Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was hattet Ihr für Abinoten?
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eva_luna
03.04.2002, 19:08
nochmal "mittelfeld":
abi: 1,9 (bayern)
lk´s: englisch + musik
3. + 4. abifach: bio + ethik
1 wartesemester, jetzt gerade 5. vorklinik (irgendwann kriege auch ich mal mein physikum...)
durchschnitt 1,1
mal eine anmerkung zur abinote, es ist sicher richtig das das abi nicht viel wert ist, aber die erfahrung zeigt das die 1,0 er mehr aus dem studium machen wie sie auch mehr aus dem abi gemacht haben.
man kann arzt sein in nem kreiskrankenhaus ohne doktortitel oder man kann in nem forscherteam an der uniklinik sein, es kommt nur auf einen selber an was man aus dem studium macht, und wie gesagt, ist meien erfahrung, das die 1,0er mehr drauss machen
gruss
Hallo Leute,
Ich muß mich meinem Vorredner anschließen. warum sollten diejenigen Leute, die in der Schule erfolgreich waren plötzlich schlechter werden als die ewigen Hinterbänkler mit einem Dreier-Abi? Da gerade in Medizin der Fleiß zählt, denke ich, daß die Verhältnisse aus der Schule sich selten ins Gegenteil verkehren. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, sofern ein ehemals fauler Schüler plötzlich fleißig wird. Ich muß im übrigen hinzufügen, daß dies für andere Studiengänge nicht immer so gilt. Ich habe nebenbei auch noch Physik studiert und da sind schon viele eher einseitig begabte Leute, die in der Schule über alle Fächer hinweg nicht sogut zurecht kamen, aber eben speziell in mathe/Physik extrem gut sind.
Mein Profil:
Abidurchschnitt 0,7 (828 P)
Leistungskurse Mathe, Physik, Biologie (freiwillig)
Grundkurse Chemie, Informatik, Englisch, Latein, Griechisch, Geschichte, Deutsch, Kunst, Sport
Physik (gerade Diplom nach 10 Semestern) und Humanmedizin im 12. Semester (PJ) in heidelberg
Findet Ihr diese Umfrage nicht sinnlos? Man kann zum Einen weder das eine Abi mit dem anderen vergleichen (je nach Bundesland, Schulform und Schule bzw. Kurswahl gibt es da hinsichtlich der erreichbaren Noten Riesen-Unterschiede), noch kann man von so einer Durchschnittsnote auf einen Erfolg oder Misserfolg eines Studiums schließen. Natürlich gibt es unter den Medizinern jede Menge Streber (die sich ja hier im Forum schon zur Genüge verewigt haben), aber auch sehr viele, die ihr Abi auf dem 2. Bildungsweg gemacht haben und das Studium nach einer erfolgten Ausbildung später erst begonnen haben. Für`s Medizinstudium ist es viel wichtiger Durchhaltevermögen zu haben (und ein gutes Kurzzeitgedächtnis), für den späteren Umgang mit den Patienten sind ganz andere Dinge brauchbar! Gut, ein bißchen "Grund-Intelligenz" sollte vorhanden sein, aber die Schulnoten halte ich da für ziemlich irrelevant.
:-meinung
Doclala scheint als erster einigermaßen begriffen zu haben, wie wenig so eine Note aussagt. Es weiß ja eigentlich jeder, dass z.B. eine 1,5 in Ba-Wü oder Bayern wahrscheinlich wesentlich schwerer zu erreichen ist, als eine 2,0 in NRW oder Hamburg. Von daher hinkt der Vergleich zwischen den Noten.
Dass die Leute mit dem besseren Abi / Medizinertest im Schnitt (nicht der Einzelfall !) auch im Studium die besseren Ergebnisse erreichen ist ebenfalls eine Binsenweisheit.
Ob man sich von seinem Abi nach Erhalt eines Studienplatzes überhaupt noch was kaufen kann, soll jeder für sich entscheiden...
Ich glaube ebenfalls nicht, dass die Abi-Note viel über die Eignung aussagt.
Ich habe mein Abi auf dem zweiten Bildungsweg gemacht, habe viel dafür getan, weil ich älter als der Durchschnitts-Student bin und nicht noch Wartesemester in Kauf nehmen wollte. Außerdem hat mich (fast) alles sehr interessiert, was ich gelernt habe. Ich denke, das liegt auch an meinem höheren Alter.
Viele meiner Mitschüler hatten schlechtere DN als ich, aber ich halte sie deshalb keineswegs für weniger geeignet. Wenn man um die 20 ist, hat man andere Prioritäten. Und das halte ich für natürlich.
2,2 in Berlin
LK: Physik, PW
GK: Deutsch, Religion
Meditest: 110
Studienplatz ohne Wartesemester im Nachrückeverfahren bekommen.
Heute grade mündl. 2. Stex mit 2 gemacht
Finde übrigens die Abi-Note nicht entscheidend. ein Schulfreund hatte 3,4 und ist im Medi-Studium erfolgreicher als meine Wenigkeit.
Kenne Mediziner die vorher an Physik oder Mathematik-Studium gescheitert sind. In der Medizin scheint Intelligenz nicht erfolgsentscheidend zu sein. Eher schon kommt es auf ein gutes (Kurzzeit)Gedächtnis und Ausdauer aus. Also zusammenfassend ein ziemlich klassisches Streberfach.
Daß die Schulnoten nichts für das Medizinstudium aussagen, kann ich nur bestätigen. Vor allem muß man nicht der Hellste sein, um klarzukommen.
Ich habe in NRW mit 3,7 Abi gemacht (Ihr dürft ruhig lachen, war auch der Schlechteste der Stufe!!!) Dachte mir dann, daß ein studium wohl nicht zu schaffen wäre. Eine Lehrstelle als Bankkaufmann war mit dem Abi nicht zu bekommen. Was also tun? BWL an der FH ging wegen des NC nicht. Blieb also noch BWL an der Uni. Nach zwei Semestern war allerdings alles wieder gelaufen (Habe Statistik entgültig nicht bestanden). Was also nun tun? Umgeschrieben für Mathematik (Wirklich dämlich, oder?), endete dann nach weiteren zwei Semestern wieder erfolglos. Nun sah es wirklich düster aus. Was also tun? Vielleicht Medizin? Also Medizinertest gemacht. Ergebnis: 92,5%, hieß Studienplatz in der Tasche. Also ging es sofort los mit Medizin, nach nun schon vier sinnlosen Uni-Semestern. Dann habe ich mich voll reingehängt. Und siehe da: Medizin lief richtig gut. Habe nun nach 10 Semestern das 2.Stex. mit sehr gut gemacht.Doktorarbeit auch schon fertig.Demnächst PJ. Also ich glaube, Medizin kann wirklich jeder schaffen.
Gruß
Heini
Hi alle zusammen!
Also ich habe ein 1,0 er Abi (Bayern):
Lks: Mathe, Französisch
3. schriftliches Abifach: Physik
Colloquium: Erdkunde
Na, ich denke auch, wirklich aussagekräftig über den zu erwartenden Studiumserfolg im Einzelfall ist die Abinote überhaupt nicht. Kenne auch haufenweise Leute mit "schlechtem" Abi, die inzwischen ziemlich erfolgreich sind und umgekehrt Einser-Abiturienten, die wir schon im zweiten Semester abgehängt haben.
Vorsichtig sollte auch der unregistrierte sein mit seiner Behauptung, ein gutes Abi sei in einigen Bundesländern besonders leicht zu machen, während die armen Bayern und Badenwürtemberger es so schwer haben. Die haben nämlich gleichzeitig den höchsten NC, da kann also was nicht stimmen. Aber das wurde hier im Forum schon zu Genüge diskutiert.
Grüße, Ute
Achja, ich kann's ja doch nicht lassen:
Abi-Schnitt 1,1 (NRW und ich steh dazu)
LKs: Französisch und Bio
3. Fach: Erdkunde
mündlich: Chemie
Mannomann, was für ein Thread! Gestern erst erstellt und schon sechs Seiten lang! Und das ohne persönliche Beleidigungen à la "Du blöder 1,0er-Streber kannst ja gar nicht mit Patienten umgehen, weil du nur Bücher liest und keine Lebenserfahrung / keinen Sex etc. hast" oder "Von nem 3,5er Abi-Menschen will ich mich später aber nicht behandeln lassen / Wie kann man nur so blöd sein blablabla"! :-sleppy
Respekt! :-top
Bin selber auch der Meinung, daß Abinoten nun wirklich rein gar nichts über den Erfolg/Mißerfolg im Studium aussagen. Bevor ich mit Medizin begonnen habe, wußte ich noch nicht, ob ich überhaupt kontinuierlich auswendig lernen kann, das mußte ich in der Schule nämlich nie und hab trotzdem ne 1,2 im Abi. Im Präpsemester war dementsprechend auch nach fünf bis sechs Wochen die Luft raus und ich mußte mich durch die folgenden Testate mehr schlecht als recht durchhangeln (Ich als Prüferin hätte mich nicht jedes bestehen lassen...)
Auch im Physikum habe ich nach dem gleichen Schema (als ich zu guter letzt bei der Schwarzen Reihe Anatomie angelangt war ging nichts mehr, die blieb ganz jungfräulich...) sicher den ein oder anderen Punkt verschenkt.
Jetzt im 1.Stex hab ich's zum ersten Mal geschafft, den Lernkoller zu vermeiden (was ich mir auch als primäres Ziel gesetzt hatte) und siehe da - es hat sich auch punktemäßig ausgezahlt.
Dahingegen kenne ich Leute, die schon immer lernen mußten, um ihren Zweier- oder Dreierschnitt im Abi zu schaffen und im Studium halt einfach nach Schema X mit Erfolg weitergemacht haben.
Die June
Die Abi-Note aus unterschiedlichen Bundesländern sind überhaupt nicht vergleichbar. Die Bayer zB haben sehr wenige Abiturienten, die dafür mit sehr guten Noten.
Hier in Berlin dagegen, macht ein Größerer Anteil eines Jahrgangs Abi dafür sind 1-en extrem selten.
Hatte nur 2,3 , bin auch einmal hängen geblieben und danach glatt durchs Studium -ohne Wartesemester oder größere Probleme!!
Es kommt nun mal mehr darauf an, wie man sich für das Fach eignet und auch interessiert. Die Abinote macht nur den Einstieg leichter....
Hier kommt noch ein Beispiel, das zeigt, daß 1-Komma-Leute im Studium nicht zwangsläufig erfolgreich sind.
Ich jedenfalls hatte ein Abi von 1,1 (Ba-Wü!) und bin jetzt, im 6. Semester, wieder mal kurz davor, an diesem Studium zu scheitern.
Ich habe mein Physikum trotz Riesen-Lernaufwands gerade mal so bestanden und liege durch Krankheit (evtl. auch auf das Studium zurückzuführen?) bereits 2 Semester über der Regelstudienzeit...
Woran's liegt?
Depression? Praktische Unfähigkeit? Unfähigkeit, auswendig zu lernen? Ich weiß es nicht.
Bin wirklich kurz davor, abzubrechen, habe aber überhaupt keine Alternative.
cookie
Ich muss auch zugeben, dass mir das Studium nicht leicht fällt. In der Schule musste ich nie großartig lernen - und habe trotzdem immer meine 13, 14 oder 15 Punkte bekommen. Jetzt interessiert es kein Schwein mehr, ob ich logisch denken kann oder ob ich Zusammenhänge begreife und etwas mit eigenen Worten erklären kann. Jetzt zählt stures Auswendiglernen und Herbeten irgendwelcher Fakten. Das hasse ich! Und es fällt mir auch schwer. Ich weiß nicht, ob die anderen es besser können (ich denke, sie haben die gleichen Probleme), aber ich kriege es z.B. nicht hin, mehr als 2 oder 3 Stunden am Stück zu lernen. Und dann geht es auch hier rein (linkes Ohr) und da raus (rechtes Ohr). Ob meine Anstrengungen was wert sind, werde ich nächste Woche beim Knochentestat erfahren, für das ich seit Wochen lerne. :-?
Hallo !
Ich habe ein 2,2 Abi in Bayern:
Lks: Englisch, Bio
gks: Erdkunde, Mathe
Guten Morgen!
Abi-Durchschnitt 1,2(NRW)
LK: Mathe und Physik
Gk: Englisch, Philosophie
Na ja, Abi- Noten geben zwar keinen Hinweis auf Erfolge als Medizinstudent, aber wenn es jemanden interessiert:
Abi 1,2
Physikum 3 (schriftlich 4, mündlich 1)
1 Stex 2
Wie du siehst hat die Abinote keine Verbindung zu der harten Realität eines Medizinstudenten.
Ich will wieder in die Schule :-))
Da war das Leben noch schön: keine Rechnungen, keine überteuerten Bücher,die man dringend braucht. Ich glaube, ich werde malancholisch.
Hallo zusammen!
Hier ist mal wieder eine Abi-3,4-Kandidatin! (Abi NRW)
LKs: Englisch und Deutsch, wobei ich in beiden Fächern vor der Oberstufe nie Probleme hatte (immer Englisch 1, Deutsch 2) und wegen Lehrerwechsel in der Oberstufe absolut keine Lust mehr auf Schule hatte. Alle anderen Fächer haben mir nie Spaß gemacht und dementsprechend stand ich da nie so toll.
Habe gerade im mündl. Stex2 mit wenig Lernen eine 2 geschafft. Für mich hat mein schlechter ABischnitt nichts mit fehlender Intelligenz zu tun, sondern mit allgemeiner Schul-Unlust.
Seit der Klinik macht das Lernen Spaß und deshalb klappt es auch mit den Noten!
Meine Wartezeit habe ich komplett mit Arbeiten im Krankenhaus überbrückt, und da habe ich "fürs Leben" und für den späteren Beruf an einem Tag mehr gelernt als in der gesamten Oberstufe.
Grüße am alle!
Junimond
Original geschrieben von Katharina H.
Bisher haben wir hier ja nur das obere und das untere Extrem vertreten. Ich ordne mich jetzt an der Spitze ein (grins):
Abi 2000 (1,0) in Bayern
Leistungskurse:
Mathematik (durchgehend 15 P)
Englisch (fast durchgehend 15 P)
Grundkurse:
Physik (nie schlechter als 14P)
Geschichte (immer 15P)
Aktuell:
Studium (4.Sem.) in Köln
Gruß an alle 1,0-Abiturienten aus Bayern
Katharina
/Me: 1,7 (Hessen), hat bis jetzt für alles gereicht...
Lk´s: Physik, Mathe
Momentan 1. klin. S.
@ Katharina:
"Gruß an alle 1,0-Abiturienten aus Bayern" ---> *gäääääähn*
Ich hoffe für dich, du bist nicht wie die 1.0´er - Leute, die ich damals kannte. Wenn doch, dann herzliches Beileid....
Mfg
Sven
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