesund???? Wie sieht das bei euch Vegis aus? Ich selber muss nämlich zugeben, dass ich zwar von Schweinebraten und Co. die Finger lasse, von Schokolade, Keksen und Fertiggerichten aber partout nicht die Finger lassen kann :-blush Bin ich etwa die einzige Junk-Food-Vegetarierin??? (Eine Allergie auf diverse Obstsorten tut das übrige, der tägliche Apfel macht keinen Spaß....)

ehemalige Userin 24092013
19.12.2004, 17:40
Die Leber gehört zu den "Entgiftungsorganen" des Körpers, wer weiss, was da schon alles durch gelaufen ist.....*schüttel*

O.k...man kann auch sagen, wer weiss, was schon alles im Magen war, aber das ist was anderes.
Vor der Zubereitung zieht man die Magenschleimhaut ab.

Froschkönig
19.12.2004, 18:12
Übrigens werde ich auch von Leuten, die wissen, dass ich Fleisch nicht esse, ständig gefragt, ob ich denn Fisch esse! Wo ist denn da der Unterschied? Totes Tier bleibt totes Tier, oder???
Totes Tier ist totes Tier, richtig !


Aber die Tatsache, daß viele Vegetarier trotz Fleischverzichtes immernoch Fischfleisch essen berechtigt zu dieser Frage :-nix Wo der Sinn im selektiven Fischessen liegt, wenn man eine eigentlich vegetarische Gesinnung hat, kann ICH DIr als absoluter nicht-Vegetarier allerdings auch nicht erklären ....