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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studium in Ungarn schwerer??( rausgelöst aus der "Keine Motivation mehr!"-Diskussion)



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zerwas
09.12.2005, 17:03
Ich glaube ihr habt ziemliche Illusionen was das Studium in Deutschland angeht. MC-Klausuren können Hammerschwer sein, wenn die Abteilungen das wollen. Und das Physikum ist im Vergleich zu einzelnen Klausuren ziemlich einfach, weil da genau vorgegeben ist welche Sachen/Themen abgefragt werden dürfen. Diese Beschränkungen haben die Abteilungen halt nicht.

Yup. Kleine Anekdote zu Illusionen:
Man freut sich doch gleich, wenn man im Pflegepraktikum von einem netten gestriegelten Heidelberger Erstsemester mit einem "Ach du kaufst dir dein Physikum also in Ungarn" begrüsst wird. Trotzdem werf ich deshalb auch nicht jeden deutschen Medizinstudent in den Topf "Extrem ausserhalb des Lebens stehender, egozentrischer Volltrottel" oder ? Verallgemeinerungen sind eigentlich immer ziemlich disqualifizierend.

Also was haben wir hier...
1.Dürfen sich Vorbereitungsjahrleute Medizinstudenten nennen oder nicht ? 2.Ist das Studium in Deutschland oder in Ungarn schwerer ?

Es kann sich jeder nennen wie er will, solange es keine geschützte Berufsbezeichung ist. Und Medizinstudent gehört da meines Wissens nicht dazu. Oder sind "wir" so spitz auf "unsere" "Titel", dass sie nur ganz alleine "uns" gehören sollen?

Und ich denke es gibt niemanden, der alle ungarischen und deutschen Universitäten kennengelernt hat um eine qualitative Antwort auf die zweite Frage geben zu können. Das einzige was dabei rauskommt sind subjektive Aussagen, die meistens darauf auszielen die eigene Seite besser darzustellen, und die andere Seite schlechter zu machen. Das bringts.

Ich zumindest bin zufrieden mit meinem Studium in Ungarn und ich mache mir ehrlichgesagt auch keine Gedanken darüber ob ich es schwerer oder leichter habe als Studenten in Deutschland. Warum auch ? Und über den etwas minderbemittelten Komilitonen, die einen wegen einem Studium in Ungarn blöd anmachen muss man halt einfach stehen.

my2cent
Zerwas

Loish
09.12.2005, 17:37
1.Dürfen sich Vorbereitungsjahrleute Medizinstudenten nennen oder nicht ? 2.Ist das Studium in Deutschland oder in Ungarn schwerer ?

Um das mal in den angemessenen Kontext zu bringen:
Eigentlich hatten wir anfangs folgendes:
Ein Ersti postet, dass es ihm dreckig geht und dass er das Studium abbrechen will. Binamaus postet, dass sie so motiviert is und so gern nen Platz hätte und dass der Ersti, der nen Platz hat so unmotiviert ist (und es sie halt ankotzt). Sidewinder verteidigte den Ersti und meinte, dass es immer im Studium Sinnkrisen gibt, nur dass man das als noch-nicht-Student vielleicht nicht so nachvollziehen kann. Binmaus meinte, sie würde sich eben doch als Studentin bezeichnen, weil das Vorbereitungsjahr so schwer ist.......
und so begann die Diskussion. :-dance

SidVicious
09.12.2005, 17:52
Yup. Kleine Anekdote zu Illusionen:
Man freut sich doch gleich, wenn man im Pflegepraktikum von einem netten gestriegelten Heidelberger Erstsemester mit einem "Ach du kaufst dir dein Physikum also in Ungarn" begrüsst wird.
Ich bin immer wieder erstaunt, was Leute so von sich geben

wuendrik
09.12.2005, 17:52
Das einzige was dabei rauskommt sind subjektive Aussagen, die meistens darauf auszielen die eigene Seite besser darzustellen, und die andere Seite schlechter zu machen.

das zieht sich durchs leben oder? die eigene schule war schwerer als die anderen. beim bund haben wir immer gesagt: "unsere grundausbildung ist/war tausend mal härter als eure!". jetzt soll die uni härter sein als alles andere. verhaltensmäßig doch total interessant oder? das was man selber macht soll das härteste/schwerste sein. was ist das? selbstmitleid? masochismus? über sowas würde ich gerne mal was wissenschaftliches lesen. dann natürlich den schwersten artikel von allen ;)


EDIT: @Sid:

Ich bin immer wieder erstaunt, was Leute so von sich geben
bist du eine frau? dann wärst du für mich interessant, weil wir schon wieder auf einer linie agieren ;)

SidVicious
09.12.2005, 17:59
das zieht sich durchs leben oder? die eigene schule war schwerer als die anderen. beim bund haben wir immer gesagt: "unsere grundausbildung ist/war tausend mal härter als eure!". jetzt soll die uni härter sein als alles andere. verhaltensmäßig doch total interessant oder? das was man selber macht soll das härteste/schwerste sein. was ist das? selbstmitleid? masochismus? über sowas würde ich gerne mal was wissenschaftliches lesen. dann natürlich den schwersten artikel von allen ;)
*Freudauspack*
Das hat bestimmt was mit Geschlechtsteilen zu tun
*Freudeinpack*


EDIT: @Sid:

bist du eine frau? dann wärst du für mich interessant, weil wir schon wieder auf einer linie agieren ;)

Sorry, hab so ein Geschlechtsteil
:-keks

wuendrik
09.12.2005, 18:39
weibliche bukowski fans sind auch selten

SidVicious
09.12.2005, 18:41
weibliche bukowski fans sind auch selten
irgendwie Schade :-(

flavour
09.12.2005, 20:19
Binmaus meinte, sie würde sich eben doch als Studentin bezeichnen, weil das Vorbereitungsjahr so schwer ist.......
und so begann die Diskussion. :-dance

Ja, ich wurde dann auch gleich von ihr netterweise per PM mit für diese Uhrzeit zu langen und mit zu wenigen Absätzen ausgestatteten Texten bombardiert! :-((

Ich sollte dann wohl "hassefeinjemachd" antworten oder so?

Leisure Suit Alex
09.12.2005, 21:24
Also wenn es nach dem Stoff geht, den man auswendig können muss, dann ist Ungarn (zumindest wenn es in etwa so ist wie in Tschechien) denke ich schon schwerer... Zumindest hinsichtlich Histologie und Anatomie - hier werden bei manchen Professoren Sachen verlangt, die nicht mal in Wälzern wie Welsch (Histologie) oder Sobotta und Lippert (Anatomie) stehen.
Der Vorteil in Deutschland ist halt, dass es durch die schriftlichen MC Tests sehr fair zugeht, d.h. alle müssen die selben Sachen wissen um durchzukommen, bei mündlichen Prüfungen hingegen ist man halt immer auf die Gunst des Professors angewiesen, der eine kommt vielleicht mit etwas weniger Wissen durch, der andere nicht... Denn wenn der Professor einen nicht mag, dann erwischt er einen im Normalfall immer an irgendeiner Stelle.
Deshalb kann man im Endeffekt nicht wirklich sagen, was schwerer ist, mir sind aber schriftliche Prüfungen eindeutig lieber ;-)

Iceman86
09.12.2005, 22:56
Ja, ich wurde dann auch gleich von ihr netterweise per PM mit für diese Uhrzeit zu langen und mit zu wenigen Absätzen ausgestatteten Texten bombardiert! :-((

Ich sollte dann wohl "hassefeinjemachd" antworten oder so?

tut mir leid, aber ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht ganz genau, wo dein Problem liegt!? Hast du irgendwelche Schwierigkeiten damit, die Meinungen anderer zu akzeptieren und zu tolerieren? Es ist nicht bös gemeint, aber ich finde es ziemlich fies und respektlos, wie du Binamaus’ Nachrichten kommentierst. Ich, als ebenfalls Betroffener, finde es durchaus richtig und gerechtfertigt, was sie schreibt! :-meinung

Loish
09.12.2005, 23:09
Hast du irgendwelche Schwierigkeiten damit, die Meinungen anderer zu akzeptieren und zu tolerieren?

jaaaa, das wirds sein! .... [-::-]

ich finde mündliche prüfungen auch (viel zu sehr) prüferabhängig, und dass es da immer unfair zugeht ist klar. (ich bringe dir hiermit bei, dass in D auch mündich geprüft wird - unter anderem.)
andererseits sagen die MC-prüfungen - bei aller objektivität bei der korrektur -oft nichts darüber aus, wie sehr der student das thema kapiert hat, drauf hat und da was weiß. es besteht kein direkter zusammenhang zwischen "kompetenz" und punktzahl. MC-prüfungen sind also auch nicht das faire wundermittel....... ist allgemein schwierig: ich kenne keine prüfungsmethode, die ich wirklich gut finden würde.
aber.... :-blush *hust* das können wir ja wo anders diskutieren, ich bring euch hier ja völlig vom THEMA ab. :-((

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10.12.2005, 00:01
Och Jungs & Mädels,
als ob es in Deutschland nur MC-Prüfungen gäbe (hier in Kiel wird bspw. viel mündlich geprüft) und das Studium im osteuropäischen Auslandn zwangsläufig schwerer wäre...
Macht mal Pause.
Mit der gleichen Logik könnte ich jetzt sagen:

"Für die Unsummen, die bspw. in Ungarn über den Tisch geht, sollte man auch erwarten können richtig getriezt zu werden - muss sich ja lohnen und für sich selbst zu rechtfertigen sein..."

Das führt aber zu nix, denn das wir uns hier im Kreis drehen, ist doch wohl klar oder?!

Laßt es gut sein. Wir können später alle beweisen wie "toll" wir als Ärzte/innen sind - egal ob "ungarisch" oder "deutsch" :-top

flavour
10.12.2005, 00:19
tut mir leid, aber ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht ganz genau, wo dein Problem liegt!? Hast du irgendwelche Schwierigkeiten damit, die Meinungen anderer zu akzeptieren und zu tolerieren? Es ist nicht bös gemeint, aber ich finde es ziemlich fies und respektlos, wie du Binamaus’ Nachrichten kommentierst. Ich, als ebenfalls Betroffener, finde es durchaus richtig und gerechtfertigt, was sie schreibt! :-meinung

Ähm? :-notify
Es ging mir darum, dass Binamaus mir auf einmal einen ellenlangen Text per PM geschrieben hat, in dem es im Endeffekt darum ging, dass ihr Vorbereitungsjahr sehr hart ist.
Nun, das Problem ist: über das Vorbereitungsjahr habe ich in diesem Thread nie irgendein Wort geschrieben! Einzig und allein die Aussage "Ungarn ist viel schwerer, Deutschland ist ein Witz dagegen" wollte ich nicht unkommentiert (das sehen andere User wohl auch so) im Raum stehen lassen.
Also fürs Protokoll: ich habe nichts mit eurer Nebendiskussion über die Akzeptanz des Vorbereitungsjahres zu tun! [-::-]

FrederikMD
10.12.2005, 05:01
Mal ganz allgemein gefragt, warum geht man nach Ungarn? Meist ist es der mittelpraechtige Abischnitt, und der Umweg ueber Ungarn ist eigentlich keine schlechte Alternative. Viele meiner ehemaligen Kommilitonen, die bis zum Physikum in Ungarn studiert haben, waren echt besonders nette Mitstudenten, nicht diese erweiterten Schueler, sondern echte Persoenlichkeiten.. Aber man muss doch auch mal ehrlich sein, wenn man sein Abi dem sinnlosen, aber nicht allzu kompetitiven NC nicht anpassen konnte, dann ist der Weg zur akademischen Exzellenz in der Medizin doch sehr weit, will heissen, meine Mitkommilitonen (ca. 20), waren einfach mal einen Gang langsamer. Und die Idee, Semmelweis geniesse einen international hervorragenden Ruf - das ist ja wohl ein Scherz. In Deutschland sind es vielleicht 2 - 3 Unis, die ueberhaupt einen guten (!) internationalen Ruf geniessen (Muenchen, Heidelberg, Berlin(HU)), von einer osteuropaeischen Uni waere mir ein solcher nicht bekannt.

Lg, Fred

Sunshine*w
10.12.2005, 12:38
oh ja...wie ich diese sinnfreien Diskussionen liebe *lach*
Im Prinzip gibt es ja, wie ich aus den vorigen Beiträgen rauslesen konnte, "3 Grüppchen" von Leuten... Die erste: Leute, die hier in Ungarn studieren, die zweite: Leute, die eventuell in Deutschland studieren, dem Studium in Ungarn aber offen gegenüber stehen und vielleicht auch jemanden kennen, der hier studiert oder studiert hat... und die Dritte, die von Ungarn nur 2 Dinge wissen zu meint: Hier geht jeder hin, der ein "miserables" Abi hat, und bekommt sein Physikum hinterhergeschmissen, wenn er nur zahlt.
Vielleicht sollten wir hier noch weitere Threads eröffnen wie: "Studium in Tschechien, Polen, Dänemark, USA etc. schwerer?" Das würde genauso wenig bringen...und warum? Weil keiner (kaum einer) beide Seiten kennt. Außerdem wie definiert man schwer? "Schwer" ist doch für jeden was anderes... und es hängt auch davon ab, wie viel Stress man sich selbst man. Es gibt die Leute, die grade so viel tun, damit es in der Prüfung zum durchkommen reicht, und andere, die richtig lernen, weil sie auch noch eine gute Note bekommen möchten...
Dem einen fällt das lernen leicht, und er kommt gut zurecht mit der Menge an Lernstoff und sagt, das Studium fiele ihm relativ leicht..der andere ist total überfordert und sagt dann, das Studium wäre schwer...
Das hängt aber doch nicht unbedingt davon ab, ob derjenige in Deutschland, Ungarn oder sonstwo studiert... Fakt ist wohl, dass man weder hier noch dort was hinterhergeschmissen bekommt.
Sicher gibt es Kurse, wo vielleicht mehr verlangt wird, aber genauso wie es hier in Ungarn mehr oder weniger große Unterschiede zwischen den einzelnen Med.-Uni's gibt...wird es diese Unterschiede in Deutschland auch geben...
Und es führt doch alles zum selben Ziel: Physikum. Und wenn dieses in Deutschland anerkannt wird, heißt das, dass es als gleichwertig angesehen wird. Wie viel Stress sich jeder selbst macht, und wie viel er lernt, bleibt jedem selbst überlassen- hier und in Deutschland... deswegen kann man meiner Meinung nach nicht pauschal sagen hier und da ist das Studium schwerer als sonstwo! Keiner wird gezwungen in Ungarn zu studieren, genauso wie keiner gezwungen wird in Deutschland zu studieren...
wobei ich es allerdings nicht gut finde, deshalb irgendeine Uni runterzumachen. Und: nicht alle gehen ins Ausland, weil ihr Notendurchschnitt so schlecht ist!! Es gibt auch welche, die sind freiwillig hier! ;-)
Ich jedenfalls studiere gerne hier, und das ist doch doch die Hauptsache. Wenn es einem gefällt und Spaß macht ist es doch sowas von egal ob es nun schwerer oder leichter ist... aber es gibt wohl Leute, die sich ständig mit anderen vergleichen müssen...warum auch immer :-nix

Cuff
10.12.2005, 12:51
Nicht das hier irgendwer was in den falschen Hals bekommt: ICH persönlich habe nichts gegen Leute die in Ungarn studieren, aber ich finde es trotzdem etwas arm wenn die Leute dann größtenteils so tun, als wenn sie das ganz freiwillig machen. Man hört dann immer die Argumente wie "ein Auslandsaufenthalt macht sich gut im Lebenslauf" oder "die Uni X hier in Ungarn ist aber international besonders angesehen".
Fakt ist: Ein Auslandsaufenthalt macht sich dann gut, wenn man ihn an der richtigen Uni (zumindest für Medizin) macht und das sind primär Unis im englischsprachigen Raum und NICHT in Ungarn!!! Außerdem habe ich ebenfalls noch NIR gehört, dass irgendeine Med.Uni aus Ungarn international, ja vielleicht sogar NUR in Deutschland einen besonders guten Ruf genießt.

Ich will hier absolut NICHTS gegen Leute sagen, die dort studieren und nichts gegen den Anspruch der dort herrscht, denn in meinen Augen ist es ganz klar so, dass das Studium technisch eine autodidaktische Kiste ist und jeder selbst bestimmt, wieviel er daraus mitnimmt oder nicht. Tatsache ist, dass alle den gleichen Stoff lernen müssen und ihre Prüfungen bestehen müssen!! Deswegen weiß ich garnicht worüber ihr euch alle aufregt.

Mich stört nur, dass alle Ungarn-Studenten sich nicht eingestehen können, dass sie sich dort beworben haben oder dort sind, weil es zum Studium in Deutschland nicht gereicht hat!!! Und mit o.g. Phrasen wird sich der Studienplatz weit weg von der Heimat schöngeredet. Mag ja sein, dass es welche gibt, die es genau so wollten, aber das sind sicherlich weniger als 5% aller die dort viel Geld bezahlen um ihr Studium zu absolvieren...

Also bitte: Es ist schön, wenn's euch da gefällt, aber seid wenigstens ehrlich und gebt (sofern es der Fall ist) auch ZU, dass ihr lieber in Berlin, München, etc. geblieben wärt!!!

Sorry, wenn dass jetzt alles bisschen OT war, aber das ist letztendlich der einzige wirkliche Streitpunkt, nachdem wir festgestellt haben, dass Prüfungen nur sehr subjektiv beurteilt werden können.

SidVicious
10.12.2005, 13:18
Mich stört nur, dass alle Ungarn-Studenten sich nicht eingestehen können, dass sie sich dort beworben haben oder dort sind, weil es zum Studium in Deutschland nicht gereicht hat!!! Also bitte: Es ist schön, wenn's euch da gefällt, aber seid wenigstens ehrlich und gebt (sofern es der Fall ist) auch ZU, dass ihr lieber in Berlin, München, etc. geblieben wärt!!!
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Hi,

ich weiß, dass nur ein kleiner Teil der Studenten in Ungarn so etwas von sich gibt. Die meisten gestehen sich klipp und klar ein warum sie in Ungarn studieren.

Ein paar von dennen gesteht es sich nicht ein. Und ein weiterer Teil möchte vllt in Ungarn studieren(Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann).

Wie immer auf der Welt
Jeder Jeck is anders

SidVicious

Loish
10.12.2005, 13:24
Im Prinzip gibt es ja, wie ich aus den vorigen Beiträgen rauslesen konnte, "3 Grüppchen" von Leuten... Die erste: Leute, die hier in Ungarn studieren, die zweite: Leute, die eventuell in Deutschland studieren, dem Studium in Ungarn aber offen gegenüber stehen und vielleicht auch jemanden kennen, der hier studiert oder studiert hat... und die Dritte, die von Ungarn nur 2 Dinge wissen zu meint: Hier geht jeder hin, der ein "miserables" Abi hat, und bekommt sein Physikum hinterhergeschmissen, wenn er nur zahlt.


ah!
ich sehe folgende einteilung:
-leute, die in ungarn studieren und sagen, dass ihr studium schwerer is als in deutschland
-leute, die in ungarn studieren und die sagen, dass ihr studium leichter oder schlechter ist
-leute, die in deutschland studieren und finden, dass das studium in ungarn nicht schwerer ist als in d (oder gar leichter)
-leute, die in deutschland oder in ungarn studieren, und die finden, dass die diskussion doof ist

deine dritte gruppe habe ich hier nirgens entdecken können. hier hat doch keinen nen ungarn angemacht.
und das ist auch der grund, weswegen ich nicht verstehen kann (bzw leicht lächerlich finde), dass manche ungarn sich so verteidigen und rechtfertigen müssen...... gegen WAS denn bitte??

die diskussion begann vielmehr unter dem entgegengesetzten aspekt, nämlich, dass das studium in deutschland leichter sei als in ungarn.

ich bin übrigens gruppe 4:
- leute, die in ungarn oder deutschland studieren, nichts zum thema zu sagen haben (oder wollen), sich aber trotzdem aus psychologischen gründen einmischen und unqualifizierte kommentare geben, die von unreife zeugen. (viel spaß dabei! :-love)

Binamaus
10.12.2005, 13:26
Halli hallo,

zuallererst mal Folgendes: Natürlich ist es schon so, dass man sich (wenn man mal hier ist) schon manchmal denkt "Ach hätte ich nur einen Studienplatz in Deutschland, da wäre vieles einfacher!" (nicht in Bezug auf das Studium, sondern in Bezug auf das alltägliche Leben, wo man hier mit Englisch, Deutsch oder Französisch kaum weiterkommt), aber an sich finde ich, dass es stark zur Persönlichkeitsbildung beiträgt, wenn man sich alleine in einem fremden Land durchschlagen muss und mal ohne Mami und Papi alles schaffen muss...in Deutschland kann man sich da ohne Mami und Papi zumindest verständigen, was hier wie gesagt doch schwer fällt (und das sagt jemand, dessen Muttersprachen Deutsch und Englisch sind...es liegt also wirklich daran, dass die Englisch- bzw. Deutschkenntnisse der Ungarn im mittleren Alter bis hin zu unserem Alter recht beschränkt sind).

Außerdem habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, dass "1,x" Abiturienten auch nicht schneller sind...in gewisserweise ist auch beim Abi ein bisschen Glück dabei. Dass Studenten mit einem Abi, das schlechter als 1,6 ist (sonst wäre man in D ja zugelassen worden), langsam von Begriff sind, würde ich also so nicht stehenlassen...es gibt auch Gegenbeispiele. Desweiteren hängt es auch stark davon ab, in welchem Bundesland man Abi gemacht hat, wie ich hier feststellen musste...die einen haben in einem Bundesland ein 2,8 Abi, hätten mit ihrem Wissen in Mathe, etc. aber das Abi in einem anderen Bundesland nicht bestanden.

Desweiteren bin ich der Ansicht, dass ein Abi von 1,0 bis 1,6 nichts, aber auch gar nichts über den Menschen und dessen Intelligenz oder Persönlichkeit, etc. aussagt. Studenten, die ein 1,x haben, sind nicht selten diejenigen, die in ihrer Schulzeit die meiste Zeit über Büchern verbracht haben, sonst wo schweben und denen es aufgrund mangelnden Soziallebens etwas an Sozialkompetenz mangelt. Als Arzt wird kein Patient nach dem Abischnitt des Arztes fragen...seinen Arzt wählt man eher nach Sympathie aus (die in den Kliniken mal ausgenommen).

Aus diesem Grund finde ich arrogante Kommentare wie "Wieso geht man wohl nach Ungarn? Hat's für Deutschland nicht gereicht?", etc. voll daneben...und sowas von Medizinstudenten, die anscheinend ein 1,x hatten...sonst wären sie ja nicht zugelassen worden...tut mir Leid, aber solche Verhaltensweisen zeugen für mich von geistiger Armut...und das, wo doch Abiturienten mit einem 1,x so schlau und allen anderen überlegen sind...!

@flavour: Die PN hast du bekommen, weil du irgendwas klären wolltest wovon ich nicht wirklich wusste, was das sein sollte, was du klären wolltest. Ich fand, dass diese Privatdiskussion, die irgendein Missverständnis zwischen uns beiden betrifft, nicht in die öffentliche Diskussion reingehört --> deswegen als PN. Das nächste Mal werde ich mich aber darum bemühen, in meinen Text mehr Absätze einzufügen, wenn es anderen durch die geringe Anzahl an Absätzen anscheinend nicht möglich ist, den Text zu verstehen...obwohl es meiner Meinung nach eher auf die Worte als auf die Form ankommt...

flavour
10.12.2005, 13:27
Die Einteilung macht irgendwie noch weniger Sinn! :-notify
Wo wären denn dann die Leute, die in Deutschland studieren und glauben, dass man "in Ungarn sich das Physikum erkauft"?

Die scheint es hier ja auch zu geben, sonst gäbe es den Thread irgendwie nicht.

Ich gehöre aber wohl zur Gruppe "doofe Diskussion". :-((