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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wartezeitdepression? Laß es raus..!!!



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ZeroEna
06.02.2015, 09:52
Mein Hausarzt fragt immer, wann ich denn fertig bin, er wolle in Rente dann und ich bekäme die Praxis ;-)

Bei mir wars nicht der Hausarzt sondern der HNO, den ich seid klein auf kenne...
Aber sagt mal, kennt ihr auch noch diese Ärzte zu denen ihr hingeht und euch klipp und klar sageb, was ihr habt?
Dieser Ärzte-Typ der den Menschen als ganzes betrachtet u. Über ein breitgefächert, allgemeines Medizinisches Verständnis verfügt.

//stefan
06.02.2015, 10:12
DN 2,9

2,9??? und damit willst du wirklich noch studieren? alter schwede... MUTIG! stell dich schonmal auf ne menge kurs-und klausurwiederholungen sowie skepsis deiner mitmenschen und kommiitonen ein!

---cut---

von wegen! ich hab ebenfalls 2,9 und fands angebracht jemandem wie dir mit gleicher wartezeitsituation wie ich damals mal etwas mut zuzusprechen. bis auf 3 kleinere klausuren bisher nix wiederholt, prima durchgekommen...

so, keep going! es wird geil (mit wenigen phasen wo man abstriche machen muss)!

:-dance

][truba][
06.02.2015, 10:25
Meine DN war noch schlechter ;-)
Bisher auch Regelstudienzeit (wird sich auch nicht mehr ändern).

Keep on going ;-)

//stefan
06.02.2015, 10:36
Yeah! :-)

Sticks
06.02.2015, 11:13
Dann möchte ich hier auch einmal Mut machen. Meine abinote war 2,7. bin jetzt im 7. und habe bis jetzt noch nie eine Klausur wiederholt. In den klinik Klausuren habe ich bis auf wenige Ausnahmen nur die Noten 1-2.
also nicht von der abinote entmutigen lassen.

ehemaliger User_29072015
06.02.2015, 11:21
Na dann Beweise ich mal, dass ne gute Abinote auch absolut nichts aussagt :-p

Abi 1,7
Biochemie und Physio wiederholt. Schreibe jetzt erst nach 5 Semestern Physikum :-)

davo
06.02.2015, 11:40
Man darf aber nicht vergessen, dass Einzelfälle nichts über den insgesamten Trend aussagen. Dass es insgesamt gesehen eine Korrelation zwischen Abiturnote und Studienerfolg gibt, glaub ich schon. Ich finds schade, dass die Unis da so diskret mit ihren Daten umgehen - eigentlich gäbe es da wahnsinnig viel, was die Bildungsforschung interessieren würde, und was man ruhig auch auf der Uniseite veröffentlichen könnte.

(Z.B. Zahl der Wiederholungsklausuren, Klausurergebnisse, oder Studienverzögerungen nach Geschlecht, nach Alter, nach Abiturnote, nach Quote... mit ein paar Zusatzdaten könnte man dann auch noch Korrelationen mit Bildung der Eltern, Muttersprache, usw. herstellen... alles ganz einfach, und wäre vollkommen anonym, da man ja nur Überblicksergebnisse veröffentlichen würde. Aber da haben leider sicher die Datenschutzfanatiker was dagegen.)

ehemaliger User_29072015
06.02.2015, 11:50
Ich bilde mir z.B. ein, dass das Semester unter mir besser ist, als wir davor. Das ist das Semester, wo es Auswahlgespräche gab und deren Gleitklauseln sind nicht so extrem wie unsere.

Egal, wir kommen off. Überlassen wir wieder das Feld den Wartezeitlern.

Arrhytmicin
06.02.2015, 12:12
Dann möchte ich hier auch einmal Mut machen. Meine abinote war 2,7. bin jetzt im 7. und habe bis jetzt noch nie eine Klausur wiederholt. In den klinik Klausuren habe ich bis auf wenige Ausnahmen nur die Noten 1-2.
also nicht von der abinote entmutigen lassen.

Boar sticks, du Brain! :-party
Ich glaub auch, dass die abinote nicht unbedingt den Erfolg des Studiums voraussagen kann. wie viele Ärzte sind mir schon begegnet, die gesagt haben "also iich hab auch nur n 3er abi gehabt.."

erdbeertoertchen
06.02.2015, 12:30
von wegen! ich hab ebenfalls 2,9 und fands angebracht jemandem wie dir mit gleicher wartezeitsituation wie ich damals mal etwas mut zuzusprechen. bis auf 3 kleinere klausuren bisher nix wiederholt, prima durchgekommen...

so, keep going! es wird geil (mit wenigen phasen wo man abstriche machen muss)!

:-dance
Die Durchschnittsnote sagt gar nichts aus, du kannst das Studium auch mit einer schlechteren Abinote schaffen, es kommt auf deine Motivation und Willen an.
Meine DN ist etwas bessers als die DN von Stefan, mein Studium habe ich in Regelstudienzeit geschafft und nur in Histo bin ich beim ersten Mal durchgefallen.

nie
06.02.2015, 15:23
Ich bilde mir z.B. ein, dass das Semester unter mir besser ist, als wir davor. Das ist das Semester, wo es Auswahlgespräche gab und deren Gleitklauseln sind nicht so extrem wie unsere.

Ich glaub, euer Semester ist einfach verhältnismäßig "schlecht". Ich war ja im Semster über dir und da sie die Klausuren immer deutlich besser ausgefallen. Wir hatten ich viel mehr Leute, die extrem rungetresset haben und z.B. weniger als 5 Punkte in Anatomietestat als absolut indiskutabel empfunden haben. Bei euch gabs da irgendwie viele, die deutlich "freizeitorientierter" waren und sich nicht so gestresst haben. Und dementsprechend auch eher mal bisschen schlechter abgeschnitten haben.

In dem Semester sind übrigens viele, die im Auswahlgespräch nicht genommen wurden und dann über die Note reingekommen sind als die Gespräche abgeschafft wurden.

//stefan
06.02.2015, 17:03
ich wollt da gar nix allgemeingültiges mit sagen sondern einfach mal ein beispiel, wie effektiv und gut man durchs studium kommen kann. ich kann mich nämlich gut in die situation mancher langzeitwarter hineinversetzen...

kenne auch genug warter die probleme hatten oder immer noch haben. das sind aber statistisch gesehen eher wieder weniger von den wartern. und mit den ganzen 1,0ern vergleich ich eh schonmal nicht. geht auch nicht... ich sag nur: selection-bias! :D

ehemaliger User_29072015
06.02.2015, 18:23
@nie: Ok, das ist sehr gut möglich. Der Stress der vor allem im Dritten gemacht wurde wegen Physiologie war wirklich schlimm. Gut, los ging es schon im ersten mit Histo. Dann bin ich froh jetzt in einem entspannten Semester zu sein :-)

Arrhytmicin
06.02.2015, 18:47
wie isn das eigentlich so bei euch an den Unis...rocken die 1,0er die Vorklinik? Heben die sich deutlich ab von den Wartern, bei denen die NaWis schon Monde her sind? Würde mich echt mal interessieren..

][truba][
06.02.2015, 19:03
Manche ja, manche nein.

davo
06.02.2015, 19:06
Wir haben nur sehr wenige 1,0er :-)) Ich denke schon, dass es eine Korrelation zwischen DN und Studienerfolg gibt, aber dass die gar nicht sooo groß ist.

Was ich recht stark sehe, ist, dass die "Nerds" und "Streber" (das ist jetzt nicht abwertend gemeint, viele würden mich selbst wohl auch zu diesen Kategorien rechnen) besser sind als jene, die in der Schule mit wenig lernen gute Noten hatten. Mit anderen Worten, die, die eine hohe Selbstdisziplin haben, und die einen starken Lernantrieb haben, sprich die von sich aus viel lernen wollen, die von sich aus viel wissen wollen, die von sich aus ein gutes Verständnis vom Stoff haben wollen, kommen am besten durchs Studium. Das ist so meine Beobachtung.

Von den Wartern gibts schon einige, die Probleme haben, aber auch einige, die sehr gut sind, und das lässt sich IMHO wiederum durch die o.a. Charakteristika erklären. Außerdem ist meine Beobachtung, dass die Warter, die gut integriert sind, sprich die viel Kontakt zu den "jungen" Studenten haben, sich besser schlagen, als die Warter, die eher Einzelkämpfer sind.

ehemaliger User_29072015
06.02.2015, 19:13
Denke auch ja und nein.

Kenne eine die hat nach 6 Wochen aufgehört, weil es nicht ihr Fach war.

Bonnerin
06.02.2015, 19:21
Schließe mich den Aussagen der anderen sofort an.

Ich glaube, die persönliche Einstellung zum Studium ist viel entscheidender als die Abinote und die Wartesemester. Und letzten Endes ist eine Verallgemeinerung immer kaum möglich, weil einem manche Fächer einfach immer mehr liegen als andere. In BC hab ich z.B. im vergangenen Semester kaum was gemacht und gepokert, dass ich auch nur mit minimalem Aufwand durch die Klausur komme, in Physik oder OC wäre das für mich undenkbar gewesen.

Davo hat es glaub ich am besten gesagt: Man muss sich an das Lernen gewöhnen. Im 3. Semester habe ich mehr gelernt als in meiner gesamten Zeit auf dem Gymnasium. Dafür braucht es halt Selbstdisziplin.

Und (auch, wenn ich damit vermutlich das Unverständnis von einigen auf mich ziehe) man sollte nicht vergessen, dass das Medizinstudium rein intellektuell gesehen keine wirkliche Herausforderung ist. Es ist neben Pharmazie glaub ich DAS Studium der Fleißigen. Wenn man nicht die Disziplin zum Lernen aufbringt wird man Probleme haben - egal ob mit 1,0 oder 4,0.

P.S.: Und ich bitte bei "1.0" um eine Differenzierung: Es gibt die, die Medizin studieren, "weil sie den Schnitt hatten" und die, die wie ich "den Schnitt hatten, weil sie Medizin studieren wollten".

ehemaliger User_29072015
06.02.2015, 19:24
Ich ergänze kurz, oder die die 1,0 haben und Medizin studieren "müssen", weil ihre Eltern Ärzte sind.

Bonnerin
06.02.2015, 19:27
Also ich kenne jetzt keinen persönlich, der wirklich "gezwungen" worden, Medi zu werden, selbst, wenn die Eltern Ärzte sind. Aber man kennt ja auch nie alle Kommilitonen.