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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wartezeitdepression? Laß es raus..!!!



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klump3n
23.09.2017, 00:28
moin zusammen,

kann mir jemand folgendes erklären:
ich wohne in ostfriesland, würde mich zukünftig gerne mit sk3 an meiner nächstgelegen universität zum. hierbei habe ich eigentlich zum WS 2018 oldenburg angepeilt, bin da aber mit einem schnitt von 2,0 mit sk3 zur zeit raus. nächstes jahr wird es wohl nicht besser. alternativ käme dann düsseldorf in frage.
hab dann gedacht, warte eh schon 7 jahre, dann kommts auf ein halbes jahr mehr nicht mehr an. also sommersemester 2019 in münster. nach rücksprache mit hochschulstart kommt die mir nächstgelegene universität münster nicht in frage, da münster für meinen landkreis nicht mehr in der entfernungstabelle aufgeführt wird. eine ersichtliche begründung gibt es für mich nicht. nächstgelegen wäre für mich hannover, welches 60km weiter entfernt liegt. der unterschied ist hierbei eine zugstunde. münster könnte ich sogar noch pendelnd erreichen.
ich bin natürlich froh über jeden studienplatz, allerdings verspüre ich mit "zunehmenden alter" doch immer mehr den drang dazu heimatnah zu studieren, was bestimmt viele nachvollziehen können.

viele grüße

xenopus laevis
23.09.2017, 09:24
Och finde zwar keine wirkliche Frage, aber ich antworte dir mal. ;)

Oldenburg auf 1 und Düsseldorf auf 2 legen. Wäre eine Idee. Inwiefern bist du denn an deine Heimat gebunden? Da ich verheiratet bin, blieb mir leider nichts anderes übrig als hier zu bleiben. Sonst wäre ich sehr gerne nochmal umgezogen.

Cleybar
18.10.2017, 12:31
Nach 7 Jahren warten und guten 5 Jahren als Gastleser hier möchte ich auch mal meinen Dampf ablassen....
Ich werde nächstes Jahr mit 16WS vermutlich koste es was es wolle den Platz zum WS endlich bekommen.
Wahrscheinlich könnte ich bereits zum SS in Münster Erfolg haben, bin jedoch erst von Münster nach Bochum gezogen
und werde mich das halbe Jahr noch gedulden und es dann auf Bochum oder Essen ankommen lassen...

7 Jahre was für eine Zeit...Frust, Wut, Freude... alles gehabt. Mittlerweile im 4ten Jahr als Pfleger auf ner großen ICU und
mit 27 am Leben gewachsen (hoffentlich...;))

Da kommt jetzt die Panik ob der Kopf noch all das leisten kann was so früh versäumt wurde.
Chemie und Physik das letzte mal in Klasse 8. Mathe 5. Bio war immer super.

Habe mir vorgenommen Nat.Wiss. Schulstoff Klasse 10-13 bis Oktober nachzuholen um nicht erschlagen zu werden und
trotzdem zittern mir jetzt die Knie. Endlich? Vermutlich! Niemals aufgeben ist die Devise und alle anderen die noch lange warten müssen kann ich nur ermutigen auch an den beschissenen Tagen im April und August wenn die Bescheide wieder fernab von allem sind was man sich wünscht nicht aufzugeben!

grüße,
Cleybar

Serotonin_97
18.10.2017, 18:37
Hey, hättest du nicht dieses Jahr schon fix einen Platz gehabt mit 14 Wartesemestern?

Und das mit der Panik kann ich gut nachvollziehen… Ich habe mir vorgenommen, mich zu erkundigen, welche Stoff denn circa im ersten Jahr durch genommen wird und mich schon ein bisschen einzulesen

Cleybar
18.10.2017, 19:07
Hey Serotonin, bin dieses Jahr um 0,1 am Platz vorbei wegen der DN. Jep, wenns nicht läuft dann richtig ;D

Sticks
01.12.2017, 10:26
Ich durfte gestern meine Approbation abholen. :-party
Endlich ist alles vorbei.

Leute, haltet durch! Ich habe auch sechs Jahre gewartet und es nie bereut das Studium begonnen zu haben!

seefahrer93
05.12.2017, 15:22
So, ich muss hier mal meine Wartezeitdepressionen loswerden, ich bin nämlich wieder in der Phase, dass mich die ganze Situation nervt, wie so oft.
Obwohl ich jetzt schon lange nach der Krankenpflegeausbildung auf ITS arbeite, ich die Urlaube, Freizeit, schöne Wohnung und das Geld echt genieße, gibt es trotzdem immer den Gedanken, dass das eigentlich nicht das ist, was man eigentlich machen möchte.

Naja, ein Ende ist ja zum Glück bald absehbar, Glückwunsch an alle, die es durchgezogen haben! :)

deWinter
01.01.2018, 19:48
Sie ist wieder da, die Depriphase. Gestern zu Silvester hab ich mir den Studienplan der Charité und das das neue Urteil angeschaut und mir einfach fast zum kotzen.
Ich habe gerade 8WS. Zurzeit muss man bei meiner DN 15 warten. Das heißt ich muss wsl nochmal so viel warten und bin dann schon 27 wenn ich anfange.
Ich hab bis jetzt sehr viel BS gemacht. Nun bin ich seit 2 Monaten beim Militär und hasse es. Ich weiß, dass die Sachen die ich hier lerne gut für mich sind. Nicht nur als Mensch sondern auch als angehende Studentin und Ärztin. Eigentlich find ichs auch interessant, aber ich habe das Gefühl ich bin gerade im Mittelpunkt eines unbeleuchteten Tunnels angekommen. Ich kann weder Beginn noch Ende sehen, ich hab jegliche Orientierung verloren. Ich weiß nicht mehr wer ich bin und was ich eigentlich da mache. Zusätzlich weiß ich nicht mehr ob dieser Tunnel überhaupt einen Ausgang hat. Was wenn die draufkommen in 2 Jahren einfach zu sagen Pech gehabt, machen wir nimma?
Ich hab einfach Angst. Angst, dass ich meine Wartezeit absitze und dann trotzdem keinen Studienplatz bekomme. Angst, dass ich sehr wohl einen Platz bekomme und dann komplett abloose. Angst, dass ich dann draufkomme Medizin ist nichts für mich.
Ich bin auch frustriert. Weil ich bis jetzt nichts Gescheites erreicht habe. Weil ich immer noch einen Scheißdreck verdiene. Weil ich mich so schlecht fühle, dass ich alle Menschen wegstoße damit sie nicht merken was für ein absolutes Opfer ich bin.
Das einzige was ich tun kann ist einfach warten. Warten und schauen ob der Tunnel einen Ausgang hat und wenn nicht? Keine Ahnung

//stefan
03.01.2018, 11:39
ich hab hier schon oft geschrieben... hab selber 7 jahre gewartet und es lohnt sich!!! das alter ist nicht wirklich relevant, die erfahrungen die du vorher gesammelt hast werden dir mal mehr mal weniger helfen. zieh es durch!!

Markus-HEX
03.01.2018, 12:27
ich hab hier schon oft geschrieben... hab selber 7 jahre gewartet und es lohnt sich!!! das alter ist nicht wirklich relevant, die erfahrungen die du vorher gesammelt hast werden dir mal mehr mal weniger helfen. zieh es durch!!
Das Problem der Fragestellerin ist ja, dass sie nicht weiß, ob sie überhaupt einen Studienplatz bekommen wird - daher bringt ihr das "Durchziehen" nicht umbedingt was - dieses "7 Jahre warten" wird ja vmtl. bald nicht mehr funktionieren.

Insgesamt eine sehr schwierige Situation, da man nicht weiß, wie es umgesetzt wird, welche Übergangsregeln es geben wird usw. - ich glaube, zum jetzigen Zeitpunkt kann kaum jemand einen validen Tipp geben, wie es in zwei Jahren laufen wird.
Natürlich hilft es jetzt der Fragestellerin nicht weiter - aber sich einen Plan B und C zurechtzulegen, ist sicherlich nicht falsch

Oops!
14.01.2018, 03:56
Hey zusammen,

ich schulter mich hier mal in den Thread rein.
Ich warte auch, bin aber schon im Zulassungsverfahren. Wartezeitsemester hab ich reichlich, aber die Ungeduld treibt mich immer öfter auf eure Seite.

Glückwunsch an alle, die schon drin sind und an die, die fertig sind!

Lieben Gruß,
Oops!

Sticks
14.01.2018, 09:33
Meine ersten zwei Wochen als Arzt sind rum. Es gefällt mir gut, keine Frage.
Damals nach der Ausbildung habe ich mich wesentlich besser auf den Job vorbereitet gefühlt. Eigentlich wusste man genau was man machen muss. Jetzt nach dem Studium fällt es mir schwieriger selbstständiger zu arbeiten. Ist sicher auch im Rahmen normal, nur leider hätte ich es gerne anders. :-)
Viele Grüße.

deWinter
22.01.2018, 19:41
Und wie läufts Sticks? Hast du das Gefühl du kennst dich ein Wenig besser aus? Wie alt sind deine Kollegen so? Merkst du irgendeinen Unterschied?
LG, und viel Glück!

aendi0789
23.01.2018, 11:18
Hey Serotonin, bin dieses Jahr um 0,1 am Platz vorbei wegen der DN. Jep, wenns nicht läuft dann richtig ;D

soll ich dich beruhigen ? :D ich hatte zum WS 17/18 eine DN 2,6 und 14 WS, bin allerdings um 10 Plätze "betrogen" worden, da ich kein besseres SK gehabt habe. YEAH :D

Diostema
11.03.2018, 06:47
Sie ist wieder da, die Depriphase. Gestern zu Silvester hab ich mir den Studienplan der Charité und das das neue Urteil angeschaut und mir einfach fast zum kotzen.
Ich habe gerade 8WS. Zurzeit muss man bei meiner DN 15 warten. Das heißt ich muss wsl nochmal so viel warten und bin dann schon 27 wenn ich anfange.
Ich hab bis jetzt sehr viel BS gemacht. Nun bin ich seit 2 Monaten beim Militär und hasse es. Ich weiß, dass die Sachen die ich hier lerne gut für mich sind. Nicht nur als Mensch sondern auch als angehende Studentin und Ärztin. Eigentlich find ichs auch interessant, aber ich habe das Gefühl ich bin gerade im Mittelpunkt eines unbeleuchteten Tunnels angekommen. Ich kann weder Beginn noch Ende sehen, ich hab jegliche Orientierung verloren. Ich weiß nicht mehr wer ich bin und was ich eigentlich da mache. Zusätzlich weiß ich nicht mehr ob dieser Tunnel überhaupt einen Ausgang hat. Was wenn die draufkommen in 2 Jahren einfach zu sagen Pech gehabt, machen wir nimma?
Ich hab einfach Angst. Angst, dass ich meine Wartezeit absitze und dann trotzdem keinen Studienplatz bekomme. Angst, dass ich sehr wohl einen Platz bekomme und dann komplett abloose. Angst, dass ich dann draufkomme Medizin ist nichts für mich.
Ich bin auch frustriert. Weil ich bis jetzt nichts Gescheites erreicht habe. Weil ich immer noch einen Scheißdreck verdiene. Weil ich mich so schlecht fühle, dass ich alle Menschen wegstoße damit sie nicht merken was für ein absolutes Opfer ich bin.
Das einzige was ich tun kann ist einfach warten. Warten und schauen ob der Tunnel einen Ausgang hat und wenn nicht? Keine Ahnung
ich hatte dieselbe situation. bin nach rumänien gegangen und studiere nun auf english, hier ist es auch nicht toll aber immerhin ist man drin und kann nach paar semester nach D wechseln. wenn du fragen hast ich helfe gerne (pn).
habe 11 ws gehabt und gesagt entweder spring ich von der brücke oder ausland. jetzt bin ich wieder happy!

swalle25
11.03.2018, 15:08
ich hatte dieselbe situation. bin nach rumänien gegangen und studiere nun auf english, hier ist es auch nicht toll aber immerhin ist man drin und kann nach paar semester nach D wechseln. wenn du fragen hast ich helfe gerne (pn).
habe 11 ws gehabt und gesagt entweder spring ich von der brücke oder ausland. jetzt bin ich wieder happy!

"Spring ich von der Brücke" :-D, das sage ich auch jeden Tag :D:D

felicitously
13.03.2018, 10:01
Guten Tag,

es ist sehr interessant zu lesen, wie ihr euch nach etlichen Jahren der Warterei fühlt, denn man kann sich in so vielen Passagen selber wiederfinden.

Ich warte mittlerweile seit 6.5 Jahren & hoffe nun endlich im WS 18/19 mit DN 2.2 einen Platz kriegen zu können.

Ich war in den letzten Jahren teilweise sehr am Boden zerstört, weil ich wie ihr das Gefühl hatte, dass es einfach nicht vorangeht.
Man dreht sich irgendwie im Kreis, hat nicht das Gefühl voranzukommen und an seinem Leben zu arbeiten.
Man fühlt sich tatsächlich wie auf einer "Warteschiene" abgestellt und hat das Gefühl die Leute um einen herum ziehen einfach problemlos an einem vorbei.
Man kann nicht verstehen, warum manche Leute studieren durften / dürfen, die einen sehr inkompetenten Eindruck machen usw.

Mein Warten hat mich auch 2 Beziehungen gekostet, weil man einfach wenig zukunftsorientiert planen kann.
Mit Mitte/Ende 20 denken viele Frauen bereits an Familiengründung, was meiner Meinung nach auch in Ordnung ist, allerdings absolut nicht damit vereinbar, wenn man weiß, man wird extrem viel lernen müssen, den Ort wechseln müssen & kann maximal für seine eigenen Bedürfnisse sorgen.

In den 7 Jahren hat man ja auch mit Hinz & Kunz über das Problem gesprochen, alle wissen das man wartet und man wird regelmäßig gefragt "Hast du denn jetzt endlich einen Platz?" 'Studierst du nun endlich?"
Bin es auch leid, immer wieder erklären zu müssen, warum es nicht geklappt hat.
Von einigen Leuten wird man sogar "belächelt", weil sie denken, man redet einfach daher & hat überhaupt nicht die Intention zu studieren, weil sie die Zulassungsvoraussetzungen einfach nicht kennen.
Ein anderes klassisches Beispiel: Die Leute kombinieren alle Fähigkeiten, nach dem Motto: Dein Abi ist 2.2, du bist Krankenpfleger auf einer Intensiv, hast schon 6 Jahre gewartet, das muss man doch honorieren?!
Dabei wissen sie einfach nicht, dass man eine Ausbildung nicht mit Wartezeit kombinieren kann & die Ausbildung bei DN 2.2 einem auch nichts bringt.

Ich hab übrigens auch große Angst davor, dass demnächst alles umreformiert wird & alles "umsonst" war.
Alle Entscheidungen, die ich getroffen habe, arbeiteten auf das Studium hin.
Ich wäre niemals Krankenpfleger geworden usw.
Es wäre echt irgendwie mein Untergang, weil es einfach keinen wirklichen Plan B gibt.
Ständig sagen Leute "Du bist zu versteift auf das Studium, mach einfach etwas anderes"!

Das Warten ist echt heftig. Man hat viele Bedenken ob und wie man wieder ins Lernen kommen soll, was macht man mit seiner Beziehung, wenn man wegziehen muss, die Parterin aber fest im Job hier eingebunden ist.
Es hängt einfach viel dran.
Klar man muss alles auf sich zukommen lassen & man wird die richtigen Entscheidungen dann auch treffen, aber es ist hart.

swalle25
13.03.2018, 19:29
Hey felicitously!

Als ich deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich, ich hätte ihn selbst verfasst. Ich fühle so ziemlich 100%ig genau wie du. Im Rettungsdienst zu arbeiten kann ich mir auf lange Sicht auch auf keinen Fall vorstellen, obwohl Arbeitszeiten und Gehalt an meinem Arbeitsplatz in Dänemark schon recht cool sind.

Ich möchte dir aber Mut machen, denn mit deinen 14WS und DN von 2,2 bist du zu 99% drin im nächsten WS. Mache nun bloß keinen Fehler bei deiner Bewerbung: Hast du eine Wunschuni? Dann schaue dir umbedingt die Zahlen der letzten Jahre an. Richtige OP, richtiges SK. So vermeidest du das Horrosszenario Umzug.

Ich kann deine Angst diesbezüglich sehr gut verstehen. Ich habe mir hier in Hamburg auch mein Leben aufgebaut: Hab ne geile Bude, wohne mit meiner Freundin zusammen (Die heute übrigens mit ihrem Studium fertig geworden ist), hab einen Arbeitsplatz während des Studiums vor der Haustür, die Eltern wohnen nicht zu weit weg, falls mal was sein sollte, alle Freunde sind hier usw........

Leider bleibt uns nicht anderes übrig, als die Situation auszusitzen und es irgendwie locker zu nehmen. Mehr als die Tipps, die du schon 1000 mal gehört hast, kann ich dir leider auch nicht geben.

Denke einfach daran: Es sind nur noch 6 Monate und dann geht es endlich los!!

felicitously
14.03.2018, 11:51
Hey felicitously!

Als ich deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich, ich hätte ihn selbst verfasst. Ich fühle so ziemlich 100%ig genau wie du. Im Rettungsdienst zu arbeiten kann ich mir auf lange Sicht auch auf keinen Fall vorstellen, obwohl Arbeitszeiten und Gehalt an meinem Arbeitsplatz in Dänemark schon recht cool sind.

Ich möchte dir aber Mut machen, denn mit deinen 14WS und DN von 2,2 bist du zu 99% drin im nächsten WS. Mache nun bloß keinen Fehler bei deiner Bewerbung: Hast du eine Wunschuni? Dann schaue dir umbedingt die Zahlen der letzten Jahre an. Richtige OP, richtiges SK. So vermeidest du das Horrosszenario Umzug.

Ich kann deine Angst diesbezüglich sehr gut verstehen. Ich habe mir hier in Hamburg auch mein Leben aufgebaut: Hab ne geile Bude, wohne mit meiner Freundin zusammen (Die heute übrigens mit ihrem Studium fertig geworden ist), hab einen Arbeitsplatz während des Studiums vor der Haustür, die Eltern wohnen nicht zu weit weg, falls mal was sein sollte, alle Freunde sind hier usw........

Leider bleibt uns nicht anderes übrig, als die Situation auszusitzen und es irgendwie locker zu nehmen. Mehr als die Tipps, die du schon 1000 mal gehört hast, kann ich dir leider auch nicht geben.

Denke einfach daran: Es sind nur noch 6 Monate und dann geht es endlich los!!


Hi Swalle25,

vielen lieben Dank für deine aufmunternde Antwort.
Es tut echt gut von anderen zu hören, dass es ihnen ähnlich geht, denn ich habe zwischendurch schon gedacht, dass ich der Einzige bin der so am Rad dreht :D

Dein Job im Ausland hört sich sehr interessant an & natürlich ist es eine gute und wichtige Arbeit und es reicht um sich ein vernünftiges Leben aufzubauen, aber wenn man charakterlich einfach so ist, dass man Entwicklung möchte, macht es auf Dauer einfach nicht zufrieden.

Ja, ich male mir dieses mal auch realistische Chancen aus, möchte die Erwartungen aber trotzdem gering halten, damit die Enttäuschung nicht zu groß wird, wenn es wieder nicht reichen sollte.

Beim letzten mal waren es ja 14 WS bei 2.6, mal schauen wie sehr die DN dieses mal sinken wird.

Umziehen ist theoretisch gar kein Horrorszenario für mich, allerdings würde es viel verändern. Ich lebe halt seit 25 Jahren in Recklinghausen und habe auch den Gedanken, dass es mir durchaus gut tun würde, aus dem Dunst hier rauszukommen.

Interessant sind für mich folgende Universitäten:

Freiburg, Göttingen, Kiel, Mainz, Bochum, Marburg, Heidelberg, Münster

Ich weiß, das ist ein großes Feld :D

Hast du den Tipps bezüglich der Bewerbung? Natürlich weiß ich, dass allein deshalb schon manche Unis rausfallen, weil sie alle OP 1 haben wollen.
Bloß was meinst du mit SK (Sozialkriterium) ?
Das einzige, welches ich eventuell in Anspruch nehmen könnte, wäre 3.3 "Ungekündigtes Arbeitsverhältnis", allerdings muss man m.M.n. dann auch alles offen legen, um zu begründen, dass der Job absolutes MUSS für die finanzielle Sicherheit ist.
Probieren kann man es, bloß weiß ich nicht, in wie weit sie Belege auch über Einkommen der Eltern haben wollen usw.

Ansicht würde ich sogar lieber den Job kündigen, um mich komplett aufs Studium zu konzentrieren.

Wie siehts denn bei dir mit WS, DN und Wunschort aus?

Schöne Grüße aus Recklinghausen :P

PS: Gratulation fürs bestandene Studium! Medizinerin? :)

swalle25
21.03.2018, 12:42
Hi Swalle25,

vielen lieben Dank für deine aufmunternde Antwort.
Es tut echt gut von anderen zu hören, dass es ihnen ähnlich geht, denn ich habe zwischendurch schon gedacht, dass ich der Einzige bin der so am Rad dreht :D

Dein Job im Ausland hört sich sehr interessant an & natürlich ist es eine gute und wichtige Arbeit und es reicht um sich ein vernünftiges Leben aufzubauen, aber wenn man charakterlich einfach so ist, dass man Entwicklung möchte, macht es auf Dauer einfach nicht zufrieden.

Ja, ich male mir dieses mal auch realistische Chancen aus, möchte die Erwartungen aber trotzdem gering halten, damit die Enttäuschung nicht zu groß wird, wenn es wieder nicht reichen sollte.

Beim letzten mal waren es ja 14 WS bei 2.6, mal schauen wie sehr die DN dieses mal sinken wird.

Umziehen ist theoretisch gar kein Horrorszenario für mich, allerdings würde es viel verändern. Ich lebe halt seit 25 Jahren in Recklinghausen und habe auch den Gedanken, dass es mir durchaus gut tun würde, aus dem Dunst hier rauszukommen.

Interessant sind für mich folgende Universitäten:

Freiburg, Göttingen, Kiel, Mainz, Bochum, Marburg, Heidelberg, Münster

Ich weiß, das ist ein großes Feld :D

Hast du den Tipps bezüglich der Bewerbung? Natürlich weiß ich, dass allein deshalb schon manche Unis rausfallen, weil sie alle OP 1 haben wollen.
Bloß was meinst du mit SK (Sozialkriterium) ?
Das einzige, welches ich eventuell in Anspruch nehmen könnte, wäre 3.3 "Ungekündigtes Arbeitsverhältnis", allerdings muss man m.M.n. dann auch alles offen legen, um zu begründen, dass der Job absolutes MUSS für die finanzielle Sicherheit ist.
Probieren kann man es, bloß weiß ich nicht, in wie weit sie Belege auch über Einkommen der Eltern haben wollen usw.

Ansicht würde ich sogar lieber den Job kündigen, um mich komplett aufs Studium zu konzentrieren.

Wie siehts denn bei dir mit WS, DN und Wunschort aus?

Schöne Grüße aus Recklinghausen :P

PS: Gratulation fürs bestandene Studium! Medizinerin? :)


SK3,3 genau. Was das Offenlegen der finanziellen Situation angeht, bin ich leider kein Experte. Ich habe mich auf dem Papier weitestgehend arm gemacht, d.h. Auto auf Eltern angemeldet, Geld vom Konto weggeschafft usw. . Achte einfach nur darauf, dass du das jew. SK deiner Wunschunis erfüllst bei deiner Bewerbung, d.h. max SK3 bei den von dir angegebenen Unis glaube ich.

Ich gehe leider erst zum WS19 mit DN2,6 mit OP1 Hamburg und SK3 an den Start. Ich hoffe, dass das ausreichen wird. Der "Haken" ist natürlich trotzdem gesetzt.