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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2. Tag A59 "Inanspruchnahme von Ärzten"



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19.08.2001, 19:24
Gab's zu dieser Frage schon mal eine Diskussion?

Ich verstehe einfach nicht, wieso Aussage A hier richtig sein soll.
"Je höher das Einkommen der Versicherten, desto häufiger erfolgt eine Inanspruchnahme."
Bestätigt wird dieses Aussage dadurch, daß Angehörige der Unterschicht ihre Symptome später wahrnehmen und erst viel später zum Arzt gehen - und auch dadurch, daß die Kommunikation zw. Oberschicht-Angehörigen und Ärzten viel besser (und länger!) ist.

Ich bin eher für C als Falschaussage.
Was soll der Anteil der Fachärzte an der Gesamtärzteschaft mit der Inanspruchnahme zu tun haben?

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Freiburger
19.08.2001, 19:30
Ich merke schon, wir verstehen uns gut. Ich habe hier nämlich auch (C) angekreuzt, bin bisher nur nicht auf die Idee gekommen, eine Diskussion hierüber zu entfachen. Tatsächlich wäre es sicherlich das Ideal, daß die Inanspruchnahme von Ärzten vom Einkommen unabhängig ist, genau dafür gibt es ja die gesetzliche Krankenversicherung, aber ich meine auch schon oft gehört zu haben, daß dies trotzdem nicht der Fall ist. Und selbst wenn - wieso ein hoher Anteil von Fachärzten die Inanspruchnahme von Ärzten generell erhöhen sollte, ist etwas, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Geht man nicht eher erst einmal zu einem Allgemeinmediziner und schreckt davor zurück, gleich einen Facharzt aufzusuchen? Stellt Euch mal vor, es gäbe nur Fachärzte, würde dann jeder jeden Tag zum Arzt gehen?

19.08.2001, 19:34
über solchen fragen muss man einfach drüberstehen. hab auch keine ahnung was richtig ist, hab E genommen, was interessiert mich wieviel ärzte hier ihre praxis haben.

solche fragen sind einfach nervig, demnächst fragt das impp noch, ob überraschungseier bei schlecker billiger sind als beim marktkauf.

Dr Sommer
19.08.2001, 19:36
Hey, Freiburger!

Solch Worte aus Deinem Mund!
"Es steht ein Schloss am Berge, fidirallala..." ;-) (Du verstehst schon, oder?)
Ich habe A, weils (FAST) eine Wiederholungsfrage war. Kanns Euch auch nicht erklären, aber meine Alltagsbeobachtungen sprechen eigentlich dafür!

Freiburger
19.08.2001, 19:41
Von daher unterscheidet sich dieses Fach meiner Meinung nach ganz entschieden von den drei anderen. Etwa bei der Hälfte der Fragen bleibt einem einfach gar nichts anderes übrig, als den gesunden Menschenverstand einzusetzen, weil ich von irgendeiner dahinterstehenden Theorie einfach noch nie etwas gehört habe. Für alle anderen Fächer habe ich ja bestimmt 100 mal mehr getan im Laufe der zwei Jahre, und das ist jetzt wirklich nicht übertrieben. Oder ist das nur Freiburg-typisch, und die Psychologie-Vorbereitung in anderen Unis besser? Bei uns soll es ja andere Schwerpunkte geben ...

Danae May
19.08.2001, 19:41
Zu dem Thema war schon mal ne Disskusion im Forum.

Da hat auch Medilearn mitgemischt und geschrieben, dass wohl "in der Literatur" stünde, dass Angehörige unterer Schichten genau so häufig einen Arzt aufsuchen würden, aber eher zum Allgemeinmediziner als zum Facharzt gehen würden im Vergleich zur Oberschicht.

Kann ich hier auch nur zitieren. Ich war auch für C.

19.08.2001, 19:49
Ich versteh das auch nicht. Da ist Psychologie nun eine Wissenschaft, aber statt eindeutige, fundierte Sachverhalte abzufragen, werden Fragen gestellt, die so weich sind wie Pudding - den kann man auch nicht an die Wand nageln. Ich tippe jedenfalls auf Antwort C ...