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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pflegepraktikum - kein Bock auf Po wischen und Füße waschen



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Justin Credible
09.09.2005, 00:15
Wie kommst du darauf? Meinst du nicht, das ist ein bißchen sehr übertrieben???


Ich habe es doch selbst erlebt. Meinst du das denkt sich einer aus? Da bekommt die nächste Generation gleich die Beschränktheit mitgeliefert.



Schade das du so denkst.


Echt suuuper lieb von dir das du Mitgefühl für mich aufbringst.
Find ich total gut [-::-] :-))


Dass der ein oder andere (damit ist auch Frau gemeint) mit seinem Umgangston etwas kürzer treten sollte, ist schonmal angesprochen worden.

Akzeptiert

Fresh Prince
09.09.2005, 00:23
Öh!! Da muss ich in manchen Dingen widersprechen. Du stellst gerade einen Praktikanten pauschal als unwissend und zumindest teilweise unbrauchbar dar, ist das richtig?? Ich frage lieber gleich, weil ich merke, dass du dich angegriffen fühlst. Scheinst aber überlesen zu haben, dass ich von Ausnahmen und Einzelfällen gesprochen habe. Aber gut, weiter im Text.
Bei meinem Praktikum hat eine junge Schwester von 23-25 bei Weitem nicht den Umgangston gepflegt, wie den eines älteren Eisens. Allerdings ist sie genauso verantwortlich und genauso ausgebildet. Da frage ich mich warum nur?
Nun zu den Zivis. Der Zivildienst in Ehren (ich war beim Bund), aber es gibt leider auch hier totale Gehirngranaten.
Ich denke, ich liege richtig, wenn ich behaupte, dass ein Zivi keineswegs mehr weiß wie ich. Wenn der natürlich bereits 2/3 seines Dienstes abgeleistet hat, spricht die Routine für ihn, aber sonst nichts. Ich kann das deshalb behaupten, weil ich mit solchen zusammengearbeitet habe. Der einzige Unterschied war ein 3 wöchiger Lehrgang, bei dem die Zivis über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt wurden, einen normalen Erste-Hilfe-Kurs abgeleistet haben und sich gegenseitig mit dem Rollstuhl durch München kutschiert haben (!!!) und natürlich die 400Ocken Zivigehalt!
Was macht den Zivi jetzt bitte zu einer besseren Arbeitskraft?
Ich behaupte mal, ein Praktikant ist motivierter bei der Arbeit, dadurch zuverlässiger, weil er freiwillig da ist, und möglichst viel mitnehmen will. Der Zivi sagt, noch 3 Monate, dann bin ich raus. Viele sind NICHT freiwillig dort gelandet. Wem würdest du eher trauen??

Dr.Nemo
09.09.2005, 00:30
Öh!! Da muss ich in manchen Dingen widersprechen. Du stellst gerade einen Praktikanten pauschal als unwissend und zumindest teilweise unbrauchbar dar, ist das richtig?? Ich frage lieber gleich, weil ich merke, dass du dich angegriffen fühlst.

Nein, ich fühle mich lange nicht mehr angegriffen.. :-nix
Bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, es sollte nur ein genereller Überblick sein, "wie es halt so abläuft"
Praktikanten hab ich zusammenfassend dargestellt.. Denn die Schulpraktikanten gibt es ja auch noch


Scheinst aber überlesen zu haben, dass ich von Ausnahmen und Einzelfällen gesprochen habe.

Nein, das habe ich nicht. es ist spät und eigentlich lerne ich grade.. :-music
Sorry meine allgemeingehaltene Wortwahl..

Als Abschlußwort:
In jedem Bereich .... vom Chefarzt bis zur Putzfrau gibts Deppen und Asse und die Normalen dazwischen!! Und die Tätigkeiten sollten halt nach ihren Fähigkeiten zugeteilt werden. So hab ich das gehandhabt und bisher wurde ich noch nie ausgebuht :-))

Fresh Prince
09.09.2005, 00:35
Nein, ich fühle mich lange nicht mehr angegriffen.. :-nix
Bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, es sollte nur ein genereller Überblick sein, "wie es halt so abläuft"
Praktikanten hab ich zusammenfassend dargestellt.. Denn die Schulpraktikanten gibt es ja auch noch



Nein, das habe ich nicht. es ist spät und eigentlich lerne ich grade.. :-music
Sorry meine allgemeingehaltene Wortwahl..

Als Abschlußwort:
In jedem Bereich .... vom Chefarzt bis zur Putzfrau gibts Deppen und Asse und die Normalen dazwischen!! Und die Tätigkeiten sollten halt nach ihren Fähigkeiten zugeteilt werden. So hab ich das gehandhabt und bisher wurde ich noch nie ausgebuht :-))

Angenommen, war auch mein Fehler... Mal wieder durch das verflixte Medium manipuliert worden, eieieiei :-blush

Aber bevor wir das hier vollends austreten, ein Appell an die Admins...

--> closed <--

Hysterektomie
09.09.2005, 01:32
alles sehr interessant....ich schmier mir jetzt erstmnal ein leberwurstbrot...eine problematik, die bis jetztr keiner angesprochen hat, ist die tatsache, dass niemand seine eigene situation als AA einstufen würde. der, der sein pflegepraktikum auf ner dreckststation gemacht hat, sdagt es " war irgendwie sehr hilfreich" und der, der sich halbwergs gedrückt hat, sagt das pflegepraktikum hätte keinen sinn. und die moral von der geschicht? alles ist subjektiv und ach ja, pflger siund auch menschen, obwohl ich da schon oft dran zweifelte, aber da darf man, und da bin ich konsequent, nicht die arbeitsbedingungen vergessen. in diesem sinne eine gute nacht euch allen, den guten und den bösen!

THawk
09.09.2005, 06:55
Ist aber auch nicht überall gleich. Ich durfte unter Aufsicht s.c. Spritzen, Blut abnehmen, Infusionen vorbereiten/wechseln, Verbandswechsel machen, etc. Blutzucker, RR, etc. selbstständig. War aber auch schon militärisch vorgebildet und machte wohl einen zuverlässigen Eindruck... ;-)

Klar, dass es auch Praktika gibt mit "erweitertem Tätigkeitsfeld" (uh, toller Begriff) ist klar. Ich hab in meiner Zivi-Zeit auch nachher mehr gemacht als ich ganz offiziell gedurft hätte. Es ging ja nur drum was offiziell wirklich erlaubt ist. Und das sind eben genau die Tätigkeiten, die nicht in der Schnittmenge von Arzt und Pflege liegen.


Thema: Zivildienst. Am Anfang hast du natürlich als Zivi genausowenig Ahnung wie als Praktikant. Und dass es in den Krankenhäusern relativ viele Deppen als Zivis gibt als Zivi sehe ich auch (war zumindest bei uns so, zum größten Teil die Leute, die es nicht geschafft haben sich selber einen Platz zu suchen). Der Unterschied liegt aber wirklich im Zeitraum. Es rentiert sich für die Station dem zivi etwas beizubringen, weil der so lange da ist, dass er es selber und eigenständig ausführen wird. Daher ist die Einstellung (zumindest war es bei mir auf Station so) von vorneherein anders. Und nach ner Weile kannst du auf deiner Station richtig fit sein sodass du auch insg. mehr lernst.

Hessejung
09.09.2005, 14:29
@Justin Credible: Ich möchte dich mal pauschal fragen:


1. In welchem Krankenhaus du warst?
2. Warum du da warst?
3. In welcher Funktion du da warst?
4. Ob du nur in diesem einen Krankenhaus/Station warst?
5. Warum du den Rang der Ärzte in diesem Maße vertritts und die Schwestern/Pfleger derartig schlecht redest??????????????

Hessejung
09.09.2005, 14:37
Den Dr.-Titel in Medizin kriegst du hinterhergeschmissen im Gegensatz zu Diplomen in manch anderen Studiengängen.

Ahja, du weißt es ja!!! Hast ja schon beides, nicht wahr???

So ein Gelaber! Worauf stützt du diese Behauptungen, oder noch besser: Woran lässt sich denn die Schwierigkeit messen, Herr Credible?


Es geht um Respekt. Und die einzigen die ständig darauf hinweisen müssen das Schwestern und Pfleger auch wer sind sind Schwestern und Pfleger. Minderwertigkeitskomplexe! Und jeder der schreibt was in dreiviertel der Häuser herrschender Umgangston ist, muss ja wohl ein Fake Account sein...


Respekt? Hast du das Wort gerade nachgeschlagen? Wer im ersten Satz Respekt nennt um im zweiten behauptet die meisten Schwestern und Pfleger hätten Minderwertigkeitskomplexe, nur weil sie kein Studium genoßen haben, der lebt in einer anderen Welt...


Noch kurz zum Thema Umgangston: DU WARST JA ANSCHEINEND ERST AUF EINER STATION.......

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09.09.2005, 17:23
Merkt ihr was? Wenn dich jemand Unbekanntes im ersten Gespräch einfach mit du anhaut, denkst du dir deinen Teil über die Person. Aber sobald es um Schwestern und Ärzte geht ist der Arzt derjenige der sich anstellt und arrogant ist!!! Hinterfrag das mal! Viel Spass im Pflegepraktikum euch allen! Und vergesst nicht euch bei den Pflegekräften zu bedanken das ihr Betten schieben und Wasserkästen schleppen durftet!


Hast du mich/uns gerade geduzt?





Hol mal tief Luft und überlege, was Leute mit deiner Einstellung zu einem entspannten Verhältnis zwischen Ärzten und Pflege so beitragen...

Justin Credible
09.09.2005, 19:31
Zitat:
Zitat von Justin Credible
Den Dr.-Titel in Medizin kriegst du hinterhergeschmissen im Gegensatz zu Diplomen in manch anderen Studiengängen.


Ahja, du weißt es ja!!! Hast ja schon beides, nicht wahr???

Nein, hab ich nicht. Habe ich auch nie behauptet. Muss ich einen Dr.-Grad in Medizin und ein Diplom in einem anderen Studiengang haben um eine Meinung darüber äußern zu dürfen? Bin wohl nicht der einzige der die Meinung hat. Wurde hier auch schon diskutiert.


@Justin Credible: Ich möchte dich mal pauschal fragen:

Ich antworte prinzipiell nicht auf pauschale Fragen.


Hast du mich/uns gerade geduzt?

Du verstehst anscheinend nicht um was es geht. Mir ist es vollkommen egal wer mich duzt und wer mich siezt. Es geht darum das das Beispiel das ich brachte einfach eine Unverschämtheit beschreibt.


Hol mal tief Luft und überlege, was Leute mit deiner Einstellung zu einem entspannten Verhältnis zwischen Ärzten und Pflege so beitragen...

Ich hab mir diese Einstellung hart erarbeitet. Und das im Gegensatz zu eurem Wischiwaschi-Weichei-Wir-haben-uns-alle-lieb-Bla-Bla

Cranium
09.09.2005, 19:42
........ Jemanden den Hintern abwischen ist nun wirklich nicht schlimm, erstens trägt man Handschuhe und zweitens macht man das bei sich selber auch... Wer das in der Pflege nicht kann oder ekelhaft findet der solle sich einen anderen Studiengang aussuchen denn da kommen noch weitaus schlimmere sachen!

gruß dts


Also Leute, was wollt ihr eigentlich?
Ihr tut so als ob Hintern abwischen (bei anderen) das normalste der Welt sei und als ob man das mal eben neben Brot essen machen könnte.
DAS ist krank!
Jeder, der nicht solchen Tätigkeiten zu Anfangs skeptisch und mit Zurückhaltung entgegenblickt, bei dem stimmt was nicht.

Und hört doch bitte auf, allen die sich nicht riiieeeeesig darauf freuen und darum reißen, anderen den Hintern und die Füße zu waschen, als nicht tauglich für Ausbildung zum Pfleger oder Med-Studium einzustufen.

Das nervt. Es ist nämlich denke ich eine gesunde Reaktion. :-meinung

Baru
09.09.2005, 19:49
Einen gewissen Ekel ist zu beginn garantiert nicht ungerechtfertigt, aber wenn die Einstellung dahin geht, dass man es auf keinen Fall machen könnte,
sollte man sich schon überlegen ob Medizin das richtige ist.
Die tw ärztliche Aufgabe einen Darm auszuräumen dürfte doch noch mal um einiges ekeliger sein.

Cranium
09.09.2005, 19:49
Hierzu kann ich nur sagen, wenn du das alles schon weisst und so darüber Urteilst, dann frage ich dich und ungefähr tausend andere idioten die so denken wie du, warum zum teufel versperrt ihr die studienplätze für menschen die trotzdem gerne was lernen wollen?!

Wo ist dein Problem? Er interessiert sich für das Fach, kann sich doch aber berechtigter Weise über die beschissenen Bedingungen aufregen!
Deine Argumentation ist völlig porös!


Aber wirklich: Wenn du denkst man wird im Studium und im Beruf ausgenutzt, dann geh und mach BWL! :-nix

Also Leute, die sich über die schlechten Bedingungen hinwegsetzen wollen, die eine Änderung erwarten, sollen also das Feld räumen und Leuten mit den man alles machen kann und die zu allem ja und amen sagen überlassen?
Was für eine naive Einstellung! Gott sei Dank, gibt es immer noch kritisch denkende Köpfe!

Cranium
09.09.2005, 19:58
@banshee:

Dafür bist Du im falschen Berufsfeld!

Woher willst du das wissen?

Was würde wohl passieren, wenn alle Ärzte wegen jeder Überstunde so ein Theater machen würden, wie ihr es wegen einem stinknormalen Pflegepraktikum macht?!


Dann hätten wir nicht diese miserable Situation im Gesundheitswesen wie heute!
Es gibt kaum ein anderes Land, welches seine Ärzte und Pfleger so BEnutzt und ausbeutet und dazu noch schlecht bezahlt wie Deutschland!

Peinlich, nur peinlich.

Ja, was du schreibst ist wirklich peinlich!

Cranium
09.09.2005, 20:03
.........Achja, sehr lobenswert dass Du den Beruf toll findest, obwohl Du nur ausgenutzt wirst!

Oh man....*augenroll*

Das eine schließt doch das andere net aus!

Er interessiert sich für die Medizin als Wissenschaft, bemängelt aber die Berufssituation!
Das kann man doch begreifen,oder??????

Cranium
09.09.2005, 20:11
Auch ich bin immer wieder überrascht welch hochintelligenten und qualifizierten Beiträge unsere zukünftigen Mediziner hier veröffentlichen!
Das zeugt doch wirklich mal von Kooperationsbereitschaft!


Du meinst jetzt aber net etwa dich, oder? :-notify

Cranium
09.09.2005, 20:24
Ein Pflegepraktikum halte ich auch für sinnvoll.

Wenn aber jemand meint, er wird sowieso von vorn und hinten im Laufe seines Med-Studiums ausgenutzt (was auch stimmt), warum soll er nicht für sich entscheiden dies zu umgehen, mit dem Preis den Blick in die Pflege zu verpassen?

Regt euch mal bitte ab!

Fresh Prince
09.09.2005, 20:49
Langsam nimmt dieses "Gezicke" Dimensionen an, unglaublich..

Ich will mal versuchen wieder das in Erinnerung zu holen, was letztlich der Auslöser für dieses Getue war. Der Grund war wohl, dass sich ein paar über die Möglichkeit eines "Freischeins" (nennen wir die Bescheinigung über ein angeblich abgehaltenes Praktikum mal so) tierisch aufgeregt haben, ist es nicht so?

Jetzt mal ehrlich, sind wir hier im Kindergarten??
Da spricht der blanke Neid. Genau die gleiche Diskussion hatten wir als es um das einklagen von Studienplätzen ging. Es haben grundsätzlich diejenigen am lautesten geschrieen, die sich selbst benachteiligt (sei es durch eine Ablehnung von der ZVS o.ä.) gefühlt haben. Hier dasselbe Prinzip. Der eine schafft es, ein Praktikum zu umgehen, durch "legale" Mittel, prompt geht das Gekreische wieder los. Vermutlich von jemandem, der sich innerlich mächtig über seine Sache aufgeregt hat, und am liebsten auch einen Freischein hätte. Natürlich gibt er/sie es nicht zu, stattdessen nennt er "Popo-Abputzen" und Mittagessen in einem Atemzug (als ob es das normalste der Welt wäre, für die die es nicht verstehen).
Sowas ist erbärmlich! Was hat das bitte im Arztberuf zu suchen??
Ich kann den Leuten ganz dringend raten, sich mal an die eigene Nase zu packen und sich Gedanken über den Mist machen, den sie hier im Forum verzapfen. Nur weil man kein Pflegepraktikum machen will, darf man kein Medizin studieren und muss sein Feld einem hypermotivierten Pseudo-Mediziner überlassen? - Lächerlich!

PhineasGage
09.09.2005, 20:55
Ich finde es langsam sehr erschreckend in welchem Umgangston hier miteinander/gegeneinander kommuniziert wird.
Das ist nicht nur unreif und kindisch sondern einfach dämlich *kopfschüttel*

Ich bitte um Schließen des Freds

Sapphire
09.09.2005, 21:25
Ich raffe die Reaktionen einiger benutzer hier auch nicht.

De Facto ist:

1. Dieses Praktikum soll dazu dienen, dass man einen Einblick ins Krankenhauswesen kriegt. Ja das ist richtig. Doch richtig ist auch, dass es sehr viele Schwestern gibt, die einem wirklich nur die Schrubbarbeit ins Krankenhaus gewähren. Ich meine Hallo, die, die sich hier beklagen sind doch wohl nicht bescheuert, so eine Anti-Parthie entwickelt zu haben.
Ich rede aus eigener Erfahrung. Ich habe 2 Monate hinter mir, in der Unfallchirurgie, es war klasse, durfte total viel mit den Ärzten machen, habe aber auch gleichzeitig die pflegerischen Tätigkeiten gemacht. Kur gesagt, ich habe meine 'Pflichten' in der Pflege erfüllt, soweit dies mir möglich war, doch gleichzeitig kam man auch meinen Wünschen entgegen, und ich durfte oft in den OP, jeden Morgen bei der Visite mitmachen. Du machst ein Praktikum, kriegst keine Kohle, da darfst du wohl doch eine gewisse 'Kompensation' erwarten. Und fakt ist, wenn du weißt, dass man auch deinen 'fairen' Wünschen entgegenkommt, arbeitest du viel motivierter und machst die pflegerischen Arbeiten auch gerne. Momentan bin ich im letzten Abschnitt, mache es in Der Kardio, und 80% der Schwestern stehen für 'Zickenalarm'. Ja ich bin auch weiblich, doch was die da treiben. Wenns was zu machen gibt 'Ach Ilse schick doch die Praktikanten', 'Mögst du die Patientin XY beim Toilettengehen helfen' 'Magst du XY an der Leiste rasieren'. 'Magst du den Container holen'. Und bei allem Respekt, die erwarten von mir, dass ich den container alleine hole, und ich jetzt wirklich nicht die stärkste und breiteste bezüglich meines Gewichts, trage S << Und ich hatte denen gesagt, dass ich das alleine nicht hinkriege, weil einfach zu schwer ist, und die meinten 'Ja wir machen es auch alle alleine',. Ja logisch macht ihr es, wenn jeder von euch um die 80 kg wiegt. Ich darf nicht in den OP gehen, ich hatte mal nachgrfragt und die meinten 'ja da müsstest du in deiner Freizeit kommen, weil während des Dienstes gehts ja nicht, da du ausfallen würdest. Nicht mal eine 1-stündige OP im ganzen Monat! Keine Visite, und dann, das beste kommt ja noch, 'Du hast im ganzen Tag 30 Minuten Pause, da kannst du dir einteilen ob du nur Frühstückst oder nur Mittag isst oder ob du dir es auf 15 Minuten aufteilst. Die andere Station war da so locker. Und hier wird man wirklich regelrecht ausgebeutet und ich bin zusammen mit einer anderen Praktikantin regelrecht nur am fluchen. Das Ärztepersonal ist auch sehr zurückhalten bzw. auch lästerisch (untereinander) und heute meinte eine Ärztin, als ich und die andere Praktikantin vorbeigingen 'Ach da ich euch ja sehe, die Frau X möchte ihre Haare gewaschen haben'. Wir beide hatten wirklich keinen Bock mehr, auf garnichts, sind einfach weiter gegangen und die Ärztin meinte 'fühlt sich niemand angesprochen'.

So gesehen, mein Fazit, ja man kann vieles lernen, ich habe es auch getan. aber nur wenn das Praktikum fair gestaltet wird und es ist Tatasache, dass es sehr viele Schwstern gibt, die selbst lieber eine Rauchen und den Praktikanten schicken, selbst lieber frühstücken und wenn es klingelt den Finger auf dich zeigen und sagen 'Du gehst und hilfst der Patientin zur Toilette', und das mitten im Essen.

Also an allen die denken, alles sei in Ordnung, die Welt ok und ohne Probleme, Tatsache ist, ihr idealisiert vieles. Man kann nichts in eine Schublade stecken. Du lernst viel, aber nur dann, wenn man dir auch entgegen kommt, es ist ein einfaches 'Geben und Nehmen'. Ich hatte auch oft (in der Unfall) eine halbe Stunde mehr gearbeitet, gerade weil man mir viel ermöglicht hatte und mir entgegenkam. Hier kommt ich spät, drücke mich vor jeder Arbeit, einfach, weil das Personal eine Praktikanten-feindlicheeinstellung hat.
Und das blöde hierbei ist, es ist ein teufelskreis. Bei solchen negativen Erfahrungen, ereignet es sich, dass man, anstatt 'die pflegerischen tätigkeiten de Schwestern kennenzulernen und sie zu schätzen' oft bei Konfrontation solcher Einstellungen 'geh und putz' eher eine Anti-Parthie entwickelt.

Ok genung gelabert. es hängt kurz gesagt, von vielen Faktoren zusammen. ZUm ursprücnglichen Thread. Mach 2 Monate in der 'guten', 'angenehmen' Klinik, den letzten in einer normalen. Der letzte Monat besteht nämlich auch aus 30 Tagen, und falls du eine Scheißstation erwischt, wirst du es nicht bereuen einen Monat darin investiert zu haben. 30 Tage sind hierfür genug, du musst wirklich nicht das Risiko eingehen und diese erweitern. Lernen kannst du überall etwas, auch, ohne 10 -mal am tag Bettpfannen schleppen zu müssen. Ich hab noch 3 Wochen in der Kardio, hoffe, dass ich es überstehe, ohne jemanden aus dem Personal umzubringen. Was ich gelernt hatte, war alles aus der Unfallchirurgie, hier hab ich null Bock, und seit neuestem benutze ich des Öfteren weniger kultivierte Begriffe wie 'S c he i ß e' wundere mich schon warum :-)) Hängt doch sicherlich nicht mit dem Personal zusammen, mit dem ich oft indirekt Zoff habe, obwohl ich erst seit eienr Woche hier bin.

Und bezüglich 'Patienten-Beziehung'. DIe Patienten teilen mir immer, wenn ich bei ihnen bin mit, dass sie es als angenehm und motivierend finden mit mir zu reden, erzählen mir oft, was sie am Personal stört, welche Probleme sie haben, dass ich sie verstehen würde. Ach seltsam oder? Obwohl ich Null Bock auf Wischi-Waschi habe?? Und zudem, erzähle auch ICH den patienten des öfteren wie glücklich ich sein werde, wenn dieses PFLEGEPRAKTIKUm auf dieser STATIOn zu ende sein wird und die unterstützen mich abei immer und wünschen mir so viel Gutes für die Zukunft und meinen ich würde auf jeden Fall ne Gute ÄRztin. Nur soviel zum Kommentar 'Wer keinen Bock darauf hat soll die Medizin beiseite lassen' lol. Das war ja wirklich ne amüsante Argumentation :-))