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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tages-/Wochenablauf



AndyMoe
27.03.2006, 18:17
Hallo!
Ich habe eine Frage an alle die schon in Ungarn studieren,besonders an die,die den Humanmedizin-studiengang auf Englisch machen. Könnt ihr mir von einer durchschnittlichen Woche mal so den Tagesablauf von euch verraten. Also wie viele Stunden seid ihr in der Uni, wieviele Stunden ihr zuhause am Lernen seid (und vielleicht auch wieviel Freizeit,ihr habt,wenn es denn sowas gibt?!)
Danke! MFG Andreas

niklasb
27.03.2006, 20:17
Ohne "frech" sein zu wollen: Wieso?

AndyMoe
27.03.2006, 21:06
Joa, weil man so viele verschiedene Sachen hört. Echt alle Extreme dabei....von 1 std bis 24 ungefähr. Naja fast :-).
Ich wollte es aus reinem Interesse wissen. Bin für jede Antwort dankbar!!!

Conse
27.03.2006, 23:54
so viel wie nötig, so wenig wie möglich



:-D

niklasb
28.03.2006, 00:45
so viel wie nötig, so wenig wie möglich



:-D

sic! :-party

AndyMoe
28.03.2006, 16:13
:-nix ist die Frage denn sooo doof? sonst wird hier doch auch alles beantortet....

niklasb
28.03.2006, 18:48
klar sind hier alle bemüht, die fragen der anderen zu beantworten, aber jeden sche** beantwortet man dann doch nicht.
die frage ist echt bescheuert. vor allem in dieser art.

es gibt keinen typischen tag / woche.

du lernst was gelernt werden muss und fertig. der eine braucht 1 stunde und der andere eben 5 stunden.
macht dir über solche belanglosen dinge keinen kopf. es regelt sich alles, wenn man erstmal angefangen hat...

Loni
29.03.2006, 12:36
Ja, das stimmt - hier gibt es keinen "Alltag" - wie viel man lernt, kommt darauf an, ob man zurückhängt, ob Prüfungen sind, was für Prüfungen, ob die was zählen, ob man Lust hab, ob die Sonne scheint...
Aber Freizeit kann man sich fast immer ein bisschen raushauen, schon alleine in den Pausen zwischen den Vorlesungen lohnt es sich meist nichts, noch groß was anzufangen.
Wenn man wirklich zu allen Vorlesungen geht, hat man täglich durchschnittlich 6 Stunden Uni. Mehr gibt es wirklich nicht, was regelmäßig ist.
Für manche Prüfungen wie Anatomie lerne zumindest ich mehrere Tage ununterbrochen, andere Sachen hat man nach zwei Stunden drauf. :-)

niklasb
29.03.2006, 18:18
(...)
Bist du im deutschen Programm?

Loni
30.03.2006, 13:25
:-) Ja, bin ich - wie kommst du drauf?

Integra
30.03.2006, 14:37
Die Frage ist doch verständlich. Er will ein bißchen einschätzen und eine Ahnung davon bekommen, worauf er sich einläßt. Ist doch kein Grund, so schnöde zu antworten!
quote: die frage ist echt bescheuert. vor allem in dieser art.

PonDemSteppa
31.03.2006, 14:17
Nach meiner Einschätzung hängt dein Tagesablauf von vielen Faktoren ab, die du z.T. zugunsten deiner Freizeit beeinflussen kannst. Wie schon richtig gesagt wurde, wenn du alle Lehrveranstaltungen besuchst, kommst du im Schnitt auf etwas mehr als 6 x 45 min, wobei zw. zwei Einheiten meist eine halbe Stunde liegt, in der es sich anbietet zu entspannen und den Kopf wieder ein bisschen frei zu machen. Auch die Semester sind unterschiedlich lernintensiv, so fand ich zum Beispiel das 1. Semester wesentlich anstrengender als das zweite bisher. Du schreibst (zumindest im dt. Studiengang) fast jede Woche ein Testat. Der Lernstoff ist in manchen Fächern wie Anatomie oder Histologie quasi unbegrenzt, je nachdem wie genau du alles wissen willst und wie gut du abschneiden willst. Die Testate unter dem Jahr mittelmäßig zu bestehen erfordert nicht ganz so viel Einsatz und du hast am Tag schon noch ganz gut Freizeit oder kannst am Wochenende auf die Kacke hauen. Allerdings ist es in Anbetracht des Rigorosums (am Ende jedes 2. Semesters) oder Colloqiums (nach jedem 1. Semester) wirklich ratsam kontinuierlich zu lernen und sich auch schon für die Testate reinzuhängen, denn das zahlt sich definitiv am Ende aus.
Ich für meinen Teil komme ganz gut klar mit dem Freizeit - Lern - Verhältnis, hab genug Zeit Sport zu machen, regelmäßig wegzugehen oder mir was zu essen zu kaufen (falsche Gerüchte verseuchen das Forum was Essenkaufen angeht...). Und wenn dich Medizin interessiert dann wirst du beim Lernen des ein oder anderen Stoffs (selbstverständlich nicht alles) auch deinen Spass haben. Nichtsdestotrotz kann man das Vorklinikum mit fast keinem anderen Studium vergleichen was Lernzeit etc. angeht, das muss dir klar sein.
Nebenbei halte ich diese Frage für absolut berechtigt (an all die Nullen, die glauben es gäbe Fragen die man in einem Forum nicht stellen dürfte geht mein Mittelfinger). Hoffe ich konnte ein bisschen weiterhelfen. Viel Erfolg bei den Bewerbungen...

**Julia**
31.03.2006, 16:15
Ich stimme PonDemSteppa zu. Ich bin im dt. Progamm im zweiten Semester. Ehrlich gesagt habe ich während der ganzen Schulzeit nie soviel gelernt, wie in den letzten zwei Semestern. Aber trotzdem hat man noch Zeit am Wochenende wegzugehen oder nachmittags mit Feunden einen Kaffe zu trinken. Das ist gar keine Frage. Es lernt ja auch jeder unterschiedlich schnell oder hat unterschiedliche Ansprüche. Manche Fächer lernen sich leichter, für mache braucht man mehr Zeit, manche Fächer kann man eher, als andere. Für Anatomie muss man schon eine Menge lernen, aber gerade dieses Fach finde ich sehr interessant und so geht das Lernen meistens auch ganz gut. Insgesamt ist es eine Sache, wie man sich seine Zeit einteilt. Lernt man halt am Wochenende tagsüber, kann man sich die Abende freinehmen. Geht man Abends weg, muss man an einem anderen Tag mehr machen. Von der Stundenzahl in der Uni ist das jeden Tag unterschiedlich. Mal hat man den ganzen Nachmittag Zeit, mal sitzt man von morgens acht bis abends um sieben in der Uni. Es gibt auch Phasen wo man mehr lernt, als man weggeht. Einfach, weil verschiedene Prüfungen anliegen. Dafür kommt dann aber auch eine Zeit, in der mal keine Prüfungen sind.
Ich kann nur sagen, wenn man wirklich Medizin studieren will, dann muss man viel Zeit ins Lernen investieren, aber es lohnt sich und trotzdem geht das Leben nicht an einem vorbei. Meiner Meinung nach solltest du deine Entscheidung nicht danach wählen, ob du genug Freizeit hast, sondern was du wirklich möchtest. Für die Fächer, die einen interessieren oder Spaß machen, lernt man auch gerne. Miit Einsatz und ein bisschen Mühe geht es ganz gut!

AndyMoe
31.03.2006, 20:22
Hey,vielen Dank für die Antworten.
Mein Problem war nämlich,das einige Leute erzählten,wie anstrengend das alles ist und so, als ob man NULL Freizeit hat, 7 Tage die Woche je 12 stunden lernen. Und die Antwort,das man auch mal einen ruhigeren Tag haben kann, habe ich mir erhofft. Denn das notwendige Interesse an der Medizin bring ich auf jeden Fall mit. Dann kann ich mich ja doch beruhigt bewerben. Leider werde ich vorraussichtlich ein Abi von 2,2 oder 2,1 machen, Biologie LK,Erdkunde LK, Englishc als 3.Fach, Reli als 4. Hab Praktikumsmäßig nichts vorzuzeigen,,auch keinen Zivi, weil meine beiden Brüder schon da waren. War aber 7 Monate in Australien. Deshalb werde ich mich auch für den Englischenstudiengang bewerben. Aber ich hab ja auch spaß an der Sprache....
MFG Andreas

Bobdoc
13.04.2006, 10:21
ich denke, wenn man tagsüber genügend lernt, kann man abends auch ma entspannt nen filmchen gucken oder was trinken gehen. die aussagen "du hast null freizeit" treffen allenfalls auf die lernintensiven 2 wochen im semester zu ;)

Stan1893
13.04.2006, 14:29
Das ist eben auch der Vorteil an den zahlreichen Zwischenprüfungen, die man an ungarischen Universitäten schreiben muss. Du lernst in relativ regelmäßigen Abständen von ~4Wochen eben jeweils kleine Blöcke, so dass du im optimalen Fall am Schluß einfach die Sachen nur nochmal ins Erinnerungsvermögen rufen und nicht neu lernen musst.