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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : denkt ihr auch über andere studiengänge nach?



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Tschaikowski
06.11.2005, 11:18
riecht irgendwie nach enormer Naivität (aber ganz gewaltig) - wie?! :-))

Naja - vorausgesetzt Du kannst Dir diese bis zum Abschluss eines etwaigen Medizinstudiums erhalten, bist Du bestimmte ne prima :-bee :-bee :-bee
so voller Schaffenskraft - meine ich

So bekloppt es für manch einen klingen mag - Lehramt ist ne super Sache (lauer Job - gute A Besoldung)!!! :-meinung

Also ich würde das nicht unbedingt als Naivität bezeichnen. Hier macht sich einfach jemand zielgerichtet Gedanken über seinen künftigen Werdegang und die möglichen Alternativen, falls es nichts damit werden sollte. Und genau das könnten meiner Meinung nach sehr viel mehr Menschen tun. ;-)

yzBastian
06.11.2005, 11:21
So bekloppt es für manch einen klingen mag - Lehramt ist ne super Sache (lauer Job - gute A Besoldung)!!! :-meinung


Und das stimmt zum Beispiel meines Wissens nach auch nicht. Ich glaube, man verdient, wenn man nicht gerade Schulleiter o.ä. wird, nicht so viel, wie man sich vielleicht erhofft.

Finde den Job für eine Frau sehr gut. Für mich wäre das absolut nichts. Nicht wegen der Kinder, sondern wegen der Inhalte.

funny
06.11.2005, 11:36
Wie meinst du das? Für eine Frau gut????????

tpa
06.11.2005, 11:50
Und das stimmt zum Beispiel meines Wissens nach auch nicht. Ich glaube, man verdient, wenn man nicht gerade Schulleiter o.ä. wird, nicht so viel, wie man sich vielleicht erhofft.

Finde den Job für eine Frau sehr gut. Für mich wäre das absolut nichts. Nicht wegen der Kinder, sondern wegen der Inhalte.

Also, ich weiß ja nicht was ihr als viel bezeichnet, aber Lehrer verdienen auf jeden Fall nicht schlecht. Nicht zu vergessen die 3 Monate Ferien im Jahr :-))

yzBastian
06.11.2005, 11:54
Also, ich weiß ja nicht was ihr als viel bezeichnet, aber Lehrer verdienen auf jeden Fall nicht schlecht. Nicht zu vergessen die 3 Monate Ferien im Jahr :-))

Schon klar. Wird ja nur auch nach Schulform unterschieden. Und Grundschule ist nun mal das unterste Niveau, was die Bezahlung angeht!

Dass es ein schöner und vielleicht auch irgendwann stressfreier Job ist, werde ich als letztes bestreiten! ;-)

Wombat
06.11.2005, 11:54
Lehrer habe ich mir auch mal überlegt, aber ich habe eben gemerkt, dass mcih nur die Vorteile drum herum überzeugen (Ferien, Mutterschutz,..) und ich denke dann sollte man es keinenfalls studieren. mich würde es auch stören jahrelang das gleich unterrichten zu müssen und vor allem die nervenden Schüler...

yzBastian
06.11.2005, 11:56
und vor allem die nervenden Schüler...

Das dürfte wohl das ausschlaggebenste Argument sein! ;-) Ich denke, so darf man das als Lehrer nicht sehen. Zumindest in den ersten 10-15 Berufsjahren nicht! :-))

test
06.11.2005, 12:00
Und das stimmt zum Beispiel meines Wissens nach auch nicht. Ich glaube, man verdient, wenn man nicht gerade Schulleiter o.ä. wird, nicht so viel, wie man sich vielleicht erhofft.

Finde den Job für eine Frau sehr gut. Für mich wäre das absolut nichts. Nicht wegen der Kinder, sondern wegen der Inhalte.

Am Gymnasium verdienst du als Oberstudienrat schon mehr als ein Oberarzt der nur nach Tarif BAT Ib oder Ia bezahlt wird. NIcht zu vergessen die ganzen Vergünstigungen für Beamte. Nur mal so als Info.
Und es gibt Oberärzte, die nur nach Tarif bezahlt werden. :-dagegen
Die Gehälter an Real- Haupt- und Grundschulen sind aber schon deutlich schlechter.

Wombat
06.11.2005, 12:07
Lehrer fände ich ja echt super (also Gymilehrer), wenn die Schüler nett wären und sich für den Unterricht interessieren und wenn man jedes Jahr in ner anderen Stufe unterrichten dürfte...
Ich merke ja selbst, wei wenig Lehrer den wirklich richtigen Beruf ergriffen haben. ich kenn viele, die es nur wegem viel Ferien tun...
und es würde mich denke ich depremieren, dass Kollegen die rein gar nix tun genauso viel Geld bekommen wie ich. Gut, dass ist in anderen Berufen ebenso, aber ich denke Lehrer ist einer der Berufe, bei dem es am wenigsten kontrolliert wird.

Confused
06.11.2005, 12:34
Ich habe über sehr viele Studiengänge nachgedacht, und könnte mir nach wie vor viele alternative Lebenswege vorstellen. Von Geschichte und Deutsch, über Jura, Elektrotechnik und Informatik, ja sogar Pilot, und eben schlussendlich Medizin, hatte ich schon viele Wunschgebiete, und nach wie vor könnte ich mir (mit Ausnahme von Elektrotechnik und Informatik, da mich Computer nicht mehr so interessieren) alles gut vorstellen. Bin also wohl ein Gegenbeispiel zum "geborenen Arzt" der sich bereits zum 5. Geburtstag ein Stethoskop gewünscht hat :-))

Irgendwann muss man halt einfach realisieren, dass man nunmal nicht alles machen kann. Im nächsten Leben nehme ich dann vielleicht eine der anderen Optionen ;-)

Confused
06.11.2005, 12:39
Ich merke ja selbst, wei wenig Lehrer den wirklich richtigen Beruf ergriffen haben. ich kenn viele, die es nur wegem viel Ferien tun...

Ich meine mal gelesen zu haben, dass im Durchschnitt kaum jemand so zufrieden ist mit seinem Beruf, wie die Lehrer. Haben jedenfalls irgendwelche Studien ergeben..

Könnte ich mir persönlich auch sehr gut vorstellen. Die nervigen Schüler kann man ja ab und zu vor die Tür stellen ;-)

yzBastian
06.11.2005, 13:05
Könnte ich mir persönlich auch sehr gut vorstellen. Die nervigen Schüler kann man ja ab und zu vor die Tür stellen ;-)

Da beginnt's. Ich schätze, ich wäre eindeutig zu autoritär. Damit kommen die meisten heute ja nicht mehr klar... :-))

maexxx
06.11.2005, 16:45
würde auch mal gern meinen senf dazugeben, zwecks alternativen-studiengänge Frage.

Vorweg, mein Berufswunsch steht fest: Psychiater.

und ich wusste es nicht schon im Kindergarten, noch hab ich in meiner Familie Vorbilder die diesen Beruf ausüben. eigentlich weiß ich es erst seit ein paar monaten. Und es war ein großer innerer Kampf mich darauf festzulegen und zu diesem ERgebnis zu kommen. ICh habe EINE MENGE darüber nachgedacht, und mich sehr selbstkritisch damit beschäftigt.

Wenn ich nach meinen Neigungen (wenn es mir wurscht wäre was ich später für einen Beruf ausübe, was ich verdiene, ob er etwas mit den Inhalten zu tun hat die ich im STudium gelernt habe) dann würde ich Germanistik, bildende Kunst, Kulturwissenschaften, Psychologie studieren (ich sage es ja, wenn es mir wurscht wäre)

Warum möchte ich aber dann Mediziner werden, wenn ich eher ein geisteswissenschaftliches Fach studieren will ?
Die Psychiatrie (insbesondere die Psychotherapie) ist für mich eine der wenigen Möglichkeiten wie ich mein geisteswissenschaftliches Talent, mit meinem Interesse am inneren Erleben des Menschen (welches sich in den Künsten niederschlägt - und was mir große Einblicke in die Kultur- und Menscheitsgeschichte gestattet, wenn ich den steinigen Weg dieser AUsbildung hinter mir hab) verbinden lässt.
auch wenn es mir selbst manchmal etwas kompromissartig anmutet, was ich da vorhab.
Deshalb möchte ich auch nach meinem derzeitigen Krankenhauspraktikum ein Praktikum in einer psychiatrischen Einrichtung machen. Hoffentlcih macht es dann auch Klick, und meine Vorstellungen ergänzen sich mit der Realität in diesem Milieu.

Was ich euch aber generell mitteilen möchte, ist, dass es die Festlegung auf eine Richtung noch keine ultimative Beschränkung darstellt. Keiner von uns lässt sich als Person durch die Inhalte des Studiums, und durch die spätere Arbeitsbezeichnung ausdrücken - auch wenn unser System der "Bildung" uns so sehr darauf fixiert. Jeder ist anders, und es kommt darauf an `WIE man studiert und WIE man arbeitet.

Imperium
06.11.2005, 16:55
Interessanter Text maexxx.
Wie sieht deine momentane Chance auf einen Med.Studienplatz aus? Gehörst du nun auch zu den "Wartenden" oder hast du schon weise vorgesorgt?

yzBastian
06.11.2005, 18:37
Finde den Beitrag auch sehr interessant. Da hat sich jemand Gedanken gemacht.

Wobei ich bei solchen Beiträgen immer daran denke, was ich oft höre. Und das ist, dass sich die Studenten ganz häufig kurzfristig (um-)entscheiden, was die Fachrichtung angeht. Und zwar nicht schon vor dem Studium, sondern wenn es soweit ist.

Heißt natürlich nicht, dass es auch Leute gibt, die schon vorher wissen, was für ein Facharzt sie werden...

Pheron
07.11.2005, 00:43
ich mag Biologie studieren (weil mir das immer spaß gemacht hat und vor dem medizintrichter meine favorit war) mein problem is nur, dass für das ss06 medizin die zvs-schiene blockiert, ergo auf diplom kann ich knicken. und ich will mich auch weiterhin brav bewerben... hab nur keine lust mehr rumzuhängen

wisst ihr ob, bzw wo man bio ohne zvs (also bachelor) zum ss studieren kann? hab bisher nur kaiserslautern entdeckt


thx

little_lunatic
07.11.2005, 13:27
denk öfters mal dran was anderes zu studiern. wär aber dann auch nur halbherzig oder luftschloss-mäßig. würd gerne als fotograf durch die usa reisen und damit mein geld verdienen - is nur leider nicht realistisch ;-) wenn´s kein hochschulstudium wär und ich trotzdem wartezeiten bekommen würde würde ich´s nochmal mit visueller kommunikation versuchen. spaßeshalber. weil jobmäßig siehts da leider mies aus.
hab auch mal an psychologie gedacht -aber da wär´s noch schwieriger mit nc. alles andere wär wirklich nur überbrückung.

long story short: ich bleib bei medizin ;-) so blöd das auch sein mag.
es sei denn ich hab nen großen künstlerischen durchbruch. :-D

Maja2908
07.11.2005, 19:42
Schau mal auf der Homepage der Uni Bielefeld nach.
Unten rechts ist extra ein Link für Bachelor/Master Studiengänge.

Bio kann man im Bachelor studieren, mit Schuloption.
Du kannst im Laufe des Studiums entscheiden, ob du Bio im Lehramt machen möchtest, oder nicht.
Bielefeld ist eine der Unis, die Lehramt im Modelstudiengang Bachelor/Master anbietet. Willst du doch kein Lehrer werden, dann machst du ganz normal dein Bachelor Abschluß.

Maja

Pheron
08.11.2005, 12:27
danke@ maja, aber leider nur im wintersemester, wollte ja am liebsten ss anfangen

Pheron
08.11.2005, 12:30
èdit: arg falscher thread, wenn mal nen mod vorbeischaut


-kann gelöscht werden, sry-