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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Terroranschläge in London



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Rico
12.07.2005, 15:48
Ich glaube, dass in Amerika ganz einfach mit solchen Menschen anders verfahren wird. Wer dort offentlich von den Ungläubigen und deren Schicksal im Feuer predigt, hat dort die längste Zeit gelebt.Eigentlich ist Amerika in puncto Religionsfreiheit ja noch liberaler.
Die Amis gewähren sogar deutschen Scientologen politisches Asyl, weil sie "in ihrem Heimatland wegen ihrer Religion verfolgt werden."
Die Religionsfreiheit ist ja eines der Grund- und Gründungsprinzipien der Vereinigten Staaten.
Wobei sich das auch sicher mit dem 'Patriot Act' geändert haben dürfte....

hibbert
12.07.2005, 15:51
Eigentlich ist Amerika in puncto Religionsfreiheit ja noch liberaler.
Die Amis gewähren sogar deutschen Scientologen politisches Asyl, weil sie "in ihrem Heimatland wegen ihrer Religion verfolgt werden."
Die Religionsfreiheit ist ja eines der Grund- und Gründungsprinzipien der Vereinigten Staaten.
Wobei sich das auch sicher mit dem 'Patriot Act' geändert haben dürfte....


Da hast Du natürlich recht. Ich denke aber nicht, das von diesen religiösen Gruppen(Scientology...) eine derartige Gefahr ausgeht. Ich bezog mich auch eher auf radikale Islamisten.

luckyblue
12.07.2005, 19:17
Eigentlich ist Amerika in puncto Religionsfreiheit ja noch liberaler.
Sorry, das sehe ich anders. Liberal sind die USA nur in Hinblick auf die verschiedensten Schattierungen der christlichen/jüdischen Religion.:-meinung

hibbert
13.07.2005, 16:33
...dass ich sympathie entwickelt habe für die jenigen die sich als Widerstandskämpfer bezeichnet haben...


So, Wiederstand (http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,2338117,00.html). Gegen was? Kleine Kinder? :-(

bdsmler
13.07.2005, 17:51
Es ist schon auffällig dass es sich bei den Attentätern/Mördern immer um moslemisch/arabisch zugehörige handelt.
die höhepunkte waren der 11.sep madrid und nun london.

komisch ist nur dass die usa und auch die uk moslems/arabern wirklich ermöglicht ein gutes leben zu führen . es ist auch kein geheimnis dass die araber den us und den europäischen markt weitesgehend leiten und beherrschgen . aber trotz ihres einflusses lassen sich manche immer wieder zu sinnlosen taten hinleiten!
( in den usa sind diverse strasszüge in arabischer hand ; nicht zu vergessen weltbekannte handelsketten )

ich denke der islam behinhaltet an sich ein sehr grosses gewaltpotential dass man letztlich bändigen muss. :-meinung

bdsmler
13.07.2005, 18:02
man kann sich auch nicht sicherfühlen vor dem islamischen terror.
leider!

Evil
13.07.2005, 18:03
es ist auch kein geheimnis dass die araber den us und den europäischen markt weitesgehend leiten und beherrschgen
Stimmt, durch Bin-Aldi und El-Karstadt....




ich denke der islam behinhaltet an sich ein sehr grosses gewaltpotential dass man letztlich bändigen muss. :-meinung
Im Gegensatz zum friedfertigen Christentum, nicht wahr? Jaja, die bösen, bösen Moslems....



Sag mal, das war doch jetzt nicht ganz ernst gemeint, oder? :-lesen

bdsmler
13.07.2005, 18:09
ja , klar die christen waren mal sehr gewalttätig aber in unserem zeitalter sind es eben nun mal menschen die sich zum islam gehörig fühlen.
das kannst du nicht von der hand weisen.

Evil
13.07.2005, 19:31
Doch, daß die Moslems gewalttätiger als Christen sind, kann ich von der Hand weisen.
Schau doch einfach mal auf den Balkan... das Massaker von Srebrenica wurde von Christen an Moslems verübt... und daß die Christen in Nordirland auf dem Friedenspfad wandeln ist noch nicht lange und auch nicht völlig stabil.

Mit unreflektierten pauschalen Ängsten kommst Du da auch nicht weiter....

lilxbee
14.07.2005, 03:03
So, Wiederstand (http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,2338117,00.html). Gegen was? Kleine Kinder? :-(


ja das hab ich auch mitbekommen.. in dieser gegend hab ich als kind gelebt,, und diese kinder kenn ich vielleicht nicht.. aber ihre großen brüder oder eltern. Ich hab zwar nichts von meiner familie dort gehört... aber mein kleiner couseng könnte auch im totart gewesen sein.. aber wollen wir nicht hoffen.

das is kein widerstand.. mit widerstand meine ich die Kämpfe um Falludja und Najaf..u.a. städte die gegen die Besatzer gekämpft und am ende verloren, jedoch ihre Namen in Herzen vieler iraker festgesetzt haben.


Ich selber bin zwar christ.. aber als iraker kenne ich mich auch mit dem islam aus.. islam von sich ist keine agressive religion..

jedoch die islamisten haben wohl ihr heiliges buch falsch interpretiert... ein mensch der sein leben für sein gott und heimat opfert soll ins himmel kommen.. das is der heilige krieg im islam. reine Verteidigungssache!!!

Die geschichte war so.. als ihr Prophet Mohammed von Mekka mit seinen Anhänger nach Medina zug, versuchten seine Gegner immer wieder diese neue
Religion auszlöschen.. die Moslems waren damals im halbarabischen Insel unterlegen.. dann kam es zum Heiligen Krieg.. Tschihad.. Sinne der Sache.. ist
ihr moral zu erhöhen.. sie zusammen zu schliessen um gegen die stärkeren gegner zu kämpfen....
Nun benutzt jede arabische/islamische Regierung den Begriff Tschihad aus um
ihre politik voran zu treiben.. so war der Heiliger krieg zwischen Irak und iran.. der Heilige krieg gegen USA 1991.. und der Tschihad gegen die Imperialisten ( USA + Europa + Israel, so werden sie im nahenosten bezeichnet).

aber was hat dies nun in london zu suchen... haben etwa die englischen bürger kabul.. oder baghdad oder falludja angegriffen?

R-fehler darf jeder für sich behalten.. es ist 4uhr :)

Die Spinne
17.07.2005, 14:35
Warum fällt es manchen Menschen so einfach von islamistischen Teroristen zu sprechen? Nur, weil die jenigen Teroristen sich zum Islam bekennen heißt das noch lange nicht das Sie welche sind. Aus dem Mund eines Menschen können auch lügen kommen. So ist der Mensch eben. Aber was in seinem Herzen passiert, weiss nur Einer!!!
Ich finde ein Terrorist nicht mit irgendeiner Religion beschrieben werden sollte, weil dass immer ein negativen Schatte auf die Religion wirft. Keine Religion toleriert Terrorismus!
Ich finde die Menschen haben es selber in der Hand. Ich meine den Weg zur Gewalt oder Frieden. Missverständnisse gibt es immer auf beiden Seiten! Leiden r ist es sehr schwer diese Sachen aufzuklären. Wir verurteilen lieber als das wir aufeinander zugehen und voneinander mehr erfahren. Dazu sind wir zu stolz. Genau dieser Stolz der bei uns allen in verschiedener Dosis vorkommt ist unser größter Feind. Der Tchihad, denn manche Leute verwenden, ist eigentlich der erklärte Krieg gegen diesen Stolz. Leider wird es missbraucht.

Mir bereitet jeder Anschlag ob in London, Irak, Israel, Palestina, Irland, Spanien, Afganistan .... (Leider ist diese Liste zu groß!!!) große Schmerzen und Trauer.

Immer sterben Unschuldige.......! :-nix

Leggo1
17.07.2005, 14:44
Jetzt habt ihr aber mal genug Toleranz und religiösen Weltfrieden gepredigt!!

Tatsache ist, dass in immer kürzer werdenden Abständen der Terror aus besagter ideologischer Ecke zuschlägt. Das gilt es zu bekämpfen.

Die Spinne
17.07.2005, 15:06
dann schlag mal was vor?

was sollen machen?

Mit Deinen Leeren Parolen kann ich leider nichts anfangen!

:-???

Leggo1
17.07.2005, 15:10
dann schlag mal was vor?

was sollen machen?

Mit Deinen Leeren Parolen kann ich leider nichts anfangen!

:-???

:-) Der ultimative Lösungsvorschlag wird sich wohl nicht in diesem Forum finden.

Die Spinne
17.07.2005, 15:12
ultimativ?

Jetzt werde ich echt neugierig?

Wo können wir es denn finden?

Sag es uns sonst können wir es nicht beenden!

;-)

salamanca
17.07.2005, 16:33
@spinne

also ich denke die ultimative lösung ist nachdenken. immer wieder nachdenken...

wie du schon sagtest (im anderen thread)...

Die Spinne
17.07.2005, 17:00
Nachdenken......!

Das stimmt! Ich verstehe nicht, wie manche Menschen alles so pauschalisieren können. Es ist dann alles so einfach. Schublade auf ... Schublade zu...! Das war es!
Das könnte ich eigentlich auch machen. Dann brauchte ich nicht mehr nachzudenken. Nachdenken kann ich nur wenn ich meinen Stolz mal beseite lege. Der hintert mich nähmlich an den wichtigsten Sachen wie z. B. Kritikfähigkeit!

Ich will hier niemandem Böses. Ich finde es einfach traurig, dass die Medien in BRD (vielleicht sogar in Europa oder der ganzen Welt) die Gedanken der Menschen superstark beeinflussen so dass Sie nicht mehr Nachdenken müssen.

Naja trotzdem Peace !

;-)

Leggo1
17.07.2005, 20:03
ultimativ?
Jetzt werde ich echt neugierig?
Wo können wir es denn finden?
Sag es uns sonst können wir es nicht beenden!


Keine Ahnung liebe Spinne, wo wir den finden können. Da bleibt uns tatsächlich nichts anderes übrig als nachzudenken. Aber es ist doch auch klar. dass die Nummer mit der Toleranz, Integration, Religionsfreiheit usw. Das sind gute Prinzipien und an die halten wir uns auch in Europa und man könnte schon fast sagen, dass wir uns hier vorbildlich verhalten und dennoch: Madrid, London.... . Die Terroristen waren ja gut integriert - der Bombenbauer Biochemiker an einer Universität in Leeds. Die Attentäter von New-York waren auch gut integriert. Also das ist wohl nicht das Problem. Auch nicht, dass man nicht zwischen Angehörigen des muslimischen Glaubens und fanatischen Terroristen unterscheiden können. Das wir den Unterschied machen, wird hier ja auch niemand müde zu betonen.

Aber solange irre Hassprediger in unseren Städten junge Menschen ihrer Glaubensrichtigung mit ihrem Irrglauben (und in deren Auslegung des Islams ist es ein Irrglaube) infiszieren, solange stimmt es etwas ganz gewaltig nicht und dagegen ist vorzugehen. Hier ist die Toleranz am Ende und hier macht sich jeder mitschuldig, der vornehm über solches Gebahren hinweg sieht und sich in vornehmer Weltoffenheit übt. Man erinnere sich nur, wie lange der selbst ernannte Kaplan von Köln seine Weisheiten ungestraft verbreiten konnte. Mehr Wachsamkeit und den Mut, Dinge beim Namen zu nennen, die uns Angst machen und wo wir ein schlechtes Gefühl dabei haben, das wünschte ich mir. Eine political correctness, die nur befolgt wird, weil man Angst vor der Blossstellung und Repression hat, wenn man diese bricht, das bringt uns definitiv nicht weiter.

Nachdenken und die Dinge beim Namen nennen, vielleicht ist das die ultimative Lösung.

Die Spinne
18.07.2005, 08:32
Hallo Leggo!

Freut mich das Du geantwortet hast!

Ich glaube ich muß mich einwenig berichtigen. Nur mit Nachdenken kommen wir auch nicht weiter, ansonsten würden wir ja in der Theorie stecken bleiben. Ich denke wir sollten den Schuldzuspruch nicht pauschalisieren. Das bringt doch nur noch mehr Streit auf. Dieser Streit führt zu nochmehr inakzeptanz und das können Polgruppen wie der Kaplan super ausnutzen. Solche Beispiele gibt es sehr viel in der Geschichte der Menschheit. Ich meine ein Volk dem es nicht gut geht oder das Angst hat kann man mit geschickten Parolen bzw geschickter Politik lenken und für seine Zwecke nutzen.

Wenn man die Quellen nimmt, die sowelche Leute wie der z. B. Kaplan benutzen um zu predigen, dann wirst Du es oder die anderen ganz anders auffassen und vielleicht anders verstehen. Ich finde dann kann man sich vielleicht eine Bessere Meinung bilden.

So jetzt muß ich aufhören, weil ich noch eine schwere Klausur in Infektiologie schreiben muß! Hoffe wir können das noch fortsetzten.


:-bee

Kackbratze
18.07.2005, 11:55
Ich glaube nicht, dass die totale Freiheit und nachdenken gegen Terrorismus hilft.

Ich glaube Terrorismus ist die Waffe derer, die wissen, dass Ihre Meinung ungehört verhallen wird, weil Sie keine Mehrheit hat.

:-meinung

Wenn man in der Vergangenheit sich umschaut, waren alle Terroristen "Freiheitskämpfer" oder wurden zu solchen Hochstilisiert.
Am Ende gab es immer entweder den großen Feind, der viel stärker war oder eine Meinung der Terroristen, die nicht von der Mehrheit getragen wurde.

Ich denke, dass die Idee hinter den Londoner/Madrider etc. Anschlägen das verfolgen einer Meinung ist, die keine Mehrheit hat.

Die Attentäter wollen eine Islamisch-regierte WElt (zumindest fordern sie das), und es gibt einfach keine Mehrheit für ihre Gedanken...eine Bombe in London als Zeichen für den Freiheitskampf im Iraq zu verwenden ist in meinen Augen purer Schwachsinn, den die Medien gerne verbreiten.

Das Problem ist, dass man gegen solche "Minderheitenkriege" nicht wirklich vorgehen kann.
Soll man die Minderheit ausrotten? Klar, Idioten glauben das gerne....
Soll man der Minderheit mher Freiheiten geben und sie gesellschaftlich akzeptieren? Klappt nicht. Garantiert. Ich ziehe da den Vergleich zu der RAF, die 78/79 auch für "Ihre Meinung" gekämpft hat, die aber keine Mehrheit in Deutschland hatte.
Am Anfang hat man den Terroristen noch klein beigegeben und ist nicht hart gegen sie vorgegangen. Aber es kam nicht zu Waffenstillständen, sondern zu weiteren Terrorangriffen und Morden in Deutschland.

Die RAF känmpfte auch nur gegen das deutsche System und nicht für den Weltfrieden oder gegen den Vietnamkrige (auch wenn Schily das damals zu deren Verteidugung bei Gericht behauptete).
Und ich glaube, indem man die Drahtzieher und Anhänger der Extremisten verfolgt und vor Gericht bringt, kann man mehr erreichen, als mit der reinen pauschlaisierung und dem absoluten Verbot von allem was auch nur peripher (hier der islamische Glauben) mit den Terroristen zu tun hat. :-meinung