Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BVG schafft Studiengebührenverbot ab!
Jepp! Super Aussichten.... und das, wo ich mich gerade innerlich dazu durchgerungen hatte, vielleicht doch um ein Semester zu verlängern, um mehr Zeit für die Diss zu haben.
"Motivationshilfe" hat irgendsoein Hansel von der CDU heute die Studiengebühren genannt. Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte!!! Angst, Druck - SO könnte man die Auswirkungen nennen, aber Motivation??? Ich will Ärztin werden, DAS ist meine Motivation!!!
@ harlekyn:
peinlich, peinlich.
wähl doch lieber dann eine radikale links-partei wenn du das willst.
NPD ist doch mal echt das letzte.
als alle den führer gewählt haben, gab es eine ähnliche situation. viele arbeitslose , zukunftsängste, existenzängste. und dann gewinnt so ein faschist und bringt das land ins verderben.
Denkst du wirklich eine Faschisten-Partei würde Deutschland bessern?
DIE STUDIENGEBÜHREN KOMMEN DEFINITV!!
da gibt es keinen zweifel. ich versuch mir mal vor augen zu halten ob das alles überhaupt was bringt.
Ma angenommen ein 300-mann semester-gang in hm zahlt ca. 150.000 € pro semester.. das würde zum jetzigen vergleich ein massives plus an qualität bedeuten. vor allem wenn alle in der klinik-phase die qualität bemängeln wär das geld doch echt gut angelegt.
Aber das Geld wird nicht in bildung investiert, sondern wie ein vorredner schon sagte, haushaltslöcher werden gestopft. und das geld fließt in die taschen der landes-regierungs-beamten. aber die studenten haben da nix von..
:-( :-( :-( :-( :-(
@ harlekyn:
peinlich, peinlich.
wähl doch lieber dann eine radikale links-partei wenn du das willst.
NPD ist doch mal echt das letzte.
als alle den führer gewählt haben, gab es eine ähnliche situation. viele arbeitslose , zukunftsängste, existenzängste. und dann gewinnt so ein faschist und bringt das land ins verderben.
Denkst du wirklich eine Faschisten-Partei würde Deutschland bessern?Aber nicht nur aus der Hälfte der Geschichte lernen!
Die Rechts- und die Linksextremisten haben in Weimar das demokratische Lager zwischen sich zerrieben. Nur durch die Lähmung der Volksparteien von beiden Seiten war ein Sieg der Extremisten letztlich möglich.
Deshalb sind radikale (egal ob links oder rechts) Parteien für einen demokratiebewußten Wähler nicht wählbar.
Wenn schon Protestwahl, dann eine Partei der Mitte (oder je nach Neigung leicht links oder rechts davon) mit minimalen Chancen, die 5% Hürde zu knacken - wenn das genug machen, dann langt das schon, z.B. Statt-Partei.
netfinder
26.01.2005, 19:10
@ harlekyn
Und zum Thema Wahlen sag ich nur: NPD! Was andres wähl ich nicht mehr, es sei denn, es gibt endlich mal eine ordentliche linke Alternative. Ich bin weder fremdenfeindlich noch Pro-Deutsch oder sonst etwas, aber eine andere Möglichkeit Deutschland für den Mist abzustrafen sehe ich einfach nicht!
Ob du fremdenfeindlich seiest oder nicht, wird in dem Fall keine Rolle spielen, aber mit deiner Stimme wirst du dieser Partei verhelfen, noch mehr Macht zu bekommen und damit unterstützt du deren fremdenfeindliche Politik, ob du nun willst oder nicht. Auch eine Möglichkeit sich abzureagieren, hm? Dann müssen wenigstens alle mitleiden :-))
@ lomardo
Aber das Geld wird nicht in bildung investiert, sondern wie ein vorredner schon sagte, haushaltslöcher werden gestopft. und das geld fließt in die taschen der landes-regierungs-beamten. aber die studenten haben da nix von..
Woher willst du das wissen? Ich denke, dass all dieses Gerede über das Stopfen von Haushaltslöchern usw. ziemlich sinnlos ist, solange nichts konkretes feststeht. DAsteigert man sich nur in etwas hinein und vielleicht voellig umsonst.
Abwarten und Tee trinken!
MfG
netfinder
schwachbrust
26.01.2005, 19:20
wie ist das denn nun z.b. mit der doppelbelegung von z.b. den LABORPLÄTZEN IM ZAHNI-STUDIUM wird das dann mit den studiengebühren aufhören?? ich meine wenn man da schon so sehr zur kasse gebeten wird muss man doch auch vernünftig studieren können und nicht noch ein semester warten bis man nen platz im phantom kurs bekommt ....dann hätte man ja 500€ für nix bezahlt....das kann es ja auch nicht sein
und außerdem muss man sich da im ersten semester immernoch die teuren geräte und materialien (ca. 500-1000€) selber kaufen oder kann man erwarten dass man das künftig gestellt bekommt??? :-nix
netfinder
26.01.2005, 19:24
ich denke, es ist relativ unwahrscheinlich, dass man dann die teuren geraete gestellt bekaeme, da - selbst wenn das Geld voll in die Uni fliesst - niemals die Zahni-Fakultät die vollen 500 euro bekaeme. Somit ist ein Stellen der "Ausrüstung" absolut unwahrscheinlich.
Ich hatte vor ein paar Monaten mal spaßeshalber ausgerechnet, was das für das Jahresetat der Uni Freiburg bedeuten würde, wenn jetzt 18.000 Studenten 500 EUR pro Semester zahlen. Ich hab die Zahlen nicht im Kopf, aber es war ein verschwindend geringer Teil des Gesamtbudgets... davon kann man vielleicht die Kopien bezahlen, die im Laufe eines Semester gemacht werden. Außerdem wird sich das Land sagen "oh schön, jetzt haben sie ne zusätzliche Einnahmequelle, dann können wir ja Gelder kürzen".
:-dagegen
Über die Sache mit dem PJ hab ich mir auch Gedanken gemacht.
Denn warum sollte ich Studiengebühren zahlen, wenn ich eigentlich nichts mehr mit dem Studium (direkt an der Uni) zu tun habe. Ich meine, wenn ich in irgendeiner Klinik arbeite, womöglich noch im Ausland aber trotzdem immatrikuliert bin. Dann habe ich nichts von der besseren Lehre (sollte sie tatsächlich besser werden).
@harlekyn
Und zum Thema NPD:
Wenn ich höre, was Du hier von Dir gibst und was die NPD in unserem Landtag so veranstaltet, dann schäme ich mich manchmal wirklich dafür, Sachse zu sein. :-(
Sebastian1
26.01.2005, 19:33
Wenn ich sowas:
...iaber bei der S C H E I S S E, die sich die Politiker da immoment abhalten,sollte es sie nicht wundern, wenn ihnen ähnliches blühen würde wie in den 70er. Vielleicht ist es auch mal wieder Zeit, den der friedliche Weg funktioniert einfach nicht!
oder sowas:
Und zum Thema Wahlen sag ich nur: NPD! Was andres wähl ich nicht mehr, es sei denn, es gibt endlich mal eine ordentliche linke Alternative. Ich bin weder fremdenfeindlich noch Pro-Deutsch oder sonst etwas, aber eine andere Möglichkeit Deutschland für den Mist abzustrafen sehe ich einfach nicht! :-meinunglese, dann könnte ich kotzen. Solche Aussagen sind für mich schlicht und einfach das Ergebnis von bodenloser Dummheit und Ignoranz gepaart mit einer verzerrten Weltsicht. Wie kann man als denkender Mensch zu solchen Aussagen, Meinungen, Ansichten kommen?
muschelschubbser
26.01.2005, 20:01
wie ist das denn nun z.b. mit der doppelbelegung von z.b. den LABORPLÄTZEN IM ZAHNI-STUDIUM wird das dann mit den studiengebühren aufhören?? ich meine wenn man da schon so sehr zur kasse gebeten wird muss man doch auch vernünftig studieren können und nicht noch ein semester warten bis man nen platz im phantom kurs bekommt ....dann hätte man ja 500€ für nix bezahlt....das kann es ja auch nicht sein
und außerdem muss man sich da im ersten semester immernoch die teuren geräte und materialien (ca. 500-1000€) selber kaufen oder kann man erwarten dass man das künftig gestellt bekommt??? :-nix
genau das ist die Problematik bei den Gebühren! Studiengänge die stark kostenbelastet sind wie Zahnmed. Architektur und und und werden jetzt noch mehr belastet....
und das von den Gebühren wahrscheinlich nur ein seeeehr geringer teil an die UNI's selber fließen wird, wird nicht nur von mir befürchtet...d.h. dann auch das z.B, deine Problematik mit den doppelt belegten plätzen vorerst nicht so schnell gelösst wird... aber das wird sich dann nach einiger Zeit eh wieder geben denn es wird viele Studenten geben die sich das dann nicht leisten können und somit seit ihr dann weniger im Studiengang = Plätze nicht überfüllt!!! klug diese Politiker!!! (das letzte ist jetzt ironisch gemeint ;-) )
wenn die Gebühren direkt 100% an die Uni gehen würden wäre das eine gar nicht mal so schlechte Idee.... aber so ist es echt sche***!!!!
:-meinung
surfsmurf
26.01.2005, 20:18
Also, versuchen wir doch einmal, etwas Ordnung in die gesamte Sache zu bringen, die Emotionen kochen ja wirklich hoch bei der Sache.
Das BVG hat ja nur das Verbot gekippt, aber auch deutlich gemacht, dass sie keine Bildungspolitik machen wollen, das ist immer noch Ländersache. Wer wissen will, welche Landesregierung was plant, findet gute Infos hier (http://www.spiegel.de/unispiegel/geld/0,1518,338645,00.html)
NPD zu wählen ist einfach indiskutabel und verdient keine argumentative Würdigung. Außerdem: Was kann denn die Politik für das Urteil des BVG? Es ist halt in der jetzigen Situation einfach ein bißchen hinderlich, dass Bildung Ländersache ist und jeder sein eigenes Süppchen kocht. Aber soweit ich weiß, lehnen die SPD-regierten Länder weiterhin Studiengebühren ab. Damit dürfte für das Thema jedenfalls die Wahlentscheidung klar sein - andere Themen einmal ganz bewußt aussen vorgelassen ;-)
Zu Studiengebühren allgemein: Ein Medizinstudium kostet pi mal Daumen 100.000 Euro und ist damit einer der teuersten Studiengänge überhaupt. Wieso sollte man dafür nicht auch Studiengebühren verlangen? Denn im Moment wird das Ganze durch die Steuern der Krankenschwestern und der Mensaputzfrauen bezahlt. Mal ganz abgesehen davon, dass man als angehender Mediziner deutlich mehr verdient als oben erwähnte Krankenschwester. :-meinung
Zwei Probleme sehe ich bei Studiengebühren.
Erstens die soziale Verträglichkeit. Da facto ist es aber schon so (jedenfalls laut Rürüp - Interview in der ZEIT), dass von Arbeiterkindern nur 18%, von Beamtenkindern aber 68% studieren. Wo ist denn da die soziale Verträglichkeit? Werden aber die Studiengebühren nachgelagert, wie z.B. in Witten - Herdecke oder Australien, bezahlt man erst, wenn man Gehalt bezieht seine gestaffelten Raten ab; in Witten soweit ich weiß z.B. 7 Jahre lang 7 % des Gehaltes. Wer kann da noch ernsthaft was gegen haben? Sollten Studiengebühren allerdings schon während des Studiums fällig werden, dürfte das wohl noch mehr Personen aus den "bildungsfernen Schichten", wie es immer heißt, vom Studium abhalten.
Zweitens die Verwendung der Gelder. In Australien (s.o.) hat sich der Staat wegen der Studiengebühren schleichend aus der Unifinanzierung zurückgezogen; das darf nicht sein. Wie man das verhindern könnte? Vielleicht über ein Bundesgesetz den Unietat regeln? Ansonsten ist das wohl das größte Risiko. Andererseits: Wenn jetzt wirklich ein Wettbewerb der Universitäten initiiert wird (was wohl ganz wünschenswert ist), wird vielleicht der Druck auf die Landeschefs auch größer, die Unis nicht ganz so sch... dastehen zu lassen - schließlich färbt das auch auf sie ab.
Alles in allem wird man wohl einfach abwarten müssen. Und das einzige, was man in der Zwischenzeit tun kann: Sich informieren. Und nicht NPD wählen.
Grüße,
surfsmurf
Ich hatte vor ein paar Monaten mal spaßeshalber ausgerechnet, was das für das Jahresetat der Uni Freiburg bedeuten würde, wenn jetzt 18.000 Studenten 500 EUR pro Semester zahlen. Ich hab die Zahlen nicht im Kopf, aber es war ein verschwindend geringer Teil des Gesamtbudgets... davon kann man vielleicht die Kopien bezahlen, die im Laufe eines Semester gemacht werden. Außerdem wird sich das Land sagen "oh schön, jetzt haben sie ne zusätzliche Einnahmequelle, dann können wir ja Gelder kürzen".
War das auch nur der Lehretat oder der gesamte Unietat? Ich glaube für den Lehretat wäre der Zuwachs nicht so gering was da zusammen käme. Außerdem soll das Geld eigentlich nur den Unis zu gute kommen. Ich denke auch, dass das nicht nur leere Ansagen sind, weil es ja für die Uni total schwachsinnig wäre hohe Gebühren zu erheben, wenn sie nachher gar nix davon abbekäme. Die Uni möchte ja trotzdem möglichst attraktiv bleiben und Studenten haben und nicht nur als Geld-mach-Maschine des Landes dienen. Also ich muß ehrlich sagen, dass ich es natürlich nicht toll finde, dass man bald für das Studium zahlen muß. Andererseits wird ja immer behauptet wir hinken im itnernationalen Vergleich hinterher usw.. Und wenn man ins Ausland guckt sind wir fast das einzige Land ohne Studiengebühren und ich glaube wirklich nicht, dass man die Lehre in Deutschland als hervorragend bezeichnen kann und das liegt mit Sicherheit nicht nur aber auch am fehlenden Geld. NAtürlich lösen jetzt schnell erhobene Gebühren nicht alle Probleme, aber sinnvoll eingesetzt können sie das denke ich zumindest teilweise.
Hellequin
26.01.2005, 21:01
Zu Studiengebühren allgemein: Ein Medizinstudium kostet pi mal Daumen 100.000 Euro und ist damit einer der teuersten Studiengänge überhaupt. Wieso sollte man dafür nicht auch Studiengebühren verlangen? Denn im Moment wird das Ganze durch die Steuern der Krankenschwestern und der Mensaputzfrauen bezahlt. Mal ganz abgesehen davon, dass man als angehender Mediziner deutlich mehr verdient als oben erwähnte Krankenschwester. :-meinung
Wenn du nur betrachtest was am Ende des Monats auf dem Konto ist, dann hast du schon recht. Wenn du das ganze aber mal auf den Stundenlohn umrechnest, dann stehst du als Arzt ziemlich weit hinten mit dem was du pro Stunde bekommst. Außerdem sollte man nicht vergessen, das man als Medizinstudent etwa 19 Monate umsonst schafft.
:-meinung
Pille_McCoy
26.01.2005, 21:13
Mal ganz abgesehen davon, dass man als angehender Mediziner deutlich mehr verdient als oben erwähnte Krankenschwester. :-meinung
Da wäre ich mir gar nicht mal so sicher, als Assistenzarzt verdient man nicht so extrem viel mehr, als eine Schwester. Dazu muss man die Kosten für das Studium und den " Verdienstausfall " mit einrechnen. Schließlich bekommt man ja min. 6,5 - 7 Jahre keinen Lohn ( PP eingerechnet ) .... und dazu noch die von Hellequin erwähnten Überstunden.
Es gibt leider immer noch viele, die glauben, dass man mit Medizin das große Geld scheffeln kann. Sicherlich, wenn man dann irgendwann mal Oberarzt ist oder vielleicht noch besser, erfolgreicher Schönheitschirurg ;-) dann kann man nicht klagen, aber das ist ja nicht die Regel.
Außerdem zahlen Ärzte auch Steuern. Umd von sowas wird dann auch das Arbeitslosengeld der Putzfrau bezahlt. :-D
Wollte nur mal sagen, dass man mit DER Diskussion nicht weit kommt. ;-)
Ob es bei 500€ bleiben wird? Man darf gespannt sein:
http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/artpage/0/cn/GoArt!200013,200050,851776/SH/0/depot/0/
Hellequin
26.01.2005, 22:04
Der größte Witz ist doch das die Leute die heute am lautesten nach Studiengebühren schreien, damals selber umsonst studiert haben.
Ob es bei 500€ bleiben wird? Man darf gespannt sein:
http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/artpage/0/cn/GoArt!200013,200050,851776/SH/0/depot/0/
Eigenartiges Foto :-)
Pille_McCoy
26.01.2005, 22:29
Haha .... 2500 Euro pro Semester !
Da zahle ich dann mit 60 noch meine Schulden ab .... ok, wahrscheinlich werde ich zu dem Zeitpunkt schon fertig sein ( falls es zu diesen Summen kommen sollte ), aber was ist mit den Studenten, die nach uns anfangen ?
Es ist wirklich so. Die Leute, die vor Jahren ohne Studiengebühren studiert haben, reissen jetzt den Hals auf, und schreien nach horrenden Gebühren. Die haben ihre Schäflein ja im Trockenen *schnaub*
500 Euro pro Semester sind vielleicht irgendwie zu finanzieren, aber wie zum Geier soll man denn bitte 5000 Euro im Jahr auftreiben ?!
Und der Vergleich mit Harvard, Yale, Princeton und Co hinkt doch auf allen 4 Füßen.
harlekyn
26.01.2005, 22:54
Wenn ich sowas:oder sowas:lese, dann könnte ich kotzen. Solche Aussagen sind für mich schlicht und einfach das Ergebnis von bodenloser Dummheit und Ignoranz gepaart mit einer verzerrten Weltsicht. Wie kann man als denkender Mensch zu solchen Aussagen, Meinungen, Ansichten kommen?
Indem man die augen aufmacht und nur 1 Tag lang Nachrichten schaut? :-nix
Komme dazu seit 3 Tagen durch Krakenschein mal wieder und komm aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Tägliche neue Skandale rund um Politiker und jeden Tag wird deutlicher, dass sie alles, aber auch wirklich alles tun um es sich besser gehe zulassen. Aber anständige Reformen oder sonst etwas bringen sie nicht auf die Reihe. Allein daher rührt meine Entscheidung von sonst garnix. Wer mich deshalb dumm und ungebildet nennen will, kann das gern tun. Ich frag mich dabei nur, ob man da den Blick für die Realität verloren hat oder einfach nur die Augen verschließt.
Wenn ihr glaubt das SPD wählen etwas bringt...bitte schön...oder Stimmzettel ungültig machen...auch eine Meinung. Meine Meinung ist einfach, dass ich durch meine Wahl, mehr ändern. Nämlich zumindest dafür sorgen, dass das Ausland mit dem Finger auf uns zeigt und frag, was denn bei uns falsch läuft! Und das letzte das ich will, ist die NPD an der Macht. Wirklich!
Grün ist für mich einfach keien Alternative, aber imemrnoch besser als FDP. Warum genau, dazu müßte ich jetzt meien Erinnerung auffrischen. Weis nur noch, dass die GRünen mich mal sehr enttäucht haben und ich mit den Überzeugungen der FDP noch nie viel Anfangen konnte.
Klar kann ich durch so eine Wahl nix am System ändern. Genausowenig wie mit allem andren und seit beruhigt, wenn das Bündis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit tatsächlich zur Bundestagswahl antritt, werde ich natürlich das wählen.
Back to Topic:
Bei all dem Gerangel bleibt nur zu hoffen, dass der Kultusminister des Saarlandes das wahr macht, was er auf der Homepage des Bildungsministerium ankündigt:
"Kultusminister Jürgen Schreier wies darauf hin, dass die Einführung von Studiengebühren für ihn erst dann in Frage kommt, wenn ein klares und ausgewogenes Finanzierungskonzept mit einem funktionierenden Stipendien- und Darlehensystem eingeführt ist. "Ein Studium", so Minister Schreier, "darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen, sondern von der Leistungsfähigkeit und dem Leistungswillen der Studieninteressenten und Studierenden."
Einen definitiven Zeitpunkt für die Einführung von allgemeinen Studiengebühren im Saarland nannte der Wissenschaftsminister nicht. Hier gelte der Grundsatz: Gründlichkeit und soziale Ausgewogenheit vor Schnelligkeit. Das Saarland hat bereits seit 2003 Studiengebühren für Langzeitstudierende eingeführt. Diese Einnahmen stehen den Hochschulen in vollem Umfang zur Verfügung. Das neue - 2004 in Kraft getretene - Universitätsgesetz ermöglicht der saarländischen Hochschule im Falle einer Aufhebung des Studiengebührenverbotes, wie dies jetzt geschehen ist, in eigener Verantwortung zu entscheiden, von der Möglichkeit der Gebührenerhebung für grundständige Studiengänge Gebrauch zu machen. Auch in diesem Falle - so sieht es das Gesetz bereits vor - verbleiben alle Einnahmen bei den Hochschulen."
Quelle (http://www.bildung.saarland.de/detail.html?mid=7031)
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