Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BAT oder was verdienen wir eigentlich einmal! (zusammengeführt aus 2 Foren)
Also zu den CA-Gehältern:
Da sollte man bedenken, dass es große Unterschiede gibt zwischen konservativen und operativen Fächern: CA die viel Private operieren schaffen sicher locker so ein Gehalt (hab da auch schon deutlich höhere Zahlen gehört), nur "Pillenverschreiben" bringt natürlich nicht so viel Kohle ;-)
@eva-luna: Zum Thema "Ärztemangel": auch in D! Wirf nur mal einen Blick ins Ärzteblatt auf die Stellenangebote! Und das sind nur die ausgeschriebenen Stellen, der "Mangel" ist auf jeden Fall da!
Zum Thema Ärztemangel. Bei uns hängen derzeit zwei AiP Stellen aus mit doppelter AiP entlohnung. Das wird wohl kaum gemacht, weil es so viele Ärzte gibt.
Hallo
Das Problem ist, dass in den letzten Jahren bei vielen Kliniken die Privatliqiudation herunter gefahren worden ist! Viele Ärzte können so ihr Grundgehalt meist nur noch verdoppeln. Früher konnten sie es vervielfachen, daher halte ich dieses Durchschnittsgehalt für total übertrieben.
Hi !
Das mit der Bezahlung hat schon seine Richtigkeit - wenn auch die Arbeitszeiten eingehalten würden wäre ich damit sehr zufrieden. Um so wichtiger ist es, daß wir da alle an einem Strang ziehen und nicht ein paar Hanseln meinen, daß sie (um dem Chef auch ja weit genug in den Arsch kriechen zu können) unbezahlte Überstunden machen !!!
Die Kliniken wollen gute Arbeitskräfte zu wenig Lohn, können sie haben ! Aber nur zu den gesetzlich erlaubten Arbeitszeiten !!!
Gruß
Jens
"verrückt" sind natürlich nicht alle, meiner meinung nach vielleicht aber die, die sich mit 20 000 € nicht zufrieden geben, doch vielleicht sehe ich das falsch und sollte stattdessen deren ehrgeiz loben? dass die einstiegsgehälter nach der langen ausbildung skandalös sind, bestreite ich nicht!
Was ist das hier eigentlich für eine lächerliche Diskussion? Als Chefarzt verdient sicher kaum einer nur 20.000 € im Monat, allenfalls in den konservativen Fächern. Ich glaube aber kaum, daß ein Chefarzt in der Herzchirurgie oder ein Radiologie-Chefarzt an einer Uniklinik damit nur annähernd zufrieden wäre. Man dürfte sich dort wohl eher zwischen 100.000 und 500.000 € im Monat wiederfinden. 20.000 € verdient vermutlich ein Allgemeininternist an einem Kreiskrankenhaus in einem sozialen Brennpunktgebiet mit wenig Privatpatienten.
Sorry das ist riesen Blödsinn. Ich weiß von einem C4 Professor Chefarzt in der Pathologie in einer Uniklinik, der früher sein Grundgehalt ( ca. 80 000€/Jahr) vervielfachen konnte und jetzt kriegt er nur noch das doppelte durch Privatpatienten, da das KH den Rest behält. Das heißt er verdient knapp 150 000 € im JAHR !!!! Ihr labert so einen Blödsinn. Vielleicht gibt es 20 Ärzte in Deutschland die mehr als 100 000 € im Monat verdienen aber das ist nicht die Regel auch nicht unter Chefärzten. Vor einigen Jahren waren Chefärzte sicher noch Spitzenverdiener jetzt aber nicht mehr so daher möchte ich mal bitte Quellen von den Oberschwätzern hier haben woher die ihre durchschnittlichen Gehälter wissen wollen.
Vielleicht war dein beitrag ja auch ironisch gemeint? Aber ernst nehmen kann man so ein Geschwätz nicht.
Ist das etwa wenig, wenn jemand 150.000 € im Jahr verdient? Man sollte sich vielleicht mal vor Augen führen, daß es sich dabei immer noch um ein Einkommen handelt, wie es ein Bundesminister bezieht. Und ein C4-Professor ist schließlich ein Beamter, also jemand ohne jedes berufliche Risiko. Sogesehen sollte man mal den Ball flach halten. Du tust ja geradezu als wenn der arme C4-Prof jetzt so sehr gebeutelt wäre, daß er sein Gehalt nur noch verdoppeln kann und nur noch so viel verdient wie zum Beispiel der Bundesinnenminister.
Gruß
Andreas
münchen2002
29.05.2002, 15:26
Habt Ihr denn immer noch nicht kapiert, um was es hier geht.
Ihr diskutiert über C4-Stellen, als ob jeder Mediziner einmal eine C4-Stelle habe wird.
Mein Wunsch war es, dass Ihr Euch Gedanken über das Gehalt eines Assistenzarzts macht, nicht diskutiert, ob nun ein CA 20000 oder 500000 Euro im MOnat verdient.
Bitte informiert Euch einmal, was werden wird. Denn wenn Ihr Euren ersten Gehaltscheck in Händen haltet, wird es zu spät sein.
Und selbst wenn Ihr CA werden solltet, 15 Jahre dauert das schon. Und nun viel Spaß beim Planen mit 1300 EURO im Monat!
Hallo Andreas
Sorry ich glaube das ist falsch rüber gekommen ich finde dieses Gehalt hoch das wollte ich damit nicht ausdrücken. Ich wollte nur klar stellen, dass diese geschwätz von 100 000 euro im monat mist ist. Außerdem ist das Risiko wenn du eine universitäre Laufbahn recht groß dass du mit ende 30 anfang 40 rausgehauen wirst recht hoch und inzwischen gibt es kaum noch unbefristete C3 C4 stellen die meisten sind nur auf 5 oder 6 jahre festgesetzt. Daher ist da auch nicht die riesige SIcherheit vorhanden.
Aber ein Gehalt von 150 000 € finde ich schon sehr hoch und bin auch nicht der Meinung dass es zwingend höher sein muß. Eher sollten die Gehälter von AA und OA steigen.
eva_luna
29.05.2002, 16:04
@ doclala & pascal
die stellenanzeigen im ärzteblatt sind mir bekannt, ich habe auch den besagten artikel zum thema gelesen. ich denke trotzdem, dass "ärztemangel" viel zu dramatisch für das ist, was in d geschieht. momentan "normalisiert" sich die lage, so dass für eine aip-stelle nicht mehr 30 leute schlange stehen und die kliniken ungehindert junge ärzte verheizen können. sicherlich ist zur zeit die nachfrage etwas größer als das angebot, deswegen jedoch gleich den großen mangel zu beschwören, halte ich für übertrieben. logische folge der entwicklung: es wird mit höherem (bzw. angemessenem) gehalt gelockt => ist doch nur positiv für uns, oder?
gruß
eva_luna
Natürlich ist das positiv für uns. Aber der Mangel ist im Kommen und da. Der Berufstand ist Überaltert. Und die Häuser haben Probleme ihre Plätze zu besetzen
also wenn das kein mangel ist was sich da momentan abzeichnet weiß ich auch nicht. Und es sieht ja nicht so aus als würde das in nächster Zeit entscheidend entschärft, daher werden sich zwangsläufig die Bedingungen für uns verbessern müßen :-). Bei den momentanen Bedingungen würde ich zum Beispiel niemals in Deutschland in einer Klinik arbeiten weder AIP noch AA.
:-?
Lieber unregistered: Wo würdest du dann arbeiten??
Freuen wir uns auf den Ärztemangel, für uns kann das ja nur gut sein.
also ich denke auch, dass sich die Bedingungen in Deutschland gerade nur zu unserem Vorteil entwickeln...
Mal abwarten, ich denke das wird noch besser!
gruss
DocW
Tja, vor 10 (?) Jahren hiess es noch: Taxifahren nach dem Studium.
Ich sehe die Verdienstmöglichkeiten und die Arbeitszeit auch als besser werdend.
um diese (unseelige) Frage einmal zu beantworten hier ein Zitat aus der Kienbaum-Studie:
"... Eine deutlich bessere Ertragslage hingegen bei deutschen Chefärzten: Sie verdienen einschließlich aller Nebeneinkommen durchschnittlich 243.000 Euro jährlich. Dies sind Ergebnisse der heute von der Kienbaum Management Consultants GmbH vorgelegten Vergütungsstudie "Führungskräfte in Krankenhäusern 2001". "Generell gibt es eine breite Streuung der Gehälter. .... Noch größer ist die Spannbreite bei den Chefärzten: Sie reicht von 70.000 Euro bis - in Einzelfällen - deutlich über 500.000 Euro. Für die Höhe der Vergütung sind das Budget, die Bettenzahl und die Beschäftigtenzahl, also die Per-sonalverantwortung der einzelnen Führungskräfte sowie deren Alter und Ausbildung entscheidende Stellgrößen."
eva_luna
30.05.2002, 00:04
@ nico
ich erinner mich da auch noch an ein bild (keine ahnung wo ich es her habe): AiT - Arzt im Taxi... schön, dass das uns hoffentlich nicht mehr blühen wird.
@ pascal
hab mich vermutlich etwas undeutlich ausgedrückt: "mangel" bedeutet für mich, dass die nachfrage sehr deutlich das angebot übersteigt, dass schlicht und ergreifend keine leute verfügbar sind (wie z.b. vor einiger zeit in der it-branche). bis jetzt habe ich jedoch noch von keiner klinik gehört, die einen posten zu attraktiven / angemessenen (!) konditionen nicht besetzen konnte. der mangel wird nur von denen beschrien, die zu den bisher üblichen konditionen keine leute mehr finden. sollten sich in zukunft die arbeitsbedingungen (hoffentlich) verbessern, dürften außerdem auch weniger leute in nicht-kurative felder abwandern (schließlich studiert man medizin üblicherweise aus der motivation heraus, weil man arzt werden möchte, nicht consultant).
so, jetzt geh ich meinen rausch ausschlafen.
grüße
eva_luna
Das ist eine gute Frage: wieviel, meinst du, sind wir denn wert? Ich finde es genrell schwer, ein Einkommen zu bewerten. Sportler und Schauspieler z.B. verdienen ja exorbitant viel, ohne wirklich eine Leistung zu erbringen. Allerdings wird durch eben diese Personen ja wahnsinnig viel Geld gemacht und mich würde man auch nicht mit 2000 EUR abspeisen, wenn der Produzent meines Films und der Verleih Millionen scheffeln.
Zurück zur Medizin. Wie bewertet man also die Leistung von Ärzten? Sollen sie viel verdienen, weil sie eine so lange Ausbildungszeit haben? Oder weil sie helfen, heilen, Leben retten? Eigentlich tun sie doch auch bloß ihren Job wie jeder andere. Versteht mich jetzt nicht falsch! Ich finde schon, dass ein Beruf mit so viel Verantwortung und Belastung für den Ausübenden hoch belohnt werden sollte. Aber es gibt ja auch immer solche und solche, gute Ärzte und weniger gute, engagierte und weniger engagierte. Pauschal nach mehr Gehalt schreien finde ich daher ein wenig arrogant und unangebracht.
Hi Janine,
hast du mal bei einem Film mitgespielt? Glaube nicht, sonst würdest Du soetwas niemals sagen. Verstehe mich nicht falsch, will mich nicht streiten, aber Deine Aussage ist doch sehr lapidar.
Nur weil wir immer nur die strahlenden Schauspieer bei irgendwelchen Verkeihungen sehen, heißt das nicht, daß das nicht ein knallharter Job ist. Bei einem Dreh wird das Tagespensum durchgezogen und wenn es bis 4 Uhr nachts dauert.
Bei Profi-Sportlern ist es ähnlich, denn ohne enorme Disziplin ist die Gefahr sehr groß von heute auf morgen weg vom Fenster zu sein.
Aber ist ja auch egal, finde nur mit solchen Pauschalaussagen sollte man vorsichtig sein, bzw. sich gleich sparen. Zumindest wenn man keine Ahnung davon hat.
Schönen Feiertag noch,
Maximilian
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