Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was hattet Ihr für Abinoten?
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hab Abi ´96 mit 1,5 in NRW gemacht und im selben Jahr mit dem Studium angefangen . Hab gerade erst das zweite Stex hinter mir
und kann dir einfach nur sagen:wenn du an Medizin interresiert bist machs einfach auch wenn du eine 3,9 als Durchschnitt hast.
Eine Note hat überhaupt nix zu sagen!
Du kannst eine 1,0 haben und der letzte Vollidiot sein der in der praxis nichts zu stande bringt und jemand mit einer 3,9 der es gerne und gut tut!
Für die Profs in der Klinik zählt sowieso nur dein Auftritt!
Ach ja sorry hab meine Fächer vergessen:
LK.:Bio und Deutsch
GK.:Mathe und Sowi
Dr.Dolor
07.04.2002, 06:45
Soso...
NRW-Gesamtschul-Abi (!) mit 2,4
LK´s:
Batiken, Töpfern, metaphorisches Gestalten & Ausdruckstanz.
Berufsziel nach dem Abi: Sonderschulpädagogik & Verständniskunde
Realität: Deutsch, Englisch, Geschichte & Bio,
Nach RD-Zivildienst Medizin in Bochum & Essen,
Physikum 4, 1.StEx 4 und jede Klausur im 2.Anlauf.
Na und?
:-)
Gruss, Daniel
Hiddl: mit Verlaub, aber es ist schlicht und ergreifend die Wahrheit, dass zwischen den Bundesländern deutliche Schwierigkeitsunterschiede im Abitur bestehen.
(Stichwort "Zentralabitur", ganz zu schweigen von Bundesländern in denen man z.B. Mathe, Deutsch etc. abwählen kann)
Naja, ich hatte eine 1,3 in BaWü und war damit in Freiburg im guten Mittelfeld. Hat im 2. Stex aber doch für die 1 gereicht *gg*
Zentralabitur hin Zentralabitur her. Da wird man doch auch nur darauf getrimmt, daß alle das gleiche Auswendiglernen und Reproduzieren. Wie will man eigene Idee und Kreativität da einfließenlassen, mal abgesehen von einem völlig starren Lehrplan.
Allerdings denke ich nicht, daß die Abinote etwas mit Studienerfolg zu tun hat. Das ist vielleicht in den Fächern der Fall, wo es auf eine gewisse Grundintelligenz ankommt wie Physik etc.
Bei dem Medizinstudium kommt es nur darauf an Fakten (ob relevant oder nicht, ob falsch oder richtig) auswendig zu lernen.
Aber vielleicht hast du ja recht. Vielleicht sind die Studenten mit Zentralabitur besser dran, da sie auf diese Art von Wissenserwerb schon in der Schule trainiert wurden.
Bin allerdings froh zu den Freidenkern zu gehören und trotzdem kein Studienversager zu sein.
Sandra
Du scheinst nicht mal zu wissen, was ein Zentralabitur ist.
Das hat nichts mit "trimmen auf Auswendiglernen" zu tun, sondern bedeutet, dass die Aufgaben zentral (z.B. vom Kultusministerium) gestellt werden und dass somit alle Abiturienten die gleichen Aufgaben lösen müssen. Dass das objektiver und schwieriger ist, als wenn der eigene Lehrer die Aufgaben stellt (von Einzelfällen abgesehen), sollte ja wohl klar sein, oder ?
doch das hat was mit Auswendiglernen zu tun, da euch die Lehrer ja irgendwie optimal darauf vorbereiten müssen. und wenn mich nicht täuscht werden die Lösungen gleich mit festgelegt! Ermessenspieltraum kann´s ja nicht viel geben, sonst ist das mit der Vergleichbarkeit ja wieder futsch....
Du lieferst ganz offenkundig den Beweis, dass dir mehr Auswendiglernen ganz gut getan hätte (quod erat demonstrandum, sagt man da wohl...)
Dass es Lösungshinweise geben muss ist doch mehr als klar - wenn Dein eigener Lehrer die Abitursaufgabe stellt, legt er ja auch im Voraus mehr oder weniger genau fest, wie die Antwort zu einer Frage auszusehen hat. Im Übrigen halte die 90 % der Abitursaufgaben für außerordentlich eindeutig. Wenn Du vielleicht mal von einer Textinterpretation in Deutsch o.ä. absiehst, sind die meisten Aufgaben eben ziemlich klar. 1+1 ist eben 2, ganz egal, ob Du einen Lösungshinweis hast, oder nicht.
Im Übrigen scheinst Du alle anderen Fakten ja zu akzeptieren, so dass Du letzlich wohl mit mir übereinstimmst, dass es erhebliche Qualitätsunterschiede gibt.
An den netten unregistrierten Teilnehmer (was ist eigentlich so schwierig daran, sich zu registrieren; dann weiß man wenigstens mit wem man spricht...): Zum Thema leichtes, schweres Abitur gab es hier im Forum schon massenhaft Ausführungen (zum Beispiel auf Seite 11 "Welche Uni" - sehr empfehlenswert), das muß man wohl nicht alles wiederholen.
Man kann übrigens Deutsch, Mathe oder Fremdsprache nicht mehr abwählen - zumindest in NRW nicht. Und selbst als man es noch konnte - warum das besonders einfach sein soll, leuchtet mir nicht ein. ;-)
Gruß, Ute
(Und auch mit NRW-Abi kann man im 2. Stex ' ne Eins machen :-)) )
Klar gibt es Qualitätsunterschiede. In Bundesländern ohne Zentralabitur variiert das ja bereits von Schule zu Schule....deshalb gibt´s da erst recht keine Möglichkeiten eine Abiturnote zu vergleichen.
Bin trotzdem nicht der Meinung, daß das Zentralabitur die optimale Lösung ist. Denke danach muß noch gesucht und überlegt werden.
Ist eigentlich schon bekannt wie die einzelnen Bundesländer bei der PISA Studie abgeschnitten haben? Das wäre ja eventuell ein Hinweis. Wobei es auch hierbei Kritikpunkte gibt. Denn kein Schulsytem der Welt wird deutsche Kinder soweit bringen, daß den ganzen Tag stupide Gleichungen rechnen wie kleine Japaner es müssen. Aber das liegt an Mentaliät und es ist so wie es ist hinzunehmen.
(Wahrscheinlich taucht das PISA Ergebnis erst nach der Wahl auf)
Sorry Ute,
hier spricht unregestriert NR 1.
Bin registriert, habe aber immer noch Probleme mit dem Browser.
Schreibe extra für dich meinen NAmen auch oben hin!
Sandra
Dr.Dolor
07.04.2002, 13:13
Jetzt beruhigen wir uns erstmal alle wieder, bevor hier gleich die Fetzen fliegen. Zentralabi ist superschwer und anspruchsvoll - alle "Südstaatler" dürfen sich jetzt mal gegenseitig ordentlich die Schulterklopfen. Der Rest? Naja - Lutscher-Abi aber trotzdem ganz erfolgreich, also dürft ihr euch euch vor dem Spiegel anlächeln und euch gutfühlen.
Natürlich mag die Abinote als schlagkräftiges Argument innerhalb einer profilneurotischen Diskussion dienen, fact ist aber doch, dass diese Qualifikation inzwischen völlig irrelevant geworden ist. Viele von euch haben Physikum, 1., 2. oder sogar 3.StEx und sollten mittlerweile einfach über solchen Dingen stehen.
Oder soll ich euch mal erzählen, wie viele Punkte ich in meiner Führerscheinprüfung hatte? Oder wieviele Fleißsternchen ich alleine im 3.Schuljahr gesammelt habe?
Wie gesagt, der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwerer.
Gruss, Daniel.
Hier wird immer von Unterschieden zwischen Zentral- und nicht-Zentralabi geredet. Was haltet ihr denn vom Unterschied zwischen DDR und BRD? Na gut, das betrifft wohl irgendwie jetzt keinen mehr, da das Schulsystem im Osten ja geändert wurde bis zum geht-nicht-mehr. Ich habe nur die 1. und 2. Klasse in der DDR gemacht, aber einiges vom Unterricht damals gehört (vor allem von Eltern und Lehrern). Demnach wurde früher mehr Wert auf Auswendiglernen und Wissen gelegt als auf Kombinieren und selbst Erarbeiten. Freies Denken und Kritik äußern war eben nur bedingt erwünscht. Alle Lehrer, die ich kenne, halten das jetzige System mit den drei Aufgabenbereichen (ihr wisst schon: Wissen reproduzieren 15-30%, Anwenden 50%, neu Erarbeiten 15-30%) für sinnvoller. Andererseits wurde mir gesagt, dass das Allgemeinwissen in der DDR wesentlich besser war als jetzt. Ich kann das nur insofern bestätigen, als dass meine Eltern in der Obershule (vergleichbar mit Gesamt- oder Hauptschule) Dinge gelernt haben, die heute Gymnasialstoff sind. Viele Dinge wurden wesentlich früher unterrichtet als jetzt (z.B. Elektrochemie schon in der 9. statt in der 12. wie jetzt) und Noten gab es schon in der ersten Klasse.
Ich will damit folgendes sagen: vielleicht sollte man sich nach der PISA Studie auch mal in die Rictung Bildung in der DDR bewegen. Vielleicht waren ja einige Dinge doch gar nicht so verkehrt. Ich jedenfalls würde schonmal für 12 Jahre Schule anstatt 13 plädieren.
Und nochwas zum Thema Zentralabitur. Ich hab's satt meinen Abischnitt immer rechtfertigen zu müssen! Wenn ich in Bayern Abi gemacht hätte, hätte ich sicher genauso die 1,1 geschafft. Vielleicht mit mehr Aufwand, aber ich hätte es bestimmt gepackt. Immerhin war ich an meiner Schule die zweitbeste des Jahrgangs.
Außerdem möchte ich mal eine unter Zentralabileuten vorherrschende Meinung revidieren: dass der eigene Lehrer die Abiklausur schreibt, muss nämlich nicht zwangsläufig ein Vorteil sein. Nicht umsonst müssen die Lehrer mehrere Vorschläge einreichen, die dann von einer offiziellen Stelle überprüft und ausgewält werden und zur Not Verbesserungen verlangt werden. Die Lehrer suchen sich sicher auch nicht immer Themen aus, die den Schülern "gut liegen". Strenge Lehrer, die schwierige Klausuren machen, machen auch schwere Abiklausuren. Unser Chemielehrer hat immer relativ leichte Klausuren gemacht - die Abiklausur hingegen war der Oberhammer!
Ich denke, daß die Diskussion, ob ein Abitur in Bayern schwieriger ist als in NRW oder ein Zentralabi schwieriger als ein Individualabi, völlig fehl läuft, da es sich hier immer nur um Durchschnittserfahrungen handeln kann. Man muß aber auch mal die verschiedene Schwierigkeit der Fächer sehen, ein Aspekt der hier noch gar nicht angesprochen wurde. Wenn ich Fächer wie Geschichte, Deutsch oder Sozialwissenschaften mache, bekomme ich natürlich ganz einfach deswegen leichter gute Noten, weil diese Fächer einfacher sind als zum Beispiel Mathe und Physik. Wenn ich also in Bayern mit Deutsch und Sowi eine 1,0 mache, muß das wenig bedeuten. Ein Abitur in NRW mit Mathe und Physik als LK hingegen kann durchaus der absolute Hammer sein, wenn man schwere Lehrer hat. Ich beispielsweise habe Mathe und Physik ganz bewußt aus Interesse gewählt, obwohl ich genau wußte, daß ich niemals den gleichen Schnitt wie mit leichten Fächern wie Deutsch/Geschichte/Englisch erreichen konnte. Letztlich habe ich mit 1,5 Abi gemacht, was mir dann lieber war als mit Deutsch/Sowi eine 1,0 einzuholen. Viele Leute gehen jedoch nur nach dem NC und belegen eben leichtere Fächer.
Im übrigen kann es in Baden-Würtemberg oder Bayern auch nicht so schwer sein, sondern eher leicht. In BaWü liegt der Durchschnitt aller Abiturnoten bei 2,4, weit höher als z.B. in Berlin. Und der Medizin-NC ist auch der Höchste. Das deutet doch wohl eher daraufhin, daß es hier sehr viel leichter ist, gute Noten zu bekommen. Das schließt ja nicht aus, daß trotzdem das Niveau höher ist. Aber eben nicht die Strenge in der Benotung.
Mein Gott, man sollte wenigstens wissen, wie ein NC gebildet wird bevor man hier mitredet. NCs werden jeweils nur innerhalb eines Bundeslandes gebildete, so dass jemand aus Bayern auch nur mit jemandem aus Bayern um einen Studienplatz konkuriert.
Wie das zu interpretieren ist, will ich hier gar nicht ausführen, das dauert zu lange.
Du bist ja ein ganz Oberschlauer. Bevor Du hier einen Kommentar abgibst, solltest Du vielleicht mal überprüfen, ob das, was Du sagen willst, überhaupt einen Bezug zu dem Thema hat. Es geht in dem vorigen Posting, auf das Du Bezug nimmst, doch garnicht um die Konkurrenz um Studienplätze, sondern um die Bewertung der Abiturnoten ansich. Ließ Dir den Thread nochmal durch, ich nehme an Du kannst lesen, und dann wirst Du feststellen, daß Dein Posting völlig am Thema vorbeigeht. Also mein Rat: Erst denken, dann handeln!
Im übrigen macht es wenig Sinn, sich über die Substanz anderer Beiträge aufzuregen und selbst einen Beitrag zu liefern, der keine Substanz enthält. Wenn Du sachlich was zu dem Thema zu äußern hast, dann tu es. Ansonsten halt Dich einfach heraus!
Hmmm...
es gibt hier langsam zu viele unregistered und ich bin noch einer...
Also für mich macht der vorletzte Beitrag zu den NCs durchaus Sinn. Wenn zuvor behauptet wurde, dass der NC z.B. in Baden-Württemberg weit höher (also schlechter) liegt als z.B. in Berlin, dann muss man einfach wissen, wie solch ein NC zustande kommt. Und darauf hat einer Vor-Vorgänger ja einfach nur hingeweisen. Zu Recht wie ich finde, denn dieser "schlechtere NC" deutet u.a. darauf hin, dass eben eine durchschnittlich höhere Leistung im Abitur erwartet wird und gute Noten schwieriger zu erreichen sind.
Ist auch egal, Abischnitt zählt im Studium eh nix mehr und wer nicht gerade an eine Uniklinik will, darf sicherlich seine Examina auch mit 3 oder 4 bestehen.
Was soll denn dieses Rumgeeiere hier ?!
Es weiß doch jeder, dass ein Abitur in Baden-Württemberg oder Bayern im Schnitt (!) anspruchsvoller ist als in vielen anderen Bundesländern. Da beißt die Maus kein Faden ab.
Wenn ich eine der Vorrednerinnen höre, die behauptet ein Zentralabitur bedeute nichts anderes als Auswendiglernen, dann frage ich mich, wie es um ihrer Intelligenz bestellt ist. Dass u.U. natürlich auch Fragen, die der eigene Lehrer stellt, schwierig sein können, stellt hier niemand in Zweifel. Dass aber eine wesentlich schärferes und objektiveres Ergebnis erreicht wird, wenn alle die gleichen Voraussetzungen haben (und nicht der Lehrer irgendwelche Andeutungen macht) sollte ja wohl verständlich sein.
Hi!
Ich denke auch, dass das Abi in Bayern oder Baden-Württemberg sicherlich etwas schwieriger ist, als woanders; denn meistens schaffen die Lehrer den Lehrplan ja nicht und so kommt es nicht selten vor, dass im Abi was drankommt, was im Unterricht nicht mal besprochen wurde - so etwas kann ohne Zentralabi nicht passieren :-)
Außerdem hat sich vor allem in den letzten drei Jahren das Niveau (ich kann nur für Bayern sprechen) schon etwas gesteigert, so dass es auch vorkommt, dass der jeweilige Lk/gk-Lehrer die Aufgaben nicht allein lösen kann - er bekommt ja immer sofort die vom Kultusministerium ausgearbeitete Lösung dazu :)
Was mich mal interessieren würde, wie ihr darauf kommt, dass man beim Zentralabi nur Auswendiglernen muss???
Und ihc bin auch wie einer meiner "Vorgänger" der Meinung, dass es wesentlich leichter is, in Fächern wie Bio, Erd., Sozi, Geschichte, Reli,... super Punkte zu bekommen wie z.b. in Physik, Chemie, Mathe oder den Fremdsprachen.
Ich habe Respekt vor einer ehemaligen Klassenkameradin, die mit Kunst- und Französisch-LK die gleiche Abinote gemacht hat wie ich mit Mathe- und Chemie-LK. Mit ihren Kursen hätte ich das nie geschafft (v.a. Kunst!!!), und sie wahrscheinlich nicht mit meinen. Sie studiert jetzt Innenarchitektur oder Grafikdesign, soviel ich weiß, und ich studiere Medizin. SO WHAT!!! Wir wollen doch jetzt nicht anfangen, zu behaupten, daß ich das schwierigere Studium habe, denn dann landen wir wieder bei Punkt 1 (was, wenn sie Medizin studieren würde und ich Grafikdesign... Ich lach mal kurz, da würde ich aber ablosen!)
Also, jeder nach seinen Begabungen und habt euch doch nicht so mit "Ich hatte aber das schwierigere Abi..." Wir haben's offenbar alle geschafft, und die meisten von uns haben offenbar auch den Studienplatz in ihrem Wunschfach, und das reicht doch vollkommen! :-meinung
Findet die June
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